Lk 17, 11-19 Heilung zehn Aussätziger
Inhaltsverzeichnis
Vers 11-12 Zehn Aussätzige rufen Jesus
Lk 17,11: Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, dass er durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa zog.
Lk 17,12: Bei seiner Ankunft in einem Dorf begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von ferne stehen blieben.
Sie blieben aber in der Ferne stehen
Gleichsam aus Scham über die Unreinheit, welche ihnen zugerechnet wurde. Denn sie glaubten, Christus würde sie wie die Übrigen scheuen. So standen sie also dem Orte nach in der Ferne, aber waren durch die Bitte nahe. Denn der Herr ist Allen nahe, die ihn in Wahrheit anrufen. Goldene Perle
Sie kamen zusammen zu Jesus und beteten zusammen, obwohl sie eine gemischte Gruppe von Juden und Samaritern waren ( Lukas 17:15-16 ). Verbunden durch ihr Elend, verschwanden ihre nationalen und anderen Vorurteile, als sie im Gebet zusammenkamen.
Die zehn Aussätzigen
Wofür stehen die zehn Aussätzigen, wenn nicht für die Gesamtheit der Sünder? Als Christus, unser Herr, kam, litten alle Menschen am Aussatz der Seele, auch wenn nicht alle vom Aussatz des Leibes befallen waren. Der Aussatz der Seele ist jedoch weitaus schlimmer als der des Leibes.
Aber sehen wir, wie es weiterging. „Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Die Männer blieben in der Ferne stehen, weil sie es wegen ihres Zustandes nicht wagten, näher an ihn heranzutreten. So ist es auch mit uns: Solange wir in unseren Sünden verharren, halten wir uns fern.
Um wieder gesund zu werden und vom Aussatz unserer Sünden geheilt zu werden, sollten wir also mit lauter Stimme inständig bitten: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Freilich sollte dieses Flehen nicht aus unserem Mund, sondern aus unserem Herzen kommen, denn das Herz spricht mit lauterer Stimme. Das Gebet des Herzens dringt bis in den Himmel und steigt hoch empor bis zum Thron Gottes.
Frage: Welche Sätze in deinem Herzen warten darauf, gehört zu werden, und wie könntest du ihnen mit ehrlicher Bitte Raum geben?
Not schafft Gemeinschaft
Not kann auch Solidarität hervorbringen. Wir teilen unsere Not mit anderen und finden so eine gemeinsame Stimme. Auch wenn wir sonst nichts Erkennbares gemeinsam haben. Unter Leprakranken ist es wohl egal, ob einer Jude ist oder aus Samarien kommt.
Wenn uns nur unsere Sündhaftigkeit als eine der Lepra vergleichbare Krankheit deutlich würde, wie sehr könnten wir dann eine aufrichtige Gebetsgemeinschaft mit anderen Sündern, also unseren Mitchristen, bilden. Zusammen klingt unser Ruf dann lauter und demütiger vor Gottes Angesicht.
László Erffa
Frage: Wie könnte das Bewusstsein deiner eigenen inneren Verletzlichkeit deine Verbindung zu anderen und zu Gott vertiefen?
Vers 13 Jesus, hab Erbarmen!
Lk 17,13: Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich über uns!
Herr, erhöre unser Gebet
Aussätzige waren in religiöser und sozialer Hinsicht Ausgestoßene. Sie lebten außerhalb der Stadt, und es war ihnen nicht erlaubt, an öffentlicher Gottesverehrung teilzunehmen. Eine Heilung von ihrem Aussatz bedeutete Linderung ihrer physischen Schmerzen und Leiden sowie eine Rückkehr in die Gesellschaft.
Jesus war ihre einzige Hoffnung und deshalb schrien sie zu ihm: „Hab Erbarmen mit uns!”
Wenn wir beten, sollten wir an Jesus mit der gleichen Intensität und dem gleichen Enthusiasmus, wie es die Aussätzigen taten, herantreten. Das Gebet ist eine Einladung, die Stimme unserer Seele zu erheben und Gott um das Geschenk seiner Liebe und Freundschaft zu bitten. Er wird uns immer geben, was wir brauchen.
Daniel Pajerski
Frage: Wie intensiv und ehrlich erhebe ich meine eigene Stimme im Gebet, um die Nähe Gottes in meinem Leben zu spüren?
Andacht von Laurentius
Wenn du krank und mit Schmerzen behaftet bist, wenn du von verzweifelnden Gedanken geplagt wirst, sprich entweder den Namen Jesus kräftig aus oder denke Ihn.
In Gefahren, in Schrecken, im Hause oder auf dem Wege, wo immer du dich befindest, so sprich den Namen Jesus, unseres Erlösers, aus, aber nicht allein mit dem Munde, sondern auch mit dem Herzen, mit Andacht; denn dieser Name hat die Kraft, welche das Herz stärkt, die Andacht fördert und das Gemüt desjenigen, der Ihn anruft, zur Gottseligkeit bereitet.
Laurentius
Frage: Wie könntest du heute bewusst den Namen Jesus in deinem Herzen spüren und dadurch Ruhe und Kraft finden?
Vers 14 Geht zum Priester, werdet rein
Lk 17,14: Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein.
Seinem Wort vertrauen
Zur Zeit Jesu galten Aussätzige als unrein. Sie durften, vor allem solange sie krank waren, nicht in den Tempel. Doch bevor Jesus sie heilt, weist er sie an, sich zunächst den Priestern zu zeigen.
Was sagt uns dieser scheinbare Widerspruch? Der Glaube dieser zehn Aussätzigen zeigt sich auch dadurch, dass sie Gehorsam sind – besser gesagt: Sie bringen Jesus Vertrauen entgegen und überlassen sich ganz ihm, seinem Wort, ohne zu protestieren, obwohl sie in diesem Zustand nicht in den Tempel dürften.
Und es geschah… Wie oft fehlt uns das Vertrauen in die Weitsicht und Güte des Herrn, und wir meinen, es besser zu wissen!
Frage: In welchen Bereichen meines Lebens fällt es mir schwer, Gottes Führung vollständig zu vertrauen, und wie könnte ich lernen, mich ihm ganz anzuvertrauen?
Wie geglaubt, so geschehen
Das erinnert an die Hochzeit zu Kana, wo Jesus die Diener aufforderte, hunderte Liter Wasser zu schöpfen, um einem Mangel an Wein abzuhelfen. Und beim Übergang der Israeliten ins Land Kanaan teilte sich der Jordan erst, als die Füße der Priester, die die Bundeslade trugen, bereits im Wasser standen.
Hier geht es um die riskante Entscheidung, sich allein auf Jesu Wort hin aus der Isolation wieder unter gesunde Menschen zu begeben, was einem Aussätzigen streng verboten war. Wären die Kranken unterwegs nicht geheilt worden, hätte ihr Auftauchen im Volk ernste Konsequenzen nach sich gezogen. Trotzdem ziehen sie los.
Es scheint, dass Gott unseren Glauben an seine Fähigkeit, Wunder zu wirken, manchmal zur Voraussetzung dafür macht, dies tatsächlich zu tun.
Beate Scheilen
Frage: In welchen Bereichen meines Lebens könnte ich mutig auf das Vertrauen in göttliche Führung setzen, obwohl Risiken sichtbar sind?
Vers 15 Einer kehrt dankend um
Lk 17,15: Einer von ihnen lief zu Jesus zurück, als er merkte, dass er geheilt war. Laut lobte er Gott.
Zur Dankbarkeit
10 Aussätzige, von denen nur einer zu Jesus zurückkommt und Gott voll Dankbarkeit lobt. Wer dankbar lebt, der ist nicht nur glücklicher, er lebt auch im Geist Gottes. Dieser Geist ist aber Vergebung.
Menschliche Vergebung ist für mich undenkbar ohne den Dank für die Vergebung, die mir Gott zuspricht. "Dann werde ich singen und jubeln über deine Vergebung." (Ps 51,14)
Dieser Dank ist das Fundament, das Kraft und Einsicht gibt, dem Nächsten zu vergeben – und sei es noch so schwer. Denken wir heute ganz konkret daran, was uns Gott schon alles vergeben hat.
Frage: Wie verändert sich mein Herz, wenn ich bewusst über die Vergebung nachdenke, die ich bereits empfangen habe?
Augen, die Gottes Liebe sehen
Wir leben unseren Alltag und werden jeden Tag von vielen Wundern der Liebe Gottes begleitet. Viele Dinge werden uns über den Tag verteilt gegeben, und wir ehren Gott nicht dafür, weil wir sie nicht als etwas Gegebenes, als ein Geschenk erkennen.
Die Sonne geht auf, die Kinder poltern ins Schlafzimmer und wollen ein Frühstück, wir gehen zur Arbeit… und wir nehmen all dies als selbstverständlich entgegen, ohne den zu ehren, der uns dies alles schenkt.
Daran erinnern mich die zehn Aussätzigen, die von Jesus geheilt werden und von denen doch nur einer zurückkommt, um Gott zu ehren.
Wie oft am Tag sollte ich umkehren, um dem Herrn für eine Gnade, eine Gabe der Liebe zu danken, bevor ich mich etwas anderem zuwende!
Birgit Gams
Frage: Wann habe ich zuletzt bewusst innegehalten, um die alltäglichen Geschenke Gottes in meinem Leben zu erkennen und von Herzen zu danken?
Er lobte Gott mit lauter Stimme
Der Aussätzige, der dankbar zurückkehrte, kam doppelt gesegnet daraus hervor. Einerseits erlangte er die Gesundheit seines Körpers wieder und konnte von neuem am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Andererseits begegnete er Christus persönlich und nah, was den anderen neun nicht gelang.
Er konnte dann Gott mit lauter Stimme loben: einen Gott, der uns einlädt, in Fülle zu leben, und uns im Glauben stärkt.
Alice Bresolin
Frage: In welchen Momenten meines Lebens habe ich Dankbarkeit bewusst gespürt, und wie hat sie mich innerlich und spirituell bereichert?
Vers 16 Ein Samariter lobt Gott
Lk 17,16: Er warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm und das war ein Samariter.
Was macht eigentlich das Danken so schwer?
Können wir vielleicht besser klagen und jammern als danken?
Können wir besser kritisieren und protestieren als danken?
Sehen wir eher alles negativ?
Ist unser Denken destruktiv?
Oder sind wir vielleicht zu eigenmächtig und zu stolz, um noch dankbar sein zu können?
Schreiben wir alles uns selber zu: der eigenen Tüchtigkeit, der eigenen Leistung, der eigenen Kraft?
Meinen wir, alles uns selber zu verdanken?
Oder nehmen wir vieles zu selbstverständlich: Nahrung und Kleidung, Gesundheit und Arbeit, Liebe und Treue, Freundschaft und Vertrauen?
Pius Kirchgessner
Frage: Wofür in meinem Leben kann ich heute echte Dankbarkeit empfinden, auch wenn ich es bisher für selbstverständlich gehalten habe?
Papst Franziskus zur Dankbarkeit
Diese Geschichte teilt die Welt sozusagen in zwei Teile: jene, die nicht danken, und jene, die danken; jene, die alles so nehmen, als sei es ihnen geschuldet, und jene, die alles als Geschenk, als Gnade annehmen.
Im Katechismus heißt es: „Jedes Ereignis und jedes Bedürfnis können Opfer des Dankes werden“ (Nr. 2638).
Das Dankgebet beginnt immer hier: bei der Erkenntnis, dass die Gnade uns vorausgeht. Wir wurden erdacht, bevor wir gelernt haben zu denken; wir wurden geliebt, bevor wir gelernt haben zu lieben; wir wurden gewünscht, bevor in unserem Herzen ein Wunsch aufgekeimt ist.
Wenn wir das Leben so betrachten, dann wird das „Danke“ zum Leitmotiv unserer Tage. Oft vergessen wir auch, „danke“ zu sagen.
Frage: Welche Momente in meinem Leben sind mir heute Geschenke, auch wenn ich sie bisher übersehen habe?
Andacht von Benedikt XVI
Es ist der Glaube, der den Menschen rettet, indem er ihn in seiner tiefen Beziehung zu Gott, zu sich selbst und zu den anderen wiederherstellt. Und der Glaube kommt in der Dankbarkeit zum Ausdruck.
Wer es wie der geheilte Samariter versteht zu danken, beweist, dass er nicht alles so ansieht, als hätte er einen Anspruch darauf, sondern als ein Geschenk, das auch, wenn es von den Menschen oder der Natur kommt, letztlich von Gott stammt.
Der Glaube bringt also die Offenheit des Menschen für die Gnade Gottes mit sich; die Erkenntnis, dass alles Geschenk, dass alles Gnade ist. Welch großer Schatz birgt sich in einem kleinen Wort: Danke!
Frage: Wie kannst du heute bewusst die Gnade in deinem Leben wahrnehmen und mit Dankbarkeit darauf reagieren?
Die wahre Gabe
Das Zentrum unseres Glaubens sind nicht die Heilungen und Gnaden, die der Herr uns schenkt, sondern die Begegnung, die Beziehung mit ihm.
Wenn Gott uns besonders tief in die Beziehung mit ihm führen möchte, nimmt er uns manchmal zeitliche, sichtbare und fühlbare Gaben und das kann schmerzhaft und schwer sein.
Aber er möchte, dass wir den „besseren Teil“, die wahre Gabe, ihn selbst suchen und finden.
Bettina Duda
Frage: In welchen Momenten spüre ich, dass die wahre Gabe nicht im Sichtbaren, sondern in der Begegnung mit Gott liegt?
Gespräch mit Christus: Jesus, wie oft suche ich nicht dich, sondern das, was du mir schenkst. Hilf mir, auch auf Durststrecken und in schwierigen Zeiten zu erkennen, dass du mich dadurch in eine tiefere Beziehung mit dir führen möchtest.
Vers 17 Wo sind die anderen neun?
Lk 17,17: Da antwortete Jesus und sprach: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?
Echte Dankbarkeit
Alle zehn waren bereit, eine religiöse Zeremonie abzuhalten; das ist zum Priester gehen. Nur einer war erfüllt von wahrem Lob und Dank.
Äußere religiöse Übungen sind einfach genug und üblich genug; aber das Innere, das Herausziehen des Herzens in dankbarer Liebe, wie knapp ist es! Neun gehorchen einem Ritual, bei dem nur einer den Herrn lobt.
Frage: Wie oft erlebe ich, dass mein Herz wirklich in Dankbarkeit und Liebe geöffnet ist, jenseits bloßer äußerer Rituale?
Vers 18 Nur der Fremde dankt Gott
Lk 17,18: Wie kann es sein, dass nur einer zurückkommt, um sich bei Gott zu bedanken?
Viel zu vieles halten wir für selbstverständlich
Allein, dass wir jeden Morgen erwachen. Wenn wir über unser Leben ernsthaft nachdenken, werden wir entdecken, wie unberechenbar und zerbrechlich unser Leben ist. Ein Autounfall, ein falscher Tritt, eine Krankheit … und schon ist wirklich alles anders!
Diese Erkenntnis bringt uns dazu, nichts für selbstverständlich zu halten. Das Danken für jede gute Gabe erhält dieses Wissen in uns lebendig, wie sehr wir Beschenkte sind.
Wir konzentrieren uns nicht auf das, was Gott in seiner Weisheit uns nicht gibt, sondern wir danken Gott für das, was er uns täglich gibt. Wer dankt, der hat eine positive Sicht auf die Dinge, die ihm begegnen, seien sie freudig oder schmerzhaft.
Man darf Gott jeden Tag für etwas danken.
Frage: Wofür in meinem Leben kann ich heute bewusst danken und wie verändert dieses Danken meine innere Haltung?
Vers 19 Dein Glaube rettete dich
Lk 17,19: Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin; dein Glaube hat dich gerettet!
Lk 17:19: Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.
Der Glaube des Samariter
Der Samaritaner hat nicht nur die Wachsamkeit besessen, das Geschenk der Heilung als solches zu begreifen, sondern er hat auch erkannt, von wem dieses Geschenk ausging. Sein Gotteslob und seine Rückkehr zu Jesus zeigen, dass er in jenem Jesus den Ursprung des Wunders erkannt hat.
Und so ein Wunder der plötzlichen Heilung ist für den Samaritaner mit Gottes Kraft und Gegenwart verbunden. Und diese ist ihm in Jesus Christus real begegnet.
Ausgerechnet der Samaritaner, der auch als Fremder benannt wird, versteht, wer Jesus ist, und reagiert entsprechend. Für diesen zehnten Aussätzigen gab es eine Extraheilung. Als Jesus dies sagte, meinte er wahrscheinlich Gottes Werk im Herzen des Mannes.
Die anderen Aussätzigen hatten ganze Körper, aber kranke Herzen.
Frage: Wie offen bin ich für die Geschenke, die mir begegnen, und erkenne ich die Quelle, aus der sie stammen?
Dein Glaube hat dir geholfen
Er sagt nicht: Ich habe dir geholfen. Oder: Gott hat dir geholfen, obwohl das zweifellos richtig gewesen wäre.
Er sagt: Dein Glaube hat dir geholfen. Jesus würdigt das Vertrauen. Dein Vertrauen hat dir geholfen, so kann man den Satz Jesu auch übersetzen. Glaube und Vertrauen sind in der Sprache der Bibel dasselbe Wort.
Ich kenne viele, denen dieses Vertrauen geholfen hat. Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und tun, was in ihrer Macht steht. Sie organisieren sich die Hilfe, die sie bekommen können. Und was nicht in ihrer Macht steht, vertrauen sie Gott an.
Zugleich wissen sie, dass man dieses Vertrauen – gerade wenn es einem schlecht geht – nicht machen kann. Es ist ein Geschenk. Aber auch darum kann man bitten.
Jean-Otto Domanski
Frage: Wie spürst du in deinem eigenen Leben das Geschenk von Vertrauen, und wo könntest du lernen, es mehr loszulassen und Gott anzuvertrauen?
In der Liebe Gottes weitergehen
Jesus sagte zu dem geheilten Aussätzigen: "Steh auf und geh!"
Wann immer Jesus einen Menschen geheilt und aufgerichtet hat, forderte er ihn auf: "Geh!" Jesus will uns in Bewegung setzen!
Wenn ich manchmal vor Jesus bin und mir meiner Unzulänglichkeit bewusst werde, kann auch ich die Stimme Jesu hören, der zu mir sagt: "Steh auf und geh!"
Jesus erwartet von mir nicht, dass ich perfekt und fehlerlos bin. Deshalb will ich mich Jesus mit all meinen Fehlern hingeben und ihn bitten, dass er meine Fehler im Abgrund seiner Liebe begräbt, weil ich versuche, mich zu bessern.
Birgit Gams
Frage: Welche inneren Blockaden halten mich noch davon ab, Jesu Aufforderung „Steh auf und geh“ im eigenen Leben wirklich umzusetzen?