Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Zweiter Brief an die Korinther (2. Kor) Kapitel 10: Auslegung und Kommentar

Auslegung und Kommentar zum zweiten Brief an die Korinther (2. Kor) Kapitel 10

2. Kor 10,1-18: Abwehr persönlicher Angriffe

Auslegung und Kommentar zu 2. Kor 10,1-18

2. Kor 10,4: Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen.

2. Kor 10,5: Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, dem es gehorchen muss.

Das Denken Christus unterstellen: Falsches Denken kann unseren Glauben und unser Leben gefährden. Woher kommen unsere Gedanken? Jesus sagt: Aus dem Herzen. Dort muss Ordnung gemacht werden! Wie? Lesen und denken wir nach über das Wort Gottes in der Bibel und lernen die Gedanken Gottes nachzudenken. Reden und denken wir mit dem Wort Gottes. Das Wort Gottes wird so zu unserem Wort. Unsere Gedanken sind ein Mitdenken mit Gottes Gedanken. Und wie umgehen mit den negativen Gedanken. Dazu ein Wort von Martin Luther: Wie man nicht wehren kann, dass einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, dass sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, dass sie in uns einwurzeln.

2. Kor 10,17: Wer sich aber rühmen will, der rühme sich des Herrn!

2. Kor 10,17: Wenn jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf das stolz sein, was Gott für ihn getan hat!

Sich des Herrn rühmen: Hüten wir uns vor jeglichem Stolz, sei es der Stolz auf ein großes Wissen, einen tollen Körper, eine wichtige Stellung und vor allem und zuerst der Stolz auf gute Taten. Hüten wir uns davor wegen alledem uns hoch zu schätzen und unser Glück in diesen Dingen zu suchen. Eitelkeit der Eitelkeiten, die alle vergehen werden. Dein Stolz sei Gott, der alles schenkt und außer allen Gaben sich selbst dir zu geben verlangt. Dein Stolz sei Christus, der für dich ans Kreuz gegangen ist. Den Stolz überwindet er durch die Demut und den Gehorsam des Kreuzes. Für uns: Folgen wir nicht dem Weg des Stolzes, sondern dem der Demut. Rühmen wir uns nicht selbst.

Wir wissen um unsere Menschlichkeit mit unseren Grenzen und Armseligkeiten. Alles, was gut an uns ist, ist das Werk Gottes. Darum rühmen wir uns einzig und allein unseres Herrn. Nicht von mir kommt das Licht, sondern allein vom Licht Jesus, das mich durchdringt.


Das war eine Auslegung und ein Kommentar zum zweiten Brief an die Korinther (2. Kor) Kapitel 10.


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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

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