WA-Einzelchat – Community – Kanal – Instagram

Christliche Andacht

Schwierigkeiten des Lebens

Andacht vom 18.1.-24.1.

1 Schwierigkeiten des Lebens

Andacht zum 18.1.

Von Geburt an gehört zum Menschsein die Mühe, so wie zum Feuer die Funken gehören. Hiob 5,7

Tatsächlich scheint das Leben häufig wie eine Serie von größeren und kleineren Schwierigkeiten. Wir alle kennen Zeiten, in denen das Leben schwer auf uns lastet. Manchmal trifft es unsere Gesundheit, manchmal Beziehungen, Arbeit oder Zukunftspläne. In solchen Momenten wird Vertrauen zur Herausforderung. Wir glauben, dass Gott da ist und doch fühlt sich der Weg schwer an. Besonders belastend ist es, wenn wir nicht nur unser eigenes Leid tragen, sondern auch das der Menschen um uns herum. Die Sorgen, die wir täglich mitnehmen, können müde machen und Zweifel säen. Gerade dann stehen wir innerlich in einer Bewährungsprobe. Doch vielleicht ist es genau dieser Ort der Erschöpfung, an dem Vertrauen neu wachsen darf – nicht, weil alles leicht wird, sondern weil Gott uns mitten im Schweren hält und begleitet.

Wochenthema

Andacht vom 11.1.-17.1.

7 Sich unter den Blick Gottes stellen

Andacht zum 17.1.

Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott? Suche ich etwa Menschen zu gefallen? Gal 1,10

So ganz können wir es nicht abstellen, dass wir darauf schauen, wie andere auf uns schauen, wie wir vor anderen dastehen. Wenn wir dem aber nicht immer wieder entgegen steuern, dann macht uns das unfrei und versklavt uns, weil wir dann nur in Bezug auf die Anerkennung durch andere handeln. Unser Ziel sollte es nicht sein, von Menschen gelobt zu werden! Unser Ziel sollte es sein, dass wir uns in unserem Handeln unter den Blick Gottes stellen. Gott sieht dich ja nicht nur in deiner Gebetszeit, sondern in jedem Moment des Tages. Johannes Hartl schreibt: Wer das verstanden hat, für den ist kein Alltag mehr geistlos und kein Job der Welt mehr stumpfes Schuften.

Ich bin nicht darauf aus, von Menschen Anerkennung zu bekommen. Joh 5,41

6 Jesus sieht mich

Andacht zum 16.1.

Jesus sah sie an. Mt 19,26

Jesus sieht uns. Das ist nicht einfach eine Floskel. Stell dir das ganz konkret vor, dass er vor dir steht. Er sieht dein Äußeres und vielmehr dein Inneres, deine Nöte und Sorgen, die dich umtreiben, deine Stärken und Schwächen, deine Wunden. Jesus sieht uns und er nimmt sich Zeit für uns, spricht uns an und möchte uns trösten in dem, was wir häufig zu erleiden haben. Wir können mit ihm reden wie mit einem guten Freund, alles, wirklich alles können wir ihm erzählen. Jesus ist der Herr, der dich sieht. Er sieht über das Äußere hinweg mitten in dein Herz. Er sieht dich mit deiner Schuld und den Tränen in dir. Und er ist bereit, an dir zu wirken.

Du bist ein Gott, der mich sieht. Gen 16,13

5 Der innere Garten

Amdacht zum 15.1.

Ich komme in meinen Garten. Hld 5,1

Die christlichen Mystiker vergleichen das Insichgehen, um dort Gott zu begegnen, mit einem inneren Garten, einem Garten, in dem Gott wohnen will, in dem er uns begegnen will, in dem er mit uns einfach zusammen sein will. Im Alltagstrubel vernachlässigen wir diesen „inneren Garten“ oft. Wildwuchs aus Sorgen und Termindruck macht sich breit. Doch Spiritualität bedeutet, ein Mensch der Innerlichkeit zu werden und diesen Garten zu pflegen. Durch Achtsamkeit schaffen wir Platz für Gottes Gegenwart. Nimm dir heute einen Moment Zeit: Atme durch, blicke nach innen und räume das Chaos ein Stück beiseite. Gott wartet bereits an der Pforte deines Herzens.

4 Wahrnehmung der Gegenwart Gottes

Andacht zum 14.1.

Bleibt in meiner Liebe! Joh 15,9

Die nötigste Übung im geistlichen Leben ist die Wahrnehmung der Gegenwart Gottes: dass man an ihr seine Lust hat und sich an die Gemeinschaft mit Gott gewöhnt; dass man demütig zu ihm spricht und sich mit liebevoller Zuneigung des Herzens mit ihm unterhält. Wir brauchen nicht laut zu schreien; er ist uns näher, als wir meinen. Wir können aus unserem Herzen eine Gebetszelle machen, in die wir uns von Zeit zu Zeit zurückziehen, um uns dort zart, demütig und liebevoll mit ihm zu unterhalten. Alle Menschen können solche vertraulichen Gespräche mit Gott führen.

Für mich persönlich extrem hilfreich: Situationsgebete: ein Heilig-Geist-Gebet während ich die Treppe hochlaufe, ein Jesus-Gebet während ich zur Schule lauf u.v.m.

3 Leben in Gott

Andacht zum 13.1.

Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Lk 23,43

Der Glaube sagt uns, daß die wahre Unsterblichkeit, die wir erhoffen, nicht eine Idee, eine Vorstellung ist, sondern eine Beziehung der vollkommenen Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott: es ist das Bleiben in seinen Händen, in seiner Liebe, es ist das in ihm Einswerden mit allen Brüdern und Schwestern, die er geschaffen und erlöst hat, mit der ganzen Schöpfung. Unsere Hoffnung ist gegründet auf die Liebe Gottes, die im Kreuz Christi erstrahlt und im Herzen die Worte des guten Schächers erklingen läßt: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Das ist das Leben, das zu seiner Fülle gelangt ist: es ist das Leben in Gott; ein Leben, das wir jetzt nur erahnen können, wie man den klaren Himmel durch den Nebel erahnt. Benedikt XVI

2 Gott wahrnehmen

Andacht vom 12.1.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt will ich mich von euch finden lassen. Jer 29,13-14

Ich bin fest davon überzeugt: Wir können Gott wahrnehmen. An uns liegt es allerdings, ob wir uns um Offenheit bemühen, wie er sich uns ganz persönlich offenbart. Die Frage ist also nicht, ob Gott sich wirklich bemerkbar macht, ob er sich wirklich zeigt, denn das tut er! Die Frage ist vielmehr, inwieweit wir uns öffnen. Wenn wir unsere Seele gestimmt halten durch Gebet, Achtsamkeit, Erhebungen des Herzens zu Gott und dergleichen, dann werden wir erkennen, wie er sich uns offenbart, mal in einem Bibelwort, mal in einem Wort durch einen anderen Menschen, mal durch eine innere Eingebung. Gottes Offenbarungen an uns sind vielfältig.

In jeder Seele verborgen oder offen ist das Warten auf Gott da, die Fähigkeit, ihm zu begegnen. Um diese Wachheit, dieses Erwachen für das Eigentliche wollen wir beten, für uns selbst und für die anderen. Benedikt XVI

1 Seine Hände öffnen

Andacht zum 11.1.

Betend breite ich meine Hände zu dir aus, meine Seele verlangt nach dir wie ein ausgetrocknetes Land. Ps 143,6

Die Hände öffnen: Diese Geste sagt so viel aus. Ständig tun wir etwas, packen etwas an und nehmen etwas konkret oder sprichwörtlich in die Hände. Die Hände zu öffnen, mit offenen Händen vor Gott zu sein, bedeutet los zu lassen. Öffne die Hände. Wir haben nichts in die Welt mitgebracht und werden nichts aus ihr mitnehmen. Wir haben unser Leben nicht wirklich in der Hand. Es liegt allein in Gottes Händen. Ich muss die Gewißheit haben können, in Gottes Hand und nicht in Menschenhänden zu sein. Und mit unseren offenen Händen lassen wir uns von Gott beschenken.

Gott versucht immer, uns gute Dinge zu geben, aber unsere Hände sind zu voll, um sie zu empfangen. Augustinus

Andacht vom 03.1.-10.1

Andachten Wochenthema

6 Unter Gottes Segen

Andacht zum 9.1.

Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir. Numeri 6,24–26

Wir sind in ein neues Jahr eingetreten. Eine neue Etappe hat begonnen, in der wir lieben, dienen und unseren Weg in Jesus Gegenwart gehen wollen. Wir hoffen, dass sich in diesem Jahr, alles mehr und mehr um seine Person drehen wird. Jesus erfüllt unsere Tage und das gesamte Dasein des Christen. In diesen ersten Tagen nutzen wir die Gelegenheit, unsere Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr seiner göttlichen Vorsehung anzuvertrauen. Mögen wir das neue Jahr nicht von Sorgen und Zweifeln bedrängt, sondern mit Zuversicht und Offenheit für das Neue beginnen können. Mögen wir uns dabei getragen wissen von der Zuwendung Gottes, der uns in unserer Unsicherheit wie in unseren Glücksmomenten beisteht.

5 Was werden wir tun?

Andacht zum 8.1.

Sammelt euch Schätze im Himmel. Mt 6,20

Noch ist das Neue Jahr wie ein Buch mit vielen leeren Seiten vor uns. Was wird am Ende drin stehen? Noch liegt das Neue Jahr wie ein leerer Krug vor uns. Womit werden wir ihn füllen? Wird dieser Krug am Jahresende mit Nichtigkeiten, mit allerhand Krust und Plunder gefüllt sein? Mit Streben nach Geld, Besitz, Macht, Karriere, Genuss? Sammelt euch Schätze im Himmel. Eine große Möglichkeit liegt mit diesem neuen Jahr wieder vor uns: Dass wir nämlich den Krug unseres Lebens auffüllen mit jenen Schätzen, die im Angesicht Gottes nicht wie Stroh verbrennen, sondern Bestand haben. Jeder Tag ist ein Anruf Gottes an uns, ein Anruf der Liebe! Ein Anruf auch, Zeit zu haben und sich Zeit zu nehmen, um Liebe zu üben und da zu sein für die Menschen, die mich brauchen. Am Schluss unseres Lebens werden wir einmal nach der Liebe gefragt. Allein die Liebe zählt. Pius Kirchgessner

4 Menschen des Anfangs

Andacht zum 7.1.

Er ist der Anfang. Kol 1,18

Anfangen wird zum Leitfaden für ein christliches Leben. Christliches Leben aber ist ganz und gar österliches Leben. Ohne Ostern, ohne den Glauben an die Auferstehung, wäre unser Leben sinnlos. Nur, wenn wir österliche Menschen werden, so werden wir auch wirklich Menschen des Anfangs. Karl Rahner sagt: Ostern ist der Anfang der Vollendung. Ostern proklamiert einen Anfang, der schon über die fernste Zukunft entschieden hat. Auferstehung sagt: der Anfang der Herrlichkeit hat schon begonnen. Und was so begonnen hat, das ist daran, sich zu vollenden.

Also: Anfangen wird zum Leitfaden für ein christliches Leben. Seien wir auch heute Menschen des Anfangs.

3 Zum Anfangen

Andacht zum 6.1.

Seit meiner Geburt hast du mich gehalten, ‭ von Anfang an hast du für mich gesorgt. Deshalb lobe ich dich allezeit! Ps 71,6

Unseren Anfang setzen wir uns nicht selbst. Wir wurden angefangen, hineingeboren in eine Welt, die schon war. Gott selbst hat uns ins Dasein gerufen, hat uns unseren Anfang geschenkt, aus reiner Gnade und aus reiner Liebe. Und dieser Anfang ist kein einmaliges Geschehen, das ist das Großartige an ihm. Es ist ein Prozess, ein ewiges und immer neues Wachsen und Reifen von Anfang zu Anfang. Kein geringerer als der dreifaltige Gott selbst ist dabei unser Anfang und unser Ziel, unsere Sehnsucht und unsere Erfüllung, unsere Zeit und unsere Ewigkeit. Sr. Philippa Rath

2 Worte von Bonhoeffer

Andacht zum 5.1.

Fest steht auch dein Thron, Herr, von Anfang an. Du bist von Ewigkeit her. Ps 93,2

Das neue Jahr
wird kein Jahr ohne Angst,
Schuld und Not sein.
Aber dass es in aller Angst,
Not und Schuld
ein Jahr mit Gott sei,
dass unserem Anfang mit Christus
eine Geschichte mit Christus folge,
die ja nicht ist als ein
tägliches Anfangen mit ihm,
darauf kommt es an.

1 Ein Jahr geht zu Ende

Andacht zum 4.1.

Liebt ihr mich. Joh 14,15

Ein Jahr ging zu Ende. Was erwartet uns im neuen Jahr? Häufig staunt man, wie kurz und flüchtig es im Grunde ist. Darum stellt sich einem nicht selten die Frage: Welchen Sinn können wir unseren Tagen geben? Welchen Sinn können wir im besonderen auch den von Mühe und Leid geprägten Tagen geben? Es gibt eine Antwort auf diese Frage: Sie steht im Antlitz eines Kindes geschrieben, das vor zweitausend Jahren in Bethlehem geboren wurde und heute der Lebende ist, der Christus der für immer vom Tod erstanden ist. Darum für dieses Jahr:

Alles aus Liebe zu Jesus.
Alles in der Liebe Jesus.
Alles hin zur Liebe Jesus.

Mein Vater,
ich überlasse mich Dir,
mach mit mir, was Dir gefällt.
Was du auch mit mir tun magst,
ich danke Dir.


Über das Menü oben kommt ihr zu den Andachten zu den einzelnen Büchern der Bibel.

Hier findet ihr u.a. auch Andachten nach Themen geordnet

Ich hoffe, ich kann mit den Andachten hier und da euch einen guten Gedanken zum Wort Gottes mitgeben.