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  • Losung zum 25.2.2026

    Losung zum 25.2.2026

    Von Gott gerufen und bei der Hand gehalten

    Bibelandacht zu Jesaja 42,6 und Matthäus 17,5

    „Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand.“ (Jesaja 42,6)
    „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“ (Matthäus 17,5)

    Gottes Ruf: Nähe, Führung und Gerechtigkeit

    Diese kurze christliche Andacht verbindet zwei starke Aussagen der Bibel: Gottes liebevollen Ruf und seinen klaren Auftrag. In Jesaja 42,6 spricht Gott persönlich: Er ruft in Gerechtigkeit und hält bei der Hand. Das ist mehr als ein Befehl – es ist Beziehung. Gott geht nicht auf Distanz, sondern kommt nah. Wer sich unsicher fühlt, überfordert ist oder Orientierung sucht, findet hier Trost: Gott führt aktiv, Schritt für Schritt.

    Gerechtigkeit bedeutet dabei nicht nur moralische Richtigkeit, sondern auch Treue, Verlässlichkeit und Schutz. Gott ruft nicht ins Ungewisse, sondern in einen Weg, den er begleitet. Diese Zusage schenkt Halt im Alltag, im Beruf, in Beziehungen und in Zeiten des Umbruchs.

    Jesus hören: Gottes Stimme ernst nehmen

    In Matthäus 17,5 ertönt eine Stimme aus der Wolke: „Dies ist mein lieber Sohn … den sollt ihr hören!“ Diese Worte fallen bei der Verklärung Jesu – einem Moment, der Gottes Herrlichkeit offenbart. Der Fokus ist eindeutig: Hört auf Jesus. Gott bestätigt seinen Sohn und lädt uns ein, seine Worte zum Maßstab unseres Lebens zu machen.

    Hören heißt mehr als akustisches Wahrnehmen. Es bedeutet Vertrauen, Gehorsam und Ausrichtung. Wer Jesus hört, lässt sich prägen von seiner Liebe, seinem Frieden und seiner Wahrheit. In einer lauten Welt mit vielen Meinungen wird diese Einladung besonders relevant: Gottes Stimme hat Priorität.

    Zusammengeführt: Gerufen, gehalten und gesendet

    Beide Verse zusammen zeigen ein starkes geistliches Prinzip:

    • Gott ruft – mit Sinn und Ziel.
    • Gott hält – mit Nähe und Fürsorge.
    • Gott spricht – durch seinen Sohn Jesus Christus.

    Diese Andacht macht Mut, Gottes Ruf nicht zu fürchten. Du musst den Weg nicht allein kennen. Die Hand, die dich ruft, ist dieselbe, die dich hält. Und die Stimme, die dich leitet, ist die Stimme dessen, an dem Gott Wohlgefallen hat.

    Impulse für den Alltag

    • Wo spüre ich Gottes Ruf? Vielleicht in einer Entscheidung, einem Neuanfang oder einer Versöhnung.
    • Lasse ich mich führen? Gottes Hand ergreift man im Vertrauen, nicht in Kontrolle.
    • Höre ich auf Jesus? Seine Worte im Evangelium geben Richtung und Frieden.

    Gebet

    Herr, du hast mich gerufen und hältst mich bei der Hand. Hilf mir, deiner Führung zu vertrauen und auf deinen Sohn zu hören. Lass dein Wort mein Herz prägen und meinen Weg erleuchten. Amen.