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Wochenthema: Brief an die Römer

Das Gebot Jesus Christus

Daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. 1. Joh 2:3

Hier sind nicht die Zehn Gebote gemeint. Die weiteren über 600 Gebote des Gesetz des Moses ebenso nicht. Was nun ist das Halten seiner Gebote? Jesus der wahre Mensch ist das neue Gebot. Wie er uns geliebt hat, so sollen wir lieben. Darum ist es so wichtig die Evangelien zu lesen, wieder zu käuen, zu meditieren und sich von ihnen in unserem Sein verändern zu lassen durch die Betrachtung des Leben Jesus: mitfühlend weinend am Grab des Lazarus, göttlich weisend in der Bergpredigt, vergebend gegenüber jedem reuigen Sünder, betend in der Einsamkeit u.v.m. endend in der hingebend leidenden Liebe in der Passion. Es ist das neue Gebot in Jesus Christus, dass der Seele enthüllt, was Gott gefällt, indem wir ihn immer tiefer erkennen.

Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in einem solchen ist die Wahrheit nicht. 1. Joh 2:4

Fürsprecher und Sühneopfer

Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. 1. Joh 2:1

Jesus ist unser Fürsprecher im Himmel. Ganz persönlich tritt Jesus für jeden Menschen ein. Er ist dein Fürsprecher! In allen Dingen, aber zuallererst für deine Erlösung. Verliere daher nicht den Mut. Es ist ein Grund der Freude, dass der auferstandene Christus und die Wirksamkeit seines Werkes am Kreuz für uns durch nichts angetastet werden kann. Es ist ein Grund der Freude, dass sich Gott in Christus und seinem Opfer uns als ewig vollkommen gerecht und gnädig zeigt. Spurgeon schreibt dazu: Die Verbindung von Gnade und Gerechtigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.

Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden. 1. Joh 2:2

Bekenntnis der Sünden

Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben. 1. Joh 1:9

Wie passen Gott und ich zusammen? Kommt da nicht immer wieder Sünde dazwischen, die das Verhältnis stört? Was kann ich tun? Die Sünde nicht verschleiern oder verniedlichen, sondern ehrlichen Herzens bekennen vor Gott, aber oft auch vor Menschen. Das Bekennen der Sünden ist wichtig, um die Macht der Sünde zu brechen. Dann vergibt Gott. Immer? Ja, immer! Wir können wieder aufatmen und jubeln. Das Evangelium verkündet die Vergebung der Sünden und der Glaube nimmt sie an. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns vergibt. Das einzig Richtige ist daher, sich Ihm anzuvertrauen und die Sünde zu Seinen Füßen zu legen.

Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner und geben seinem Wort keinen Raum in unserem Leben. 1. Joh 1:10

Erkenntnis der Sünden

Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit .1. Joh 1:8

Zu behaupten, dass wir keine Sünde haben, ist Selbstgerechtigkeit. Wer blind wird für seine Sünden, entfernt sich so mehr und mehr von Gott. Die tiefe und nicht nur oberflächliche Erkenntnis der Sünden ist daher unerlässlich. Der Gedanke an unsre Sünden muss uns bitter sein, muss das Herz treffen, den Geist beunruhigen und einen inneren Schmerz verursachen und zuletzt die bußbereite Seele dazu bewegen, sich Gott hoffnungsvoll zuzuwenden. Gott hat uns in der Bitte “Vergib uns unsre Schuld” im Vaterunser die Größe seiner Güte gezeigt. Jesus befiehlt ausdrücklich darum zu bitten. Prägen wir diese Bitte daher tief unserm Herzen ein und halten wir daran fest. Jesus wird uns sicher die Milde des Vaters zuwenden.

Selbst leichte und kleine Sünden soll man nicht gering achten. Mit kleinen Tropfen füllen sich die Flüsse. Augustinus

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Herzlich Willkommen!

Mein Name ist Joachim Brenner.

Ich schreibe einen täglichen kleinen christlichen Impuls zu einem Bibelvers. Es gibt immer ein entsprechendes Wochenthema. Den Bibelvers mit Auslegung verschicke ich über Whatsapp, Threema, Facebook und an diesen Blog.

Diese kleine Andacht soll Dir am Morgen seelische und geistliche Kraft für den Tag geben. Über die Jahre ist so ein kleiner Bibelkommentar entstanden, den ich auf dieser Seite online stelle.

Mittlerweile empfangen knapp 2.500 Gläubige den Impuls. Danke für eure Treue.

Gott segne dich. Vivat Jesus!

Jesus, ich vertraue dir!