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Tugend der Dankbarkeit

Voll Dankbarkeit für was du schenkst!

Nichts ist selbstverständlich

Wir danken dir, o Gott – ja, dir allein gilt unser Dank! Ps 75:2

Viel zu vieles halten wir für selbstverständlich. Allein, dass wir jeden Morgen erwachen. Wenn wir über unser Leben ernsthaft nachdenken, werden wir entdecken wie unberechenbar und zerbrechlich unser Leben ist. Ein Autounfall, ein falscher Tritt, eine Krankheit und schon ist wirklich alles anders! Diese Erkenntnis bringt uns dazu, nichts für selbstverständlich zu halten. Das Danken für jede gute Gabe erhält dieses Wissen in uns lebendig, wie sehr wir Beschenkte sind. Wir konzentrieren uns nicht auf das, was Gott in seiner Weisheit uns nicht gibt, sondern wir danken Gott für das, was er uns täglich gibt. Wer dankt, der hat eine positive Sicht auf die Dinge, die ihm begegnen, seien sie freudig oder schmerzhaft. Man darf Gott jeden Tag für etwas danken.

Das Danken nutzt und selbst

Gott sei Dank für seine unsagbar reiche Gabe! 2. Kor 9:15

Das Besondere an der Tugend der Dankbarkeit ist, dass sie niemand anderem mehr von Nutzen ist, als dem Dankenden selbst. Das gilt vor allem in Bezug auf Gott. Die Größe Gottes kann mein Dank und Lobpreis nicht vergrößern, aber ich selbst erkenne in meiner Dankbarkeit meinen eigenen Wert umso besser. In einer Präfation der Heiligen Messe heißt es daher auch: „Du bedarfst nicht unseres Lobes, es ist ein Geschenk deiner Gnade, dass wir dir danken. Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil durch unseren Herrn Jesus Christus. Glücklich werden jene sein, die den Namen Gottes fromm aussprechen und mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit dafür, dass der Erlöser uns losgekauft hat durch sein Blut und sein Leiden. Franz von Sales

Dank für Jesus den Retter

Es gibt keinen anderen Retter! Hos 13:4

Gewöhne dich daran, dein Herz viele Male während des Tages in Dankbarkeit zu Gott zu erheben. Weil Er dir dies und jenes gibt. Danke dem Herrn für das wunderbare Geschenk, das Er dir gemacht hat, als Er dir die Augen dafür öffnete, dass nur eines notwendig ist. Nehme heute mal wieder ganz bewusst diese kleinen und doch so großen Geschenke wahr. Gott ist es, der Wunder wirkt. Ihm allein gebührt Ehre und Anbetung. Wir als Jünger Christi sind nur Werkzeuge. Er ist der eigentlich Wirkende. In Jesus ist der Wunder wirkende Gott gegenwärtig. Dank sei Gott!

Wir empfangen so viel

Dankt dem Herrn, denn er ist gut. Ps 136:1

Wir machen uns das Leben oft zusätzlich schwer, wenn wir zu sehr immer das Negative in den Blick nehmen. Das ist ein Teufelskreis. Je mehr wir das Negative sehen, desto mehr werden wir durch dessen Erleben bestätigt. Was tun? Dankbarkeit! Dank ist eine starke Kraft gegen die Negativkräfte in unserem Leben. Sich klar werden, dass wir überhaupt unendlich mehr empfangen, als wir geben. Sich bewusst werden: der Mund, der Dank sagt, empfängt den Segen Gottes.

Gewöhne dich daran, dein Herz viele Male während des Tages in Dankbarkeit zu Gott zu erheben, weil Er dir dies und jenes gibt. Josemaria

Im Alltäglichen das Wunderbare sehen

Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und für alles! Eph 5:20

Die wahre Lebenstiefe besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Ein Sonnenaufgang, geliebte Menschen, die mich umgeben und an mich denken, das Lächeln und die unverstellte Freude eines Kindes, ein gutes Essen, ein schöner Spaziergang oder ein tolles Lied uvm. Ich stehe immer in Gefahr dieses Alltägliche als selbstverständlich hin zu nehmen. Dankbarkeit wächst, wenn ich gerade in diesen scheinbaren Kleinigkeiten das ganz Große, das Geschenk sehen lerne.

Danklieder singen

Ich aber will dir Danklieder singen. Jona 2:10

Mein Schöpfer, wieviel Dank schulde ich Dir! Mit deinem Arm hilfst du mir, ziehst mich aus dem Nichts, um mich durch Deine Barmherzigkeit zu dem zu machen, was ich bin. Das Heil lässt du mir zukommen. Darum: Jauchzt vor dem Herrn freut euch, jubelt und singt! Gewöhne dich daran, dein Herz viele Male während des Tages in Dankbarkeit zu Gott zu erheben, für Gottes Schutz und Segen, für das Geleit seiner Engel, für das Geschenk des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und für so vieles mehr!

Dankbarkeit ist des Lebens höchste Freude. Luther

Danken stärkt die positive Sichtweise

Wie kann es sein, dass nur einer zurückkommt, um sich bei Gott zu bedanken? Lk 17:18

Viel zu vieles halten wir für selbstverständlich. Allein, dass wir jeden Morgen erwachen. Wenn wir über unser Leben ernsthaft nachdenken, werden wir entdecken wie unberechenbar und zerbrechlich unser Leben ist. Ein Autounfall, ein falscher Tritt, eine Krankheit…und schon ist wirklich alles anders! Diese Erkenntnis bringt uns dazu, nichts für selbstverständlich zu halten. Das Danken für jede gute Gabe erhält dieses Wissen in uns lebendig, wie sehr wir Beschenkte sind. Wir konzentrieren uns nicht auf das, was Gott in seiner Weisheit uns nicht gibt, sondern wir danken Gott für das, was er uns täglich gibt. Wer dankt, der hat eine positive Sicht auf die Dinge, die ihm begegnen, seien sie freudig oder schmerzhaft. Man darf Gott jeden Tag für etwas danken.

Dankt dem Herrn

Dankt dem Herrn, denn er ist gut. Ps 136:1

Es gibt Menschen, die sich das Leben selber schwer machen, weil sie nur das Negative sehen. Je mehr sie das Negative sehen, desto mehr werden sie durch ihr Erleben bestätigt. Sie ziehen kleine Unglücksfälle durch ihre pessimistische Sichtweise geradezu an. Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unendlich mehr empfängt, als er gibt und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht. Der Mund, der unaufhörlich Dank sagt, empfängt den Segen Gottes. In dem Herzen, das stets Dankbarkeit erweist, verbleibt die Gnade.  

Wir danken dir, o Gott, ja, dir allein gilt unser Dank! Denn du bist uns nahe! Von deinen Wundern erzählen wir. Ps 75:2

Meditation von Arnáiz Barón

Dank sei Gott! Er schenkt uns den Sieg durch Jesus Christus, unseren Herrn!  1. Kor 15:57

Für mich darf es auf der Welt nur eines geben: Gott! Gott, der alles zu meinem Wohl ordnet. Gott, der jeden Morgen die Sonne aufgehen, den Reif vergehen, die Vögel singen und die Wolken des Himmels in tausend sanften Farben erscheinen lässt. Gott, der mir ein Eckchen zum Gebet auf der Erde anbietet, der mir ein stilles Plätzchen schenkt, wo ich das erwarte, worauf ich hoffe. Gott, der so gut zu mir ist, dass er im Schweigen zu meinem Herzen spricht und mich allmählich lehrt, vielleicht unter Tränen, aber immer mit dem Kreuz, mich von den Geschöpfen zu lösen, die Vollendung nirgendwo anders zu suchen als in ihm. Worüber beklagst du dich? Liebe mich, leide mit mir, ich bin Jesus!“ Hl. Rafael Arnáiz Barón

Dankbar in allem

Seid dankbar! Kol 3:15

Jeden Morgen bekommen wir einen neuen Tag geschenkt. Indem wir aufwachen, die Augen öffnen, wurde uns dieses Geschenk bereits zu eigen. Nehmen wir es dankbar von Gott entgegen! Ich bin nicht dankbar, weil ich glücklich bin. Sondern ich bin glücklich, weil ich dankbar bin. Die Dankbarkeit verwandelt unser Gefühl. Wenn es dir nicht so gut geht, suche etwas, wofür du dankbar sein kannst. Wir können immer etwas finden, wofür wir dankbar sein können. Daher ist es eine gute Übung, in dieser Woche die Dankbarkeit einzuüben. Auch das ist Gebet: die Wertschätzung unserer Lebenszeit. Man könnte auch sagen unserer Lebenstage, oder unserer Lebensmorgenzeit. Also danken wir Gott für diesen neuen Tag, der ganz offen vor uns liegt, wie ein unbeschriebenes Blatt. Danken wir ihm, dass wir es beschreiben dürfen.