Anmeldung ->
Anmeldung ->

Tugend der Freundlichkeit

In Freundlichkeit soll es geschehn.

Freundlich sein

Seid aber gegeneinander freundlich. Eph 4:32

Nicht jedem können wir in überschwänglicher Liebe zugetan sein. Freundlichkeit können wir aber jedem erweisen. Darum halte ich die Freundlichkeit für so unersetzlich wichtig in einem Alltag, wo wir so allerlei Menschen begegnen. Ein freundliches Wort oder eine freundliche Tat kostet nichts und kann doch alles verändern. Der freundliche Mensch macht in aller Einfachheit den Menschen durch sein Verhalten deutlich, dass sie für ihn eine besondere Würde besitzen. Der freundliche Mensch verhält sich deshalb so, weil ihm klar ist, dass sein Gegenüber, egal um wen es sich dabei handelt, ein Ebenbild Gottes ist und daher eine große Würde besitzt. Freundlichkeit macht deutlich: Du bist für mich wertvoll. Wie wirst du heute anderen freundlich begegnen?

Dieses Leben ist ein Wandern zum ewigen Leben. Zürnen wir einander nicht auf dem Weg, gehen wir ruhig, friedlich und freundlich miteinander um. Freundlichkeit ist eine Eigenschaft, die sich in Wort und Tat ausdrückt. Durch sie spiegeln wir die Persönlichkeit unseres warmherzigen, großzügigen Gottes wider.

Wer freundlich zu anderen ist, hilft sich selbst damit. Spr 11:17

Der Freundlichkeit Gottes folgen

Mit Freundlichkeit und Liebe wollte ich sie ihren Weg führen. Ich habe ihnen ihre Last leicht gemacht. Hos 11:4

Gott führt in Freundlichkeit uns auf unserem Weg. In der Nachfolge Christi folgen wir ihm in dieser Tugend nach. Oft ist das nicht leicht. Gerade dann, wenn wir schlecht behandelt werden, merken wir ganz schnell, dass wir von uns aus niemals zu dieser Person aus tiefstem Herzen freundlich sein können. Genau in diesen Momenten tritt die übernatürliche Freundlichkeit auf, die wir nur mit Hilfe des Heiligen Geistes praktizieren können. Mögen wir Gott heute nochmals neu darum bitten, dass wir mit Hilfe des Heiligen Geistes seine Freundlichkeit leben, damit hierdurch andere Menschen um uns herum Veränderung erfahren dürfen, weil sie sehen, dass wir anders sind.

Die Liebe ist freundlich

Liebe ist geduldig und freundlich. 1. Kor. 13,4

Das Gute ist vielerlei, doch in der Mitte steht die Liebe. Freundlichkeit ist ein Ausdruck von Liebe. Freundlichkeit etwas ganz Besonderes. Freundlichkeit wirkt wie ein kleines wärmendes Feuer. Sie verbreitet sich und sorgt für ein gutes Gefühl. Ein kleines Lächeln, ein kurzes Hallo, ein nettes Wort, jemanden die Tür aufhalten u.a. ….das alles dürfen wir im Streben nach Tugenden nicht unterschätzen.

Freundlichkeit ist so wichtig als Tugend. Sie ist immer und überall umsetzbar. Freundlichkeit ist nicht ein oberflächliches Nett-sein. Sie ist so viel mehr! Sie lebt vor allem vom Respekt und dem Anerkennen des anderen in seiner bedingungslosen Würde. Der Test unserer Freundlichkeit kommt dann, wenn uns etwas oder jemand in die Quere kommt. Wir wachsen also in dieser christlichen Eigenschaft, wenn uns etwas Schwieriges oder gar Bösartiges begegnet und wir freundlich bleiben. Und dies nun wird Früchte tragen, immer in unserer Seele und häufig auch in der Seele des Nächsten, denn ein freundlich Wort findet immer guten Boden.

Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann. Helmuth Graf von Moltke

Gott sieht uns freundlich an

Er sieht uns freundlich an. Ps 118:27

Gott ist nicht erst freundlich zu Menschen, die nett zu ihm sind, die gut mit ihm umgehen, die auf das hören, was er sagt, die sich seinem Willen unterordnen, die ihn lieben, sondern Gott ist freundlich unabhängig davon, was die Menschen machen. Denn wenn Gott nur zu denen Menschen freundlich wäre, die auch zu ihm freundlich wären, hätten die Menschen ein großes Problem. Im Lichte der Freundlichkeit Gottes heißt das für uns, dass wir unabhängig von dem, wie andere uns behandeln, egal ob gut oder böse, wir ihnen mit Freundlichkeit begegnen sollen. Nichts trägt soviel Zinsen wie Freundlichkeit und gute Laune, dabei sind die Anschaffungskosten so gering.

Freundlichkeit ist unwiderstehlich, wenn sie ernst und nicht gespielt ist. Mark Aurel

Tugend der Freundlichkeit

Begegne ihnen mit Geduld und Freundlichkeit. 1. Tim 6:11

Die Tugend der Freundlichkeit steht zwischen zwei Lastern, dem düsteren Ernst einerseits und der Schmeichelzunge andererseits. Die Tugend der Freundlichkeit hält die goldene Mitte. Sie versteht sich zu Zärtlichkeiten nur da, wo sie ihr angebracht erscheinen, und bewahrt dabei in Anpassung an die betreffende Person oder an die jeweiligen Umstände eine feine Zurückhaltung.