WA-Einzelchat – Community – Kanal – Instagram

Gelassenheit

Zehn Gebote der Gelassenheit nach Johannes XXIII

1. Erstes Gebot der Gelassenheit

Sorgt nicht für morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Mt 6,34

Gebot: Heute, nur heute werde ich mich bemühen, den Tag zu leben, ohne die Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Manchmal überfordert uns der Gedanke, das ganze Leben meistern zu müssen – oder auch nur die nächste Woche. Doch Gott lädt uns ein, im Heute zu leben.

Gestern ist vorbei, morgen noch nicht da. Was ich habe, ist dieser Augenblick. Und er genügt.

Das nimmt Druck: Ich muss nicht alle Probleme lösen, sondern nur den heutigen Schritt gehen.

Jesus selbst lebte so. Er war ganz gegenwärtig – im Gespräch mit Menschen, in der Liebe zu den Schwachen, im Vertrauen auf seinen Vater. Seine Hingabe zeigt: Das Jetzt ist der Ort, an dem Gottes Gegenwart erfahrbar wird.

Wenn ich mein Heute gestalte – aufmerksam, mit Liebe und im Vertrauen –, dann ist das genug.

Frage: Wie kann ich in meinem Alltag bewusster im Jetzt leben und die Gegenwart Gottes in jedem Moment wahrnehmen?

2. Zweites Gebot der Gelassenheit

Warum regst du dich über einen Splitter im Auge deines Nächsten auf, wenn du selbst einen Balken im Auge hast? Mt 7,3

Gebot: Heute, nur heute werde ich auf ein zurückhaltendes Auftreten achten: Ich werde niemanden kritisieren, ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

Oft sind wir schnell dabei, andere zu kritisieren oder zu verbessern. Doch echte Weisheit beginnt mit Zurückhaltung. Bevor wir urteilen, lohnt es sich, zuzuhören und innezuhalten.

Nicht jede Situation verlangt unser Eingreifen – manchmal ist Respekt einfach, Raum für den anderen zu lassen. Wenn Kritik nötig ist, sollte sie ehrlich, ruhig und wohlüberlegt sein, ohne zu verletzen.

Gleichzeitig gilt es, den Blick auf uns selbst zu richten: Meine Fehler und meine Erbärmlichkeit gestatten mir nicht, mich in irgendeiner Weise zu erheben. Die Fehler, die wir bei anderen entdecken, spiegeln oft unsere eigenen Schwächen.

Gelassenheit entsteht nicht, indem wir die Welt nach unseren Vorstellungen formen, sondern indem wir an uns selbst arbeiten. Wer sich selbst prüft, kann andere mit Mitgefühl begleiten.

Selbstverständlich ist es nicht verboten, im rechten Moment die eigene Meinung zu sagen, aber immer mit Respekt und einer Prise Humor, doch ohne jemand zu verletzen. Johannes XXIII.

Frage: In welchen Momenten habe ich das Gefühl, über andere urteilen zu müssen, und wie könnte ich stattdessen Mitgefühl und Gelassenheit kultivieren?

3. Drittes Gebot der Gelassenheit

Nicht, dass ich etwas gebraucht hätte! Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Phil 4,11

Gebot: Heute, nur heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin – nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

Glück hängt nicht von äußeren Umständen ab – sei es Geld, Gesundheit oder Anerkennung. Vielmehr liegt es in unserer Haltung dem Leben gegenüber. Wir können Glück nicht erzwingen oder besitzen, wir können es uns nur schenken lassen. Es zeigt sich nicht durch das, was wir von außen bekommen, sondern durch die Art, wie wir die Welt wahrnehmen und auf sie reagieren.

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, bewusst zu üben: Den Morgen mit offenen Augen und Ohren zu beginnen, anderen freundlich zu begegnen, unsere Aufgaben mit Entschlossenheit anzugehen und den Tag dankbar ausklingen zu lassen. So wird Glück zu einer Erfahrung, die von innen kommt und unser Leben heller macht.

Frage: Welche kleinen Momente oder Gesten könnten heute dein inneres Glück wecken und dich tief mit dem Leben verbinden?

4. Viertes Gebot der Gelassenheit

Denke an den Herrn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen. Spr 3,6

Gebot: Heute, nur heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich meinen Wünschen anpassen.

Das vierte Gebot der Gelassenheit erinnert uns daran, die Realität anzunehmen, wie sie ist, ohne ständig gegen sie anzukämpfen. Oft versuchen wir, die Welt nach unseren Wünschen zu formen, doch das führt zu Frust und innerer Unruhe.

Wer lernt, flexibel auf Situationen zu reagieren, bewahrt Ruhe und Geduld, auch wenn nicht alles nach Plan läuft. Akzeptanz bedeutet dabei nicht Passivität, sondern kluges Handeln innerhalb der eigenen Möglichkeiten.

Indem wir annehmen, was unveränderlich ist, reduzieren wir Stress und gewinnen innere Freiheit. Wer im Moment lebt, erkennt Grenzen an, passt sich bewusst an und bleibt gleichzeitig handlungsfähig. So entsteht Gelassenheit, die unser tägliches Leben leichter und erfüllter macht.

Frage: In welchen Bereichen deines Lebens könntest du heute bewusst loslassen, um Raum für innere Ruhe und Gelassenheit zu schaffen?

5. Fünftes Gebot der Gelassenheit

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Mt 4,4

Gebot: Heute, nur heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das leibliche Leben notwendig ist, so ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

Johannes XXIII erinnert uns mit dem fünften Gebot der Gelassenheit daran, wie wichtig geistige Nahrung für unser Leben ist. Genauso wie wir unseren Körper pflegen, braucht auch unsere Seele Aufmerksamkeit.

Schon wenige Minuten täglich für eine inspirierende Lektüre genügen, um Ruhe zu finden, nachzudenken und innerlich zu wachsen. Es geht nicht um die Menge, sondern um die bewusste Praxis: Texte, die unser Herz und unseren Geist stärken, helfen uns, klarer zu sehen und gelassener zu handeln.

Wer sich regelmäßig solche kleinen Auszeiten gönnt, übt Achtsamkeit, stärkt seine Werte und findet mehr Stabilität im Alltag. So entstehen innere Ruhe und ein tieferes Verständnis für sich selbst und die Welt.

Frage: Welche kleinen täglichen Rituale könnten deiner Seele Nahrung geben und deinem inneren Frieden dienen?

6. Sechstes Gebot der Gelassenheit

Gutes zu tun und mit anderen zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott. Hebr 13,16

Gebot: Heute, nur heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

Manchmal fragen wir uns: Was ist eigentlich eine gute Tat? Ist es das große Engagement – eine Bewegung starten, demonstrieren, die Welt verändern? Oder steckt das Gute vielleicht schon im Kleinen – im Zuhören, im geduldigen Arbeiten, im freundlichen Wort, im stillen Gebet?

Anstatt großer Vorsätze, die am Morgen gefasst werden und dann im Lauf des Tages in Vergessenheit geraten, will ich lieber aufmerksam sein für das, was während des Tages auf mich zukommt. Ich stelle mich auf die Signale der Menschen ein, die mir heute begegnen. Ich werde spüren, wo ein Gespräch oder eine Hilfeleistung angebracht ist.

Gott ruft uns nicht dazu auf, alles zu schaffen, sondern das zu tun, was heute dran ist. Wenn wir das mit Liebe tun, entsteht echtes Gutes – unscheinbar vielleicht, aber kostbar. Wahre Güte braucht kein Rampenlicht. Sie wächst dort, wo niemand hinschaut – und doch sieht Gott sie.

So wird jeder Augenblick, jede kleine Tat zu einem Ort, an dem Jesus sichtbar wird.

Gott sieht nicht auf die Vielzahl der Handlungen, sondern darauf, wie ich sie vollbringe. Er fordert das Herz und nichts anderes. Johannes XXIII.

Frage: Wo in meinem Alltag könnte ich heute bewusst kleine Gesten der Liebe setzen, die nur Gott sieht?

7. Siebtes Gebot der Gelassenheit

Freut euch immerzu. Phil 4,4

Gebot; Heute, nur heute werde ich etwas tun, wozu ich eigentlich keine Lust habe; sollte ich es als eine Zumutung empfinden, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

Manchmal kostet es Überwindung, etwas zu tun, wozu ich keine Lust habe – einem Menschen zu helfen, mit dem ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, oder einfach nur unangenehme Aufgaben zu erledigen.

Der innere Kampf ist alltäglich: Emails warten, die mich nerven, der Kühlschrank ist leer, obwohl ich lieber etwas anderes tun würde.

Doch „Lust am Leben“ bedeutet nicht, nur dem Lustprinzip zu folgen. Es heißt, das Leben mit ganzem Herzen zu leben – auch in den Herausforderungen, auch im Leid.

Humor hilft mir, mit Leichtigkeit auf das Unangenehme zu reagieren, und ein „Jetzt erst recht!“ kann sogar Freude wecken. Ich übe mich in der Kunst, trotz Ärger und Unlust fröhlich zu bleiben – weil Gott mir Kraft und Lebensfreude schenkt.

Frage: Wie kann ich in meinem Alltag bewusster die kleinen Herausforderungen als Quellen von Freude und innerer Stärke wahrnehmen?

8. Achtes Gebot der Gelassenheit

Gebot: Heute, nur heute werde ich ein genaues Tagesprogramm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

Heute will ich meinen Tag bewusst gestalten. Ich nehme mir vor, einen Plan zu machen – nicht, um mich zu stressen, sondern um Klarheit zu gewinnen.

Vielleicht läuft nicht alles so, wie ich es mir vorgenommen habe, und das ist in Ordnung. Wichtig ist, dass ich mit wachem Herzen durch diesen Tag gehe.

Ich möchte mich nicht von der Hetze treiben lassen, die mich unruhig macht, und auch nicht von der Unentschlossenheit lähmen lassen, die mir die Freude nimmt. Stattdessen will ich Schritt für Schritt gehen, mit Ruhe und Vertrauen.

Heute ist ein neuer Anfang – ein Geschenk, das ich gestalten darf, so gut ich kann. Nur heute zählt, und diesen Tag will ich bewusst leben.

Wer sich nicht von Ärger oder Hektik leiten lässt, kann klarer entscheiden und Frieden stiften – im eigenen Herzen und im Miteinander.

Ich will versuchen, nichts aufzuschieben, was dringend zu erledigen ist, mir aber die Ruhe bewahren, die nötig ist, damit etwas gelingt … Wer die Dinge übereilt, kommt nie weit. Johannes XXIII.

Frage: Wie kann ich heute bewusst Momente der Stille und des Bewusstseins in meinem Alltag integrieren, um meinem Herzen näher zu sein?

9. Neuntes Gebot der Gelassenheit

Ich vergesse dich nicht. Jes 49, 15

Gebot: Heute, nur heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände mir das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

Manchmal fühle ich mich unverstanden und allein – als könnte niemand nachempfinden, was in mir vorgeht. Dann frage ich mich: Kümmert sich Gott wirklich um mich, so als wäre ich der einzige Mensch auf dieser Welt?

Die Bibel sagt: Ja. Gottes Blick umfasst das Ganze, und doch sieht er jeden einzelnen von uns. Er ist mir voraus, weil er weiß, was mir letztlich guttut. Mich seiner Fürsorge zu überlassen ist kein leichter Schritt – es braucht Mut und Vertrauen.

Aber ich darf es üben, indem ich immer wieder sage: „Herr, ich überlasse mich dir.“ Auch wenn ich mich klein fühle im Universum, darf ich glauben: Gott kennt mich, er liebt mich und ist mir näher als ich mir selbst.

Frage: In welchen Momenten spüre ich Gottes Nähe am deutlichsten, und wie kann ich lernen, ihm noch mehr zu vertrauen?

10. Zehntes Gebot der Gelassenheit

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Jes 41,10

Gebot: Heute, nur heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte glauben.

Heute werde ich meine Ängste nicht besiegen, aber ich kann ihnen begegnen und lernen, mit ihnen umzugehen. Sie wollen mich schützen, auch wenn sie oft übertreiben. Ich kann sie ernst nehmen, ohne mich von ihnen beherrschen zu lassen.

Ich schaue sie an, höre ihre Botschaften und gebe ihnen den Raum, der ihnen zusteht – nicht mehr, nicht weniger. Wie besorgte Eltern, die mich begleiten und zugleich loslassen lernen müssen, kann ich meine Ängste wahrnehmen und zugleich meinen eigenen Weg gehen.

Heute übe ich mich darin, ihnen zu begegnen, sie zu verstehen und mich von ihnen nicht lähmen zu lassen. Für diesen Tag will ich mich nicht von Sorgen lähmen lassen, sondern bewusst die Freude wahrnehmen, die mich umgibt.

Ich möchte die kleinen und großen schönen Dinge in meinem Leben sehen, ihnen Raum geben und mich von ihnen berühren lassen.

Wenn Gott den Schatten erschaffen hat, dann war es, um das Licht hervorzuheben. Johannes XXIII.

Frage: Welche Momente oder Begegnungen in meinem Leben kann ich heute bewusst wahrnehmen, um mich von Freude und Leichtigkeit berühren zu lassen?

11. Nur Heute 

Heute, wenn ihr seine Stimme hört. Hebr 3,15

Manchmal nehmen wir uns zu viel vor – wollen alles gleichzeitig schaffen, sofort verändern, perfekt leben. Doch das Leben – und auch der Glaube – entfalten sich Schritt für Schritt.

Gott ruft uns nicht zur Hast, sondern zur Achtsamkeit. Es genügt, das Gute im Jetzt zu suchen: in der Begegnung, im stillen Gebet, im freundlichen Wort.

Wenn wir ständig zurückblicken oder vorausrennen, verpassen wir das Geschenk des Augenblicks – die Gnade der Gegenwart.

Darum: Herr, schenke mir Bescheidenheit und Geduld. Lass mich erkennen, was heute wichtig ist, und das kleine Gute im Alltag schätzen. Lehre mich, im Jetzt zu leben – friedlich, wach und dankbar – im Vertrauen, dass Du jeden Schritt mitgehst.

Frage: Worin könnte ich heute das Wirken Gottes in meinem Alltag bewusst wahrnehmen und wertschätzen?

12. Anselm Grün zur Gelassenheit

Wer aber sein Leben in dieser Welt loslässt, wird es für alle Ewigkeit gewinnen. Joh 12,25

Gelassen ist ein Mensch, der sein Ego losgelassen und sich in Gott hineingegeben hat, der ruhig geworden ist in seinem Herzen, weil er sich in den göttlichen Grund hat fallen lassen.

Gelassenheit meint in der Mystik die Befreiung des Menschen von seinem eigenen Ich, das Leerwerden von allen Sorgen und Ängsten um sich selbst, damit Gott in unserem Herzen geboren werden kann.

Gelassenheit als Haltung innerer Freiheit, innerer Ruhe, als gesunde Distanz zu dem, was von außen auf mich einströmt, was mich zu „besetzen“ und in Besitz zu nehmen droht, das ist nicht einfach eine Charakterhaltung. Sie kann auch eingeübt werden.

Um zur Gelassenheit zu gelangen, muss ich vieles lassen.
Anselm Grün

Frage: Welche Gedanken oder Sorgen halte ich fest, die ich bereit wäre loszulassen, um Raum für das Göttliche in meinem Herzen zu schaffen?

13. Meister Eckart zur Gelassenheit

Der Mensch soll so gelassen werden, dass er weder sich selbst noch eine Kreatur in sich wirke, sondern dass Gott in ihm wirke. Solange der Mensch seinen eigenen Willen hat, so lange hat er nicht den ewigen Willen Gottes.

Der Mensch soll sich lassen, wie er ist, und soll Gott wirken lassen. Je mehr der Mensch in sich selbst gelassen wird, desto mehr wird Gott in ihm geboren.

Darum bitte ich Gott, dass er mich Gottes quitt mache, denn mein eigentliches Wesen ist über Gott, soweit wir Gott als Anfang der Kreaturen verstehen.

Der Grund der Seele und der Grund Gottes sind ein Grund, und in diesem einigen Grunde ruht die Seele in stiller Gelassenheit.

Frage: Wie kann ich in meinem eigenen Leben die Gelassenheit finden, die es Gott erlaubt, in mir zu wirken?

14. Veränderbare und unveränderbare Dinge

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Gelassenheitsgebet

Dies ist ein Gebet, das mir sehr wichtig geworden ist und das ich auswendig gelernt immer bei mir habe.

Wir haben nicht die vollkommene Kontrolle, aber wir haben sicher Einfluss auf unser eigenes Verhalten, unser Denken und Fühlen. Du kannst beeinflussen, wie du mit anderen umgehst. Auch gute Gedanken lassen sich üben, und all das beeinflusst auch unsere Gefühle.

Dagegen: Was andere Menschen sagen, denken, fühlen und tun, ist letztlich deren Entscheidung.

Akzeptanz heißt hier, nüchtern festzustellen, was ist, und sich in Frieden mit dem Unabänderlichen abzufinden. Das Veränderbare hingegen gilt es, mit Mut und Tatkraft anzugehen.

Der Prozess der Akzeptanz des Unabänderlichen ist immer auch Versöhnungsarbeit.

Frage: Wo in meinem Leben könnte ich mehr Frieden mit dem Unabänderlichen finden, während ich zugleich mutig das Veränderbare gestalte?