Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Matthäus Evangelium Mt Kapitel 3: Auslegung und Kommentar

Auslegung und Kommentar zum Matthäus Evangelium Mt Kapitel 3.

Mt 3,1-12: Johannes der Täufer

Auslegung und Kommentar zu Mt 3,1-12

Parallelstellen: Mk 1,1-8, Lk 3,1-20

Mt 3,1: ‭In jenen Tagen aber erscheint Johannes der Täufer und verkündigt in der Wüste von Judäa‭

In der Wüste: In der Wüste erging das Wort des Herrn noch nie an die Propheten. Wenn man die Wüste in ihrer geistlichen Bedeutung versteht, ergibt es mehr Sinn, als wenn man nur den einfachen Wortsinn beachtet. Denn wirklich, wer in der Wüste predigt, der lässt seine Stimme umsonst erschallen, denn dort ist ja niemand, der ihm zuhören kann. Der Vorläufer Christi, die Stimme des Rufers in der Wüste, predigt vielmehr in der Wüste der Seele, die keinen Frieden hat. Origenes

Mt 3,2: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!

Mt 3,2: Kehrt um zu Gott! Denn Gottes himmlisches Reich ist nahe.

Was ist Buße? Unter Buße versteht man jene Reue, durch welche man die begangenen Sünden verwirft und verabscheut und sich zugleich vornimmt, das Unrecht wieder gut zu machen. Die vollkommene Buße hat zwei verschiedene Wirkungen: Kraft ihres Reueschmerzes und ihres Abscheues vor der Sünde trennt sie uns von der Sünde und Kraft des Liebesmotives versöhnt und vereinigt sie uns mit unserem Gott, von dem wir uns durch Mißachtung seiner Gebote getrennt hatten. Insofern sie uns daher als Reue von der Sünde entfernt, insofern vereinigt sie uns mit Gott. Der Antrieb zur Vereinigung in der Liebe wurzelt im Wohlgefallen, während der Antrieb zur Vereinigung in der Buße im Mißfallen wurzelt.

Gottgefällige Traurigkeit: Es gibt eine gottgefällige Traurigkeit und zwar die der Sünder, wenn sie Buße tun. Die Traurigkeit einer echten Buße aber sollte eigentlich nicht Traurigkeit genannt werden, sondern Mißfallen am Bösen. Es sollte eine Traurigkeit sein, die nicht niedergeschlagen macht, die den Geist nicht lähmt, sondern ihn tätig, rege und bereitwillig macht. Eine Traurigkeit, die das Herz nicht niederdrückt, sondern es veranlaßt, sich immer wieder in eifervoller Andacht zu Gott aufzuschwingen. Eine Traurigkeit, die selbst mitten in den Bitternissen immer die Süßigkeit eines unvergleichlichen Trostes hervorbringt.

Aufruf zur Buße: Der Aufruf zur Buße ist wichtig und darf nicht vernachlässigt werden. Es ist völlig richtig zu sagen, dass es das erste Wort des Evangeliums ist. Buße war das erste Wort des Evangeliums von Johannes dem Täufer (Matthäus 3:1-2). Buße war das erste Wort des Evangeliums Jesu (Matthäus 4:17 und Markus 1:14-15). Buße war das erste Wort im Predigtdienst der zwölf Jünger (Markus 6:12). Buße war das erste Wort in den Predigtanweisungen, die Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung gab (Lukas 24:46-47). Reue war das erste Wort der Ermahnung in der ersten christlichen Predigt (Apg 2,38). Reue war das erste Wort im Mund des Apostels Paulus durch seinen Dienst (Apg. 26:19-20).

Umkehr ist unser täglich Brot, 365 Tage im Jahr. Echte Umkehr geht stets tief ins Herz, beginnt mit dem Schrei der Seele, die Gottes Barmherzigkeit sucht. Echte Umkehr ist sich der eigenen Grenzen bewusst und weiß, dass letztlich nur Gott uns Umkehr schenken kann, allein was er braucht ist unser ja, unser offenes Herz, dass er in uns wirken kann. Wir leben ja in dem Glauben, dass Gott tatsächlich zu keiner Zeit seine Kinder verlässt, er vergißt sie nie. Er steht über uns und vermag uns mit seiner Macht zu retten. Die Botschaft des Johannes war ein Aufruf zur Umkehr. Einige Leute denken, dass es bei der Buße hauptsächlich um Gefühle geht, insbesondere um das Mitleid mit der eigenen Sünde. Es ist wunderbar, seine Sünde zu bedauern, aber Buße ist kein Wort für Gefühle. Es ist ein Aktionswort . Johannes forderte seine Zuhörer auf, ihre Meinung zu ändern und nicht nur Mitleid mit dem zu haben, was sie getan hatten. Reue spricht von einer Richtungsänderung, nicht von Kummer im Herzen.

Worte von Franz von Sales: Das sind die ersten oder vielmehr fundamentalen Worte der Predigt Unseres Herrn. Nachdem er vierzig Tage im Gebirge gefastet hatte (Mt 4,2), stieg er von dort herab und begann den Juden und dann der ganzen Welt die heilige Buße zur Vergebung der Sünden (Mt 1,4) zu predigen. Dadurch belehrt er uns, dass er dieses heilige Fasten auf sich genommen hat als eine nicht notwendige Buße (denn wer nie gesündigt hat und niemals sündigen kann, bedarf der Buße nicht), sondern als Vorbild der Buße. Er verlangt von uns ebenfalls Buße und daß wir in gleicher Weise die Versuchungen überwinden.

Mt 3,3: Das ist der, von welchem geredet wurde durch den Propheten Jesaja, der spricht: Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben!

Bereitet dem Herrn den Weg! Was für einen Weg sollen wir dem Herrn bereiten? Einen sichtbaren etwa? Könnte das Wort Gottes auf einem solchen Weg gehen? Geht es nicht vielmehr darum, dem Herrn im Innern des Menschen einen Weg zu bereiten, für ihn in unsern Herzen ebene und gerade Wege zu bauen? Das ist der Weg, auf dem das Wort Gottes seinen Einzug gehalten hat: Es lässt sich im Herz des Menschen nieder, wenn es dort Raum findet. Das Herz des Menschen ist groß, es ist geräumig und kann viel fassen, wenn es nur rein ist. Bereite also dem Herrn den Weg durch einen guten Lebenswandel, ebne den Pfad durch ausgezeichnete Werke, damit das Wort Gottes in dir wandeln kann ohne anzustoßen, und damit es dir die Kenntnis seiner Geheimnisse und seines Kommens schenke. Origenes

Mt 3,3: Macht den Weg frei für tden Herrn! Räumt alle Hindernisse weg!

Weg zu unserem Herzen: Der Gedanke, den Weg des Herrn zu bereiten, ist ein Wortbild, denn die eigentliche Vorbereitung muss in unseren Herzen stattfinden. Eine Straße zu bauen ist sehr ähnlich wie die Vorbereitung, die Gott in unseren Herzen treffen muss. Beide sind teuer, beide müssen mit vielen verschiedenen Problemen und Umgebungen fertig werden, und beide benötigen einen erfahrenen Ingenieur.

Was sind unsere Hindernisse? Es sind letztlich die Hindernisse im eigenen Herzen. Folgen wir unserem Herrn, dann hilft er uns, unsere Egoismen zu besiegen, unsere Ansprüche einzuschränken und das, was uns bedrückt, zu bewältigen. Das einzigste, was Gott von uns braucht ist unser ja. Erneuern und stärken wir dieses Ja zu Gott und sagen nein zu allem, was uns von ihm wegzieht. Denn nur wenn wir unserem oft verhärteten Herzen entsagen, werden wir frei sein durch ihn, so dass neues Leben durch ihn in uns aufkeimt. Was für ein Geschenk! Die Antwort auf dieses Geschenk sind wir selbst: unsere Zeit, unser Gebet, unser Verbundensein mit Christus, der für uns leidet, stirbt und aufersteht.

‭Mt 3,4: Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden, und seine Speise waren Heuschrecken und wilder Honig.‭

Der Bußprediger: Johannes wirkte in der Wüste, worin ohne Zweifel ein Hinweis auf den moralischen Zustand des Volkes Gottes zu sehen ist. Zugleich zeigte er dadurch seine Absonderung von dem geistlich verhärteten Volk der Juden. In der Kleidung eines alttestamentlichen Propheten und sich mit einfachster Nahrung begnügend, tat er den aufopferungsvollen und schwierigen Dienst des Bußpredigers und Vorläufers des Messias. Arend Remmers

Mt 3,5: ‭Da zog zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und das ganze umliegende Gebiet des Jordan.

Mt 3,6: ‭Es wurden von ihm im Jordan getauft, die ihre Sünden bekannten.‭

Bekenntnis der Sünden: Johannes Dienst stieß auf wunderbare Resonanz. Es gab viele Menschen, die ihre Sündhaftigkeit erkannten, ihre Notwendigkeit, sich auf den Messias vorzubereiten, und bereit waren, etwas dagegen zu tun. Jetzt erkannten die Juden zum ersten Mal in ihrer nationalen Geschichte ihre eigene Sünde und ihr eigenes offensichtliches Bedürfnis nach Gott. Nie zuvor hatte es eine so einzigartige nationale Bewegung der Buße und der Suche nach Gott gegeben.

Mt 3,7: ‭Als er aber viele von den Pharisäern und Sadduzäern zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Schlangenbrut! Wer hat euch eingeredet, ihr könntet dem zukünftigen Zorn entfliehen?‭

Blindheit: Die jüdischen Führer dachten, dass der Messias mit Gericht kommen würde, aber nur gegen Israels Feinde. Sie waren blind in ihrem selbstgerechten Vertrauen, dass nur andere mit Gott ins Reine kommen müssten. 

Mt 3,8: Zeigt durch Taten, dass ihr wirklich zu Gott umkehren wollt!

Mt 3,8: So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind!

Bringt Früchte der Umkehr: Gebt dem heiligen Geist in euch Raum. Die Früchte des Geistes sind: Friede, Freude, Gerechtigkeit und vor allem und an erster Stelle die Liebe. Die Liebe im Sinne Jesus besteht darin, dass ich auch den Mitmenschen, den ich zunächst gar nicht mag oder nicht einmal kenne, von Gott her liebe. Das ist nur möglich aus der inneren Begegnung mit Gott heraus, die Willensgemeinschaft geworden ist und bis ins Gefühl hineinreicht. Dann lerne ich, diesen anderen nicht mehr bloß mit meinen Augen und Gefühlen anzusehen, sondern aus der Perspektive Jesu Christi heraus. Sein Freund ist mein Freund. Ich sage zu ihm Ja, weil Christus zu ihm Ja sagt. Ich sehe mit Christus und kann dem anderen mehr geben als die äußerlich notwendigen Dinge: den Blick der Liebe, den er braucht.

Worte von Origenes: Wollt ihr wissen, was das für Früchte sind, die der Umkehr entsprechen? Liebe ist eine Frucht des Geistes, Freude ist eine Frucht des Geistes, ebenso Frieden, Geduld, Freigebigkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung und noch weitere. Wenn dies alles zur Grundhaltung unsres Lebens geworden ist, dann haben wir solche Frucht gebracht, „die der Umkehr entspricht.

Mt 3,9: Und denkt nicht, bei euch selbst sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken!

Was für Steine meint er? Johannes verkündet die Berufung der Heidenvölker. Er deutet nicht auf leblose, sichtbare Steine, sondern auf Menschen. Sie waren früher gefühllos und hart, weil sie Steine und Holz anbete-ten. An ihnen erfüllte sich, was im Psalm von ihnen gesungen wird: Ihnen werden gleich sein, die sie herstellen, und alle, die auf sie vertrauen. Kein Zweifel, die Heidenvölker werden aufhören, Steine zu sein, und statt ihres harten Herzens erhalten sie in Christus eine menschliche und vernünftige Natur. Origenes

Allmacht Gottes: Dadurch zeigt er die Allmacht Gottes, daß der, welcher Alles aus Nichts geschaffen, selbst von den härtesten Steinen ein Volk erzeugen könnte. Denn es ist der Anfang des Glaubens, für wahr zu halten, dass Gott Alles könne, was er wolle. Goldene Perle

Mt 3,10: ‭Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!‭

Mt 3,11: Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.

Taufe des Johannes: Johannes tauft nicht im Geist, sondern im Wasser, weil er die Sünden nicht zu lösen vermochte. Den Leib wäscht er zwar im Wasser, aber die Seele reinigt er nicht durch Vergebung. Denn da jenes Opfer noch nicht dargebracht, noch ist Sünde vergeben, noch der Geist zum Wasser hernieder gekommen war, wie konnte die Vergebung der Sünden eintreten? Weil aber die Juden an die eigene Sündhaftigkeit nicht dachten, und dies der Grund zu ihren Sünden war, so kam Johannes, brachte sie zur Erkenntnis der eigenen Sünden, indem er von der Buße sprach. Goldene Perle

Erkenntnis des Johannes: Weil er demütig war, erkannte Johannes, wer er selbst war und wer Jesus war. Wir neigen dazu, uns selbst in Gedanken und Handlungen über andere zu erheben. Solange wir dies nicht erkennen, werden wir unseren Herrn nicht verstehen. Er hat sich selbst erniedrigt und unsere niedrige menschliche Natur angenommen, damit wir die Würde des Menschen und die Heiligkeit Gottes, der sich so erniedrigte, erkennen können. P. Roderick Ermatinger LC

Von einem Schüler eines Rabbiners wurde erwartet, dass er praktisch wie der Sklave seines Herrn handelte, aber seine Schuhe auszuziehen war selbst für einen Schüler eine zu geringe Aufgabe.

Anselm Grün zur Taufe: Die frühe Kirche nannte die Taufe photismos, d.h. Erleuchtung. In der Taufe kommen wir ins Licht. Da hellt sich unser Dasein auf. Wir bekommen neue Augen und erkennen die Wirklichkeit, wie sie wahrhaft ist, unsere eigene Wirklichkeit, aber auch die der Welt. Johann Baptist Metz, der politische Theologe, spricht von der Mystik der offenen Augen. Der indische Jesuit de Mello beschreibt einmal Mystik als Aufwachen zur Wirklichkeit. Lassen wir uns von Jesus unsere Augen öffnen, damit wir mit einem Blick der Liebe und der Hoffnung auf uns, auf unsere Mitmenschen und auf unsere Welt schauen. Wir können auf die Welt aber nur mit offenen Augen schauen, wenn wir daran glauben, dass die ganze Welt schon vom Licht Christi erleuchtet ist, das alles zu erhellen und zu heilen vermag.

Mt 3,12: ‭Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.‭

Mt 3,13-17: Taufe Jesu

Auslegung und Kommentar zu Mt 3,3-17

Parallelstellen: Mk 1,9-11; Lk 3,21-22

Mt 3,13: Da kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.

Demütiger Jesus: Jesus kam zu Johannes, d.h. Gott zu einem Menschen, der Herr zum Knechte, der König zum Soldaten, das Licht zur Lampe. Die Stolzen sollen ein Beispiel der Demut kennen lernen, dass sie es nicht verschmähen, von meinen niedrigen Gliedern getauft zu werden, da sie sehen, dass ich von dir, meinem Diener, getauft wurde. Dies aber ist die rechte Demut, auf welche der Gehorsam folgt. Darum heißt es weiter: Dann ließ er ihn zu, d.h. stimmte zu, ihn zu taufen. Goldene Perle

Weg der Erniedrigung: Der Bericht von der Taufe Jesu zeigt den Weg der Erniedrigung und Demut, den der Sohn Gottes freiwillig gewählt hat, um dem Plan des Vaters zu folgen, um seinem Liebeswillen im Hinblick auf den Menschen in allem gehorsam zu sein, bis hin zum Kreuzesopfer. Erwachsen geworden, beginnt Jesus seine öffentliche Sendung, indem er sich zum Jordan begibt, um von Johannes eine Taufe der Buße und Umkehr zu empfangen. Es geschieht das, was in unseren Augen paradox erscheinen könnte. Braucht Jesus Buße und Umkehr? Sicherlich nicht. Und doch reiht sich gerade er, der ohne Sünde ist, unter die Sünder ein, um sich taufen zu lassen, um diese Geste der Buße zu vollbringen Jesus will sich auf die Seite der Sünder stellen, indem er mit ihnen solidarisch ist und die Nähe Gottes zum Ausdruck bringt. Jesus zeigt seine Solidarität mit uns, mit unserer Mühe, uns zu bekehren, unsere Egoismen hinter uns zu lassen, von unseren Sünden loszukommen, um uns zu sagen, daß er – wenn wir ihn in unser Leben aufnehmen – fähig ist, uns wieder aufzurichten und zur Höhe Gottes, des Vaters zu führen. Benedikt XVI

Die Taufe Jesu im Jordan ist eine Vorwegnahme seiner Bluttaufe am Kreuz

Mt 3,14: ‭Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?‭

Mt 3,15: Jesus erwiderte: Lass es jetzt so geschehen, denn wir müssen alles tun, was Gott will. Da gab Johannes nach.

Identifikation mit dem sündigen Menschen: Dann erlaubte er Ihm: Der Zweck war, dass Jesus sich vollständig mit dem sündigen Menschen identifizierte. Genau das tat er bei seiner Geburt, seiner Erziehung und seinem Tod. Hier also, wie Johannes Ihn zuließ , stand Jesus an der Stelle des sündigen Menschen. In der Taufe bekannte er als seine eigenen Sünden, die er nicht begangen hatte, und bereut sie vor Gott. Er wurde zu den Übertretern gezählt und trug die Sünden vieler.

Heilsplan des Vaters: Johannes wollte Jesus nicht taufen, weil er wusste, dass Jesus nicht wie die anderen war. Aber Jesus stellte klar, dass diese Taufe Teil des Heilsplans des Vaters war. Dieser Plan war die treibende Kraft in seinem Leben. In Jesus war kein Stolz, der seinen Gehorsam hätte verhindern können. Vielmehr war der Wille des Vaters die Nahrung für sein Leben.

Mt 3,16: Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen.

Mt 3,17: Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!

Heilige Dreifaltigkeit: Was geschieht im Augenblick der Taufe Jesu durch Johannes? Angesichts dieser demütigen Geste der Liebe von seiten des Gottessohnes öffnet sich der Himmel, und der Heilige Geist offenbart sich sichtbar im Bild der Taube, während eine Stimme aus der Höhe das Wohlgefallen des Vaters zum Ausdruck bringt, der den eingeborenen, geliebten Sohn anerkennt. Es handelt sich um eine wirkliche Offenbarung der allerheiligsten Dreifaltigkeit, die die Gottheit Jesu bezeugt und daß er der verheißene Messias ist, von Gott gesandt, um sein Volk zu befreien, damit es gerettet wird. Benedikt XVI

Das Geheimnis der Dreieinigkeit gibt sich in der Taufe kund: Der Herr wird getauft, der Geist steigt in der Gestalt einer Taube herab, und die Stimme des Vaters, der dem Sohne sein Zeugnis ablegt, wird gehört. Goldene Perle


Das war eine Auslegung und ein Kommentar zum Matthäus Evangelium Mt Kapitel 3.


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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste