Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Offb. Kap. 19-22: Auslegung

Offb. 19,1: Halleluja

Sie riefen: Halleluja, lobt den Herrn! In ihm allein ist alles Heil, unserem Gott gehört alle Macht und Herrlichkeit! Offb 19:1

Viermal wird hier das Halleluja ausgerufen. Lobt den Herrn! Im neuen Testament finden wir das Halleluja nur hier. Das Wort Halleluja setzt sich zusammen aus hillel (hebräisch für „preisen, verherrlichen, ausrufen“) und Jah, der Kurzform des Gottesnamens JHWH. Die Wörtliche Übersetzung bedeutet also: Lobet Jah! Der Halleluja-Ruf vor dem Evangelium verehrt den im Evangelium gegenwärtigen Christus

Christus ist auferstanden! Halleluja!

Offb. 19,7: Der große Hochzeitstag

Wir wollen uns freuen, jubeln und Gott ehren. Jetzt ist der große Hochzeitstag des Lammes gekommen. Seine Braut hat sich dafür bereitgemacht! Offb 19:7

Hier kann unsere Liebe nur beginnen, vollendet wird sie erst in der Ewigkeit. Die Seele ist Braut und Verlobte des unbefleckten Lammes schon in diesem Leben, aber noch nicht Vermählte. Die Hochzeit aber findet in der Ewigkeit statt. Sind wir einmal im Himmel als Vermählte des göttlichen Lammes, dann ist das Band, das uns mit unserem höchsten Gut vereinigt, ewig und unzertrennlich. Freilich gibt uns der göttliche Bräutigam jetzt schon, da wir noch in der Erwartung des feierlichen Kusses unzertrennlicher Vereinigung in der himmlischen Herrlichkeit stehen, oft den Liebeskuß durch tausendfache Empfindungen seiner liebreichen Gegenwart. Küßte er die Seele nicht, so würde die Seele nicht angezogen.

Offb. 19,8: Das große Hochzeitsmahl

Sie durfte sich in reines, strahlend weißes Leinen kleiden. Das weiße Leinen stellt das Gute dar, das die getan haben, die zu Gottes heiligem Volk gehören und sich nach Gottes Willen richten. Offb 19:8

Das Hochzeitsmahl des Kreuzes ist köstlicher als alle weltlichen Hochzeitsmähler. Wie liebenswert ist die Ewigkeit des Himmels und wie armselig sind die kurzen Augenblicke dieses Erdenlebens! Strebe ständig nach dieser Ewigkeit und mißachte die Hinfälligkeit und die kurze Spanne unserer sterblichen Zeit. Lasse dich niemals zu Befürchtungen mitreißen, weder ob vergangener Irrwege, noch aus Angst vor den künftigen Schwierigkeiten.  Schaue allein auf Gottes Vollkommenheit, wenngleich du sie immer nur begrenzt erkennen wirst. Der Herr allein hat eine vollkommene Kenntnis seiner unbegrenzten Vollkommenheit. Deshalb vermag nur er allein es, sie mit einem ihr entsprechenden Namen zu bezeichnen. Die Alten meinten daher auch, niemand sei ein wahrer Theologe als Gott allein, weil außer ihm keiner die unendliche Größe seiner Vollkommenheit ganz erkennen und folglich in Worte fassen kann. Darum heißt es:

Der Herr hat einen Namen, den niemand weiß, außer er selbst. Offb 19,12

Offb. 19,13: Das Wort Gottes

Sein Name heißt: Das Wort Gottes. Offb 19:13

Das Wort Gottes ist aufgeschrieben in der Bibel. Das Wort Gottes ist mehr als Buchstaben und Worte. Im Wort Gottes ist Christus unter uns. Franz von Assisi sagt, dass das Wort Gottes zu lesen bedeute von Christus Rat zu holen. Christus ist das Wort Gottes und somit im Wort der Bibel unter uns gegenwärtig. Dies lässt uns die Schrift stets achtsam lesen und hören. Umso bewusster wir das tun, erkennen wir, dass die ganze heilige Schrift vom Leiden Christi und unserer Erlösung dadurch spricht. Das Wort Gottes, die Bibel, darf daher in unserer Wohnung stets einen besonderen Platz haben und nicht unter vielen Büchern im Regal stehen, um zu verstauben. Auf dem Bild ein Blick auf meinen Bibelplatz.

Wenn du die Heilige Schrift liest, spricht Gott zu dir! Augustinus

Offb. 19,16: König in Ewigkeit

Er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Offb 19:16

Sein Königtum gründet in der Liebe Gottes, die er der Welt durch sein Opfer gebracht hat. Es ist die göttliche Macht der Liebe, welche im Zentrum seines Königreichs steht. Es ist die Macht seiner Liebe, die es versteht, Gutes aus dem Bösen zu gewinnen, mein verhärtetes Herz zu erweichen, Frieden in unseren Streit zu tragen, Hoffnung in mein Dunkel zu bringen. Meine Entscheidung für Christus garantiert keinen Erfolg nach den Kriterien der Welt, sichert jedoch jenen Frieden und jene Freude, die allein Christus mir schenken kann. Darum immer wieder neu: vertraue dem König Christus. Sein Königtum ist Barmherzigkeit. Seine Herrschaft heißt Dienen. Seine Macht ist die Liebe.

Offb. 21,1: Neuer Himmel und neue Erde

Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. Offb 21:1

Den Zeitpunkt der Vollendung der Erde und der Menschheit kennen wir nicht und auch die Weise wissen wir nicht, wie das Universum umgestaltet werden soll. Es vergeht zwar die Gestalt dieser Welt, die durch die Sünde mißgestaltet ist, aber wir werden belehrt, daß Gott eine neue Wohnstätte und eine neue Erde bereitet, auf der die Gerechtigkeit wohnt, deren Seligkeit jede Sehnsucht nach Frieden in den Herzen der Menschen erfüllt und übertrifft. Der Tod wird besiegt sein, die Kinder Gottes werden in Christus auferweckt werden und was in Schwachheit und Verweslichkeit gesät wurde, wird sich mit Unverweslichkeit bekleiden. Die Liebe wird bleiben wie das, was sie einst getan hat und die ganze Schöpfung, die Gott um des Menschen willen schuf, wird von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit sein.

Offb. 21,1: Kein Meer mehr

Das Meer gibt es nicht mehr. Offb 21:1

Das Meer ist hier symbolisch gemeint. Es steht für Bedrohungen und lebensfeindliche Mächte. Es steht für das ewig Unruhige und Unbeständige. Dieses Meer wird es nicht mehr geben. Gerade dieses alles, was auf der jetzigen Erde infolge der Sünde so viel Weh und Leid bringt, wird auf der neuen Erde ganz und für immer verschwunden sein; Himmel und Erde werden ein Heim ungestörten Glückes sein. Wir wissen, daß Gott für alle Menschen einen neuen Himmel und eine neue Erde vorbereitet, in denen Friede und Gerechtigkeit herrschen, und im Glauben erblicken wir bereits die neue Welt, die unsere wahre Heimat ist

Mit der Bescheidenheit des Bewußtseins, einfache Weizenkörner zu sein, hüten wir die feste Gewißheit, daß die Fleisch gewordene Liebe Gottes größer ist als das Böse, die Gewalt und der Tod.

Offb. 21,4: Hafen der Ewigkeit

Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei. Off. 21:4

Immer wenn’s Mal heftig zugeht, ist diese Bibelstelle mein Anker. Wenn´s mal wieder stürmt, ich voll und ganz emotional oder/und physisch gefordert bin und einfach nur am Limit laufe. Dann sage ich mir innerlich: Das ist jetzt so und ich nehme es an und sage mir: Auch das geht vorbei. Schau auf das Ziel. Und schau auf Jesus. Auch im Sturm des Alltags bin ich gewiss, dass mein Lebensschiff einst sicher im Hafen der Ewigkeit ankommt. Herr Jesus Gib mir Kraft und die Verbundenheit in schweren, stürmischen Zeiten des Alltags. Amen.

Offb. 21,5: Seht, ich mache alles neu

Seht, ich mache alles ganz neu! Offb 21:5

Diese Worte beziehen sich auf die Vollendung der Geschichte, wenn Christus seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt, damit Gott herrscht über alles und in allem. Der Christ aber weiß, daß das Neue, das wir in seiner Fülle bei der Rückkehr des Herrn erwarten, schon gegenwärtig ist seit der Erschaffung der Welt, und zwar seitdem Gott in Jesus Christus Mensch geworden und mit ihm und durch ihn den Menschen zu einer neuen Schöpfung gemacht hat. Das wahre und ewig Neue kommt zu allen Zeiten aus der unendlichen Macht Gottes.

Offb. 21,11: Gottes Herrlichkeit

Gottes Herrlichkeit erfüllte die Stadt. Offb 21:11

Die Herrlichkeit Gottes ist die Liebe. So wird das himmlische Jerusalem von der Gegenwart Gottes, der die Liebe ist, erstrahlt. Dieses himmlische Jersualem ist das Ziel unserer Pilgerschaft, die Heimat die uns erwartet und nach der wir uns verzehren. Sie mit den Augen des Glaubens zu ersehnen darf nicht Grund für eine Flucht aus der geschichtlichen Wirklichkeit sein. Wenn die Schönheit des himmlischen Jerusalem die Herrlichkeit Gottes, also seine Liebe, ist, dann können wir uns ihr nur in der Liebe nähern und in einem bestimmten Maß bereits in ihr leben. Wer den Herrn Jesus liebt und sein Wort befolgt, erfährt schon in dieser Welt die geheimnisvolle Gegenwart des dreieinigen Gottes. Jeder Christ ist deshalb gerufen, lebendiger Stein dieser wunderbaren Wohnung Gottes unter den Menschen zu werden. Was für eine großartige Berufung! Wenn wir nun jetzt schon ganz von der Liebe Christi beseelt und bewegt sind, ist dies schon jetzt die Vorwegnahme der heiligen Stadt, die von der Herrlichkeit Gottes erstrahlt. (n. Benedikt XVI)

Offb. 21,22: Der Tempel

Der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. Offb 21:22

Er ist selbst der wahre lebendige Tempel, in dem Gott wohnt und in dem wir Gott begegnen und ihn anbeten können. Anbetung Gottes ist an keinen Ort mehr gebunden, sondern vollzieht sich in diesem Tempel des Christus. In ihm sind wir einer. Es ist das ganz Neue, das ganz andere, dass seitdem Anbetung nicht mehr an Orte gebunden ist, sondern allein in Christus geschieht. Anbetung ist Wegschauen von sich und ein fasziniertes Hinschauen zu Jesus Christus, der dein Schöpfer, dein Erlöser und dein Vollender ist. Dieser Tempel Christus ist Tempel in Ewigkeit, das neue himmlische Jerusalem.

Die äußere Anbetung hat zum maßgebenden Zwecke die innere; diese aber geschieht überall, wie Gott überall existiert. Thomas von Aquin

Offb. 21,23: Jesus die Sonne

Die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Offb 21:23

Wie schön ist der Himmel nun, da der Heiland ihm als Sonne dient und seine durchbohrte Seite als Quelle der Liebe, aus der wir nach Wunsch trinken können. Jeder wird sich darin betrachten und jeder sieht dort seinen Namen mit Liebesbuchstaben geschrieben. Wir dürfen also hoffen, daß unser Name in Gottes Herz geschrieben sein wird. Welche Freude, wenn wir diese göttlichen Schriftzeichen sehen werden, Ausdruck unserer ewigen Seligkeit! Wenn auch unser Herz noch nicht die Liebe hat, hat es doch Sehnsucht nach Liebe und den Beginn der Liebe. Ist nicht der heilige Name Jesus in unsere Herzen geschrieben? Ich meine, daß nichts ihn auslöschen könnte.

Offb. 21,24: Im Licht leben

Die Völker werden in dem Licht leben. Offenb 21:24

Wie begehrenswert ist dieser Ort, immer dürfen wir dort Gottes Anblick genießen. Welche Freude, immer mit seinem Schöpfer verbunden zu sein! Erwecke eine innige Sehnsucht nach dieser herrlichen Stätte. Wandere nach diesem gesegneten Land und meide Dinge, die dich vom Weg dorthin abbringen. Ich wende mich meinem gütigen und barmherzigen Gott zu und bin unwiderruflich entschlossen, ihm zu dienen und ihn zu lieben, jetzt und ewig. Ich weihe ihm zu diesem Zweck meinen Geist mit all seinen Fähig- keiten, meine Seele mit all ihren Kräften, mein Herz mit all seiner Liebe, meinen Leib mit all seinen Sinnen.

Dieses Leben ist ein Vorzimmer des Himmels. Unsere größten Freuden sind nur die ersten Früchte und der Vorgeschmack der ewigen Freude, die noch kommen wird. Ja, das Beste kommt noch. Corrie ten Boom

Offb. 21,25: Diesseits und Jenseits

Ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag. Denn dort wird keine Nacht sein. Offb 21:25

Die Jahre gehen dahin, sie reihen sich so unmerklich eines nach dem anderen zu einer Kette, und indem sie ihre Dauer ablaufen, wickeln sie auch unser sterbliches Leben ab und beenden unsere Tage, da sie selbst zu Ende gehen. O wie unvergleichlich liebenswerter ist doch die Ewigkeit, da ihre Dauer kein Ende nimmt und ihre Tage ohne Nacht sind. Möchtest du doch dieses wunderbare Gut der heiligen Ewigkeit einst besitzen. Aber in der Erwartung, unseren Herrn verherrlicht zu sehen, sehen wir ihn doch jetzt ganz erniedrigt in seiner kleinen Wiege mit den Augen des Glaubens. Gott sei immerdar inmitten deines Herzens. Amen. Es lebe Jesus!

Offb. 22,8: Engel begleiten uns

Ich fiel vor dem Engel, der mir alles gezeigt hatte, nieder und wollte ihn anbeten. Aber er wehrte ab und sagte: Nein, tu es nicht! Ich diene Gott ebenso wie du. Offb 22:8-9

Engel verweisen letztlich immer auf Gott. Engel dürfen niemals angebetet werden, denn Christus selbst ist das Zentrum der Engelwelt. Es sind seine Engel. Sie sind sein, weil sie durch ihn und auf ihn hin erschaffen sind. Aber wir dürfen voll Dank sein, dass sie uns begleiten. „Wie groß ist die Würde der Seelen, daß eine jede von Geburt an zu ihrem Schutz einen Engel zugewiesen hat“ (Hieronymus), der allein uns dienen soll, um uns zu Jesus zu führen.

Offb. 22,11: Heiliges Leben führen

Wer aber gerecht ist, soll weiter gerecht handeln und wer heilig ist, soll weiterhin ein geheiligtes Leben führen. Offb 22:11

Der Herr mahnt uns mit eindringlichen Worten, nach der Vollkommenheit zu streben. Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Mt 5,48) Seid heilig, weil ich heilig bin. (Lev 11,44). Wir haben die Pflicht, uns für dieses Ziel einzusetzen. Wir schreiten so von Tugend zu Tugend, d.h. wachsen durch gute Werke in der Gerechtigkeit, die wir durch Gnade empfangen haben, und mehr und mehr gerechtfertigt werden. Nie sagt der gerechte Mensch, es ist genug, sondern er hat immer Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit.

Ich bringe jedem den Lohn mit, der seinen Taten entspricht. Offb 22:12

Offb. 22,13: Christus das A und O

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende , der Erste und der Letzte. Offb 22:13

Neben der universalen Aussage liebe ich diese Anrufung, weil ich sie auch ganz konkret auf jeden einzelnen Tag anwenden kann. Es ist meist so viel los unterm Tag und ich denke nicht unentwegt an Gott, aber noch bevor ich morgens aus dem Bett aufstehe mache ich ein Kreuzzeichen und versetze mich dadurch sofort in Gottes Gegenwart, er ist mein Tagesanfang, mein Alpha. Dasselbe am Abend direkt vor dem Schlafen, er ist mein Tagesschluß, mein Omega. Das tut meiner Seele so gut. Das gibt dem Tag „Gottes Rahmen“

Offb. 22,14: Reingewaschene Kleider

Glücklich werden alle sein, die ihre Kleider reinwaschen. Sie dürfen die Früchte vom Baum des Lebens essen und haben freien Zugang zur Stadt. Offb 22:14

Wer seine Kleider, d.h. seinen Charakter, seine Schuld und seine Sünden im Blut des Lammes gewaschen hat, d.h. wer seine Sünden bekennt und lässt, der darf dann einst auf der neuen Erde sein. Glaube und Gehorsam sind eng miteinander verbunden. Für hier reicht es, zu verstehen, dass die Kleider auf die sündenvergebende Taufe anspielen. Wer dieses Kleid trägt und im Leben seiner Berufung treu geblieben ist, darf auf das ewige Leben hoffen, das hier mit dem paradiesischen Bild des Baums des Lebens und dem Eintritt in die himmlische Stadt Jerusalem ausgedrückt wird.

Jesus ist der Anfang und das Ende. In ihm besteht der ganze Erlösungsplan des Menschen. Das Kreuz stellt dabei den Mittelpunkt der Erlösung dar.

Offb. 22,16: Christus die Wurzel

Ich bin die Wurzel. Offb. 22:16

Die Stürme des Lebens können uns nicht umreißen, wenn wir in Jesus Christus verwurzelt sind. Mich hat es tief geprägt, als ich immer häufiger die Erfahrung gemacht habe, dass es am Tag drunter und drüber gehen kann, aber ich tief in mir drin in einer schwer zu fassenden Ruhe blieb. Früher hätte ich nur noch am Rad gedreht. Es gibt natürlich auch Tage, wo das nicht hin haut, aber seitdem ich diese Erfahrung gemacht habe, ist es eine tägliche Bitte im Gebet, dass Jesus mich in seiner Ruhe wohnen lässt, ich in meinem Verwurzeltsein in ihm den Stürmen des Alltags trotzen kann.

Offb. 22,16: Christus der Morgenstern

Ich bin der helle Morgenstern..Offb 22:16

Der Morgenstern ist der Stern, der vor dem Sonnenaufgang aufgeht. Er führt sozusagen den Tag herauf. Insofern ist der Morgenstern ein Bild für Jesus, der das Licht bringt. Wer nun an ihn glaubt, sieht. Er sieht mit einem Licht, das die gesamte Wegstrecke erleuchtet, weil es vom auferstandenen Christus her zu uns kommt, dem Morgenstern, der nicht untergeht, in dem das Licht über die Finsternis gesiegt hat

Offb. 22,17: Christus der Bräutigam

Der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm!  Offb 22:17

Jeder Tag unseres Leben sei geprägt von der immer neuen Begegnung mit Christus, dem menschgewordenen Wort des Vaters. Er steht am Anfang und am Ende, und in ihm hat alles Bestand. Pflegen wir die Stille, um das Wort des Herrn zu hören und darüber nachzudenken, damit es durch das Wirken des Heiligen Geistes alle Tage unseres Lebens immer neu in uns wohnt, in uns lebt und zu uns spricht.  So können auch wir in den großen hochzeitlichen Dialog einstimmen, mit dem die Heilige Schrift schließt: Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Er spricht: Ja, ich komme bald. Amen. Komm, Herr Jesus!

Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. Ja, komm, Herr Jesus! Offb 22:20

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen. Offb 22:21

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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste