Lk 13, 1-9 Umkehr und Fruchtbringen

Vers 1-2 Pilatus tötete Galiläer

Lk 13,1: Es waren aber zur selben Zeit etliche eingetroffen, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.

Lk 13,2: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder gewesen sind als alle anderen Galiläer, weil sie so etwas erlitten haben?

Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren?

Jesus spricht sehr klar und deutlich zu den Leuten, die betroffen zu ihm kommen.

Keiner außer ihm und der Mutter Gottes ist ohne Sünde.

Wie schwer fällt es uns oft, zu akzeptieren, dass wir selber Sünder sind, und wie leicht erschrecken wir vor den Sünden der anderen!

Jesus Christus hat die Sünder alle zu sich gerufen, und wer kam, hat seine Barmherzigkeit erfahren.

Carmen Gallinger

Frage: Wo spüre ich in meinem Leben die Einladung, Jesu Barmherzigkeit persönlich und vertrauensvoll anzunehmen?

Sünder

In der jüdischen Kultur galten Schicksalsschläge als Hinweis dafür, dass die betroffene Person ein Sünder war und von Gott bestraft wurde.

Es war damals auch bekannt, dass die jüdischen Gesetze (die Gebote der Tora) in Galiläa nicht so strikt befolgt wurden, wie in Judäa. Die Galiläer wurden deshalb von den Juden als Sünder betrachtet.

Den Leuten, die Jesus von dem Tod der Galiläer erzählten, ging es also um die Frage, ob und inwiefern diese Männer Sünder waren.

Maria Hemm

Frage: Wo erkenne ich in meinem eigenen Leben die Gefahr, Schicksalsschläge vorschnell als Strafe Gottes zu deuten – und wie könnte ich stattdessen einen tieferen Sinn darin entdecken?

Vers 3 Ohne Umkehr sterbt ihr

Lk 13,3: Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen!

Was ist Buße?

Unter Buße versteht man jene Reue, durch welche man die begangenen Sünden verwirft und verabscheut und sich zugleich vornimmt, das Unrecht wieder gut zu machen.

Die vollkommene Buße hat zwei verschiedene Wirkungen: Kraft ihres Reueschmerzes und ihres Abscheues vor der Sünde trennt sie uns von der Sünde und Kraft des Liebesmotives versöhnt und vereinigt sie uns mit unserem Gott, von dem wir uns durch Mißachtung seiner Gebote getrennt hatten.

Insofern sie uns daher als Reue von der Sünde entfernt, insofern vereinigt sie uns mit Gott. Der Antrieb zur Vereinigung in der Liebe wurzelt im Wohlgefallen, während der Antrieb zur Vereinigung in der Buße im Mißfallen wurzelt.

Der Büßer trauere immerzu, aber er erfreue sich immer seiner Traurigkeit. Augustinus

Frage: Wo in meinem Leben spüre ich den Ruf, durch Reue und Liebe tiefer mit Gott vereint zu werden?

Jederzeit sterben können

Das bedeutet, dass wir alle jederzeit sterben können, also muss die Reue oberste Priorität haben. Diejenigen, die in diesen beiden Fällen starben, dachten nicht, dass sie bald sterben würden, aber sie taten es, und wir können annehmen, dass die meisten von ihnen nicht bereit waren.

Andacht von Kristell Köhler

Jesus stellt an dieser Stelle das Muster von Tun und Ergehen nicht in Frage, aber äußert einen Zweifel an der Gradlinigkeit solchen Denkens.

Wenn einige Galiläer leiden mussten und das im Tun-Ergehen-Denken auf ein falsches Verhalten ihrerseits schließen lässt, kann man andersherum sagen, dass diejenigen, denen nichts geschehen ist, ohne Sünde sind?

Jesu Antwort ist klar: Nein, das kann man eben nicht daraus schließen. Und Jesus geht in seiner Antwort noch weiter. Er weist darauf hin, dass die Zuhörer selbst auch umkommen, wenn sie ihr Leben nicht neu ausrichten.

Die Rede von der Umkehr erinnert dabei an die Anfangsverkündigung des Täufers in Lk 3,3 und an das Wirken und Wort Jesu.

Frage: Wo spüre ich in meinem eigenen Leben die Einladung, mich neu auszurichten und umzukehren?

Vers 4-5 Turmeinsturz von Siloah

Lk 13,4: ‭Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie erschlug, meint ihr, dass diese schuldiger gewesen sind als alle anderen Leute, die in Jerusalem wohnen?‭

Lk 13,5: ‭Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!‭

Umkehr

Jesus zeigt einen neuen Weg auf: Wir alle sind sündige Menschen, weil wir oft in der Ab-Sonderung von Gott (daher das Wort Sünde) leben und sehr mit uns selbst beschäftigt sind.

Außerdem gibt uns Jesus zu verstehen, dass man durch die Taufe nicht eine Art Impfung gegen alles Schlechte oder Böse besitzt. Es bedeutet vielmehr, dass Christsein darin besteht, dass wir Bekehrung und Umkehr ernst nehmen wollen.

Es ist wie ein Tanz, in dem man sich zu Gott wenden, ja umkehren, ihm die Hand geben und sich von ihm führen lassen muss. Dann kann kommen, was will.

Maria Hemm

Frage: Wo in meinem Leben spüre ich die Einladung, mich neu Gott zuzuwenden und mich von ihm führen zu lassen?

Umkehren

Jede Situation ist eine Chance, die Gott uns schenkt, damit wir uns neu an ihm ausrichten können. Jede Schwierigkeit kann uns ihm näher bringen oder uns von ihm entfernen.

Es wird sicher Zeit, dass wir diese Gelegenheiten konsequenter nutzen. Jesus ruft uns zur Umkehr auf.

Umkehren bedeutet zu hinterfragen, ob wir Gott in rechter Weise suchen, die Antwort, die unser Herz gibt, ernst zu nehmen und so zu handeln, dass wir ihm in der jetzigen Situation mit offenem Herzen begegnen können.

Annika Bauer

Frage: Wo spüre ich in meinem Leben den Ruf zur Umkehr und wie kann ich Gott darin mit offenem Herzen begegnen?

Vers 6 Feigenbaum ohne Frucht

Lk 13,6: Und er sagte dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der war in seinem Weinberg gepflanzt; und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine.

Andacht von Papst Franziskus

Der Feigenbaum, den der Besitzer im Gleichnis fällen lassen will, stellt ein unfruchtbares Dasein dar, das nicht zu geben vermag und nicht in der Lage ist, Gutes zu tun.

Er ist ein Symbol für denjenigen, der für sich selbst lebt, satt und ruhig, eingebettet in seine Bequemlichkeiten, unfähig, seine Augen und sein Herz denen zuzuwenden, die neben ihm sind und sich in einem Zustand von Leiden, Armut und Entbehrung befinden.

Wir können uns ganz fest Gottes Barmherzigkeit anvertrauen, ohne sie jedoch zu missbrauchen. Wir dürfen die geistliche Trägheit nicht rechtfertigen, sondern müssen uns vermehrt engagieren, um umgehend mit aufrichtigem Herzen dieser Barmherzigkeit zu entsprechen.

Frage: Wo in meinem Leben bin ich eingeladen, die Augen und das Herz neu zu öffnen, um aus Bequemlichkeit in lebendige Barmherzigkeit hineinzuwachsen?

Vers 7 Abholzen wurde verlangt

Lk 13,7: Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Warum macht er das Land unnütz?

Lk 13:7: Da sprach er zu dem Weingärtner: ‚Siehe, seit drei Jahren komme ich nun und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde sie nicht. Hau ihn ab! Warum soll er den Boden weiter entkräften?

Ist Gott leistungsorientiert? 

Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts." Diese und auch andere Stellen in der Bibel können von einem falschen Blickwinkel aus als leistungsorientiert interpretiert werden.

Wie sehe ich diese Stelle? Wie interpretiere ich das Christsein? Hauptsächlich als Gebotserfüllung, als Erfüllung der Sonntagspflicht? Warum fordert Gott scheinbar auf den ersten Blick Leistung?

Eric Briemle

Frage: Wo spüre ich in meinem Glauben, dass Gott nicht Leistung, sondern Hingabe und Vertrauen von mir erwartet?

Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen! 

Als Begründung für das Umhauen des Baumes wird die Tatsache genannt, dass er dem Boden Kraft raubt.

Als Christ bin ich nicht berufen, anderen durch Pessimismus, Zweifel und Mittelmäßigkeit die Kraft zu rauben, sondern ich soll Kraft schenken und Schattenspender sein, Mensch, bei dem andere sich erholen und neue Hoffnung schöpfen können.

Die Zeit mit Gott im Gebet und den Sakramenten ist hierbei der Dünger, also die Gelegenheit, um selbst beschenkt zu werden, genug Gnade zu tanken, um sie auch weitergegeben zu können und nicht die Kraft anderer zu nehmen.

Eric Briemle

Frage: Bin ich in meinem Alltag mehr ein Baum, der anderen Kraft raubt, oder einer, der durch Gottes Gnade neue Hoffnung und Leben schenkt?

Vers 8-9 Letzte Chance, Düngung

Lk 13,8: ‭Er aber antwortet und spricht zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe,

Lk 13,9: ‭ob er vielleicht doch noch Frucht bringt— wenn nicht, so haue ihn danach ab!

Inhalt vom Gleichnis

Keine einzige Frucht. Das ist bitter. Das ist enttäuschend. Der Baum ist ein hoffnungsloser Fall. Doch der tödliche Schlag findet nicht statt. Hau ihn um, wird zwar gesagt, aber nicht getan.

Wie kommt’s? Da ist der Weingärtner. Der macht sich für den Feigenbaum stark. Er kämpft für ihn. Obwohl der schon seit drei Jahren nichts bringt und nur den Boden auslaugt, legt er Fürsprache für ihn ein. Ganz persönlich will er sich noch einmal um den Baum mühen, sich einsetzen, ihm viel Gutes zukommen lassen, damit er vielleicht doch noch die gesuchten Früchte bringt.

Mir ist, als sei der Gärtner in den Baum verliebt. Sein Herz hängt an ihm.

Pius Kirchgessner

Frage: Wo erlebe ich in meinem Leben dieses unermüdliche Werben um Geduld, Hoffnung und neues Leben – und lasse ich mich darauf ein?

Jesus als Gärtner des Weinbergs

Im Weinbergsgärtner dürfen wir Jesus selbst erkennen. Jesus zeichnet in diesem Gleichnis sozusagen ein Selbstportrait.

Mir sagt das: Jesus hat Hoffnung für mich, auch wenn meine Früchtebilanz alles andere als berauschend ist. Jesus hat Hoffnung für mich, auch wenn ich mich manchmal so wenig umkehrbereit und veränderungsfähig erlebe.

Jesus schreibt mich nicht ab. Er gibt mich nicht auf. Er ist der, der das geknickte Rohr nicht bricht und den glimmenden Docht nicht auslöscht. Er ist der Heiland der Armen, der Freund der Sünder. Er tritt bei Gott für uns ein.

Pius Kirchgessner

Frage: In welchen Bereichen meines Lebens spüre ich, dass Jesus Hoffnung für mich hat, auch wenn ich mich selbst kaum verändern kann?

Geduld Gottes

Der bestimmte Mann in dem Gleichnis illustriert die Geduld Gottes im Gericht. Er wartete drei Jahre und gab ihm eine zweite Chance.

Der bestimmte Mann, der Gott darstellt, ließ den Baum nicht allein. Er widmete ihm besondere Sorgfalt.

Wenn Gott sich besonders um jemanden kümmert, mag es sich für ihn anfühlen, als wäre er von Mist umgeben, aber er nährt und bereitet ihn auf das kommende Fruchttragen vor.

Frage: In welchen Bereichen deines Lebens spürst du, dass Geduld und Fürsorge dich auf die nächste Phase vorbereiten könnten?

Geduld mit anderen

Wie bei diesem Weinberg kann es manchmal den Anschein haben, als ob das Mühen mancher Menschen keine Früchte trage. Wir versuchen, ihnen zu helfen – indem wir sie ermutigen, schlechte Gewohnheiten abzulegen, Tugenden zu entwickeln oder bessere Methoden anzuwenden.

Doch trotz unserer Bemühungen merken wir, dass die Personen nicht so schnell reifen, wie wir es uns wünschen. Unsere erste Reaktion mag dann der des Weinbergbesitzers gleichen: Es hat keinen Sinn, es weiter zu versuchen.

In solchen Momenten können wir uns daran erinnern, dass Geduld eine der ersten Eigenschaften der Nächstenliebe ist, die der heilige Paulus aufzählt (vgl. 1 Kor 13,4).

Frage: Wo bin ich eingeladen, mehr Geduld zu üben – mit mir selbst, mit anderen oder mit Gottes Wirken in meinem Leben?

Geduld mit mir

Die Tugend der Geduld betrifft auch die Art und Weise, wie wir uns selbst betrachten.

Es gibt Zeiten, in denen wir ungeduldig werden, weil unser innerer Kampf keine sichtbaren Fortschritte zeigt. Während wir darum ringen, in einer Tugend zu wachsen oder ein Laster zu überwinden, können wir das Gefühl haben, dass unsere Anstrengungen vergeblich sind.

Doch auch hier dürfen wir uns daran erinnern, dass der Herr uns mit derselben Geduld betrachtet, wie der Winzer im Gleichnis den Weinberg.

Frage: Wie kann ich lernen, mich selbst mit der Geduld zu betrachten, mit der Gott mich sieht?

Geduldiger Umgang mit unseren Schwächen

Unsere Schwächen, wenn wir sie demütig anerkennen und ehrlich versuchen, sie zu überwinden, können wie der Dünger sein, der das Wachstum fördert.

Auch wenn sie unbequem sind und uns manchmal das Gefühl geben, dass es in unserem Leben keine sichtbaren Früchte gibt, sollten wir den Boden unseres Lebens dennoch geduldig bearbeiten und darauf vertrauen, dass Gottes Gnade unsere Bemühungen begleitet.

Früher oder später werden sich grüne Keime zeigen. Das bedeutet nicht, dass alle unsere Schwächen irgendwann vollständig verschwinden. Aber an den Rändern der gedüngten Fläche werden auch noch andere Bäume wachsen, die Früchte tragen.

In Seelenkämpfen ist die Strategie oft eine Frage der Zeit und der geduldigen und hartnäckigen Anwendung des richtigen Mittels. Macht häufig Akte der Hoffnung.

Frage: Wo könnte in meinem Leben aus dem „Dünger“ meiner Schwächen neues, verborgenes Wachstum entstehen?

Barmherzigkeit Gottes

Der Feigenbaum, den der Besitzer im Gleichnis fällen lassen will, stellt ein unfruchtbares Dasein dar, das nicht zu geben vermag und nicht in der Lage ist, Gutes zu tun.

Dieses Gleichnis vom Winzer offenbart die Barmherzigkeit Gottes, der uns Zeit für die Umkehr lässt. Trotz der Unfruchtbarkeit, die manchmal unser Dasein kennzeichnet, hat Gott Geduld und bietet uns die Möglichkeit, uns zu ändern und auf dem Weg des Guten Fortschritte zu machen.

Doch der erbetene und in der Erwartung gewährte Aufschub, dass der Baum endlich Frucht trage, zeigt auch die Dringlichkeit der Umkehr.

Papst Franziskus

Frage: Welche Bereiche meines Lebens könnten Geduld und Umkehr brauchen, damit sie Früchte des Guten tragen?

Seine Barmherzigkeit erfahren

Immer wieder dürfen wir die Erfahrung seiner Barmherzigkeit machen. Er liebt uns, auch wenn wir uns nicht würdig fühlen. Er gräbt den Boden um uns auf und düngt ihn. Immer wieder wartet er noch etwas länger.

Auch wenn wir uns manchmal allein und von ihm verlassen fühlen, können wir uns sicher sein, dass er immer da ist und uns begleitet. Bedenken wir doch: Wir sind nicht dazu da, um einfach nur zu leben, wie der Baum, der keine Früchte bringt.

Und wenn wir Mut brauchen, schauen wir auf den Weingärtner, Christus: Er gibt uns Zeit und schaut auf uns mit Geduld.

Frage: Wie kann ich heute die Geduld und Barmherzigkeit, die mir geschenkt wird, bewusst in mein eigenes Leben und in den Umgang mit anderen einfließen lassen?

Andacht von Anselm Grün

Ein unfruchtbarer Feigenbaum soll umgehauen werden, doch der Gärtner bittet um eine Schonfrist, mit dem Versprechen, sich um den Feigenbaum zu bemühen (Boden aufgraben, Wasser...), damit er Frucht bringt. Was möchte uns dieses Gleichnis sagen?

1. Das Ziel unseres Lebens ist es, Frucht zu bringen, Segen zu werden für andere.

2. Jesus als Gärtner: Wir können das Gleichnis so deuten, dass Jesus selbst der Gärtner ist, der durch sein Wort den Boden um unseren Baum aufgräbt und der Liebe in den aufgegrabenen Boden strömen lässt, damit unser Baum Früchte bringt.

3. Wir selbst als Gärtner: Wir können den Gärtner auch als Bild für uns selbst sehen. Dann ist es unsere Aufgabe, unser hart gewordenes Herz aufzulockern, damit es wieder liebesfähig wird. Oder wir haben den Boden durch unsere vielen Aktivitäten immer mehr zu einer Betondecke werden lassen. Die müssen wir jetzt durchbohren, um nach innen zu kommen, um in Berührung zu kommen mit unseren Wurzeln. Und dann sollen wir unsere Wurzeln Jesus hinhalten und uns vorstellen, wie seine Liebe in sie einfließt und die befruchtet. (Anselm Grün)