Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Gebet zum heiligen Geist

Komm, Heil’ger Geist, vom ew’gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsre Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.

Erfüll mit heil’ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
daß sie in uns das Herz entfacht.

Laß gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.

Hymnus am Morgen

Schon zieht herauf des Tages Licht, wir flehn zu Gott voll Zuversicht: Bewahre uns an diesem Tag vor allem, was uns schaden mag.

Bezähme unsrer Zunge Macht, dass sie nicht Hass und Streit entfacht; lass unsrer Augen hellen Schein durch Böses nicht verdunkelt sein.

Rein sei das Herz und unversehrt und allem Guten zugekehrt. Und gib uns jeden Tag das Brot für unsre und der Brüder Not.

Senkt sich hernieder dann die Nacht und ist das Tagewerk vollbracht, sei dir all unser Tun geweiht zum Lobe deiner Herrlichkeit.

Dich, Vater, Sohn und Heil’ger Geist, voll Freude alle Schöpfung preist, der jeden neuen Tag uns schenkt und unser ganzes Leben lenkt. Amen.

Gebet um Bekehrung

O Jesu Christe, wahres Licht,
erleuchte, die dich kennen nicht,
und bringe sie zu deiner Herd,
dass ihre Seel auch selig werd.

So werden sie mit uns zugleich
auf Erden und im Himmelreich
hier zeitlich und dort ewiglich
für solche Gnade preisen dich.

Segne du Maria

Segne du Maria, segne mich dein Kind
Dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find
Segne all mein Denken, segne all mein Tun
Lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruh’n
Lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruh’n

Segne du Maria, alle die mir lieb
Deinen Muttersegen ihnen täglich gib
Deine Mutterhände breit‘ auf alle aus
Segne alle Herzen, segne jedes Haus
Segne alle Herzen, segne jedes Haus

Segne du Maria, unsre letzte Stund
Süße Trostesworte flüstre dann dein Mund
Deine Hand, die linde, drück das Aug‘ uns zu
Bleib im Tod und Leben unser Segen du
Bleib im Tod und Leben unser Segen du

Herr wie du willst

Herr, wie Du willst, soll mir gescheh’n,
Und wie Du willst, so will ich geh’n.
Hilf Deinen Willen nur versteh’n.

Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
Und wann Du willst, bin ich bereit.
Heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst, das nehm’ ich hin,
Und was Du willst, ist mir Gewinn.
Genug, dass ich Dein Eigen bin.

Herr, weil Du’s willst, d’rum ist es gut,
Und weil Du’s willst, d’rum hab’ ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.

Alles möcht‘ ich Jesus weihen

1) Alles will ich Jesu weihen,
nichts mehr will ich nennen mein.
Leib uns Seele, Gut und Habe:
Alles soll sein eigen sein.

Ref.: Alles will ich weihn,
alles will ich weihn,
dir, mein Herr, mein Gott, mein Heiland,
will ich alles weihn.

2) Alles will ich Jesu weihen,
all mein Herz zu ihm sich neigt,
all mein eigner, stolzer Wille
sich dem Herrn gehorsam beugt.

3) Alles will ich Jesu weihen,
halte alle Welt für Spreu.
Doch was ich dem Heiland schenke,
gibt er mir verklärt und neu

4) Alles will ich Jesu weihen:
meines Geistes beste Kraft.
All mein Denken, all mein Streben,
alles, was mein Tagwerk schafft

Gebet der 21 Tugenden

Im Glauben, Gott, ich Dir vertrau.
In Hoffnung, Gott, ich auf Dich bau. 
In Liebe, Gott, ich zu Dir schau. 

Voll Freude, dass Du an mich denkst. 
Voll Dankbarkeit, für was Du schenkst.
Hilfst mich annehmen, darin lenkst.

Zur Nächstenlieb bin ich gesandt.
Ein gutes Wort sei stets zur Hand.
Fürbittend, liebend zugewandt!

Zum Nächsten hörend will ich gehn
In Freundlichkeit soll es geschehn
Freud und Leid mitfühlend verstehn

Helfen möcht ich, das ist mein Sinn
Voll Sanftmut gebe ich mich hin
Tut er mir bös, vergebend bin

Im Alltag, lass mich achtsam sehn. 
In Stürmen, lass gelassen gehn.  
Im Leiden, lass erduldend stehn. 

Auf Dich, den Vater, ich nur hör.
Zu Dir, Herz Jesu, ich gehör!
Oh Heilig Geist, Du mich betör.

Wer nur den lieben Gott lässt walten

Wer nur den lieben Gott lässt walten
Und hoffet auf Ihn allezeit
Der wird er wunderbar erhalten
In aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott dem Allerhöchsten traut
Der hat auf keinen Sand gebaut

Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach.
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Die Seligpreisungen

Es wäre sehr schön, sie auswendig zu lernen, um sie zu wiederholen, um dieses Gesetz, das Jesus uns gegeben hat, im Verstand und im Herzen zu haben. Papst Franziskus

Selig, die arm sind vor Gott;
denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden;
denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden;
denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Selig die Barmherzigen;
denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben;
denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften;
denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Dank an Gott

Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zugut
bis hierher hat getan.

Zu Bethlehem geboren

Zu Bethlehem geboren,
ist uns ein Kindelein,
das hab‘ ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.

In seine Lieb’ versenken
will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken
und alles, was ich hab’,
eia, eia, und alles, was ich hab’.

O Kindelein, von Herzen
will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen
je länger und je mehr,
eia, eia, je länger und je mehr.

Die Gnade mir doch gebe,
bitt’ ich aus Herzensgrund,
daß ich allein dir lebe
jetzt und zu aller Stund’,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund’.

Dich, wahren Gott, ich finde
in unser’m Fleisch und Blut;
darum ich mich dann binde
an dich, mein höchstes Gut,
eia, eia, an dich, mein höchstes Gut.

Laß mich von dir nicht scheiden,
knüpf’ zu, knüpf’ zu das Band
der Liebe zwischen beiden;
nimm hin mein Herz zum Pfand,
eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand!

Wo ich gehe – Du!

Wo ich gehe – Du! Wo ich stehe – Du! Nur Du, wieder Du, immer Du! – Du! Du! Du! Ergeht`s mir gut – Du! Wenn´s mir weh tut – Du! Nur Du, wieder Du, immer Du! – Du! Du! Du! Himmel – Du, Erde – Du! Oben – Du, unten – Du! Wohin ich mich wende, an jedem Ende nur Du, wieder Du, immer Du! – Du, Du, Du!  Martin Buber

Hymnus zum heiligen Geist

Komm herab, o Heiliger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst Du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile Du, wo Krankheit quält.

Wärme Du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das Dir vertraut,
das auf Deine Hilfe baut,
Deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit. (Gotteslob 344)

Nikolaus von Flüe – Gebet

Mein Herr und mein Gott:
Gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Infos zum Impuls 

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– es gibt stets ein Wochenthema

– täglich nur 1x

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste