Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Zweiter Brief des Petrus – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr einen Kommentar und eine Auslegung zum zweiten Brief des Petrus.

Die wahre Erkenntnis Gottes: Wie das Eindringen falscher Lehren in die Gemeinde abgeblockt werden kann.

Geistliches Wachstum (2. Petr 1,1-11)

2. Petr 1:1: Kostbarer Glaube

Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus. 2. Petr 1:1

Petrus schrieb an diejenigen, die die gleiche Errettung hatten, die er erfahren hatte, was er „einen ebenso kostbaren Glauben nannte. Dieser Glaube wurde erlangt , und zwar nicht durch menschliche Bemühungen, sondern durch die Gerechtigkeit unseres Gottes.

Er sagt uns auch, dass der Glaube kostbar ist; und ist es nicht kostbar? Denn es handelt sich um kostbare Dinge, um kostbare Verheißungen, um kostbares Blut, um eine kostbare Erlösung, um die ganze Kostbarkeit der Person unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Spurgeon

Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil in der Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus! 2. Petr 1:2

2. Petr 1,3: Berufen zu neuem Leben

In seiner göttlichen Macht hat er uns alles geschenkt, was wir zu einem Leben in liebevoller Ehrfurcht vor Gott brauchen. Er hat uns den erkennen lassen, der uns kraft seiner Herrlichkeit und Wundermacht berufen hat. 2. Petr 1:3

Im Kennenlernen Gottes haben wir Gemeinschaft mit Gott. Dies ist unser geschenkter „kostbarer Glaube“ (1. Petr 1,1). Dieser Glaube ist so kostbar, denn er enthält den unergründlichen Reichtum des Christus, durch den wir von unserer Schuld frei gesprochen sind. Aus seiner Gemeinschaft bekommen wir die Kraft zu einem frommen Leben. Das ist dann der Fall, wenn wir Gott in die täglichen Situationen hineinbringen. Wir können es mit einer Uhr vergleichen. Eine Uhr besteht aus dem Uhrwerk und dem Zifferblatt. Das Uhrwerk stellt das innere Leben mit Gott dar und das Zifferblatt mit den Zeigern das sichtbare Leben. So wirkt eine intakte Gemeinschaft mit Gott sich auf ein korrektes Verhalten vor den Menschen aus.

2. Petr 1,4: Allergrösste Zusage

Durch diese Macht haben wir auch die kostbaren und allergrößten Zusagen erhalten. Er hat versprochen, dass ihr Anteil an seiner göttlichen Natur bekommt. Denn ihr seid ja dem Verderben entflohen, dem diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist. 2. Petr 1:4

Viele Dinge sind groß, die nicht kostbar sind, wie zum Beispiel große Steine, die von geringem Wert sind; Andererseits sind viele Dinge kostbar, die nicht großartig sind, wie Diamanten und andere Juwelen, die nicht sehr großartig sein können, wenn sie sehr wertvoll sind. Aber hier haben wir Verheißungen, die so groß sind, dass sie nicht weniger als unendlich sind, und so kostbar, dass sie nicht weniger als göttlich sind. Spurgeon

Durch diese Verheißungen sind wir Teilhaber der göttlichen Natur . Die Vorstellung von Petrus ähnelt der Vorstellung von Paulus von unserem herrlichen Status als adoptierte Söhne und Töchter Gottes ( Galater 4:5-7 ).

2. Petr 1,5: Auswirkungen des Glaubens

Deshalb müsst ihr nun auch allen Fleiß daransetzen, eurem Glauben ein vorbildliches Leben beizufügen, und diesem Leben die Erkenntnis. 2. Petr 1:5

Alles daran setzen bedeutet sich anzustrengen. Wer passiv bleibt, wird nicht wachsen und es besteht die Gefahr, dass unser Glaube einschläft. Wer gesund ist im Glauben, will den Herrn besser erkennen, er will ihn inniger lieben, er will ihm treuer dienen, er will den Geschwistern nützlicher sein. Der Glaube muss Werke und Wirkungen des Glaubens hervorbringen. Gott hat uns reich beschenkt, damit wir uns daran freuen und daraus Kraft für ein Leben zu seiner Ehre schöpfen. So lasst uns in allen Tugenden wachsen.

Wir sind Teilhaber der göttlichen Natur, aber sobald wir zu geistlichen Söhnen und Töchtern gemacht sind, geschieht Wachstum im christlichen Leben nicht einfach für uns. Wir sollen unserem Wandel mit dem Herrn allen Eifer widmen.

Wir beginnen unser Leben mit Gott mit Glauben , aber der Glaube entwickelt sich zu Tugend , Wissen , Selbstbeherrschung , Ausdauer , Frömmigkeit, brüderlicher Güte und Liebe – Liebe ist der Schlussstein von Gottes Werk in uns.

Der Erkenntnis muss die Selbstbeherrschung folgen, der Selbstbeherrschung die Geduld und der Geduld die liebevolle Ehrfurcht vor Gott. 2. Petr 1:6

2. Petr 1,7: Die Liebe üben und wagen

Diese Gottesfurcht wiederum führt zur geschwisterlichen Liebe und aus der Liebe zu den Gläubigen folgt schließlich die Liebe zu allen Menschen. 2. Petr 1:7

Ich kann darauf vertrauen, dass ich fruchtbar sein werde, wenn ich dem Herrn gehöre. Wenn ich ihm täglich vertraue, täglich auf sein Wort höre und ich mich von ihm führen lasse, dann wird sich mein Leben mit guten Früchten füllen. Damit dürfen wir rechnen. Denn das Evangelium, dem wir geglaubt haben, ist Gottes Kraft zum Heil und darum bringt es Frucht und wächst, gerade auch dann, wenn es schwierig ist. Üben wir uns in der Liebe und im Vertrauen, dann bringt das uns näher zu unserem Herrn. Denn herzliche Liebe ist ohne kindliches Vertrauen nicht denkbar.

Je mehr ihr in dieser Hinsicht vorankommt, desto mehr wird sich das auswirken und Frucht bringen, und ihr werdet unseren Herrn Jesus Christus immer besser erkennen. 2. Petr 1:8

Wer das alles aber nicht hat, ist blind oder doch sehr kurzsichtig. Er hat vergessen, dass Gott ihn von seinen früheren Sünden gereinigt hat. 2. Petr 1:9

Ihr müsst deshalb alles daransetzen, liebe Geschwister, eure Berufung und Erwählung fest zu machen. Dann werdet ihr auch nicht ins Stolpern kommen, und Gott wird euch die Tore weit öffnen und euch in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einziehen lassen. 2. Petr 1:10‭-‬11

Glaubwürdige Zeugen (2. Petr 1,12-21)

2. Petr 1,12: Erinnern

Aus diesem Grund will ich euch immer wieder an diese Dinge erinnern, auch wenn ihr die Wahrheit schon kennt und fest in ihr gegründet seid. 2. Petr 1:12

Aus diesem Grund sollten Christen nicht müde werden, sich die Grundlagen des christlichen Lebens anzuhören. Wir sollten uns jedes Mal freuen, wenn Jesus Christus und sein Evangelium und sein Plan für unser Leben gepredigt werden.

Wir müssen etwas tun gegen das Vergessen, denn was wir vergessen, hat keine Wirkung mehr auf unser Gewissen und keine Kraft auf unsere Handlungen. Darum lehrte Jesus die gleichen Wahrheiten bei verschiedenen Gelegenheiten. Vergessen bedeutet soviel wie aus dem Glauben fallen. In der täglichen Erinnerung an Jesus Christus aber wird mir zugesagt, daß Gott mich von Ewigkeit her geliebt und mich nicht vergessen hat. Unsere Seele lobe und preise den Herrn und vergesse nie, was er uns Gutes getan hat. Was hat der Herr dir schon alles Gutes getan?

Aber ich halte es für meine Pflicht, euch durch die Erinnerung wach zu halten, so lange ich lebe. 2. Petr 1:13

2. Petr 1,16: Die Verklärung

Mit unseren eigenen Augen haben wir seine herrliche Größe ja schon gesehen. 2. Petr 1:16

Petrus berichtet hier von der Verklärung. Jesus taucht in Gott ein. Jesus vereint sich innig mit Gott, er bejaht mit seinem menschlichen Willen den Willen der Liebe Gottes und so bricht das Licht über ihn herein und die Wahrheit seines Seins kommt sichtbar zum Vorschein. Er ist Gott, Licht vom Licht. Die Verklärung ist Vorwegnahme der Auferstehung, diese aber setzt den Tod voraus. Jesus offenbart vor den Aposteln seine Herrlichkeit, damit sie die Kraft haben, dem Ärgernis des Kreuzes entgegenzutreten und verstehen, daß man durch viel Bedrängnis hindurchgehen muß, um zum Reich Gottes zu gelangen.

Bei der Verklärung wurde Jesus vor den Aposteln in Herrlichkeit verwandelt , nicht nur in seiner äußeren Erscheinung verändert. Die Wirkung war äußerst auffallend; Jesus wurde so hell im Aussehen, dass es schwer war, Jesus anzusehen. Er leuchtete wie die Sonne ( Matthäus 17:2 ).

Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, damals, als Gott diese Worte mit herrlicher hoheitsvoller Stimme an ihn richtete: Dies ist mein lieber Sohn. An ihm habe ich meine Freude. 2. Petr 1:17

Wir haben diese himmlische Stimme gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. 2. Petr 1:18

2. Petr 1,19: Licht des Wort Gottes

Aber eine noch festere Grundlage haben wir im prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten wie auf ein Licht, das an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. 2. Petr 1:19

Gottes Wort ist uns ein Licht, das an diesem dunklen Ort leuchtet. Dieser dunkle Ort ist viel zu oft unser Herz, das verfinstert ist. Gottes Wort scheint bis der Tag anbricht und Christus erscheint in unserem Herz. Der Morgenstern ist Christus selbst. Er ist wie ein heller Stern in dunkler Nacht, der uns Orientierung gibt. Christus leuchtet den Glaubenden bereits als Morgenstern, bevor er, für alle sichtbar, als Sonne der Gerechtigkeit aufgeht. Lasst uns im Herzen uns ihm immer wieder neu zuwenden, damit sein Licht unsere Finsternis erleuchtet.

Wenn böse Gedanken Sie überkommen und Sie ihrer gewahr werden, verrichten Sie einen positiven Akt durch ein entgegengesetztes Herzensgebet und verlieren Sie nicht Ihre Zeit mit Grübeleien, sondern gehen Sie darüber hinweg. Franz von Sales

Irrlehrer und Urteil (2. Petr 2,1-22)

2. Petr 2,2: Gefahr von Irrlehrern 

Ihr ausschweifendes Leben wird viele zur Nachahmung verleiten, was dazu führen wird, dass der wahre Glaube in Verruf gerät. 2. Petr 2:2

Das zweite Kapitel spricht von einer großen Gefahr. Falsche Lehrer finden Eingang in die Gemeinden, weil sie sich verstellen. Sie sind Wölfe, gebärden sich aber wie Schafe. Sie verleugnen nicht Jesus, den Retter, aber sie verleugnen Jesus, den Herrn. Ihre Lehre besagt, dass man Christ sein könne, ohne dass man sich im Gehorsam dem Herrn unterwerfen müsse. Die falschen Propheten stärken den Eigenwillen und die Selbstverliebtheit. Vergessen wir nie: Jesus ist unser Retter und er ist unser Herr. Als Retter versöhnt er uns mit Gott, als Herr leitet er uns zu einem Leben hin, wie es Gott gefällt.

2. Petr 2,9: Jesus unser Retter

An all diesen Beispielen seht ihr: Gott weiß genau, wie er alle, die nach seinem Willen leben, aus Versuchungen und Gefahren rettet. 2. Petr 2:9

Gott rettet uns durch Jesus Christus. Durch ihn sind unsere Sünden vergeben und durch ihn werden wir innerlich verwandelt. Jesus führt zur Umkehr, er schafft Raum und Möglichkeit der Bekehrung, der Buße, des Neubeginns. Jesus bringt uns in die rechte Beziehung mit Gott und so in die rechte Beziehung zu uns selbst und zu den anderen. Wir brauchen uns nur die eine Sorge zu machen, dass wir ihm wirklich vertrauen und als Herr unseres Lebens anerkennen. So rettet er uns davor, dass wir uns von Gott abwenden und in den Sumpf der Egozentriertheit abgleiten.

Versuchungen bringen uns auch Vorteile. Sie demütigen, läutern und erziehen uns. Die Versuchung selbst ist keine Sünde. Bei der Versuchung handeln nicht wir, sondern wir erleiden sie. Weil wir daran keine Freude haben wollen, kann uns dabei auch keine Schuld treffen. Achte wohl auf den Unterschied zwischen dem Gefühl und der Einwilligung. Man kann Versuchungen fühlen, und doch können sie uns mißfallen. Möge Gott uns in der Versuchung an der Hand nehmen und uns führen, uns hindurchführen! Möge er uns Kraft geben, dass wir in der Versuchung nicht erliegen, sondern standhalten und uns mit seiner Hilfe bewähren.

Gnädige Verzögerung (2. Petr 3,1-13)

2. Petr 3,8: Gott steht über der Zeit

Eins dürft ihr dabei nicht übersehen, liebe Geschwister: Für den Herrn ist das, was für uns ein Tag ist, wie tausend Jahre und was für uns tausend Jahre sind, ist für ihn wie ein einziger Tag. 2. Petr 3:8

Gott steht über der Zeit. Er ist es, der die Zeit in Gang setzte, als er die Welt schuf. Er handelt in der Zeit, aber selbst ist er nicht wie wir der Zeit unterworfen. Darum irren wir, wenn wir Gottes Handeln in unsere Zeitbegriffe einpassen wollen. Wir können nicht anders als in den Begriffen von Zeit und Raum denken, da wir Geschöpfe der Zeit sind und daher ist es uns unmöglich, zu begreifen, wie jemand ganz außerhalb der Zeit sein kann. Aber wenn wir es auch nicht begreifen, so dürfen wir es wissen: Gott ist nicht wie wir. Er ist ewig, er ist zeitlos. Und wir dürfen zuversichtlich glauben, dass Gott in seiner Weise und zu seiner Zeit wirkt.

2. Petr 3,9: Gott steht zu seinen Zusagen

Der Herr verzögert seine Zusage nicht, wie manche das meinen. Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand ins Verderben geht, sondern dass alle Gelegenheit haben, zu ihm umzukehren. 2. Petr 3:9

Der Herr zögert seine Verheißungen nicht hinaus, auch wenn wir meinen, er hätte nach bald 2000 Jahren längst kommen müssen. So dachten wohl auch viele, die auf das erste Kommen des Herrn warteten. Jesaja prophezeite das baldige Kommen des Erlösers. Es dauerte aber noch etwa 700 Jahre, bis dieses Wort sich erfüllte und der Erlöser Jesus Christus kam. Der Herr ist dennoch nicht nachlässig im Erfüllen seiner Verheißungen, wie es Menschen sind. Bei Gott gibt es weder Vergessen noch Unvermögen, schon gar kein Verleugnen. Gott wartet nicht aus Schwachheit, Vergesslichkeit oder Gleichgültigkeit, sondern aus Freundlichkeit.Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen.

2. Petr 3,11: Die Welt vergeht

Wenn sich das alles nun so auflösen wird, was für ein Anliegen müsste es euch dann sein, ein Leben in Heiligkeit und Ehrfurcht vor Gott zu führen. 2. Petr 3:11

Angesichts der Tatsache, dass diese Weltordnung und die damit verbundenen Dinge aufgelöst werden, sollten wir unser Leben leben, indem wir zuerst das Reich Gottes suchen und seine Gerechtigkeit – das heißt, heiliges Verhalten und Frömmigkeit zu haben.

Die Gestalt dieser Welt vergeht, sie löst sich auf. Ein heiliger Wandel ist ein für Gott und für die Ewigkeit abgesonderter Wandel im alleinigen Vertrauen auf ihn. Sei also in jeder Situation deines Lebens zuversichtlich, dass Gott, der bei dir ist, es nicht unterlassen wird, dich auf dem rechten Weg zu leiten.

Was vergänglich ist, o Herr, das sei gering in meinen Augen; doch kostbar sei mir alles, was dein ist um deinetwillen; und über alles andere sollst du selbst mir kostbar sein, o Herr. Thomas von Aquin

2. Petr 3,13: Der neue Himmel

Aber nach dem, was Gott uns versprochen hat, erwarten wir neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit regiert. 2. Petr 3:13

Es wird eine neue Erde geben, die von ganz neuer Art sein wird. Jede Spur der Sünde ist verschwunden. Der Fluch und das Leid der ersten Schöpfung sind vergessen. Es wird einen neuen Himmel geben, der von ganz neuer Art sein wird. Alles Böse, was durch den Teufel und seine Engel im Himmel geschehen ist, ist verschwunden. Gott wird alles neu machen. In Ewigkeit werden wir fest mit ihm verbunden sein.

Komm zu mir, damit ich, zu nichts geworden, weg von mir, ganz in dich hinein fließe, damit ich mich von jetzt an in dieser Zeit nie mehr in mich selbst zurückziehen kann, sondern in Ewigkeit fest mit dir verbunden bleibe. Gertrud von Helfta

Weil ihr das alles erwartet, liebe Geschwister, beeilt euch, dass ihr rein und tadellos und innerlich im Frieden vor euren Herrn hintreten könnt. 2. Petr 3:14

Nötige Wachsamkeit (2. Petr 3,14-18)

2. Petr 3,15: Geduldiger Retter

Der Herr bringt euch so viel Geduld entgegen, damit ihr gerettet werdet! 2. Petr 3:15

Und haltet die Langmut unseres Herrn für eine Chance zur Rettung. Genau das hat euch auch unser lieber Bruder Paulus geschrieben, dem Gott in all diesen Fragen viel Weisheit geschenkt hat. 2. Petr 3:15

Wenn Gott uns Veränderung auf das Herz legt, sollten wir ihn handeln lassen. Und wenn wir selbst handeln sollen, dann wollen wir es sofort und umfassend tun.Heute, wenn wir seine Stimme hören, wollen wir unser Herz nicht verhärten. Christus steht geduldig und klopft an die Lebenstür des Einzelnen und spricht dabei Worte der Gnade. Alle, die wir noch atmen und lebendig sind, verdanken das einer ganz unbegreiflichen Geduld Gottes.

2. Petr 3,18: Christus kennen lernen

Nehmt vielmehr in der Gnade zu und lernt unseren Herrn und Retter Jesus Christus immer besser kennen. Ihm gehört alle Herrlichkeit und Ehre, schon jetzt und auch in alle Ewigkeit! Amen. 2. Petr 3:18

Aber Sie werden bemerken, dass unser Text nichts über das Wachsen der Gnade sagt; es heißt nicht, dass die Gnade wächst. Es fordert uns auf, „in der Gnade zu wachsen. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Wachsen der Gnade und unserem Wachsen in der Gnade. Gottes Gnade nimmt nie zu; es ist immer unendlich, also kann es nicht mehr sein; es ist immerwährend; es ist immer bodenlos; es ist immer uferlos. Mehr kann es nicht sein; und in der Natur Gottes könnte es nicht weniger sein. Der Text fordert uns auf, in der Gnade zu wachsen“. Wir sind im Meer der Gnade Gottes; Wir können nicht in einem tieferen Meer sein, aber lass uns wachsen, jetzt wo wir drin sind.

Am Ende seines zweiten Briefes steht nun diese Aufforderung. Wenn wir geistlich wachsen möchten, so können wir das nur in Verbindung mit der Erkenntnis der Person des Herrn tun. Mehrmals steht in diesem Brief diese Aufforderung, in der Erkenntnis des Herrn zu wachsen. Lasst uns Jesus immer besser kennen lernen im persönlichen Gebet und durch das Lesen der heiligen Schrift.

Ihm sei die Ehre, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit! Amen. 2. Petr 3:18

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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste