Christliche Andachten

Wochenthema der Andacht

Tägliche christliche Andacht

Heutige Andacht:

7. Gott stärkt

Jes 41,10: Ich stärke dich.

Unsere Schwachheiten sind Werkzeuge von Gottes mächtiger Gnade. Unsere Schwachheiten beschützen uns vor der Arroganz des Selbstvertrauens, von der wir alle versucht werden. Unsere Schwachheiten bewahren uns vor dem Gedanken, wir könnten etwas, was wir nicht können. Unsere Schwachheiten erinnern uns daran, dass wir bedürftig sind und dazu erschaffen wurden, von dem Einen abhängig zu sein, der größer ist als wir. Unsere Schwachheiten veranlassen uns dazu, das zu tun, wogegen wir uns alle irgendwie wehren, nämlich demütig zu Gott zu fliehen, damit Er uns die Hilfe geben möge, die nur er uns geben kann. Daher sind unsere Schwachheiten nicht die große Gefahr, die wir fürchten müssen. Was wir tatsächlich fürchten sollten, sind unsere Wahnvorstellungen von eigener Stärke. Gott ist die Stärke schlechthin und diese Stärke kann er uns mitteilen und er hat verheißen, es zu tun. Gott will die Speise unsrer Seele sein und die Gesundheit unsres Herzens, und so will Er uns Stärke geben.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 13.4)
☀️

6. Gott hilft

Jes 41,14: Ich helfe dir.

Jesus hilft: Es ist ihm ein Kleines, dir zu helfen, denn er ist dein Gott. Siehe, was er dir schon alles gegeben hat! Sollte er dir nicht helfen? Er hat dich doch mit seinem Blut erkauft! Dir nicht helfen? Er ist für dich in den Tod gegangen! Und wenn er dies Größere für dich vollbracht hat, wie sollte er das Geringere nicht auch tun!? Das ist ja das Wenigste, was er für dich tun will. Er hat mehr für dich getan und will noch mehr tun. Vor Grundlegung der Welt hat er dich erwählt. Um deinetwillen hat er den Bund gemacht. Er hat sich seiner Herrlichkeit entäußert und ist Mensch geworden um deinetwillen. Er hat sein Leben für dich hingegeben. Das hat er alles für dich getan, so will er dir wahrlich auch jetzt helfen. 

Nimm dieses eine Wort Gottes mit in den Tag:

Ich helfe dir. Jes 41:14

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 12.4)
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5. Der Herr wird für mich sorgen

Ps 40,18: Der Herr wird für mich sorgen.

Habt Vertrauen auf Gott, bergt euch in seiner Obhut, richtet euer Denken auf ihn, damit ihr gläubig sagen könnt: Gott trägt Sorge für mich. Daher müssen wir mit starkem Mut ein ganz großes Vertrauen auf Gott und seine Hilfe fassen.Werft also eure ganze Sorge auf ihn, denn er sorgt für euch. Auf sich selbst vertrauen ist nicht dem Glauben zueigen. Wahrhaft treu ist, wer nicht auf sich vertraut und keine Zuversicht auf sich hat, der wie ein zerbrochenes Gefäß geworden ist und seine Seele in dem Maß verliert, daß er sie für das ewige Leben bewahren will. Einzig die Demut bewirkt, daß die Seele nicht auf sich selbst vertraut, sondern sich in die Wüste zurückzieht und sich ganz auf ihren Vielgeliebten stützt. Franz von Sales

Nimm dieses eine Wort Gottes mit in den Tag:

Der Herr wird für mich sorgen

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 11.4)
☀️

4. Allein auf Jesus vertrauen

Joh 14,14: Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

Worte von Pfarrer von Ars: Wir müssen voll Vertrauen und mit der festen Hoffnung beten, dass der liebe Gott uns das, worum wir ihn bitten, gewähren kann und auch will, wenn wir in der rechten Weise bitten. Wann immer Jesus Christus verspricht, dass wir durch das Gebet alles erhalten werden, stellt er diese Bedingung: mit Glauben. Wenn jemand ihn um Heilung oder um etwas anderes bat, unterließ er es nie, zu sagen: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Außerdem: wer sollte uns denn zum Zweifeln bringen können, da sich doch unser Vertrauen auf die Allmacht Gottes stützt, die unendlich ist, und auf seine Barmherzigkeit, die grenzenlos ist, und auf die unendlichen Verdienste Jesu Christi, in dessen Namen wir beten. Wenn wir im Namen Jesu Christi beten, sind nicht wir es, die bitten, sondern Jesus Christus selbst bittet seinen Vater für uns. Pfarrer von Ars

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 10.4.)
☀️

3. Der Friede sei mit euch

1 Petr 5,14: Friede sei mit euch allen.

Frieden im Herzen als Ausdruck tiefen Gottvertrauens ist etwas sehr Kostbares. Doch der Alltagsstress oder besser der Lebensstreß raubt uns diesen Frieden häufig.  Man kann gestresst sein, weil man ständig viel zu tun oder weil man mit einem nahestehenden Menschen zerstritten ist oder dergleichen. Es gibt hier keinen Königsweg, um diesen Raub zu verhindern. Aber es braucht eine klare Ausrichtung: Was ist wirklich wichtig? Und in allem braucht es die Gottes Gnade, um die wir täglich bitten. Und wenn es dich einen Königsweg geben sollte, dann das „gegenwärtige Leben“ in und mit Gott im Hier und Jetzt. Wir können jede Menge Zeit damit verbringen, über unsere Vergangenheit nachzudenken oder uns zu fragen, was die Zukunft wohl bringen mag. Aber wir werden nichts erreichen, wenn wir uns nicht auf die Gegenwart konzentrieren. Wenn du lernst, Gott im Hier und Jetzt zu vertrauen, und seine Gnade anzunehmen, so wie du sie brauchst, kannst du wahren inneren Frieden erleben – einen mächtigen Frieden.

Allmächtiger Gott, lass die österliche Freude und den österlichen Frieden in uns fortdauern!

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 9.4.)
☀️

2. Den Mut nicht verlieren

Sir 11,25: Das Glück von heute lässt das Unglück vergessen,  das Unglück von heute lässt das Glück vergessen.

Inmitten der inneren Bedrängnis dürfen wir nie den Mut verlieren. In der Nacht müssen wir des Lichtes harren. Ebensowenig aber dürfen wir in den schönsten Zeiten unseres geistlichen Lebens sagen: Ich werde nie mehr traurig sein. Darum: In glücklichen Tagen sei des Unglücks gewärtig. Mitten im Leid soll die Hoffnung bleiben wie die Furcht mitten im Wohlstand, und in der einen wie im anderen immer die Demut. Franz von Sales

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 8.4)
☀️

1. Das Gebet als Schule der Hoffnung

Sir 35,21: Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken, es ruht nicht, bis es am Ziel ist. Es weicht nicht, bis Gott eingreift.

Ein wesentlicher Lernort der Hoffnung ist das Gebet. Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu. Wenn ich zu niemand mehr reden, niemanden mehr anrufen kann: zu Gott kann ich immer reden. Wenn niemand mehr mir helfen kann, wo es sich um eine Not oder eine Erwartung handelt, die menschliches Hoffenkönnen überschreitet: er kann mir helfen. Wenn ich in eine letzte Einsamkeit verstoßen bin: Der Betende ist nie ganz allein. Durch das Gebet können wir inmitten aller irdischen dunklen Aussichten einen Hoffnungsschimmer erblicken.

Die Früchte des Gebetes sind: Es stärkt unseren Glauben, nährt unsere Hoffnung, stärkt unsere Liebe zu Gott.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 7.4)
☀️

Letzte Wochen – Andacht:

Tägliche christliche Andacht

7. Leben in Christus

Joh 14,19: Ich lebe und ihr werdet leben.

In Christus leben wir ein neues Leben, gewissermaßen ein zweites Leben in der göttlichen Liebe, die unsere Seele belebt und beseelt. Im zweiten Leben leben wir dem neuen Menschen gemäß, d. h. nach den Gnaden, Gunsterweisen und Willensäußerungen unseres Heilands. Und dieses neue Leben ist ein lebendiges, lebenskräftiges und lebenspendendes Leben. Warum? Weil du nicht mehr in dir selbst lebst. Deine Seele lebt nicht mehr nach ihrer eigenen Weise, sondern auf eine Weise, die sie übersteigt, weil sie in Christus ist. Jesus Christus ist unsere Liebe und unsere Liebe ist das Leben unserer Seele.

Wir leben durch das Mitsein mit ihm, durch das Angeheftetsein an ihn, der das Leben selber ist. Ewiges Leben, selige Unsterblichkeit haben wir nicht aus uns selbst und nicht in uns selbst, sondern durch eine Relation – durch das Mitsein mit dem, der die Wahrheit und die Liebe und darum ewig, Gott selber ist. Benedikt XVI

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 6.4.)
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6. Friede, Freude, Trost und so viel mehr

Joh 21,7: Das ist der Herr!

Mit welchem Jubel aber, o Gott, mit welcher Freude wurde die Schar der Apostel erfüllt, als sie die heilige Menschheit des Erlösers nach der Auferstehung in ihre Mitte zurückkehren sahen, der in seinem Mund den Ölzweig eines heiligen und willkommenen Friedens trug: Friede sei mit euch! Er zeigte ihnen die untrüglichen Zeichen der Wiederversöhnung der Menschen mit Gott: Und er zeigte ihnen seine Hände und seine Füße. Ohne Zweifel waren ihre Seelen nun ganz vom Trost erfüllt: Die Jünger freuten sich, als sie den Herrn sahen. Aber diese Freude war nicht die wichtigste Wirkung dieser heiligen Erscheinung: ihr schwankender Glaube wurde gefestigt, ihre schüchterne Hoffnung wurde gesichert und ihre fast erloschene Liebe wurde neu entfacht. Franz von Sales

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 5.4)
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5. Die Hände Jesus Christus

Lk 24,39: Seht doch die Wunden an meinen Händen und Füßen! Ich bin es wirklich.

Die Schönheit der Hände Christi betrachten, bedeutet bedenken, was diese Hände für uns getan haben. Durch die Auflegung seiner Hände hat er Kranke geheilt, mit ihnen hat er Aussätzige berührt und rein gemacht. Seine Hände hat er zum Gebet gefaltet. Mit seinen Händen segnete er die fünf Brote und zwei Fische. So vollbringt er mit seinen Händen göttliche Wundertaten, spendet Nahrung, Heilung und Leben. Schließlich nimmt er in seine Hände Brot und Wein als Zeichen seines Opfers. Er lässt seine Hände fesseln und sich abführen. Seine Hände werden an den Kreuzesbalken gebunden und durchbohrt. Den zweifelnden Jüngern sagt der Auferstandene: Seht meine Hände und Füße an! Franz von Sales

Seine Finger sind wie Stäbe aus Gold. Hdl 5,14

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 4.4)
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4. Gepriesen sei dein Name

Lk 24,31: Es war Jesus. 

Gottes überreiche Güte erhält keinen Zuwachs an Gutem durch alle Lobpreisungen, die wir ihm spenden. Er wird dadurch weder reicher noch größer, weder zufriedener noch glücklicher. Die Seele wünscht daher wenigstens, daß sein Name mehr und mehr gepriesen und angebetet wird. Wie eine Biene von Blüte zu Blüte fliegt, so betrachtet die Seele Gottes Herrlichkeit. Damit lobt sie soviel sie kann, den Namen ihres Vielgeliebten. Je mehr das Herz lobt, um so mehr findet es Gefallen an dem Lob. Franz von Sales

Dein Name ist wie ausgegossenes Salböl. Hdl 1:3

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 3.4)
☀️

3. Die Augen des Jesus Christus

Hld 5,10-11: Mein Geliebter ist weiß und rot. Seine Augen sind wie Tauben.

Jesus ist strahlend weiß im Lichtgewand der Verklärung und der Auferstehung und rot im Blut des Kreuzestodes. Seine Augen sind wie Tauben, rein und voller Sanftmut. Diesen Blick Christi zu meditieren ist eine unerschöpfliche Quelle. Wer im Gebet den Blick Christi sucht und sich von ihm betrachten lässt, den erfüllt er mit dem lebendigen Wasser des Heiligen Geistes. Der einfache gegenseitige Blick ohne Worte ist ein tiefes Gebet, das uns umgestaltet und ihm ähnlich macht durch das Wirken des Heiligen Geistes. Franz von Sales

Durch Jesus werfen wir einen Blick in das Innere Gottes. Mehr noch: mit ihm ist Gott auch gewissermaßen aus seinem Inneren heraus- und uns entgegengekommen. Mehr noch: In Jesus will Gott mit uns eins werden, wie es Liebende sind.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 2.4)
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2. Einzige Vollkommenheit Gottes

Mt 28,9: Da fielen sie vor ihm nieder.

Wir schreiben Gott viele vollkommene Eigenschaften zu: gerecht, barmherzig, allmächtig. In Wirklichkeit gibt es aber bei Gott keine Vielzahl von Vollkommenheiten, sondern er selbst ist eine alleinige einzigartig einzige Vollkommenheit. Die Sonne ist nur ein einziges, sehr klares und über jede Farbe erhabenes Licht, das alle Farben erst sichtbar macht. So hat auch Gott keine der Vollkommenheiten, die wir ihm zuschreiben, sondern nur eine einzige, über alle Vollkommenheit erhabene Herrlichkeit, die allem anderen, was vollkommen ist, Vollkommenheit verleiht. Kein Geschöpf vermag dieser höchsten Herrlichkeit den ihr gebührenden Namen zu geben. Franz von Sales

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 1.4)
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1. Einssein mit Jesus

Joh 20,8: Nun glaubte er, dass Jesus von den Toten auferstanden war. 

O Jesus, ich will nur mit Dir eins sein. Du bist der einzig Notwendige für meine Seele. O treuer Freund meines Herzens, vereinige meine arme einzige Seele mit Deiner ganz einzigen Güte. Herr Jesus, Liebhaber meiner Seele, ziehe mein Herz an Dich! Drücke, presse und füge auf immer meine Seele an Dein väterliches Herz!  Versenke diesen Tropfen Geistes, den Du mir gegeben, in das Meer Deiner Güte, aus dem er hervorgeht!  Ziehe mich und ich werde Deinen Lockungen folgen. Ich werde laufen, um mich in Deine  Arme zu werfen und mich von dort nicht mehr wegrühren in alle Ewigkeit. Amen. Franz von Sales

☀️ Gesegnetes Osterfest ! ☀️

Letzte Wochen – Andacht:

Tägliche christliche Andacht

7. Karsamstag 

Der Karsamstag ist von tiefem Schweigen gekennzeichnet. Die Kirchen sind schmucklos und es sind keine besonderen Liturgien vorgesehen. 

Es bedarf in der Tat eines Tages des Schweigens, um über die  des menschlichen Lebens nachzudenken, über die Kräfte des Bösen und über die große Kraft des Guten, das aus dem Leiden und der Auferstehung des Herrn hervorgeht. Benedikt XVI

6. Karfreitag

Mt 27,46: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

In der tragischsten Stunde erlebt Jesus das Gefühl von Gott verlassen zu sein. Nie zuvor hatte er den Vater mit dem allgemeinen Namen Gott angerufen. Um uns die Wucht dieses Ereignisses zu vermitteln, gibt das Evangelium den Satz auch auf Aramäisch wieder: Dieser ist der einzige von den Sätzen, die Jesus am Kreuz gesagt hat, der uns in der Originalsprache überliefert ist. Das reale Ereignis ist die extreme Erniedrigung, also die Verlassenheit durch seinen Vater, die Verlassenheit durch Gott. Der Herr leidet aus Liebe zu uns so sehr, dass es für uns schwierig ist, es überhaupt zu begreifen. Er sieht den Himmel verschlossen, er erlebt die bittere Grenze des Lebens, den Schiffbruch der Existenz, den Zusammenbruch jeder Gewissheit: er schreit dieses „Warum“ schlechthin. „Du, Gott, warum?“ Papst Franziskus

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 29.3)
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5. Gründonnerstag

Joh 13,1: Er erwies ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.

Wie groß ist die Liebe, wie groß ist die Güte Jesu Christi, dass er den Vorabend des Tages, an dem man ihn umbringen sollte, dazu ausersah, ein Sakrament einzusetzen, durch das er in unserer Mitte bleiben würde, um unser Vater, unser Tröster und unser ganzes Glück zu sein! Wir können uns glücklicher schätzen als seine Zeitgenossen; denn damals weilte er ja nur an einem Ort, und man musste weit laufen, wollte man das Glück haben, ihn zu sehen. Heute finden wir ihn an allen Orten der Welt, und dieses Glück ist mir zugesagt bis zum Ende der Welt. O unermessliche Liebe eines Gottes zu seinen Geschöpfen! Jean-Baptiste Marie Vianney

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 28.3)
☀️

4. Mittwoch der Karwoche

Mt 26,25: Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Rabbi, doch nicht ich? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt!‭

Beim Lesen der biblischen Geschichte ist es mir oft passiert, zu erkennen, dass ich dazu neige, zu verurteilen und zu denken: Warum hast du so etwas getan? Die Geschichte von Adam, der kein Vertrauen auf Gott hat, der wunderbare König David, der unrein und ein Mörder geworden ist, dann Petrus, Paulus, und jetzt Judas… Wie ist das möglich? Besonders, weil sie so nahe bei Gott waren. Aber dann schaue ich auf mein Leben und weiß, dass ich nicht besser bin. Ihre Geschichte ist meine Geschichte, sie handelt von meiner Sklaverei gegenüber der Sünde, meiner Anhänglichkeit, meinen Süchten, meinem Egoismus, und alles, was bei mir einer tieferen Beziehung mit Christus im Weg steht. Kann ich es sehen? Erkenne ich, worin meine Hindernisse bestehen? Sebastian Jasiorkowski

Der Mittwoch in der Karwoche wird auch der Mittwoch des Verrats genannt, der Tag, an dem in der Kirche der Verrat des Judas betont wird.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 27.3)
☀️

3. Dienstag der Karwoche

Mk 15,25: Es war aber die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.

Im Letzten ist das Kreuz nicht rational verständlich. Das entscheidende Argument ist schlicht, dass es funktioniert. Man muss ja auch seine Verdauung nicht verstehen, sie funktioniert trotzdem, wie CS Lewis einmal sagte. Unter dem Kreuz Jesu finden Täter und Opfer zusammen. Unter dem Kreuz kehrt wirklich wieder Frieden ein ins Herz. Hier ist Vergebung für jede auch noch so schlimme Tat. Hier ist Reinigung für den gröbsten Dreck, Hoffnung für jede auch noch so dunkle Gruft. Keine Schuld ist zu groß. Komm zum Kreuz und deine Seele kann wieder ruhig schlafen. Du kannst versöhnt leben, und irgendwann auch versöhnt sterben. Keine Botschaft der Welt ist wichtiger als diese, keine beglückender, keine herrlicher. Johannes Hartl

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 26.3)
☀️

2. Montag der Karwoche

Mk 15,34: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.

Der verlassene Christus bewegt uns dazu, ihn in den Verlassenen zu suchen und zu lieben. Denn bei ihnen handelt es sich nicht allein um Bedürftige, sondern auch um ihn, den verlassenen Jesus, denjenigen, der uns gerettet hat, indem er bis in die Tiefen unseres Menschseins hinabgestiegen ist. Der verlassene Jesus fordert uns auf, Augen und ein Herz für die Verlassenen zu haben. Für uns, die Jünger des verlassenen Herrn, darf niemand ausgegrenzt und niemand sich selbst überlassen werden; denn – denken wir daran – die Abgelehnten und Ausgeschlossenen sind lebendige Bilder Christi, sie erinnern uns an seine verrückte Liebe, an seine Verlassenheit, die uns aus aller Einsamkeit und Trostlosigkeit rettet. Schwestern und Brüder, bitten wir heute um diese Gnade: Den verlassenen Jesus lieben zu können und Jesus in jedem verlassenen Menschen lieben zu können. Papst Franziskus

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 25.3)
☀️

1. Palmsonntag: Bindet ihn los

Lk 19,30: Bindet ihn los.

Dieses „Bindet ihn los“ sagt Jesus den Boten in Bezug auf den Esel, den sie bringen sollen. Dieses „Bindet ihn los“ kann als Bild für uns dienen: Wir brauchen eine Loslösung bzw. eine Entbindung aus unguten Bindungen. Bindungen (Familie, Arbeit, Freundschaft etc.) sind gut und notwendig, auch Geschenk Gottes, aber werden ungut, wenn sie so bedeutsam werden, dass meine Bindung zu Jesus dahinter zurück steht. Dieses „Bindet ihn los“ erfasst somit Kern der Nachfolge Christi. Auf die Frage, weshalb die Boten den Esel losbinden, sollen sie antworten: Der Herr braucht ihn! Klarer kann es nicht sein: der Herr braucht dich und mich! Dies drückt die Sehnsucht Jesus nach uns aus. Jesus sehnt sich nach einer Beziehung mit dir. Diese Sehnsucht ließ ihn in sein Leiden gehen.

Ich wünsche dir eine segensreiche Karwoche!

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 24.3)
☀️

Letzte Wochen – Andacht:  Der leidende Gottesknecht

13. Jesus, unser Fürsprecher

Jes 53,12: Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet.

Etwa siebenhundert Jahre, bevor es sich tatsächlich zutrug, schilderte der Prophet Jesaja bis ins kleinste Detail, wie der Herr uns erlösen würde. Jesaja 53 ist ausschließlich diesem Thema gewidmet. Das nun ist der Schlusspunkt von Jesaja Kap. 53: Das Gebet für die Schuldigen. Jesus betet für uns! Er ist unser Fürsprecher, der für uns spricht und uns hilft, unsere Beziehung zu Gott aufrechtzuerhalten. Diese Worte sollen uns Trost spenden und uns daran erinnern, dass wir nicht allein sind in unseren Schwächen und Fehlern. Sie ermutigen uns, zu Jesus zu kommen, unsere Sünden zu bekennen und auf seine Gnade und Vergebung zu vertrauen. Es ist eine liebevolle Ermutigung, dass wir einen Retter haben, der sich für uns einsetzt, wenn wir zu ihm kommen und unsere Herzen vor Gott öffnen.

Der Teufel klagt uns Tag und Nacht an, aber Jesus ist unser Fürsprecher. Corrie ten Boom

Wenn du zweifelst und verzagt bist, dann blicke auf Jesus, deinen Fürsprecher beim Vater. Ellen G. White

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 22.3)
☀️

12. Sieht er wieder das Licht

Jes 53,11: Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt.

Du selbst bist für ihn der Lohn seiner Leiden. Zu sehen, dass du Frieden hast und mit Gott in einer Beziehung stehst, das ist der Lohn seiner Leiden. Der leidende Gottesknecht Jesus sieht wieder das Licht. Das prophezeit die Auferstehung, in die uns Jesus mit hinein zieht. Bonhoeffer schreibt: Christus ist in die Welt gekommen, daß wir uns an ihn klammern, daß wir uns einfach von ihm hineinreißen lassen in dieses ungeheure Geschehen der Auferstehung. Daß wir uns in seiner ganzen Unbegreiflichkeit sagen lassen: Ihr seid gestorben und doch seid ihr auferstanden! Ihr seid im Dunkel und doch seid ihr im Licht. Ihr habt Angst und doch könnt ihr euch freuen. Haarscharf nebeneinander dies gänzlich Unvereinbare; haarscharf nebeneinander, so wie eben die beiden Welten, unsere Welt und die Welt Gottes, haarscharf nebeneinander sind.

Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, aber sie erscheinen in einem neuen Licht. Bonhoeffer

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 21.3)
☀️

11. Vergegenwärtigung des Kreuzes

Jes 53,10: Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben.

Wie in einem Brennglas wird die Schuld der Welt und ihrer Kinder mit dem Kreuz in Verbindung gebracht. Durch das stellvertretende Leiden Jesu, des Gottesknechts, des Messias, wird die Schuld der Welt überwunden. Dieses Leiden findet sich im Leben jedes einzelnen Menschen wieder. Also findet auch im Leben jedes einzelnen Menschen die Überwindung dieses Leidens statt. Das Kreuz ist mehr als ein historisches Ereignis. Es wird im Text, in der Lesung, in der Predigt, im Abendmahl, im Gebet und in den Liedern immer wieder inszeniert und vergegenwärtigt. Das einmalig Geschehene wiederholt sich in Gedanken immer wieder neu. Christoph Fleischer

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 20.3)
☀️

10. Er musste leiden

Jes 53,10: Er musste leiden und blutig geschlagen werden.

Jesus übergab am Kreuz seinen Geist seinem Vater. Damit zeigte er, daß er genug Kraft und Atem hatte, um nicht zu sterben, aber auch soviel Liebe, um nicht länger leben zu können, ohne durch seinen Tod jene zu beleben, die sonst unmöglich dem Tod ausweichen, noch zum wahren Leben gelangen konnten. Daher war der Tod unseres Erlösers ein wahres Opfer, und zwar ein Ganzopfer, das er selbst seinem Vater für unsere Erlösung dargebracht hat. Denn.wenn auch die Peinen und Leiden seiner Passion so groß und stark waren,
daß jeder andere Mensch daran gestorben wäre, so wäre Jesus doch nicht daran gestorben, wenn er nicht gewollt hätte und wenn das Feuer seiner unendlichen Liebe nicht sein Leben verzehrt hätte. Franz von Sales

Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist! Lk 23,46

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 19.3)
☀️

9. Gott am Kreuz 

Jes 53,8: Er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen. Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.

Es ist die unschöne Wirklichkeit des Todes, die unschöne Realität des Bösen und Üblen in der Welt, die Jesus auf sich nimmt. Und das ist die Antwort auf die Frage, wo Gott inmitten von all dem Elend ist: am Kreuz. Er leidet mit uns, er weint mit uns, er stirbt mit uns, geht mit uns in das Dunkel des Todes. Am Kreuz lernen wir, wo wir Gott finden: bei den Geschmähten, Geschlagenen, Bespuckten, den Verurteilten, bei den Henkern, den Schuldigen, den Weinenden und Klagenden – bei uns Menschen mitten in unserem Elend, da wo wir eigentlich denken, er hätte uns verlassen, da ist er uns am nächsten.

Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen. Jes 53:9 

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 18.3)
☀️

8. Für uns gestorben

Jes 53,7: Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.

Wenn wir uns nach dem Warum der Fastenzeit, des Kreuzes fragen, so ist die radikal formulierte Antwort: weil es das Böse, ja die Sünde gibt, welche nach der Schrift die tiefe Ursache allen Übels ist. Angesichts des moralischen Übels besteht die Haltung Gottes darin, sich der Sünde zu widersetzen und den Sünder zu retten. Gott duldet das Böse nicht, da er Liebe, Gerechtigkeit und Treue ist; und gerade deshalb will er nicht den Tod des Sünders, sondern dessen Umkehr und Leben. Um die Menschheit zu retten, greift Gott ein: Deshalb hat Gott seinen Sohn in die Welt gesandt: um die Menschen von der Herrschaft Satans zu befreien, des Urhebers aller Sünde. Er hat ihn in unserem sterblichen Fleisch gesandt, damit er zum Sühneopfer werde und so für uns am Kreuz sterbe. Leben bedeutet immer, an der Seite Christi gegen die Sünde zu stehen und – als einzelne wie auch als Kirche – den geistlichen Kampf gegen den Geist des Bösen aufzunehmen. Benedikt XVI

Der oberste Hirte wird selbst zum Lamm, um unser aller Schicksal von innen her auf sich zu nehmen, uns von innen her zu tragen und zu heilen.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 17.3)
☀️

7. Verirrte Schafe und unser Hirte

Jes 53,6: Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.

Wir gingen alle in die Irre. Das ist eine Beichte, ein Schuldbekenntnis. Es brauchen nicht besonders schwere Verfehlungen vorzuliegen. Die Selbstsucht, die in uns allen steckt, ist Verirrung genug. Wir sind sehr reizbar und gleich verstimmt, wenn jemand unserem Ich irgendwie zu nahe tritt. Wir sehen oft nur auf unseren Weg. Wie oft geschieht es mir, dass ich, wenn ich nach den Beweggründen meines Handelns frage, Eigennutz, wohlverpackt in gute Taten, entdecke. Jeder sieht auf seinen Weg – auch ich. Es kommt nun ein großes „Aber“. Aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Gott selbst kommt, der gute Hirte, der sei Leben lässt für seine Schafe. Diesem Hirten vertraue ich mein Leben an. Ich mache dir Mut, diesen Tag mit diesem Hirten zu gehen. Auf allen Wegen, die du gehst. In ihm findest du dich neu wieder. Dann läufst du nicht mehr in der Irre umher, sondern du gehst seine Wege. Du lebst ihm, der für dich gestorben und auferstanden ist.

Ohne geistliche Führung neigen Gotteskinder dazu, wie Schafe in die Irre zu gehen. Warren Wiersbe 

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 16.3)
☀️

6. Wegen unserer Schuld

Jes 53,5: Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält. Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, und durch seine Striemen sind wir geheilt. 

Martin Luther sagt treffend dazu: „Da siehst du den Ernst (!) Gottes über die Sünde. Es muss ein unaussprechlicher Ernst sein, dem so eine große unermessliche Person entgegengeht und dafür leidet und stirbt, und wenn du recht tief bedenkst, dass Gottes Sohn selbst leidet, so wirst du wohl erschrecken, und je länger je tiefer.“ Und wozu hat er gelitten? Damit wir Frieden haben, Frieden mit Gott, wenn wir nur wollen. Machen wir uns klar, dass es dieser Friede ist, der uns zu Gott zurückbrachte. Und diesen Frieden haben wir, weil Jesus stellvertretend die Schuld auf sich nahm. Es gibt wohl kaum eine Stelle im Alten Testament, die deutlicher sagt, dass Jesus Stellvertreter war, indem er unsere Übertretungen auf sich genommen hat.

Jesus Christus wurde geboren, um als unser Stellvertreter zu sterben. John Fullerton MacArthur

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 15.3)
☀️

5. Er hat unsere Krankheit getragen

Jes 53,4: Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.

In seinem Herzen voll Mitgefühl nahm Jesus unsere Krankheiten und Schmerzen auf. Er heilte die Menschen, mehr noch: er brachte ihnen Heil. In seinem Erbarmen nun heilt er auch uns im Innersten unserer Seele, wenn wir ihn nur wirken lassen. Das große Aber: Menschen erfahren noch immer Leid und Schmerz durch Krankheit. Was bedeutet denn dann, dass Christus unsre Krankheit trug und unsre Schmerzen auf sich lud? Es bedeutet, dass wir, auch wenn wir immer noch zu leiden haben, an unserm Leid nicht mehr zerbrechen müssen. Es ist nämlich bereits ein anderer an unserm Leid zerbrochen, damit das Leid nicht das letzte Wort über uns behält. Zwar müssen wir noch leiden, aber wir können es zu­versichtlich tun, dass Gott uns in dem Maß, wie er uns Leiden zumutet, auch Kraft gibt, sie zu tragen.

Für mich gingst Du nach Golgatha! Du hast mich so geliebt! Stimmt das unsere Herzen zu Dank und Anbetung? Oder haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt, dass wir unberührt bleiben?

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 14.3)
☀️

4. Mann der Schmerzen

Jes 53,3: Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut.

Ob nun familiär oder beruflich habe ich immer wieder mit Menschen zu tun, die Schmerzen haben. Sowohl körperlich wie auch seelisch, hängt doch beides häufig eng zusammen. Hier nun heißt es, dass Jesus ein Mann der Schmerzen war, mit Leiden vertraut. Ist das ein Trost, wenn wir Schmerzen haben? Ich meine ja, weil es bedeutet, dass wir nicht einen fernen Gott haben, sondern einer, der uns in allem gleich war und uns so in unserem Leiden versteht. Das Mit-sein mit Jesus lässt den Schmerz nicht verschwinden, aber er trägt ihn mit uns. Weiter heißt es in dem Vers, dass Jesus verlassen war von den Menschen. Auch wir verlassen Jesus immer wieder, nicht unbedingt aus Unglauben, vielmehr aus Unverständnis und weil vieles anderes wichtiger erscheint. Hier heißt es, sich wieder auf das zu fokussieren, worauf es ankommt: Jesus. Oder wir verlassen ihn aus Enttäuschung, weil er uns nicht so hilft, wie wir es gerne möchten. Hier heißt es Vertrauen. Gottes Wege sind meist ganz anders, als wir uns das ausdenken. In diesem Sinne wünsche ich dir Gottes Segen, Beistand und Kraft für diesen Tag.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 13.3)
☀️

3. Unansehliche Gestalt 

Jes 53,2: Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.

Er hatte keine Gestalt und keine Pracht: Die Menschen erwarteten in Israel den Messias als politischen Befreier. Aber der Herr Jesus kam ganz anders: in der Verborgenheit aufgewachsen in Nazareth, einem verachteten Städtchen, ein Messias, der die Feindesliebe, das Kreuz, die Demut und dergleichen predigt. 

Auch wir erwarten Gottes Kommen im unser Leben oft ganz anders nach unseren Vorstellungen, was und wie er etwas tun sollte. 

Sein Anblick gefiel uns nicht: von Anfang an war Jesus der Verachtung und Verfolgung ausgesetzt. Es ist beeindruckend, dass der Herr Jesus das alles hingenommen hat, dass er nicht einfach in den Himmel zurückgekehrt ist und uns Menschen unserem Schicksal überlassen hat. 

Warum? Weil er uns liebt. Er war im Zeichen der Liebe gekommen, um sein Herz von Liebe auszuschütten. 

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 12.3)
☀️

Tägliche christliche Andacht
Jes 53,2: Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich.

Jes 53,2: Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich.

Wie ein Wurzelsproß: Dieser ist klein und fast unscheinbar. Dies deutet auf die demütige und bescheidene Art, wie Jesus auf die Welt zu uns kam, in einem Stall in Bethlehem und 30 Jahre aufwuchs im bedeutungslosen Nazareth. Obwohl Jesus alle Dinge durch ein Wunder hätte vollbringen können, so machte er sich doch völlig mit den Menschen eins.

Aus dürrem Erdreich: Der Wurzelspross strahlt frisches, neues Leben aus. Dies deutet darauf hin, dass Jesus das Leben bringt, noch mehr, das Leben ist. Der Wurzelspross wächst aus dürrem Erdreich. In diesem dürren Erdreich dürfen wir uns selbst sehen. Er allein gibt diesem Leben.

Er wuchs auf vor ihm: Das heißt: von Anfang an war Jesus in völliger Gemeinschaft mit Gott. Das könnte von keinem von uns gesagt werden!

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 11.3)
☀️

1. Einleitende Worte

Jes 53,1: Wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, dass der Herr es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?

Demut: Auch ich habe dieser Botschaft lange nicht geglaubt, dieser Botschaft vom leidenden und gekreuzigten Jesus, vom Immanuel, diesem „Gott mit uns“. Demütig erkenne ich, dass ich mir nichts auf meinen Glauben einbilden kann, sondern alles der Gnade Gottes verdanke.

Mut: Mutig bekenne ich mich nun zu dieser Botschaft, auch wenn viele um mich herum dieser Botschaft nicht oder nicht mehr glauben.

Zum Wochenthema: In Vorbereitung auf die Karwoche möchte ich Impulse zum 53. Kapitel aus dem Buch Jesaja schicken. Dieses Kapitel ist für mich besonders beeindruckend, spricht es doch in einer intensiven Form von den Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Dieses kurze Kapitel (12 Verse) ist in der Bibel analogielos, d.h. es gibt nichts vergleichbares. Dieses Kapitel wird jedes Jahr in der Karfreitag-Liturgie gelesen.

Gelobt sei Jesus Christus !
(Andacht zum 10.3)
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Andacht

Infos zum Impuls 

– Start mit dem Wort Gottes in den Tag

– Kurzimpuls zu einem Bibelvers

– es gibt stets ein Wochenthema

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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Ich bin katholisch, jedoch mit einem zutiefst ökumenischen Geist. Christ ist derjenige, der Christus nachfolgt. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014. Durch kurze und doch tiefgehende Worte zu einzelnen Bibelversen und einem jeweiligen Wochenthema möchte ich Geschwistern im Glauben Unterstützung in ihrem geistlichen Leben geben.