Lk 19, 11-27 Gleichnis vom anvertrauten Geld
Vers 11 Gleichnis wegen Gottesreich
Lk 19,11: Als sie aber dies hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes würde unverzüglich erscheinen.
Inhaltsverzeichnis
Die Nähe Jerusalems und des Paschafestes haben die Hoffnung der Menschenmenge erhitzt
Das Reich Gottes ist nahe, jetzt muss der „Sohn Davids“ sich als König Israels offenbaren. Das Gleichnis von dem anvertrauten Geld (zehn Goldstücke, „Minen“) will klarstellen, dass die Zeit noch nicht gekommen ist. Der Königssohn des Gleichnisses bekommt die Königskrone, aber erst, wenn er von seiner großen Reise zurückkehrt.
Vers 12 Fürst reist zur Königskrönung
Lk 19,12: Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und dann wiederzukommen.
Das ferne Land und die Königswürde
Der Mann vornehmer Herkunft ist Christus Jesus selbst, der in ein fernes Land reist, das heißt, zu seinem Vater geht – dorthin also, wohin ihm niemand folgen kann, ohne zu sterben.
Konkret heißt das, dass der Erlösertod am Kreuz für ihn Tor und Durchgang zu seinem himmlischen Vater wird. Vor ihm angelangt, wird er sich mit seinen fünf Wunden – mit seiner Hingabe in vollendeter Liebe für das eigene Volk – als der ausweisen, der die Königswürde wirklich verdient, und er wird sie von Gott Vater empfangen.
Gibt es einen würdigeren Anwärter darauf, über unsere Seelen zu herrschen?
P. Thomas Fox LC
Frage: Wie kann ich Christus’ Hingabe und Liebe in meinem eigenen Leben erkennen und ihm dadurch näher kommen?
Andacht von Thomas Fox
Ein solcher König hat nichts rein Weltliches oder Irdisches im Sinn, wenn er seine Diener damit beauftragt, Geschäfte zu machen. Die Mine, die er ihnen übergibt, ist weniger ein Geldbetrag als das Vermächtnis seiner Liebe, der Preis der Erlösung: sein kostbares Blut, die Eucharistie, sein Liebe verströmendes Herz.
Es geht auch nicht darum zu vergleichen, wie viele Früchte jeder einfährt, denn im Reich des Herrn freut sich jeder über den Erfolg anderer und das Heil aller steht im Mittelpunkt. Jeder hofft, dass alle sich gerade im Kleinsten als zuverlässig erweisen, denn ein einziger Akt uneigennütziger Liebe, vollzogen im Geist der Demut und Dienstbereitschaft, ist göttlich, strahlt von selbst, erinnert an den Herrn und ist mehr wert als tausend publikumswirksame Taten.
Wer aber in dieser Liebe untätig war und nicht im Kleinsten investiert hat, der muss wahrlich um seine Aufnahme fürchten.
Frage: In welchen kleinen Handlungen des Alltags kann ich heute Liebe so einsetzen, dass sie das Göttliche widerspiegelt?
Andacht der goldenen Perle
Er bezeichnet damit, dass er in ein fernes Land reiste, die eigene Auffahrt von der Erde in den Himmel, und drückt mit den Worten aus: Um sich das Reich zu nehmen und zurückzukehren, seine glorreiche und königliche Erscheinung.
Zuerst nennt er sich Mensch, wegen der Geburt im Fleisch, und sodann angesehen. Er nennt sich noch nicht König, weil er bei der ersten Erscheinung noch nicht die königliche Majestät bekleidete.
Goldene Perle
Frage: Welche Aspekte deiner eigenen Entwicklung könnten noch nicht „königlich“ erscheinen, obwohl du innerlich bereits gereift bist?
Vers 13 Gibt Knechten Geld zum Verwalten
Lk 19,13: Und er rief zehn seiner Knechte, gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!
Die Diener des Königs
Das sollen die Gläubigen sein als Vorbild dafür, wie wir Gott dienen sollen mit allem, was wir haben. Das Geld, das der Herrscher den Dienern anvertraut, soll für das stehen, was Gott uns anvertraut.
Das Verb für das Aushändigen des Geldes ist sogar dasselbe, was später die Auslieferung Jesu zu seinem Tod beschreibt. So wie der Herrscher gibt, so soll Gott geben: Das Beste, was er hat, großzügig und vertrauensvoll.
Der Tod Jesu soll der Beweis dafür sein. Hier gibt Gott das Beste, was er hat.
Frage: In welchen Bereichen deines Lebens könntest du Gottes Vertrauen widerspiegeln, indem du das Beste von dir selbst gibst?
Überlege
Ich kehre zu den wichtigsten Augenblicken des vergangenen Lebensabschnitts zurück.
Welche Gaben und Talente sehe ich in mir? Welche guten Eingebungen habe ich in meinem Herzen gespürt? Was erkenne ich als größtes Geschenk in der vergangenen Zeit?
Jesus macht mir bewusst, dass alles Gute Seine Gabe ist. Er hat es mir anvertraut. Er vertraut mir. Er erwartet von mir Großzügigkeit und Einsatz im Leben.
Wie habe ich das Gute, das ich in diesem Jahr erhalten habe, investiert?
Frage: Welche kleinen oder großen Geschenke des Lebens kann ich heute bewusst wahrnehmen und wie möchte ich sie weitergeben?
Er gab ihnen zehn Pfunde
Wenn wir auf unsere persönlichen Talente blicken, wird deutlich, wie sehr der Herr uns vertraut. Unsere Mine ist die einzigartige Art und Weise, wie wir an seiner Sendung teilhaben können. Es sind Gaben, die wir in die Kirche, in die Welt und in die Gesellschaft einbringen können.
Zusätzlich haben wir das wertvolle Geschenk des Glaubens an Christus erhalten und die Möglichkeit, durch die Sakramente am göttlichen Leben teilzuhaben – alles in allem „unauslotbare Schätze der Liebe, des Erbarmens und der Zuneigung“, wie der heilige Josefmaria sagte.
Der zweite Petrusbrief beschreibt die Gaben als kostbare und überaus große Verheißungen, durch die wir Anteil an der göttlichen Natur (2 Petr 1,4) erhalten. Das Gleichnis zeigt, wie sehr der zukünftige König seinen Dienern vertraut. Er gewährt ihnen jeglichen Freiraum und verzichtet auf detaillierte Anweisungen.
Frage: Wie kann ich heute meine eigenen Talente als Ausdruck von Gottes Vertrauen und Liebe bewusst einsetzen?
Vers 14 Bürger hassen ihn, lehnen ab
Lk 19,14: Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!
Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!
Symbolisch steht der edle Mann für Jesus selbst, während die Bürger das Volk darstellen, das ihn nicht als König anerkennen will. Diese Ablehnung verweist auf Israels Zurückweisung Jesu als Messias.
Vers 15 Als König fordert er Abrechnung
Lk 19,15: Und es geschah, als er wiederkam, nachdem er die Königswürde empfangen hatte, da ließ er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was jeder erhandelt habe.
Nach seiner Rückkehr ließ er die Diener zu sich rufen
Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Geschäften erzielt hatte. Jesus fragt mich danach, was ich als Mensch, als Christ, erzielt habe. Was habe ich in meiner Berufung erzielt? Ich schaue bei dieser Frage auf meine Menschheit, auf meinen Glauben, auf meine Berufung.
Was jeder erhandelt habe.
Die Gaben, die Gott uns gegeben hat, gehören nicht uns, sondern sind uns gegeben, damit wir sie zur Ehre Gottes gebrauchen“, sagte einmal die heilige Teresa von Kalkutta: „Lasst uns großzügig sein und alles, was wir haben, für den guten Meister einsetzen.“
Meist werden wir die „Geschäfte“ mit unseren Talenten in den gewöhnlichen Umständen unseres Lebens betreiben, im Alltäglichen, in den Aufgaben und Begegnungen, die auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen können.
Doch die Heilige ermutigt uns: „Was immer wir tun, auch wenn es nur darum geht, jemanden über die Straße zu führen, wir tun es für Jesus. Wenn wir jemandem ein Glas Wasser reichen, geben wir es Jesus. Gott zählt auf unsere tägliche Entsprechung, die aus vielen kleinen Dingen besteht, die kraft seiner Gnade groß werden.“
Frage: Wie könnte ich heute die kleinen Dinge meines Alltags bewusst zur Ehre Gottes gestalten?
Vers 16 Erster Knecht
Lk 19,16: Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen!
Treue Diener
Der Hauptpunkt dieses Gleichnisses ist klar: das Königreich wird sich verzögern, also müssen wir uns in der Zwischenzeit darauf konzentrieren, treue Diener zu sein. Unser Meister ist in ein fernes Land gegangen und wird eines Tages mit seinem Königreich zurückkehren.
In der Zwischenzeit wird uns befohlen, Geschäfte mit dem zu machen, was er uns gegeben hat, bis er wiederkommt. Im christlichen Leben stehen wir nicht still. Wir nutzen unsere Gaben und machen Fortschritte, oder wir verlieren, was wir haben.
Frage: Wie kann ich heute meine Gaben bewusst einsetzen, um in meinem Leben und im Glauben zu wachsen?
Glaube und Liebe
Origenes, einer der ersten christlichen Schriftsteller, stellte sich die Frage: „Was kann der Mensch Gott anbieten?“
Und seine Antwort lautete: „Seinen Glauben und seine Liebe. Das ist, worum Gott den Menschen bittet. Das sind die Geschenke, die Gaben, die Gott dargebracht werden sollen.“
In Wirklichkeit ist die Tatsache, dass Gott uns die Möglichkeit geben wollte, Gutes zu tun, statt es selbst zu tun, ein Geschenk. Das göttliche Vertrauen in uns schafft Vielfalt und Pluralität – sei es im Dienst an unseren Mitmenschen oder bei der Umgestaltung der Welt.
Frage: Wie kannst du heute dein Vertrauen in das Göttliche nutzen, um Liebe und Glauben aktiv in deinem Leben zu zeigen?
Vers 17 Belohnung
Lk 19,17: Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Vollmacht über zehn Städte haben!
Recht so, du guter Knecht!
Diese Aussage unterstreicht, dass Gott Treue belohnt. Auch kleine Aufgaben sind bedeutend, denn wer im Kleinen zuverlässig ist, wird Größeres anvertraut bekommen.
Es zeigt zudem, dass Gott nicht nur auf Ergebnisse schaut, sondern auf die Haltung des Herzens.
Für Gläubige bedeutet dies eine Ermutigung: Wer seine Gaben und Möglichkeiten verantwortungsvoll nutzt, wird von Gott gesegnet und mit größerer Verantwortung betraut – nicht nur im irdischen Leben, sondern auch in der ewigen Gemeinschaft mit Gott.
Frage: In welchen Bereichen deines Lebens könntest du heute treu im Kleinen sein, um Gottes Vertrauen und Segen zu erfahren?
Vers 18-19 Zweiter Knecht
Lk 19,18: Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben!
Wir sind Wirtschafter
Wenn wir unsere Existenz bedroht sehen, wollen wir Menschen uns von Natur aus absichern. Wie befreiend wäre es doch, wenn wir uns nicht mehr ständig absichern müssten?
Das ist die frohe Botschaft, die Jesus uns mit diesem Gleichnis bringen will: Ich bin in meiner tiefsten Identität abgesichert. Niemand kann mir nehmen, wer und was ich bin – ein geliebtes Kind Gottes. Niemand und nichts kann mir diese Freiheit rauben.
Aus dieser Freiheit heraus können wir unsere wahre Berufung leben – nämlich die des Wirtschafters und nicht des Lagerhüters. Wer nichts zu verlieren hat, weil für alles Wesentliche schon gesorgt ist, kann mit allem anderen frei wirtschaften und umgehen.
Wie wirtschafte ich mit meiner Zeit, meinen Gütern, meinen Talenten? Gebe ich sie frei und großzügig hin?
Sarah Briemle
Frage: Welche Bereiche meines Lebens könnte ich mit mehr Vertrauen und Freiheit gestalten, statt aus Angst zu sichern?
Lk 19,19: Er aber sprach auch zu diesem: So sollst auch du über fünf Städte gesetzt sein!
Vers 20 Dritter bringt Geld im Tuch
Lk 19,20: Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich im Schweißtuch aufbewahrt habe!
Der dritte Diener
Als der Herr zurückkommt, findet er, dass zwei seiner Knechte gut gearbeitet haben, und beschenkt sie dafür umso mehr.
Der dritte jedoch offenbart in diesem Moment sein wirkliches Denken über seinen Herrn: Er hält ihn für einen strengen, ungerechten Herrscher, und hat nur aus Angst auf das Pfund aufgepasst, aber nichts weiter getan. Dafür wird ihm auch das eine Pfund genommen, und er steht mit nichts da.
Dies erinnert uns daran, dass es unsere Aufgabe ist, mit dem Geschenk Gottes, nämlich den Talenten, die er uns gegeben hat, sorgsam umzugehen. Im Vertrauen darauf, dass er uns liebt und, wenn er wieder kommt, noch etwas viel Größeres schenken wird, können wir in unserem Leben Frucht bringen.
Frage: Wie kann ich heute die Talente, die mir geschenkt wurden, bewusst nutzen, um in meinem Leben und für andere etwas Wertvolles zu bewirken?
Vers 21 Angst vor strengem Herrn
Lk 19,21: Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht eingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast.
Andacht von Papst Franziskus
Dieses Gleichnis lässt uns verstehen, wie wichtig es ist, eine wahre Vorstellung von Gott zu haben. Wir dürfen nicht denken, dass er ein böser, harter und strenger Herr ist, der uns bestrafen will.
Wenn in uns dieses falsche Gottesbild vorhanden ist, wird unser Leben nicht fruchtbar sein können, da wir in der Angst leben werden. Diese Angst führt zu nichts Konstruktivem, im Gegenteil, sie lähmt uns und kann sogar zu unserer Selbstzerstörung führen.
Wir sind zum Nachdenken aufgerufen, um zu entdecken, wie unsere Vorstellung von Gott wirklich ist. Jesus hat uns immer gezeigt, dass Gott kein strenger und intoleranter Gebieter ist, sondern ein Vater voller Liebe und Zärtlichkeit, ein Vater voller Güte.
Daher dürfen und müssen wir ein unendlich großes Vertrauen in ihn haben.
Frage: Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich Gott täglich als liebevollen und gütigen Vater erfahren würde?
Vers 22 Herr schilt ihn böser Knecht
Lk 19,22: Da sprach er zu ihm: Nach dem Wort deines Mundes will ich dich richten, du böser Knecht! Wusstest du, dass ich ein strenger Mann bin, dass ich nehme, was ich nicht eingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe?
Nach dem Wort deines Mundes will ich dich richten
Der Knecht wird nach seinen eigenen Worten verurteilt. Seine Ausrede – die Furcht vor einem angeblich strengen Herrn – entlarvt sich als Heuchelei, denn echte Furcht hätte ihn motiviert, wenigstens minimal tätig zu werden.
Jesus zeigt, dass Untätigkeit im Reich Gottes keine Entschuldigung findet. Wer seine Gaben nicht nutzt, verliert sie.
Das Gleichnis fordert zur Verantwortung auf: Glaube äußert sich in treuem Handeln. Gottes Gericht ist gerecht, und die eigene Einstellung bestimmt das Urteil.
Frage: Wie gehe ich mit den Talenten und Möglichkeiten um, die mir geschenkt wurden, und spiegeln meine Handlungen meinen Glauben wirklich wider?
Vers 23-25 Geld hätte auf Bank gemusst
Lk 19,23: Warum hast du dann mein Geld nicht auf der Bank angelegt, sodass ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können?
Das Interesse des Gleichnisses liegt beim dritten der Knechte
Er hat das Vermögen seines Herrn nicht verschleudert, er hat überhaupt nichts Böses getan, und doch wird ihm gesagt: „Du bist ein schlechter Diener.“ Wo liegt seine Schuld? Er hat sich von seinem Herrn distanziert, er hatte nur Furcht, kein Vertrauen; der Herr und seine Sache blieben ihm fremd.
Weil er seinen Herrn für hart hielt, wird er hart gerichtet. Es genügt also nicht, Gott zu gehorchen, nur weil er der Mächtigere ist; das wäre ein toter Gehorsam. Es gibt kein Leben ohne Vertrauen, ohne Liebe.
Erzabtei Beuron
Frage: In welchen Bereichen deines Lebens lebst du aus Furcht und in welchen aus Vertrauen und Liebe?
Lk 19,24: Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmt ihm das Pfund weg und gebt es dem, der die zehn Pfunde hat!
Lk 19,25: Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde!
Vers 26 Wer hat, dem wird gegeben
Lk 19,26: Denn ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von ihm wird auch das genommen werden, was er hat.
Wer hat, dem wird gegeben werden
Dies spiegelt ein geistliches Prinzip wider: Wachstum kommt durch Einsatz. Wer sich Gott öffnet, empfängt mehr Segen, während geistige Trägheit zum Verlust führt. Es geht nicht um materielle Gaben, sondern um das Leben in Gottes Willen. Die Aussage fordert Christen auf, ihre Berufung aktiv zu leben und Gottes Reich zu dienen.
Vers 27 Feinde werden vor ihm hingerichtet
Lk 19,27: Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich König über sie werde— bringt sie her und erschlagt sie vor mir!
Harte Wahrheit
Auch wenn die letzten Sätze Jesu in diesem Gleichnis hart und unbarmherzig klingen, sind sie doch eindringliche und notwendige Warnungen, die unser Handeln auf Jesus hin ausrichten sollen. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass jeder selbst die Entscheidung trifft, ob er dem Wort Jesu folgen will, und dass er die Konsequenzen für seine Entscheidung tragen muss. Simon Beike
Leben und Tod
Dieses dramatische und starke Ende zeigt, dass die Reaktion auf die Herrschaft Jesu eine Entscheidung über Leben und Tod ist.