Jesaja Jes 5. Kap.: Auslegung, Kommentar und Andacht zur Bibel
Inhaltsverzeichnis
Christliche Bibel – Auslegung, Kommentar, Andacht, Impuls, Erklärung, Bedeutung bzw. Predigt zu Jesaja Jes 5. Kapitel
Zu Jesaja Jes 5. Kap.
Jesaja 5 beschreibt das Gleichnis vom Weinberg, das Gottes Beziehung zu Israel darstellt. Gott hat Israel wie einen Weinberg gepflegt, doch anstelle guter Früchte brachte es schlechte hervor – ein Symbol für Ungerechtigkeit und Sünde. Deshalb kündigt Gott Gericht an: Der Weinberg wird verwüstet, was Israels kommende Strafe bedeutet.
Die sechs Weherufe warnen vor Hochmut, Ungerechtigkeit, Trunkenheit und sozialer Unterdrückung. Gottes Zorn richtet sich gegen ein Volk, das seine Gebote missachtet. Am Ende wird das Gericht durch fremde Völker ausgeführt.
Die Botschaft: Gottes Geduld hat Grenzen. Wer sich von ihm abwendet, wird Konsequenzen tragen. Doch die Hoffnung bleibt: Gott will Umkehr und Gerechtigkeit.
Jes 5,1-7: Der unfruchtbare Weinberg
Christliche Bibel – Auslegung, Kommentar, Andacht, Impuls, Erklärung, Bedeutung bzw. Predigt zu Jes 5,1-7
Jes 5:1: Ich will doch singen von meinem Geliebten, ein Lied meines Freundes von seinem Weinberg! Mein Geliebter hatte einen Weinberg auf einem fruchtbaren Hügel.
Der unfruchtbare Weinberg
In Jesaja 5,1 spricht der Prophet über einen Weinberg, den Gott gepflanzt hat. Dieser Weinberg symbolisiert das Volk Israel. Gott hat alles getan, damit sein Volk gedeiht und Frucht bringt. Doch anstatt gute Früchte zu bringen, bringt der Weinberg nur wilden Wein, der keine Qualität hat. Diese Metapher verdeutlicht die Enttäuschung Gottes über das Verhalten seines Volkes. Er hat sich Mühe gegeben, es zu pflegen, aber es hat sich nicht entsprechend entwickelt. Diese Passage erinnert uns daran, dass Gott von uns erwartet, dass wir nach seinen Geboten leben und gute Früchte in unserem Leben hervorbringen.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,1: 5,7; 27,2; Hos 10,1
Jes 5:2: Und er grub ihn um und säuberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Mitten darin baute er einen Turm und hieb auch eine Kelter darin aus; und er hoffte, dass er gute Trauben brächte; aber er trug schlechte.
Johannes Paul II
Der Weinberg versinnbildlicht das Volk Israel. Zwei Grunddimensionen werden beschrieben: Einerseits, weil er von Gott gepflanzt ist, stellt der Weinberg das Geschenk, die Gnade, die Liebe Gottes dar; anderseits erfordert er die Arbeit des Winzers, durch die er Trauben hervorbringt, aus denen dann Wein gemacht werden kann; er stellt folglich die menschliche Antwort dar, das persönliche Bemühen und die Frucht der guten Werke.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,2: bepflanzte Ps 80,9; Turm Mt 21,33; stink. Dtn 32,32
Jes 5:3: Nun, ihr Bürger von Jerusalem und ihr Männer von Juda, sprecht Recht zwischen mir und meinem Weinberg!
Jes 5:4: Was konnte man an meinem Weinberg noch weiter tun, das ich nicht getan habe? Warum hoffte ich, dass er gute Trauben brächte, aber er trug nur schlechte?
Der Fehler liegt beim Menschen, nicht bei Gott
Dann wird man sehen, dass jede Seele des Menschen die Chance hatte, ein fruchtbarer Weinberg zu werden; und wenn es umgekehrt wurde, lag es nicht daran, dass weder die Weisheit noch die Gnade Gottes versagten. Meier
Was hätte Gott noch tun können
O ihr, die ihr bekennt, sein Volk zu sein, was hätte Christus mehr für euch tun können? Was hätte der Heilige Geist noch tun können? Welche reicheren Verheißungen, welche klügeren Gebote, welche gütigeren Vorsehungen, welche gnädigere Geduld? Spurgeon
Mit Gottes Gnade wirken und Frucht bringen
Natürlich tut ein buchstäblicher Weinberg gar nichts. Aber wir als Gottes Weinberg sind berufen, mit der Gnade Gottes zu wirken, damit die Gnade nicht umsonst empfangen wird. Gnade wird nicht wegen vergangener, gegenwärtiger oder versprochener Werke gegeben; dennoch wird es gegeben, um Arbeit zu fördern , um nicht zu sagen, dass Arbeit unnötig ist. Gott möchte nicht, dass wir seine Gnade empfangen und passiv werden. Paulus wusste, dass Gott seine Gnade gibt, wir hart arbeiten und das Werk Gottes getan ist.
Jes 5:5: Nun will ich euch aber verkünden, was ich mit meinem Weinberg tun will: Ich will seinen Zaun wegschaffen, damit er abgeweidet wird, und die Mauer einreißen, damit er zertreten wird!
Parallelstellen zum Vers Jes 5,5: Neh 9,30; Ps 80,13; 89,41; Hos 2,14
Jes 5:6: Ich will ihn öde liegen lassen; er soll weder beschnitten noch gehackt werden, und Dornen und Disteln sollen ihn überwuchern. Ich will auch den Wolken gebieten, dass sie keinen Regen auf ihn fallen lassen!
Parallelstellen zum Vers Jes 5,6: Klgl 2,6
Jes 5:7: Denn das Haus Israel ist der Weinberg des Herrn der Heerscharen, und die Männer von Juda sind seine Lieblingspflanzung. Und er hoffte auf Rechtsspruch, und siehe da — blutiger Rechtsbruch; auf Gerechtigkeit, und siehe da — Geschrei über Schlechtigkeit.
Jes 5,7: Ihr seid der Weinberg und euer Besitzer ist der Herr, der allmächtige Gott.
Der unfruchtbare Weinberg
Weil Trauben zu den begehrtesten Früchten des Landes zählten, ist der Weinberg ein oft gebrauchtes Bild für die Geliebte. Gott klagt über seinen Weinberg Israel, weil er unfruchtbar ist. „Für mich, den Herrn, haben sie keinen Gedanken übrig. Was ich in der Welt tue, nehmen sie nicht wahr.“ (Jes 5:12) Er wollte gute Taten sehen. In Weherufen nennt Jesaja, was der Weinberg stattdessen hervor bringt: Besäufnisse, Böses wird gut und Gutes wird Böse genannt, Raffgier, Hochmut und Eingebildetheit u.v.m. Der Weinberg, die Geliebte, ist gefesselt an die Sünde. Wie können wir davor bewahrt bleiben? Wie können wir uns davor schützen ins Böse abzugleiten?
Parallelstellen zum Vers Jes 5,7: 1,6; 3,14–17; Hos 10,1
Jes 5,8-30: Weherufe über Israel
Christliche Bibel – Auslegung, Kommentar, Andacht, Impuls, Erklärung, Bedeutung bzw. Predigt zu Jes 5,8-30
Jes 5:8: Wehe denen, die ein Haus ans andere reihen, ein Feld zum anderen fügen, bis kein Platz mehr bleibt und ihr allein mitten im Land wohnt!
Erstes Wehe
Bei dem ersten Wehe geht es um Gier und Habsucht. Wir erkennen diese schlechte Beere in dem ungezügelten Materialismus unserer Tage. Es ist der Drang, immer noch mehr zu besitzen. Wenn es sein muss, werden andere ihres Besitzes beraubt. Das Bild ist Egoismus in seiner höchsten Form, jemand, der sich mit allem umgibt, was ihm gefällt und keinen anderen daran teilhaben lässt. G. de Koning
Worte von Calvin
Denn es kann nicht als ein an und für sich Unrecht verurteilt werden, wenn ein Mann Acker an Acker und Haus an Haus hinzufügt ; aber er betrachtete die Gemütsanlage, die überhaupt nicht befriedigt werden kann, wenn sie einmal vom Verlangen nach Gewinn entflammt ist. Dementsprechend beschreibt er die Gefühle derer, die nie genug haben und die kein Reichtum befriedigen kann.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,8: Dtn 27,17; Hi 22,8; Mi 2,2
Jes 5:9: Vor meinen Ohren spricht der HERR der Heerscharen: Fürwahr, viele Häuser sollen öde werden, große und schöne unbewohnt!
Parallelstellen zum Vers Jes 5,9: 22,14; Öde 6,11; Lev 26,33; Mi 7,13
Jes 5:10: Denn zehn Joch Weinberge werden nur ein Bat geben und ein Homer Samen nur ein Epha erzielen.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,10: Hag 1,6
Jes 5:11: Wehe denen, die sich früh am Morgen aufmachen, um berauschenden Getränken nachzujagen, und die am Abend lange aufbleiben, bis sie der Wein erhitzt!
Zweites Wehe
Das zweite Wehe handelt von den Hedonisten, den genusssüchtigen Menschen, die das Vergnügen lieben. Sie sehen das Leben als ein großes Fest.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,11: 5,22; Spr 23,29.30
Jes 5:12: Zither und Harfe, Pauke, Flöte und Wein gehören zu ihrem Gelage — aber auf das Tun des Herrn schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie nicht!
Parallelstellen zum Vers Jes 5,12: 22,13; Amo 6,4–6; Tun Ps 28,5; 106,7.13
Jes 5:13: Darum wandert mein Volk in die Gefangenschaft aus Mangel an Erkenntnis; seine Edlen leiden Hunger, und seine Volksmenge verschmachtet vor Durst.
Darum wandert mein Volk in die Gefangenschaft
In Jesaja 5,13 warnt Gott sein Volk davor, dass sie wegen ihres Mangels an Wissen und spiritueller Erkenntnis zugrunde gehen werden. Sie werden hungrig und durstig sein, nicht nach Nahrung oder Wasser, sondern nach der Wahrheit Gottes. Die Tragödie liegt darin, dass sie die Quelle dieser Wahrheit, nämlich Gott selbst, zurückweisen. Sie sind nicht bereit, seine Botschaft zu hören und daraus zu lernen. Dadurch werden sie ins Exil geführt, nicht physisch, sondern spirituell. Diese Verse erinnern uns daran, wie wichtig es ist, Gottes Wort zu suchen und danach zu streben, ihn besser zu verstehen, damit wir nicht in geistlicher Leere enden.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,13: 1,3; Klgl 4,4; Hos 4,6
Jes 5:14: Darum sperrt das Totenreich seinen Schlund weit auf und hat seinen Rachen über die Maßen weit aufgerissen. Und ihre Pracht fährt hinunter und ihre Menge samt all ihrem Getümmel und wer in ihr frohlockt.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,14: Spr 27,20; Hes 32,18–21
Jes 5:15: So wird der Mensch gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen sollen erniedrigt werden;
Parallelstellen zum Vers Jes 5,15: 2,9.11.17
Jes 5:16: aber der Herr der Heerscharen wird erhaben sein im Gericht, und Gott, der Heilige, wird sich als heilig erweisen in Gerechtigkeit.
Souveränität Gottes
Diese Stelle betont die Souveränität Gottes und seine Rolle als Richter über alles. Es verdeutlicht, dass Gott letztendlich durch sein Handeln seine Herrlichkeit und Heiligkeit offenbart. Seine Handlungen sind gerecht und richten sich nach seinem heiligen Charakter. Somit fordert dieser Vers dazu auf, Gott in seinem Recht und seiner Gerechtigkeit zu vertrauen und anzuerkennen, dass er letztendlich über allem steht.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,16: 29,23; Hes 36,23; Offb 15,4
Jes 5:17: Und Lämmer werden weiden auf ihrem Weideplatz und Fremde sich nähren in den verwüsteten Fluren der Fetten.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,17: 7,25; Klgl 5,2
Jes 5:18: Wehe denen, die ihre Schuld an Lügenstricken hinter sich herschleppen und die Sünde wie an Wagenseilen.
Drittes Wehe
Die Last der Ungerechtigkeit liegt hoch auf dem Sündenkarren, den diese Menschen mit Seilen ziehen. Der zugrunde liegende Gedanke ist, dass das Begehen kleiner Ungerechtigkeiten, „Stricke der Falschheit“, allmählich zu gröberen Ungerechtigkeiten führen wird, „Sünde wie mit Wagenseilen“. Sie glauben, dass sie ihre sündigen Aktivitäten kontrollieren. Aber es ist genau umgekehrt: In den Fesseln seiner Sünde wird er festgehalten.
Jes 5:19: die sagen: »Er soll doch eilen und sein Werk beschleunigen, damit wir es sehen; der Ratschluss des Heiligen Israels soll doch kommen und eintreten, damit wir ihn kennenlernen!
Parallelstellen zum Vers Jes 5,19: 66,5; Jer 17,15; Am 5,18
Jes 5:20: Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!
Viertes Wehe
Die Umkehrung moralischer Grundsätze. Wissentlich und willentlich stellen sie Werte und Normen auf den Kopf. Sie kehren alles um, was Gott gesagt hat. Was Gott böse nennt, nennen sie gut und umgekehrt. Sie tun dasselbe mit der Finsternis und dem Licht sowie mit dem, was bitter und mit dem, was süß ist. Falsche Lehren werden als Wahrheit dargestellt und die Wahrheit wird als Lüge bezeichnet. G. de Koning
Unterscheidung zwischen Gut und Böse
Die Verse erinnern uns daran, dass es wichtig ist, die Unterscheidung zwischen Gut und Böse klar zu erkennen und nicht zu verwischen.
Diese Passage fordert uns heraus, darüber nachzudenken, wie wir in unserem eigenen Leben zwischen Gut und Böse unterscheiden. Welche Bereiche betreffen dein Leben?
Es ist an der Zeit, die Bibel zu studieren und Gottes Maßstäbe besser zu verstehen.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,20: Spr 17,15; Mi 3,2; Am 5,7; 6,12
Jes 5:21: Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und die sich selbst für verständig halten!
Fünftes Wehe
Das fünfte Wehe trifft den Stolz und die Selbstgefälligkeit derer, die in ihren eigenen Augen weise sind. Jemand, der mit seiner eigenen Weisheit und seinem Intellekt prahlt, erzeugt einen unerträglichen Gestank. Diese Haltung rührt von der Einstellung her, die wir unter den beiden vorhergehenden Wehen gefunden haben. Es ist ein Versuch der Selbstrechtfertigung, der zur Verhärtung des eigenen Gewissens führt. G. de Koning
Parallelstellen zum Vers Jes 5,21: Spr 3,7; Röm 1,22
Jes 5:22: Wehe denen, die Helden sind im Weintrinken und tapfer im Mischen von berauschendem Getränk.
Warnung vor dem Übermaß
Persönlich könnte man dies interpretieren als eine Aufforderung zur Mäßigung und zur Verantwortung im Umgang mit Genussmitteln und auch im Leben insgesamt. Es ermutigt dazu, ein ausgewogenes und verantwortungsvolles Leben zu führen, ohne sich von Begierden und Sucht leiten zu lassen.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,22: 5,11; 28,1.7; 56,12
Jes 5:23: Die dem Gottlosen recht geben um eines Bestechungsgeschenkes willen, aber dem Gerechten seine Gerechtigkeit absprechen!
Sechstes Wehe
Das sechste Wehe kommt über die Führer des Volkes. Auch sie sind völlig verdorben. Sie werden hier als die Liebhaber des Weins beschrieben. G. de Koning
Parallelstellen zum Vers Jes 5,23: 29,21; Ex 23,6–8; Spr 17,23; Mi 3,11
Jes 5:24: Darum, wie die Feuerzunge Stoppeln frisst und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, so wird ihre Wurzel wie Moder werden und ihre Blüte wie Staub auffliegen; denn sie haben das Gesetz des Herrn der Heerscharen verworfen und das Wort des Heiligen Israels verachtet.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,24: verworfen 30,9–13; Jer 6,19; Am 2,4
Jes 5:25: Darum ist auch der Zorn des Herrn gegen sein Volk entbrannt, und er hat seine Hand gegen sie ausgestreckt und hat sie geschlagen, dass die Berge erbebten und ihre Leichname wie Kot auf den Straßen lagen. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt; seine Hand bleibt ausgestreckt.
Zorn des Herrn
Dieser Vers hört sich komisch für die an, die nur über die Liebe Gottes reden wollen. Die Liebe Gottes ist Realität, und Sie können Gott nicht davon abhalten, Sie zu lieben. Aber, liebe Hörer, Gott hasst die Sünde! Wenn Sie also die Sünde lieben, wird er Sie immer noch lieben, aber Sie sollten dann sein Urteil erwarten. Andreas Eitschberger
Parallelstellen zum Vers Jes 5,25: Berge Jer 4,24; Zorn 9,11.16.20; 10,4; 14,26.27; Lev 26,18; Dtn 31,17
Jes 5:26: Und er wird für die Heiden in der Ferne ein Kriegsbanner aufrichten und ein Volk vom Ende der Erde herbeipfeifen; und siehe, es wird schnell und eilends kommen.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,26: 7,18.19; Dtn 28,49; Jer 5,15
Jes 5:27: Unter ihnen ist kein Müder und kein Strauchelnder, keiner schlummert und keiner schläft; keinem geht der Gurt seiner Lenden auf, keinem zerreißt ein Riemen seiner Schuhe.
Jes 5:28: Seine Pfeile sind geschärft und alle seine Bogen gespannt. Die Hufe seiner Rosse sind wie Kieselsteine anzusehen und seine Wagenräder wie ein Sturmwind.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,28: Jer 47,3
Jes 5:29: Es gibt ein Gebrüll von sich wie eine Löwin, es brüllt wie die Junglöwen; es knurrt und packt die Beute und bringt sie in Sicherheit, und kein Retter ist da.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,29: 42,22; Jer 2,14.15
Jes 5:30: Und es wird über ihm brausen an jenem Tag wie Meeresbrausen; schaut man aber zur Erde, siehe, so ist da dichte Finsternis; auch das Licht wird durch ihr Gewölk verdunkelt.
Dunkle Zeiten
In Jesaja 5,30 spricht der Prophet über die dunklen Zeiten, die über das Volk kommen werden. Diese Passage deutet auf die kommenden Prüfungen hin, die das Volk Israel erleben wird, wenn es sich von Gott abwendet. Die Verse beschreiben eine düstere Atmosphäre voller Bedrohungen und Angst. Trotzdem gibt es einen Hauch von Hoffnung, dass Gott inmitten dieser Herausforderungen immer noch präsent ist und sein Volk nicht ganz verlassen hat. Diese Auslegung erinnert uns daran, dass selbst in den schwierigsten Zeiten Gottes Liebe und Fürsorge für uns bestehen bleiben.
Parallelstellen zum Vers Jes 5,30: Finsternis 8,22
Hier geht’s zu einer Auslegung von G. de Koning zum Buch Jesaja
Das war eine Christliche Bibel – Auslegung, Kommentar, Andacht, Impuls, Erklärung, Bedeutung bzw. Predigt zu Jesaja Jes 5. Kapitel