Tägliche christliche Andacht mit Wochenthema

5 Der Prophet
Andacht zum 26.2.
Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören! Dt 18:15
In Apg 7,37 bezieht Stephanus diesen Vers auf Jesus. Das Kommen von Jesus Christus auf die Erde war Gottes Plan. Wie groß ist die Gnade, auf die Stimme eines solchen Propheten hören zu können! Es ist die Stimme Gottes, die durch den Mund des Menschen Christus Jesus redet, nicht im Donner, Blitz und flammendem Feuer, sondern mit einer zarten, sanften Stimme der Liebe und Barmherzigkeit, die mit besänftigender Kraft auf das zerbrochene Herz und auf den betrübten Geist herabkommt, wie die Tautropfen des Himmels auf eine dürre Landschaft. Doch vergessen wir nie, dass diese Stimme uns aus den Heiligen Schriften entgegenklingt.
4 Dem Herrn folgen
Andacht zum 25.2.
Befolgt seine Weisungen von ganzem Herzen und mit aller Hingabe! Dtn 26:16
Was kann diese Hingabe stören? Wir haben alle Wünsche, wie das Leben laufen sollte. Das betrifft den einzelnen Tag, wie auch die großen Lebensspuren. Wir wollen dies, wir wollen das. Wenn wir zu krampfhaft an diesen Wünschen festhalten und nicht offen bleiben für andere Richtungen, dann erzeugen diese Wünsche eine innere Unruhe. Erfüllen sich unsere Erwartungen dann nicht, neigen wir zu Traurigkeit oder Enttäuschung. Immer wieder gilt es darum Inventur zu ziehen, was fesselt und bindet, wo sollten wir lernen los zu lassen. Denn in einem Herzen, das sich an äußere Dinge verliert, ist kein Frieden. Darum lasst uns ärmer in unserem Wünschen werden und uns allein Gott hingeben
Ihr habt heute dem Herrn zugesagt, dass er euer Gott sein soll und dass ihr seinem Weg folgen wollt. Dtn 26:17
3 Zwei Seiten einer Medaille
Andacht zum 24.2.
Ihr sollt den Herrn, euren Gott, lieben und auf ihn hören! Dt 11:1
In unserer hektischen Welt definieren wir Liebe oft über Gefühle und das „Hören“ oft nur als das Aufnehmen von Informationen. Doch im biblischen Kontext sind Liebe und Hören untrennbar miteinander verwoben. Sie sind wie Einatmen und Ausatmen.
Lieben heißt: Den Fokus verändern! Gott zu lieben ist kein Befehl zur Gefühlsduselei. Es ist eine Entscheidung. Es bedeutet, Gott den Platz im Zentrum unseres Lebens einzuräumen, der ihm gebührt. Wenn wir jemanden lieben, suchen wir seine Nähe, wir interessieren uns für das, was ihn bewegt. Liebe ist der Motor, der uns dazu bringt, überhaupt erst hinhören zu wollen.
Hören heißt: Vertrauen wagen. Wenn Gott sagt: „Hör auf mich“, dann meint er: Vertrau mir so sehr, dass du meine Worte in deinem Alltag lebendig werden lässt. Wir hören nicht, um informiert zu sein, sondern um verwandelt zu werden.
2 Hören als Ausrichtung auf Gott 👂
Andacht zum 23.2.
Hört, ihr Israeliten! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Dt 6:4
Inneren Frieden gewinnt der, wer sich nicht unnötig um alles kümmert, was andere sagen und tun. Inneren Frieden gewinnt der, der seine Gedanken hörend immer wieder auf Gottes himmlische Welt ausrichtet. Wir haben in den himmlischen Dingen unsere Ruhestätte. Ja, wir leben in dieser irdischen Welt und wir dürfen sie auch mit allen Sinnen und Gottes Geschenken darin genießen, aber wir sollten nicht zu sehr darin verhaftet sein. Schon morgen könnte unser Leben vorbei sein. Dann sind wir vergangen. Darum in der Welt leben, aber mit den Gedanken und Ohren stets bei dem Allerhöchsten sein, nicht nachlässig im Gebet und verbunden mit Christus, auf dessen Stimme wir hören.
1 Offenes Ohr und gehorsames Herz ❤️
Andacht zum 22.2.
Und nun, Israel, höre. Dtn 4:1
In der gesamten Bibel wird immer wieder deutlich, dass es nicht allein um das Hören auf Gottes Wort geht, sondern vor allem um das Tun. Dieses Tun entspringt aus einem gehorsamen Herz. Das ist lebendiges Gebet. Corrie ten Boom beschreibt Beten so: auf Wegweisung und Instruktionen hören, mit einem Herzen, das ihm zugewandt ist; es ist ein Gespräch zwischen Vater und Kind. Täglich neu auf Gott hinhören und seine sanften Lenkungen wahrnehmen. Und ja, dafür hilft uns etwas, dass es heute immer seltener gibt: Stille. Versuche mal ganz bewusst zufällige Momente der Stille wahrzunehmen, sie nicht gleich mit dem Griff zum Smartphone zu füllen, sondern die Stille bewusst zu spüren.
Selig die Stillen, denn sie hören die Füße Gottes. Hanna Hümmer
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