Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Hiob Kap. 1-18: Auslegung

Hiob 1,1: Das Thema des Buches Hiob

Im Land Uz lebte ein Mann namens Hiob. Hiob 1:1

Das Buch Hiob zeigt uns einen guten Menschen, der ohne ersichtlichen Grund leiden muss. Hiob erleidet schuldlos schlimme Dinge. Voller Verzweiflung frägt er: Warum ich? Mit über 40 Kapitel ist das Buch recht umfangreich. Eines sei hier schon gesagt: er wird die Frage nach dem Warum nicht beantwortet bekommen. Er muss weiterleben, ohne Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Auch wir müssen so durch das Leben gehen: jeden Tag aufs Neue und ohne immer Antworten auf unsere Fragen zu bekommen. Werden wir, wie Hiob, Gott trotzdem vertrauen? Oder werden wir der Versuchung nachgeben und verbittert sagen: Ich bin Gott egal?

Weil er Ehrfurcht vor Gott hatte, hütete er sich davor, Böses zu tun. Hiob 1:1

Hiob 1,5: Der fürsorgende Hiob

Schon früh am Morgen stand er auf und brachte Gott viele Brandopfer dar, für jedes Kind eins. Hiob 1:5

Hiob liebte seine Kinder und war um deren Wohl besorgt. Nun bringen wir heute keine Brandopfer mehr da. Aber als Eltern oder noch weiter gefasst als Mitmenschen können wir dieselbe Liebe zu unseren Kindern bzw. Mitmenschen zeigen, indem wir für sie beten, also täglich etwas von unserer Zeit opfern, um Gott zu bitten, ihnen zu vergeben, sie zu beschützen und ihnen dabei zu helfen, zu wachsen und Menschen zu werden, die ihm gefallen.

Das wichtigste auf dem Weg zu Gott ist es, denjenigen nicht zu verpassen, den Gott dir geschickt hat. Erzpriester Wladimir Astachov

Hiob 1,9: Die Anklage des Satans

Überrascht dich das? fragte der Satan. Er tut’s doch nicht umsonst! Du hast ihn, seine Familie und seinen ganzen Besitz stets bewahrt. Hiob 1:9-10

Ein Dialog zwischen Gott und Satan wird nun angeführt. Satan behauptet, dass Hiob nur deshalb an Gott glaubt, weil es ihm gut geht. Seit er mit Gott geht, gelingt ihm sein Leben. Würde es ihm schlecht gehen, würde er sich schnell gegen Gott wenden. Der Satan möchte beweisen, dass Hiob nicht Gott liebt, sondern nur den Segen, den er von ihm bekommen hat. So ganz ohne ist die Behauptung des Satans nicht. Es kann in der Tat einen schwachen Glauben geben, der Gott nur so lange folgt, wie es einem gut geht. Echter Glaube dagegen wird in der Not gestärkt. Der Gläubige senkt seine Wurzeln gleichsam noch tiefer in Gott hinein, um dem Sturm zu widerstehen. Wie tief geht unser Glaube?

Der Herr sprach zum Satan: Siehe, alles, was Hiob hat, sei in deiner Hand. Hiob 1,12

Hiob 1,21: Hiobsbotschaften

Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des Herrn sei gelobt! Hiob 1,21

Gott erlaubt es dem Satan, ihn auf eine furchtbare Art anzugreifen: an einem einzigen Tag verliert er alle seine Kinder und seinen gesamten Besitz. Auch wenn der heutige Vers sehr abgeklärt wirkt, Hiob trauert. Hiob wird 42 Kapitel lang mit Gott ringen, ehe er wirklich Frieden findet. Sich fügen in Gottes Willen, kann sehr schwer sein. Auch Christen erleben Rückschläge und Katastrophen. In diesen Prüfungen den Glauben nicht zu verlieren, darum geht es. Wie reagieren wir, wenn das Leben hässlich wird? Was, wenn uns genommen wird, woran unser Herz hängt?

Obwohl dieses Leid über ihn hereinbrach, versündigte Hiob sich nicht. Kein böses Wort gegen Gott kam über seine Lippen. Hiob 1:22

Hiob 2,5: Weiteres Leiden

Greif nur seinen Körper und seine Gesundheit an, ganz sicher wird er dich dann vor allen Leuten verfluchen! Hiob 2:5

Das Leid geht weiter. Gott erlaubt es dem Satan nun auch Hiobs Gesundheit anzugreifen. Er wurde schwer krank. Seine Frau hat nur noch Spott für ihn übrig. Aber Hiob hält am Glauben fest und vertraut weiter Gott. Traue ich Gott zu, dass er es gut mit mir meint, egal wie es mir geht? Hiob hatte es gewagt. Gott ist nicht davon abhängig, ob wir ihm vertrauen. Aber wir sind abhängig von ihm. An Hiobs Haltung können wir uns orientieren: Gott hält uns fest, deswegen können wir an ihm festhalten. Blicken wir immer auf Jesus. Leisten wir Jesus im Ölgarten immer Gesellschaft, dann wird uns in den schweren Stunden zu trösten wissen.

Hiob 2,10: Alles aus Gottes Hand empfangen

Haben wir Gutes aus der Hand Gottes empfangen, warum sollten wir nicht auch Übles annehmen? Hiob 2,10

O Gott, welche Liebe liegt in diesem Wort! Ijob erwägt, daß er alles Gute aus der Hand Gottes empfangen hat und bezeugt damit, daß er die Güter nicht so sehr als Güter geschätzt hat, sondern weil sie aus der Hand Gottes kamen. Und weil es so ist, darum schließt er daraus, daß man auch die Widerwärtigkeiten mit Liebe ertragen muß, weil sie aus der gleichen Hand Gottes hervorgehen, die ebenso liebenswürdig ist, wenn sie Leiden schickt, wie wenn sie Tröstungen schenkt. Gutes wird von allen bereitwillig angenommen, aber Übel entgegenzunehmen vermag nur die vollkommene Liebe, die sie um so mehr liebt, als sie nur in Anbetracht der Hand, die sie gibt, liebenswert sind.

Hiob 2,10: Akzeptieren, was ist

Das Gute haben wir von Gott angenommen, sollten wir dann nicht auch das Unheil annehmen? Hiob 2:10

Die Grundhaltung, die das seelische Immunsystem stärkt, ist die Akzeptanz. Fakt ist, dass Unglück, Enttäuschung und Widrigkeiten Teil unseres Lebens sind. Dies innerlich zu akzeptieren, kann bisweilen ein langer Weg sein. Gebe dir die notwendige Zeit. Akzeptanz heißt, sich Schritt für Schritt der Wirklichkeit zu öffnen, um sie zu begreifen und anzunehmen. Geduld mit sich und mit anderen ist hier eine unerlässliche Tugend. „Mit dir selbst hab Geduld. Gott hat sie auch.“ (Edith Stein) Statt in einer Krise sofort zu überlegen: Was kann ich tun? verlangt Akzeptanz zuerst die Frage: Was kann und muss ich lassen und loslassen? Was muss ich annehmen?

Wir können eine Sache nicht verändern, wenn wir sie nicht akzeptieren. Carl Gustav Jung

Hiob 2,11: Der Trost der Freunde

Sie wollten ihm ihr Mitgefühl zeigen und ihn trösten. Hiob 2:11

Die Freunde nehmen sich Zeit, um ihrem Freund nahe zu sein. Sie weinen mit ihm. Ganz ohne Worte zeigen sie durch ihr schweigendes Handeln ihre Solidarität, ihr Entsetzen und dass sie selbst auch vom Leid Hiobs getroffen sind. Sie leiden schweigend mit Hiob. Oft ist Schweigen tatsächlich das Beste, wenn wir einen tief unglücklichen Menschen besuchen, weil ein Schmerz oft nicht mit Worten heilbar ist. Stilles Mitgefühl kann lauter reden als eifrig zitierte Lebensweisheiten oder Bibelsprüche. Wie schnell sind wir dabei, dem Schmerz und dem Leid anderer auszuweichen, indem wir sie meiden? Weil uns die Worte fehlen, gehen wir auf Distanz. Aber schon allein unsere schweigende Nähe kann ein Anfang des Trostes sein.

Sieben Tage und sieben Nächte saßen sie da, ohne ein Wort zu sagen, denn sie spürten, wie tief Hiobs Schmerz war. Hiob 2:13

Hiob 3,26: Hiobs Klage und Schmerz

Ich sehe nur noch Dunkelheit. Ohne Ruhe und Frieden lebe ich dahin. Hiob 3,26

Dein Schmerz ist tief und will nicht vergehen. Sein Kreuz zu tragen bedeutet, daran nicht zu Grunde zu gehen. Jesus ermutigt dich, dein eigenes Leben zu umarmen und ihm zu vertrauen, der die tiefste Dunkelheit durchlebt hat. Bemühe dich nicht allzu sehr, selbst dein Herz zu heilen, denn deine Mühe würde es nur noch kränker machen. Gebe dich stattdessen in allem Gott hin, in Freud und in Leid. Jesus ist das Licht, dass in deine Dunkelheit leuchtet. Jesus ist der Friede, der deinen Unfrieden heilt. In ihm allein wirst du Ruhe finden in deinem Leid.

Das Leben ist ein fortwährender Kampf gegen sich selbst, und nur um den Preis des Schmerzes erblüht es in voller Schönheit. Pater Pio

Hiob 4,3: Hiobs Nächstenliebe

Kraftlose Hände hast du wieder gestärkt. Hiob 4:3

Hiob ist ein eindrucksvolles Beispiel für das Ineinander der Gottes- und Nächstenliebe. Diese sind untrennbar verbunden. Es ist nur ein Gebot. Beides aber lebt von der uns zuvorkommenden Liebe Gottes, der uns zuerst geliebt hat. So ist es nicht mehr Gebot von außen her, das uns Unmögliches vorschreibt, sondern geschenkte Erfahrung der Liebe von innen her, die ihrem Wesen nach sich weiter mitteilen muß. Liebe wächst durch Liebe. Sie ist göttlich, weil sie von Gott kommt und uns mit Gott eint, uns in diesem Einungsprozeß zu einem Wir macht, das unsere Trennungen überwindet und uns eins werden läßt, so daß am Ende Gott alles in allem ist. Wo stärkst du deinen Nächsten und richtest ihn wieder auf?

Hiob 4,17: Die Antwort der Freunde

Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott? Hiob 4,17

Alle drei Freunde Hiobs nehmen fälschlich an, dass Hiobs Leiden die Folge einer großen Sünde sein muss. Sie argumentieren, dass Leiden von Sünde verursacht wird und folglich Hiobs Leiden enden wird, wenn er seine Sünde bekennt. Dies war der damalige Glaube an den Tun-Ergehens-Zusammenhang. Das Buch Hiob zeigt klar, dass der Leidende keineswegs immer selbst schuld ist. Dennoch lohnt es sich, die vielen Kapitel zu lesen, in denen die drei Freunde mit Hiob argumentieren. Auch wenn die Gesamtargumentation der Freunde nicht stimmt, sagen sie im Einzelnen viele richtige Dinge.

Hiob 5,17: Gottes liebende Zurechtweisung

Glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! Der Allmächtige will dich erziehen! Sträube dich nicht! Hiob 5:17

Der Gläubige steht unter dem Schutz Gottes! Gott stärkt uns, hilft uns und richtet uns auf. Gott möchte uns aber auch auf unserem Glaubensweg vorwärts bringen. So lässt er manches zu und lässt uns auch Unangenehmes widerfahren, damit wir daran wachsen. Die Schwierigkeiten und Leiden auf deinem Weg sollen dich tiefer in die Liebe führen. Das Leiden läutert uns, d.h. reinigt uns von alledem, was uns weg zieht von Gott. Eine geläuterte Seele dagegen kommt dagegen immer näher zu Gott und je näher du bei Gott bist, desto mehr wird dir sein Friede, Seine Freude und Seine Liebe zuteil.

Hiob 6,11: Die Hoffnung nicht verlieren

Meine Kraft reicht nicht aus, um noch länger zu hoffen! Hiob 6:11

Hiob kämpft mit sich. Seine Hoffnung wankt. Auch wir stehen in der Gefahr aufzugeben, wenn das Leben hart wird. Gott auch mitten im Sturm zu vertrauen, führt uns an unsere Grenzen und fordert unseren Glauben heraus. Gott möchte, dass wir in allen Nöten darum wissen, dass er alles in der Hand hat und uns nicht fallen lässt in Christus. Das Unterwegssein mit Christus ist eine Kraft, die uns hilft die Kreuze und die damit verbundene Mühsal zu tragen. Wenn wir seine große Liebe in uns tragen, dann verleiht uns das Flügel, welche uns alle Beschwernisse des Lebens leichter ertragen lässt. Sich von Gott in Jesus Christus lieben zu lassen ist das kräftigende Licht. Unsere Verantwortung ist es dabei, das Fenster unserer Seele zu öffnen, damit dieses Licht Gottes in uns eintreten kann, auch wenn wir es hier und da nicht offensichtlich spüren.

Hiob 7,11: Den Schmerz ausdrücken

Der Schmerz wühlt in meinem Innern. Ich lasse meinen Worten freien Lauf, ich rede aus bitterem Herzen. Hiob 7:11

Hiob scheut sich nicht, seine tiefe Qual, Bitterkeit und Frustration vor Gott hinauszulassen. Das ist so wichtig! Gefühle zu ignorieren und den inneren Dialog abzubrechen ist ein sicherer Weg in das eigene Aus! Es wird uns den Schlaf rauben. Wir dürfen unseren Schmerz nicht in uns hinein fressen, sondern müssen ihn ausdrücken, sonst wirkt er zerstörerisch. Seien wir also im Schmerz stets in achtsamer Weise in Kontakt mit uns selbst. Suchen wir weiter Menschen, denen wir unser Herz ausschütten können. Am wichtigsten aber: Bringen wir unsere Gefühle stets offen vor Gott. Wenn du leidest, dann gehe ins Gebet!

Hiob 8,5: Gott suchen

Du aber solltest unermüdlich nach Gott suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen. Hiob 8:5

Nicht hier und da suchen wir Gott, sondern unermüdlich. Häufig nimmt uns der Alltag gefangen. Hetzen, hetzen! Schaffen, schaffen! Dabei sehen wir nur auf den gegenwärtigen Augenblick. Du aber solltest die Dinge unter dem Gesichtswinkel der Ewigkeit sehen, das Ziel und die Vergangenheit gegenwärtig haben. Intensives Leben in deinem Innern: Gott suchen im Gebet und im Lesen der heiligen Schrift. Sei darauf bedacht, dein Herz von der Liebe zum Sichtbaren zu lösen und dich zum Unsichtbaren zu erheben. Auch wenn viele Dinge dieser Welt schön und angenehm sind, sollten wir sie nicht so sehr lieben, dass sie uns von Gott wegziehen.

Hiob 10,8: Gott schenkt Leben

Deine Hände haben mich gebildet und geformt. Hiob 10:8

Gott ist unser Schöpfer. Das ist einer der Kernpunkte des christlichen Glaubens. Gott hat uns das Leben geschenkt. Glauben bedeutet, im Heiligen Geist eine sehr persönliche Bindung zu unserem Schöpfer und Erlöser aufzubauen und dafür zu sorgen, daß diese Bindung die Grundlage des ganzen Lebens ist. Gott ist unser Leben. Lassen wir Gott, so lassen wir unser Leben. Geben wir uns ihm hin, so bewahrt er uns in seiner Fürsorge.

Du hast mir das Leben geschenkt und mir deine Güte erwiesen. Deine Fürsorge hat mich stets bewahrt. Hiob 10:12

Hiob 11,7: Die Unbegreiflichkeit Gottes

Kannst du die Geheimnisse Gottes erforschen und die Vollkommenheit des Allmächtigen erfassen? Hiob 11:7

Glauben bedeute, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten (Karl Rahner). Gott ist und bleibt für zuletzt unbegreifbar. Gott ist eine Wirklichkeit, die wir nie ausloten können. Aber eines ist entscheidend: In Jesus hat er uns sein Wesen offenbart. Wer Jesus sieht, der sieht den himmlischen Vater. Einer der Wesenszüge Gottes, die uns Jesus offenbarte ist: Gott sucht dich voller Liebe. Keinen gibt er auf. Das tröstet in Krankheit, Ausweglosigkeit und Todesnähe. So ist Glaube immer ein gegenseitiges Suchen: wir suchen Gott und Gott sucht uns.

Streck deine Hände empor und bete zu Gott. Hiob 11:13

Hiob 12,10: Gehalten von Gottes Hand

Alle Lebewesen hält er in der Hand, den Menschen gibt er ihren Atem. Hiob 12:10

Gott hält uns in der Hand, wie eine Mutter ihr Kind: geborgen, behütet und beschützt. Durch diese bewahrende und stärkende Nähe Gottes können wir zuversichtlich ins Leben gehen. Bei aller Angst und Sorge, die uns immer wieder überfällt, schauen wir dennoch hoffnungsvoll weiter, weil wir um Gottes Obhut wissen. Gehalten von Gott, das ist eine Realität, die trägt.

Wenn du dich Gott wirklich hingibst, wird es nichts mehr geben, was deinen Optimismus erschüttern könnte. Josemaría Escrivá

Hiob 14,1: Die Vergänglichkeit unseres Lebens

Wie vergänglich ist der Mensch! Wie kurz sind seine Jahre! […] Er blüht auf wie eine Blume und verwelkt. Hiob 14:1-2

Eines Tages kommt das Ende unseres irdischen Lebens. Aber Jesus Christus und die Glaubensverbindung zu ihm bleiben. Dazu wurden wir Menschen von Gott geschaffen, dass wir das ewige Leben durch die Auferweckung Jesu vom Tod erhalten. Wer oder was bleibt also übrig von unserem Leben? Jesus Christus ist unser entscheidender Trost im Sterben und im Leben. Damit haben wie schon heute Anteil für eine bleibende Zukunft des Lebens in Christus. Auf die Frage in Hiob 14,10 „Kommt ein Mensch um – wo ist er?“ können wir im Glauben sagen: beim Herrn

Die Jahre eines jeden Menschen sind gezählt. Die Dauer seines Lebens hast du festgelegt. Hiob 14:5

Hiob 15,11: Gott tröstet

Gott will dich trösten! Hiob 15:11

Gott will dich trösten wie eine Mutter. Wir dürfen mit unserem Kummer genauso vertrauensvoll zu unserem Gott laufen wie das Kind zu seiner Mutter springt. Und wir werden von Gott wie ein Kind liebevoll in den Arm genommen und getröstet. Wie oft habe ich das schon erfahren! Gott schenke dir in dunklen Zeiten immer wieder neue Hoffnung, einen Lichtstreifen am Horizont, ein überwältigendes Gefühl der göttlichen Liebe und Geborgenheit, einfach Gottes segnende Nähe und das an jedem Tag. Immer ist er ein Kommender. Vergessen wir nicht, dass Gott dabei oft auch durch andere Menschen zu uns kommt und in vielerlei anderer Art und Weise.

Durch uns redet er dich freundlich an. Hiob 15:11

Hiob 15,12: Minimiere deinen Ärger

Du lässt dich vom Ärger mitreißen. Hiob 15:12

Ganz wirst du es nie schaffen. Minimiere es daher zumindest, dich über dich oder andere zu ärgern. Mache dir folgenden Grundsatz zu eigen: keine Energie in die Verärgerung, sondern in die Veränderung! Dazu ein Wort von Franz von Sales: Alles, was uns da in den Weg kommt, kann uns Anstoß sein, das Gleichgewicht zu verlieren und hinzufallen: bald ist es ein Ärger, bald ein Gerede, bald schlechte Laune, in der uns kein Mensch etwas recht machen kann. Dann wieder ekelt uns der Beruf an, weil wir in einem Anfall von Schwermut glauben, daß wir doch nichts leisten. Kurz, alles Mögliche kommt da in unserer seelischen Kleinwelt vor.

Wenn Ärger in dir aufkeimt, lenke dagegen. Versuche im Frieden Jesus zu bleiben und überlege, was du nun konkret tun kannst unter Anrufung der Hilfe des heiligen Geistes.

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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste