Lk 11, 14-26 Jesus Antwort auf Anklagen
Inhaltsverzeichnis
Vers 14 Stummer Dämon wird ausgetrieben
Lk 11,14: Und er trieb einen Dämon aus, und der war stumm. Es geschah aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich.
Jesus heilt einen Stummen
Der Herr heilt einen, der stumm ist. Stummheit ist unter allen Leiden, die ein Mensch haben kann, besonders mitleiderregend. Das Sprechvermögen ist unter allen Geschöpfen nur dem Menschen gegeben. Stummheit beraubt ihn dessen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.
Jemand, der stumm ist, ist in seinem eigenen Geist und Körper eingesperrt. Die Stummheit dieses Mannes ist ein Bild für die Unmöglichkeit, dass ein Mensch mit Gott kommunizieren kann. Menschen sprechen nicht mit Gott, weil sie nicht an Ihn glauben; sie sind von der Sünde gefangen. Es ist Satan darum zu tun, den Menschen in seiner Stummheit gefangen zu halten. Das Letzte, was er will, ist, dass der Mensch sich Gott gegenüber äußert.
Doch der Herr kann dieses Stillschweigen durchbrechen. Als Er ihn geheilt hat, kann der Stumme sprechen. Er kann bitten, suchen und anklopfen. Er kann Gott loben.
Frage: Wo in meinem Leben erlebe ich Stummheit – und wie könnte ich sie zulassen, damit Gott sie heilen kann?
Dämonen stellen sich dem Reich Gottes entgegen
Der Dämon überträgt seine Stummheit auf den Mann, denn solange er in ihm war, konnte auch der Mann nicht sprechen.
Wir sind heute nicht mehr geschult, hinter dem Unvermögen, in Fülle zu leben, gleich das Wirken geistiger Wesen zu erkennen. Zum Beispiel, wenn jemand nicht fähig ist, Verantwortung zu übernehmen, Zeugnis zu geben, Frieden zu schließen, Streit zu schlichten, konstruktiv an der Welt mitzubauen, seine Pflichten nachzugehen, sich auch um sich selber zu kümmern, seine Trägheit zu überwinden…
Jesus aber kann alle Fesseln lösen, auch diese, damit wir wirklich und in Fülle leben können.
Ilka Haiberger
Frage: Welche inneren Fesseln darf ich heute loslassen, um freier und voller Leben zu erfahren?
Jesus ist gekommen, um zu befreien
Der Kampf gegen das Böse in meinem Leben und um mich herum ist hart. Je mehr man realisiert, dass trotz aller Bemühungen Böses ins Leben kommt, man immer wieder in alte Muster fällt und es nicht schafft, aus ihnen auszubrechen, desto mehr wächst die Erkenntnis, dass ein Retter nötig ist, ein Retter, der stärker ist als die Mächte des Bösen, "ein Stärkerer", der dem Bösen "all seine Waffen wegnimmt".
Das Christentum ist keine Lebensphilosophie, kein Life-Style, sondern eine in diesem Sinn nicht zu beschönigende, brutal reale Rettung (blutig am Kreuz) von einem realen Bösen in unserem Leben, das uns gefangen hält.
Frage: Wo in meinem Leben erkenne ich die Muster, aus denen ich allein nicht herauskomme, und wie öffne ich mich für die Kraft, die stärker ist als all das, was mich bindet?
Die verwunderte Volksmenge
Sie glaubten, dass sie den Dämon dazu bringen müssten, seinen Namen zu offenbaren, oder sie hätten keine Autorität über den Dämon, um ihn auszutreiben. Deshalb wunderte sich die Menge, als Jesus einen Dämon austrieb, der Stummheit verursachte. Nach jüdischem Denken jener Zeit war es unmöglich, den Dämon auszutreiben, weil er den Mann unfähig machte zu sprechen und den Namen des Dämons zu enthüllen.
Frage: Welche verborgenen Hindernisse in meinem eigenen Leben halten mich daran, meine innere Freiheit zu entdecken?
Das Böse in uns
Abgeschwächt reden wir von unseren Schwächen (und das ist nicht falsch). Klarer benannt begegnen und kämpfen wir dem Bösen in uns, ob man das nun Dämon nennt oder nicht. Dieser Kampf ist oft hart.
Allerdings: Je mehr wir realisieren, dass trotz aller Bemühungen Böses ins Leben kommt, dass wir immer wieder in alte Muster fallen und es nicht schaffen, aus ihnen auszubrechen, desto mehr wächst die Erkenntnis, dass ein Retter nötig ist – ein Retter, der stärker ist als die Mächte des Bösen.
Das Christentum ist keine Lebensphilosophie, kein Life-Style, sondern eine in diesem Sinn nicht zu beschönigende, reale Rettung von einem realen Bösen in unserem Leben, das uns gefangen hält.
Wenn das Dunkel dieser Welt dich gefangen nimmt, dann öffne die Augen und blicke auf Gott. Markus Mayer
Frage: In welchen Momenten spüre ich, dass ich etwas Größeres brauche, um die Schatten in meinem Leben zu überwinden?
Vers 15 Vorwurf
Lk 11,15: Aber etliche von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus!
Überirdische Kraft
Es ist schon ein starkes Stück, dass man ausgerechnet Jesus, dem Sohn Gottes, vorwirft, er sei mit dem Teufel im Bunde.
Andererseits haben einige sicher nur die gewaltige Macht Jesu vor Augen und können sich nichts anderes vorstellen, als dass es eine „überirdische“ Kraft ist, die er nutzt. Damit wiederum liegen sie natürlich nicht falsch, sie denken nur in die verkehrte Richtung.
Aber was hätte ich gedacht, wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre?
Frage: Welche „Macht“ in meinem eigenen Leben könnte ich vielleicht aus einer anderen, liebevollen Perspektive betrachten?
Vers 16 Andere fordern ein Himmelszeichen
Lk 11,16: Und andere versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel.
Zeichen aus dem Himmel
Die Forderung nach einem Zeichen zeigt mangelnden Glauben und Skepsis. Trotz seiner Wunder erwarteten sie ein spektakuläres, unbestreitbares Zeichen – etwa himmlische Phänomene wie Feuer oder eine Stimme Gottes.
Jesus lehnt dies ab, da wahre Glaubende keine äußeren Beweise brauchen. Stattdessen verweist er später auf das „Zeichen des Jona“ (Lk 11,29), das auf seinen Tod und Auferstehung hindeutet.
Diese Stelle lehrt, dass echter Glaube nicht von Wundern abhängt, sondern von der Bereitschaft, Gottes Wort anzunehmen.
Frage: Wie bereit bin ich, Gottes Führung zu vertrauen, ohne dass sie sich durch spektakuläre Zeichen beweisen muss?
Vers 17 Uneines Reich geht unter
Lk 11,17: Er aber, da er ihre Gedanken kannte, sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und ein Haus, das gegen sich selbst ist, fällt.
Er wusste, was sie dachten
Das Wort: „Er wusste, was sie dachten“, berührt mich sehr. Jesus schaut auf unser Herz; ihn können wir nicht mit Scharfsinn oder Fangfragen beeindrucken.
Er schaut auf unser Herz und das ist ihm wichtig. Das Herz sollen wir hüten und bewahren, mit Gutem nähren.
Wie steht es mit meinem Herzen? Lasse ich mich von Gott anschauen, mich von seinem Blick durchdringen? Was macht das mit mir?
Melanie Zoll
Frage: Welche Gedanken oder Gefühle darf ich heute zulassen, damit mein Herz wirklich berührt und genährt wird?
Vers 18-19 Satan bekämpft sich nicht
Lk 11,18: Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus.
Wie kann sein Reich bestehen
Jesus weist ihre Logik zurück, indem er zeigt, dass ein geteiltes Reich nicht überleben kann. Satan würde sich selbst schwächen, wenn er gegen sich selbst kämpft.
Diese Stelle betont die Unmöglichkeit, dass Jesus im Namen des Bösen handelt. Stattdessen beweist seine Macht über Dämonen, dass Gottes Reich nahe ist (Lk 11,20).
Die Verse fordern zur Entscheidung auf: Wer nicht für Christus ist, ist gegen ihn (Lk 11,23). Es geht um geistlichen Kampf und die Notwendigkeit, sich klar für Gottes Herrschaft zu entscheiden.
Frage: Wo in meinem Leben sehe ich die Notwendigkeit, bewusst für das Reich Gottes einzutreten, und welche inneren Widerstände könnte ich überwinden, um diese Entscheidung zu leben?
Lk 11,19: Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.
Vers 20 Gottes Finger treibt aus
Lk 11,20: Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!
Der Heilige Geist als Finger Gottes
Der Heilige Geist heißt Finger Gottes, während der Sohn Hand und Arm des Vaters heißt. Denn der Vater wirkt Alles durch ihn. Wie also der Finger von der Hand nicht getrennt, sondern der Natur nach mit ihm verbunden ist, so ist der Heilige Geist wesentlich mit dem Sohn verbunden, und der Sohn wirkt Alles durch ihn.
Frage: Wie spüre ich in meinem eigenen Leben die Verbindung zwischen göttlicher Führung und meinem Handeln?
Vers 21 Starker bewacht seinen Besitz
Lk 11,21: Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden.
Jesus fordert Satans Herrschaft heraus
Der starke Mann, von dem Jesus spricht, ist der Teufel. Er hat die Menschheit seit Adams und Evas Fall unter Kontrolle.
Er musste sich bislang um nichts Sorgen machen, weil er der starke Mann war, der seinen Preis der gefallenen menschlichen Natur in alle Richtungen verteidigen konnte.
Aber Jesus ist stärker, und er ist gekommen, um den Teufel anzugreifen und von ihm zurückzugewinnen, was er genommen hat. Er nimmt seine Waffen des Bösen, des Hasses, der Wut, der Lust und des Egoismus weg. Er erlöst die Menschheit von den Fesseln des Bösen.
Kann ich wirklich sagen, dass ich mein ganzes Vertrauen, meinen Glauben auf Gott setze, und dass er wirklich das Gute hervorbringt trotz der natürlichen Übel oder der schlechten Absichten und Handlungen anderer, eingeschlossen die des Teufels selbst?
Frage: Wie kann ich lernen, mein Vertrauen in Gott so tief zu verankern, dass ich selbst in schwierigen Zeiten die Gegenwart des Guten spüre?
Vers 22 Stärkerer besiegt und verteilt
Lk 11,22: Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute.
Jesus besiegt den starken Mann
Jesus hat diesen starken Mann einfach besiegt und allen gezeigt, dass er stärker ist als er.
Jesus machte deutlich, dass er der stärkere Mann war, der nicht unter dem starken Mann gefangen war.
Seine Botschaft war: „Ich bin nicht unter Satans Macht. Stattdessen beweise ich, dass ich stärker bin als er, indem ich ihn aus denen vertreibe, die er besessen hat.“
Frage: Wo in meinem eigenen Leben spüre ich, dass ich noch Freiheit von negativen Einflüssen gewinnen könnte, und wie kann ich meine innere Stärke bewusst leben?
Geistlicher Kampf gegen Beelzebul
Jesus benutzt die Bilder eines Kampfes um ein Haus. Der Stärkere nimmt dem Schwächeren alles weg, was er hat. Dabei stellt sich die Frage, wer der jeweils Stärkere ist.
Gott selbst ist allmächtig, ohne ihn kann ich nichts erreichen. Aber allzu oft meine ich, dem Leben, seinen Herausforderungen und besonders seinen Versuchungen alleine entgegentreten zu können. Ein fataler Fehler, denn die Menschen in Jesu Umfeld haben eines richtig erkannt: Der Beelzebul ist mächtig, so mächtig, dass man ihm nicht alleine entgegentreten kann.
Felix Honekamp
Frage: In welchen Bereichen meines Lebens versuche ich, alleine zu kämpfen, obwohl ich Gottes Kraft und Führung einladen könnte?
Der Stärkere gewinnt
Darum brauchen wir in den Versuchungen und Herausforderungen des Lebens Jesus an unserer Seite. Er will, dass wir selbst kämpfen, aber er kämpft mit uns.
Wie der heilige Augustinus zitiert wird: "Ohne Gott können wir nicht. Ohne uns will Gott nicht."
Darum muss ein Christ auch keine Angst vor Beelzebul haben, wenn er an Gottes Seite steht. So wahr der Teufel existiert, so wahr ist auch, dass er durch Jesu Tod und Auferstehung endgültig besiegt worden ist. Ihn zu unterschätzen wäre fatal, ihn zu überschätzen – für einen Mann an der Seite Gottes – aber auch unnötig furchtsam.
Felix Honekamp
Frage: Wo in meinem Leben darf ich darauf vertrauen, dass Jesus mit mir kämpft, auch wenn die Herausforderungen groß erscheinen?
Vers 23 Wer nicht sammelt, zerstreut
Lk 11,23: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!
Jünger sein
Jünger sein bedeutet, dem Herrn zu folgen und so auf seiner Seite zu stehen. Es bedeutet, mitzuarbeiten, um zu einen, nicht zu zerstreuen. Solch ein Jünger ist nicht teilnahmslos, sondern selbst auf dem Weg. Stell dir vor, wirklich an seiner Seite zu sein und mit ihm zu gehen! Er selbst ist es, der dich dazu einlädt.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich
Was heißt es, MIT Jesus zu sein? Der moderne Mensch gibt sich oft damit zufrieden, nichts falsch zu machen, gemütlich dahinzuleben und nicht anzuecken. Doch Jesus stellt an dieser Stelle klar heraus, dass Passivität nicht Teil seiner Nachfolge ist, dass das „Mit-ihm-sein“ immer wieder eine aktive Entscheidung fordert.
MIT Jesus zu sein, bedeutet, Einheit mit ihm zu haben, insbesondere also Einheit mit seinen Prinzipien. Was sind Jesu Prinzipien? Die Liebe zu Gott und den Mitmenschen.
Somit kann ich in Einheit mit Jesus leben, MIT Jesus sein, wenn ich wie er aus Liebe zu Gott und meinen Mitmenschen lebe und nicht aus Gewohnheit oder kurzsichtiger Selbstliebe.
Eric Briemle
Frage: In welchen Momenten meines Lebens entscheide ich mich bewusst für Einheit mit Jesus und seine Prinzipien, und wo lasse ich mich noch von Bequemlichkeit oder Eigeninteresse leiten?
Vers 24-25 Geist findet Haus gekehrt
Lk 11,24: Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Gegenden und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will zurückkehren in mein Haus, aus dem ich weggegangen bin.
Lk 11,25: Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt.
Gesäubert und geschmückt
Diese Stelle ist Teil eines Gleichnisses Jesu über einen unreinen Geist, der einen Menschen verlässt, aber später zurückkehrt und das Haus – die Seele – leer, geordnet und geschmückt vorfindet.
Dies deutet darauf hin, dass äußere Reinigung oder religiöse Ordnung ohne eine tiefere, dauerhafte Veränderung nicht ausreicht. Ohne Gottes Gegenwart bleibt der Mensch verwundbar, und die Gefahr besteht, dass sich der Zustand sogar verschlechtert.
Jesus betont damit die Notwendigkeit einer echten inneren Erneuerung durch den Heiligen Geist. Es geht nicht nur darum, Sünden loszuwerden, sondern das Herz mit Gottes Wahrheit zu erfüllen, damit das Böse keinen Platz mehr hat.
Frage: Welche Bereiche meines Lebens sind äußerlich geordnet, aber innerlich noch leer, und wie kann ich sie mit Gottes Gegenwart füllen?
Vers 26 Rückkehr mit sieben Schlimmeren
Lk 11,26: Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen schlimmer als der erste.
Tugend der Wachsamkeit
Eine der nützlichsten Tugenden, die es zu üben gilt, ist die der Wachsamkeit. Jesus beschreibt die Notwendigkeit dieser Aufmerksamkeit uns selbst und der Kirche gegenüber – die Notwendigkeit der Wachsamkeit – durch ein wirkungsvolles Beispiel. Er sagt: „Wenn ein unreiner Geist aus dem Menschen ausfährt, durchwandert er wasserlose Gegenden, um eine Ruhestätte zu suchen, findet aber keine. Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.“
Unsere erste Bekehrung bringt eine gewisse Ordnung mit sich: Das Böse, das wir erkannt und versucht haben, aus unserem Leben auszurotten, geht tatsächlich von uns weg; aber es ist naiv zu glauben, dass es für lange Zeit fernbleibt. In Wirklichkeit kehrt es nach einer Weile in einem neuen Gewand wieder. Wirkte es früher grob und gewalttätig, so verhält es sich jetzt eleganter und höflicher. Dann müssen wir es erneut erkennen und entlarven.
Erlaubt mir diesen Ausdruck: das sind die „gut erzogenen Dämonen“: Sie kommen höflich herein, ohne dass ich es bemerke. Nur die tägliche Praxis der Gewissenserforschung kann uns dies bewusstmachen. Daran sieht man die Bedeutung der Gewissenserforschung, um unser Haus zu bewachen.
Papst Franziskus
Frage: Wie kann ich in meinem eigenen Leben die Wachsamkeit so üben, dass ich die subtilen Formen des Bösen frühzeitig erkenne und mich selbst stetig überprüfe?