Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Lukas Evangelium Kapitel 11 – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr einen Kommentar und eine Auslegung zum Lukas Evangelium Kapitel 11

Lk 11,1-4: Das Vater-unser Gebet

Und es begab sich, dass er an einem Ort im Gebet war; und als er aufhörte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte! Lk 11:1

Nach der Geschichte der Schwestern, welche das zweifache Leben der Kirche bezeichnen, heißt es nicht ohne Grund, der Herr habe gebetet und den Jüngern zu beten gelehrt, weil sowohl das Gebet, welches er lehrte, das Geheimnis des doppelten Lebens in sich schließt, als auch die Vollkommenheit des zweifachen Lebens nicht mit unseren Kräften, sondern durch das Gebet zu erlangen ist. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Auch als Jünger brauchen wir Jesus, um uns das Beten beizubringen. Das Gebet ist so einfach, dass das kleinste Kind beten kann, aber es ist so großartig, dass man nicht sagen kann, dass der mächtigste Mann Gottes das Gebet wirklich gemeistert hat.

Ihre direkte Bitte war nicht, beten zu lernen , sondern zu beten . Unsere größte Schwierigkeit besteht nicht darin, eine bestimmte Technik oder Herangehensweise im Gebet zu beherrschen (obwohl das gut und hilfreich sein kann); unser größtes Bedürfnis ist einfach zu beten und immer mehr zu beten .

Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Lk 11,2

Der Anfang von allem Guten aber ist es, den Namen Gottes in unserem Leben zu verherrlichen. Möchte ich doch durch deine Hilfe gerecht werden und mich von jeglichem Übel enthalten. Wie Jemand bei dem Anblick der Schönheit des Himmels ausruft: Ehre sei dir Gott, ebenso ruft er aus, wenn er die Tugend eines Menschen sieht, weil die Tugend des Menschen viel mehr als der Himmel Gott verherrlicht. Verleihe uns, O Gott, dem himmlischen Wandel nachzufolgen, damit wir das, was du willst, auch wollen. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Jesus selbst spricht häufig vom Vater. Wenn wir am Anfang des Gebetes „Vater“ sagen, so nimmt uns Jesus mit hinein in diese zärtliche Gottesbeziehung von seinem und unserem Vater. Wir sprechen diese Worte mit Jesus. Als seine Kinder sind wir in Beziehung zu unserem Vater und er erweist uns seine Liebe. Gott ist der Gott aller Menschen. Indem ich „Vater unser“ bete, bin ich immer schon auf meine Mitmenschen verwiesen, ja auch derjenigen Menschen, mit denen wir so unsere Probleme haben. Und dieses „Vater unser“ fordert von mir die Liebe.

Alle Geschöpfe sind Kinder des einen Vaters und daher Brüder. Franz von Assisi

Nicht ohne Grund sprechen wir das „Vater unser“ in Wir-Form. Augustinus hat einmal gesagt: „Ob sie wollen oder nicht, sie sind unsere Brüder. Sie hören erst auf, unsere Brüder zu sein, wenn sie aufhören zu sprechen: Vater unser.“ Wir haben den einen Vater, der uns liebt, ja der die Liebe selbst ist. „Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Joh 4:16). Dieser Vater und seine Liebe sind unteilbar, egal wie viel Kirchen es gibt. Und so sind wir alle Geschwister als Kinder Gottes. Lasst uns bei allen Unterschieden nie vergessen. Wir haben alle einen Vater im Himmel, unteilbar in seinem Sein, unteilbar in der Liebe. Ich wünsche dir einen gesegneten Tag als Kind Gottes.

Nach dem Anruf folgt nun die erste Bitte. Gottes Name soll geheiligt werde. Auch hier folgen wir Jesus nach, der die Herrlichkeit des Vaters offenbart hat. Jesus verweist uns auf einen Gott, der einen Namen hat und der damit Person ist. Wir dürfen Gott begegnen, der uns als Du gegenübertritt und mit dem wir eine Beziehung eingehen können. Gott in seiner Person soll für uns offenbar werden. In dieser Gottesbeziehung finden wir zu uns selbst und auch den Nächsten.

Der Mensch wird am Du zum Ich. Buber

Dein Reich komme! Lk 11:2

Jesus hat uns das Kommen des Reiches Gottes verkündigt. Wo dieses Reich Gottes kommt, da geschieht Heilung. Eigentlich ist es nicht notwendig, um das Kommen seines Reiches zu bitten, denn das Reich Gottes wird kommen, ob wir wollen oder nicht. Die Bitte dient vielmehr dazu, in uns die Sehnsucht zu wecken nach der mystischen Erfahrung des Reiches Gottes, das in uns ist. Wir beten dass das Reich Gottes uns seelisch durchdringt und sich dadurch auch auf den Umgang mit unserem Nächsten auswirkt. Wir sind das Salz und das Licht der Erde, berufen Gottes Reich in Wort und Tat zu verkündigen. In der Bitte um das Reich Gottes bitten wir darum, dass wir dieser Sendung auch gerecht werden können.

Durch diese Bitte aber erwecken wir unsere Sehnsucht nach diesem Reich, damit es zu uns komme und damit wir es verdienen, in diesem Reich mitzuherrschen. Augustinus

Der uns dieses Gebet gelehrt hat, hat es selbst im uneingeschränktesten Sinne gebraucht. Als der blutige Schweiß auf seinem Gesicht stand und all die Angst und das Zittern eines Mannes in Angst ihn überfielen, bestritt er den Befehl des Vaters nicht, sondern neigte sein Haupt und weinte. Dennoch nicht wie ich will, sondern wie du willst. Spurgeon

Manche sehen in diesen Bitten die Dreifaltigkeit. Der Vater ist die Quelle aller Heiligkeit; Jesus bringt das Reich Gottes zu uns; und der Heilige Geist erfüllt Gottes Willen in uns und unter uns.

Gib uns täglich unser nötiges Brot! Lk 11:3

Empfange täglich, was dir täglich nützen kann. Lebe so, daß du es täglich zu empfangen verdienest. Der Tod des Herrn und die Nachlassung der Sünden wird bezeichnet; wer eine Wunde hat, sucht eine Arznei. Es ist eine Wunde, da wir unter der Sünde sind; eine Arznei ist das himmlische und anbetungswürdige Sakrament. Wenn du es täglich genießt, hast du täglich Heute, steht dir Christus täglich auf. Denn heute ist, wann Christus aussteht. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist! Lk 11:4

Im Vaterunser bekennen wir unseren Willen zu vergeben. Es ist oft schwer, weil Verletzungen tief sein können, aber Gott sieht unser Bemühen. Wenn wir es dann doch schaffen, von Herzen zu vergeben, dann befreit uns das von viel negativer Energie. Vergebung reinigt. Das Vaterunser erinnert uns auch daran, dass wir immer wieder selbst schuldig werden und auf Vergebung angewiesen sind.

Wie Brot das erste Bedürfnis des Körpers ist, so ist Vergebung für die Seele. Murray

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“ – O unaussprechliche Güte Gottes! Er gibt uns damit nicht nur ein Modell, wie wir beten sollen, er stellt nicht nur die Lebensregel auf, nach der wir in seinen Augen Gefallen finden können; diese Formel, die er uns lehrt und von der wir nach seinem Gebot beim Beten beständig Gebrauch machen sollen, stellt selbst eine Mahnung dar, mit der er geradezu zwangsläufig die Wurzeln des Zornes und der Traurigkeit aus uns herausreißt. Damit nicht genug: Er gibt uns die Gelegenheit und macht es uns leicht, ihn durch dieses Gebet zu einem nachsichtigen und barmherzigen Urteil über uns zu bewegen; er gibt uns gewissermaßen die Macht, selbst den Urteilsspruch, der uns erwartet, zu mildern und ihn durch das Beispiel unserer eigenen Nachsicht zur Vergebung zu verpflichten, wenn wir zu ihm sagen: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben haben.“ Kraft dieses Gebetes wird jener die Verzeihung seiner Sünden mit Zuversicht erbitten, der sich seinen Schuldnern gegenüber vergebungsbereit gezeigt hat. […] Wollen wir mit Milde gerichtet werden, dann lasst uns auch selbst denen gnädig sein, die uns Unrecht getan haben. Es wird uns in dem Maß vergeben werden, wie wir denen vergeben, die uns Böses getan haben, worin auch immer ihre Bosheit bestanden haben mag. Johannes Cassianus

Führe uns nicht in Versuchung. Lk 11:4

Gott selbst versucht uns nicht. In diesen Worten bitten wir, dass uns Gott beisteht, damit wir in der Versuchung standfest bleiben. Auch hier folgen wir Jesus, der ebenso mit der Versuchung zu kämpfen hatte. Weil Jesus selbst versucht worden ist, kann er uns in unserer Versuchung beistehen. So erfahren wir gerade in der Versuchung eine besondere Nähe zu Jesus. Er versteht uns und er hilft uns, damit wir der Versuchung nicht erliegen.

Da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er auch denen helfen, die in Versuchung geführt werden. Hebr 2,18

Erlöse uns von dem Bösen! Lk 11:4

Das Böse begegnet uns in unserer Welt, aber ebenso in unserem Innern. Wir kennen es doch alle immer wieder: böse Gedanken, in die Irre führende Begegnungen, sinnlose Leiden, Drangsale, böse Menschen und der böse Trieb. Es als gegeben hinnehmen? So bin ich halt! Nein! Unser Leben ist immer auch geistlicher Kampf. Unterwerfen wir daher nach besten Kräften unseren freien Willen der ewig der himmlischen Liebe auf. Franz von Sales schreibt: Nie hat mein Wille soviel Leben als im Augenblick, wo er sich selbst stirbt, und nie ist mein Wille so tot, als wenn er für sich selbst lebt. Machen wir uns zu Sklaven der Liebe.

Wer ist gemeint mit „Erlöse uns von dem Bösen“? Mit „dem Bösen“ im Vaterunser ist nicht eine negative geistige Kraft oder Energie gemeint, sondern der Böse in Person, den die Heilige Schrift unter den Namen Versucher, Vater der Lüge, Satan oder Teufel kennt. Niemand wird leugnen, dass das Böse in der Welt von verheerender Gewalt ist, dass wir von teuflischen Einflüsterungen umgeben sind, dass in der Geschichte oft dämonische Prozesse ablaufen. Nur die Heilige Schrift nennt die Dinge beim Namen: „Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt“ (Eph 6,12). Die Vaterunser-Bitte, vom Bösen erlöst zu werden, trägt das ganze Elend dieser Welt vor Gott und fleht darum, dass Gott, der Allmächtige, uns von allen Übeln befreit, wie es auch im Embolismus zum Ausdruck kommt

Lk 11,5-13: Beharrlich beten

Dann sagte Jesus zu den Jüngern: Stellt euch vor, einer von euch hat einen Freund. Mitten in der Nacht geht er zu ihm, klopft an die Tür und bittet ihn: Leih mir doch bitte drei Brote. Lk 11:5

Dieser Freund ist Gott, welcher Alle liebt und Alle selig machen will. Wer ist auch gegen uns ein größerer Freund, als der, welcher für uns seinen Leib hingab? Es wird uns aber hier ein anderes Gebot gegeben, daß man alle Augenblicke, nicht nur am Tage, sondern auch zur Nacht, beten soll.

Der Freund, zu dem er mitten in der Nacht kommt, damit er ihm drei Brote leihe, wird zum Gleichnis genommen, wonach Jemand Gott mitten in der Trübsal bittet, daß er ihm die Erkenntnis der Dreieinigkeit verleihen wolle, wodurch er sich in den Mühen dieses Lebens trösten könnte. Denn die Drangsal ist die Mitternacht selbst, welche ihn inständig um die drei Brote zu bitten zwingt. In den drei Broten liegt auch die Eine Wesenheit der Dreieinigkeit.

Wenn du aber die drei Brote, d.h. das Verständnis der Dreieinigkeit, erlangst, so hast du genug zu leben und zu genießen. Fürchte nicht, damit zu Ende zu kommen. Denn jenes Brot geht nicht zu Ende, sondern macht deinem Bedürfnis ein Ende. Lerne und lehre; lebe und genieße. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Es brauchte viel Kühnheit für den Mann in der Geschichte, seinen Freund mitten in der Nacht so schamlos zu fragen; er wollte und brauchte das Brot wirklich . Gott wartet oft auf unsere leidenschaftliche Beharrlichkeit im Gebet. Es ist nicht so, dass Gott zögert und überzeugt werden muss. Unsere Beharrlichkeit verändert Gott nicht; es verändert uns und entwickelt in uns ein Herz und eine Leidenschaft für das, was Gott will.

‭Denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann!‭ Lk 11:6

Jener würde von innen antworten und sagen: Mache mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen, und meine Kinder sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben! Lk 11:7

Wer zu geben verschiebt, will, dass du desto mehr um das Verschobene bittest, auf daß das schnell Gegebene nicht nichtig werde. Denn was Jemand mit großer Anstrengung sich verschafft, sucht er zu bewahren, um nicht mit dessen Verluste umsonst gearbeitet zu haben. Er nimmt also die Freiheit, zu bitten, nicht, sondern entzündet noch eifriger das Verlangen, zu beten, da er die Schwierigkeit der Erlangung zeigte. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

‭Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.‭ Lk 11:8

Ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Lk 11:9

Diese Aufforderung steht direkt nach dem Vater unser. Bittet, sucht und klopft! Empfehlt euch jeden Morgen Gott an. Sprecht mit ihm, wie mit einem Freund und dennoch mit großer Ehrfurcht. Gott wird uns nicht abweisen. Er gibt uns, was wir zum Leben und zur Liebe brauchen. Gott ist unser guter Vater. Er weiß, was uns guttut. Erheben wir möglichst häufig daher unser Herz zu Gott

Ein gutes Mittel, uns in Herzenserhebungen zu üben, besteht darin, das Vaterunser nacheinander herzunehmen, indem man für jeden Tag einen Satz wählt. Franz von Sales

Die griechische Zeitform bezeichnet ein beständiges, wiederholtes Bitten. Wir sollten nicht sparsam sein mit unseren Bitten. Bitte voll kindlichem Vertrauen, verbunden mit dem vorweggenommenen Dank und mit dem Zusatz „Dein Wille geschehe“, selbst wenn dieser nicht immer verstehbar für dich ist. Weiter: es geht beim Bitten nicht um viele Worte, sondern um die Echtheit des Herzens. Deshalb sei dein Gebet kurz und rein. „Beim Gebet ist es besser, ein Herz ohne Worte als Worte ohne Herz zu haben.“ (Bunyan). Außerdem: überlasse es Gott, auf welche Weise er dir helfen wird: „Der geistliche Mensch beschränkt sich darauf, dem Geliebten seine Not und Qual vorzustellen, denn wer besonnen liebt, wird nur auf seine Bedürftigkeit hinweisen, anstatt das Gewünschte zu erbitten. So bleibt die Art und Weise der Abhilfe dem Geliebten überlassen.“ (Johannes vom Kreuz). Ich bin mir bewusst, dass es Lebenssituationen gibt, wo dies dir schwer fällt und wo wir leiden darüber, dass Gott „scheinbar“ nicht hilft, Bitten nicht erhört werden. Dies geht einher mit einer Glaubensprüfung und bisweilen einem Leiden an der Unbegreiflichkeit Gottes.

Wenn er sagt: Ich sage euch, so hat dieses die Kraft eines Eidschwures; denn Gott lügt nicht. So oft er aber seinen Zuhörern etwas mit einem Eid bekräftigt, zeigt er, daß wir wegen des geringen Glaubens ohne Entschuldigung seien.

Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.‭ Lk 11:10

‭Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn ‭er ihn‭ um einen Fisch ‭bittet‭, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?‭ Lk 11:11

‭Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben?‭ Lk 11:12

Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten! Lk 11:13

Wenn es aber weiter heißt: Um wie viel mehr wird euer Vater vom Himmel den guten Geist denen geben, die ihn darum bitten? so zeigt er, daß der Heilige Geist die Fülle der Gaben Gottes sei, weil aller Nutzen, welcher von der Gnade der Gaben Gottes hervorgeht, von die dieser Quelle herfließt. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

O Wunder! O allen unbekanntes Geheimnis, unbekannt denen, die sich nicht um ein reines Herz bemüht haben, unbekannt denen, die nicht mit glühendem Herzen darum bitten, den göttlichen Geist zu empfangen, unbekannt denen, die nicht glauben, dass Gott auch jetzt noch denen den Heiligen Geist gewährt, die ihn suchen. Denn der Unglaube verdrängt und verscheucht den göttlichen Geist: Wer nicht glaubt, der bittet nicht; und wer nicht bittet, der empfängt auch nicht […] [Der Meister aller himmlischen und irdischen Wesen] hat uns den göttlichen Geist geschenkt, […] und dieser Geist, der Gott ist, gibt uns alle Güter. Symeon der Neue Theologe

Lk 11,14-26: Jesus Antwort auf Anklagen

Und er trieb einen Dämon aus, und der war stumm. Es geschah aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich. Lk 11:14

Stumm oder taub nennt er den Teufel, welcher dieses Leiden verhängt, daß man das göttliche Wort nicht vernimmt. Denn die Teufel nehmen die Neigung des menschlichen Willens hinweg und verstopfen das Gehör unserer Seele. Daher kam Christus, um sowohl den Teufel zu vertreiben, als auch um uns das Gehör für das Wort der Wahrheit zu öffnen. Denn Einen heilte er, um ein allgemeines Vorbild von der menschlichen Erlösung zu schaffen. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Sie glaubten, dass sie den Dämon dazu bringen müssten, seinen Namen zu offenbaren, oder sie hätten keine Autorität über den Dämon, um ihn auszutreiben. Deshalb wunderte sich die Menge , als Jesus einen Dämon austrieb, der Stummheit verursachte. Nach jüdischem Denken jener Zeit war es unmöglich, den Dämon auszutreiben, weil er den Mann unfähig machte zu sprechen und den Namen des Dämons zu enthüllen.

Aber etliche von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus! Lk 11:15

‭Und andere versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel.‭ Lk 11:16

Er aber, da er ihre Gedanken kannte, sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und ein Haus, das gegen sich selbst ist, fällt. Lk 11:17

Er antwortet nicht auf Wortes, sondern auf Gedanken, damit sie doch so angetrieben würden, an die Macht dessen zu glauben, welcher in das Innere des Herzens sah.

‭Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus.‭ Lk 11:18

‭Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.‭ Lk 11:19

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen! Lk 11:20

Der Heilige Geist heißt Finger Gottes, während der Sohn Hand und Arm des Vaters heißt. Denn der Vater wirkt Alles durch ihn. Wie also der Finger von der Hand nicht getrennt, sondern der Natur nach mit ihm verbunden ist, so ist der Heilige Geist wesentlich mit dem Sohn verbunden, und der Sohn wirkt Alles durch ihn.

Er sagt aber: Zu euch, um sie an sich zu ziehen, gleich als wollte er sagen: Wenn zu euch die Wohltaten kommen, warum verwerft ihr eure Wohltaten? — Auch zeigt er, daß die Macht des Heiligen Geistes eine königliche ist, worin das Reich Gottes ist, und daß auch wir, in welchen der Geist wohnt, ein königliches Haus seien. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

‭Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden.‭ Lk 11:21

In dem Bild, das Jesus benutzte, ist Satan der starke Mann , der bewacht, was ihm gehört. Jesu Dienst, sowohl im Fall des Austreibens des Dämons aus dem stummen Mann, als auch im weiteren Sinne, hat das Werk getan, diesen starken Mann zu besiegen .

‭Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute.‭ Lk 11:22

Jesus hat diesen starken Mann einfach besiegt und allen gezeigt, dass er stärker ist als er . Jesus machte deutlich, dass er der stärkere Mann war, der nicht unter dem starken Mann gefangen war . Seine Botschaft war: „Ich bin nicht unter Satans Macht. Stattdessen beweise ich, dass ich stärker bin als er, indem ich ihn aus denen vertreibe, die er besessen hat.“

‭Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!‭ Lk 11:23

Jünger sein bedeutet, dem Herrn zu folgen und so auf seiner Seite zu stehen. Es bedeutet, mitzuarbeiten, um zu einen, nicht zu zerstreuen. Solch ein Jünger ist nicht teilnahmslos, sondern selbst auf dem Weg. Stell dir vor, wirklich an seiner Seite zu sein und mit ihm zu gehen! Er selbst ist es, der dich dazu einlädt.

Wenn Satan der starke Mann ist und Jesus stärker als Satan, dann sind zwei starke Mächte am Werk, die versuchen, unsere Treue zu gewinnen. Wir werden den einen oder anderen umarmen, absichtlich oder unabsichtlich.

‭Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Gegenden und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will zurückkehren in mein Haus, aus dem ich weggegangen bin.‭ Lk 11:24

‭Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt.‭ Lk 11:25

‭Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen schlimmer als der erste.‭ Lk 11:26

Das Herz des Menschen hat eine vakuumartige Natur. Es muss gefüllt werden. Wenn wir unser Herz vom Bösen befreien, ohne es mit Jesus und Seinem Guten zu füllen, wird das Böse wieder hereinbrechen, um es zu füllen – und manchmal noch schlimmer als zuvor.

Lk 11,27-28: Gottes Wort hörend bewahren

Es geschah aber, als er dies redete, da erhob eine Frau aus der Volksmenge die Stimme und sprach zu ihm: Glückselig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast! Lk 11:27

Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren! Lk 11:28

Aber nicht nur Jene, welche das Wort Gottes körperlich zu gebären verdiente, sondern auch Alle, welche dasselbe Wort auf geistige Weise durch das Anhören des Glaubens zu empfangen und die Übung des guten Werkes entweder in dem eigenen oder in dem fremden Herzen zu gebären und gleichsam zu ernähren pflegen, nennt er selig.

Durch diese Antwort verschmähte er nicht die Mutter, sondern zeigte, daß ihr die Geburt nichts genützt hätte, wenn sie nicht sehr gut und gläubig gewesen wäre. Wenn übrigens Maria es nichts nützte, ohne die Tugenden der Seele, daß Christus von ihr geboren wurde, so kann es umso weniger uns etwas nützen, wenn wir einen tugendhaften Vater, oder eine tugendhafte Mutter, oder einen tugendhaften Sohn haben, aber seine Tugend nicht besitzen. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Lk 11, 29-32: Jesus warnt vor Unglauben

Als aber die Volksmenge sich haufenweise herzudrängte, fing er an zu sagen: Dies ist ein böses Geschlecht! Es fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. Lk 11:29

Das Zeichen ist eine deutliche Sache, welche etwas Verborgenes offenbar macht, wie das Zeichen des Jona Christi Hinabsteigen zur Unterwelt und Wiederkehr, so wie die Auferstehung von den Toten darstellt. Er gibt ihnen ein Zeichen nicht vom Himmel, weil sie eines solchen unwürdig waren, sondern von der Tiefe, nämlich das Zeichen der Menschwerdung, nicht der Gottheit, des Leidens, nicht der Verherrlichung. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

‭Denn gleichwie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein.‭ Lk 11:30

Das ist das Zeichen, das Jesus versprochen hat. Jesus ist dieses Zeichen, sowohl für seine gegenwärtige als auch für unsere Generation. Jesus selbst ist das Zeichen; wir sollen an Ihn glauben, nicht an ein Zeichen.

‭Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen die Männer dieses Geschlechts und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo!‭ Lk 11:31

‭Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen; denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Jona!‭ Lk 11:32

Der Punkt ist klar: Die Königin des Südens und die Männer von Ninive waren beide Heiden, aber sie hatten ein offeneres Herz für die Dinge Gottes als die religiösen Menschen zur Zeit Jesu, die das Werk Gottes nicht glauben und annehmen wollten direkt vor ihren Augen.

Lk 11,33-36: Jesus spricht über das Licht

Niemand zündet eine Öllampe an und versteckt sie dann oder stellt sie unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, so dass jeder, der hereinkommt, das Licht sieht. Lk 11:33

Gott ist derjenige, der die Lampe angezündet hat. In der Person und dem Werk des Herrn Jesus gab Gott uns ein helles Licht zur Erleuchtung der Welt. Wenn jemand dieses Licht nicht sieht, ist das nicht Gottes Schuld.

Durch die Augen fällt das Licht in deinen Körper. Wenn sie klar sehen, bist du ganz und gar vom Licht erfüllt. Wenn sie aber getrübt sind, ist es dunkel in dir. Lk 11:34

Wenn ein Mensch ehrlich erkennen will, ob Jesus der Christus Gottes ist, dann wird Gott es ihm offenbaren. Doch wenn seine Beweggründe unecht sind, wenn er an seiner Habgier festhalten will, wenn er immer noch vor dem Gerede der anderen Angst hat, dann ist er gegen über dem wahren Wert des Heilands verblen- det.Der Mensch dagegen dessen Motive rein sind und der sein ganzes Wesen Jesus als dem Licht der Welt öffnet, wird mit geistlicher Erleuchtung durchflutet. Sein Inneres wird von Christus erleuchtet, so wie der Leib erleuchtet wird, wenn er direkt im Lichtstrahl einer Lampe sitzt. MacDonald

Deshalb achte darauf, dass das Licht in deinem Innern nicht erlischt! Lk 11:35

Wenn du es einlässt und keine Finsternis in dir ist, dann lebst du im Licht – so als würdest du von einer hellen Lampe angestrahlt. Lk 11:36

Lk 11,37-54: Jesus kritisiert die Juden

‭Und während er redete, bat ihn ein gewisser Pharisäer, bei ihm zu Mittag zu essen. Und er ging hinein und setzte sich zu Tisch.‭ Lk 11:37

Der Pharisäer aber verwunderte sich, als er sah, dass er sich vor dem Mittagsmahl nicht gewaschen hatte. Lk 11:38

Da sprach der Herr zu ihm: Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit. Lk 11:39

‭Ihr Toren! Hat nicht der, welcher das Äußere schuf, auch das Innere gemacht?‭ Lk 11:40

Gebt nur von dem, was darin ist, Almosen, siehe, so ist euch alles rein! Lk 11:41

Gebt das, was in euren Bechern und Schüsseln ist, den Armen, dann seid ihr auch vor Gott rein! Lk 11:41

Du siehst, welch ein Heilmittel! Es reinigt uns die Barmherzigkeit. Der Barmherzige ermahnt zur Barmherzigkeit, und weil er die, welche er um einen großen Preis loskaufte, erhalten will, lehrt er, daß die nach der Taufe Wiederbefleckten wieder gereinigt werden können. Er sagt aber: Gebet Almosen, nicht: Ungerechtigkeit; denn das Almosen ist von jeder Ungerechtigkeit frei. Dieses macht Alles rein und ist vorzüglicher als Fasten. Denn wie ein Arzt, welcher häufig Verwundete heilt, leicht mit den Schwachheiten der Nächsten Mitleiden hat: so werden auch wir, wenn wir den Armen zu Hilfe kommen, leicht das Gegenwärtige verachten und uns zum Himmel erheben. Nicht schwer ist also das Heilmittel der Barmherzigkeit, da man sie für alle Wunden brauchen kann. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Die Liebe deckt viele Sünden zu. Damit wiederholt der heilige Petrus die Worte Christi: Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein. Das Gebot der Liebe ist das wichtigste aller Gebote des Herrn. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist zugleich die Quelle und der Höhepunkt des Gesetzes des Alten und des Neuen Bundes. Ein Leben nach diesen beiden wichtigsten Geboten reinigt unsere Herzen und hält sie sauber – die Innenseite des Bechers. Wenn also Christus sagt, lieber Almosen zu geben, dann fordert er damit die Pharisäer auf, ihre Nächsten zu lieben. Dann werden ihre Herzen rein sein. Daniel Ray

Aber wehe euch Pharisäern, dass ihr die Minze und die Raute und alles Gemüse verzehntet und das Recht und die Liebe Gottes umgeht! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. Lk 11:42

Jene zogen von allen ihren Früchten den zehnten Teil ab, und gaben Almosen, was nicht leicht ein Christ tut. Sie verspotteten ihn also, da er zu ihnen dieses sagte als zu Menschen, die gleichsam nicht Almosen gäben.  Da er als Gott dieses wußte, setzte er hinzu: Doch wehe euch Pharisäern, weil ihr die Krausemünze, die Weinraute und jegliches Gemüse verzehntet, aber die Gerechtigkeit und die Liebe Gottes übertretet. Dieses heißt also nicht Almosen geben; denn Almosen geben, heißt Barmherzigkeit üben. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

Die Pharisäer waren in ihrem äußerlichen Gehorsam so vorsichtig, dass sie buchstäblich den Zehnten von ihren Kräutergärten abgaben, Samen und Blätter zählten und ein Zehntel von jedem Gott gaben.

Wehe euch Pharisäern, dass ihr den ersten Sitz in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten liebt! Lk 11:43

Er will, daß wir die Eitelkeit ablegen und nicht mehr nach dem Scheine Haschen sollten, als nach der wahren Wirklichkeit, was damals die Pharisäer taten.

‭Da antwortete einer der Gesetzesgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit diesen Worten schmähst du auch uns!‭ Lk 11:45

Er aber sprach: Wehe auch euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr ladet den Menschen unerträgliche Bürden auf, und ihr selbst rührt die Bürden nicht mit einem Finger an. Lk 11:46

So oft also ein Lehrer tut, was er lehrt, erhebt er die Last und stellt sich selbst zum Beispiel hin. Wenn er aber nichts von dem tut, was er lehrt, so scheint es denen, welche seine Lehre empfangen, eine schwere Last zu sein, gleichsam als ob sie selbst vom Lehrer nicht getragen werden könnte. Denn wie ein wenig Sauerteig eine ganze Masse von Mehl durchdringt, so beraubt die Heuchelei die Seele der ganzen Lauterkeit und Wahrheit der Tugenden. Thomas von Aquin (Goldene Kette)

‭Wehe euch, dass ihr die Grabmäler der Propheten baut! Eure Väter aber haben sie getötet.‭ Lk 11:47

‭So bestätigt ihr also die Taten eurer Väter und habt Wohlgefallen daran; denn jene haben sie getötet, ihr aber baut ihre Grabmäler.‭ Lk 11:48

‭Darum hat auch die Weisheit Gottes gesprochen: Ich will Propheten und Apo­stel zu ihnen senden, und sie werden etliche von ihnen töten und verfolgen,‭ damit von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten gefordert werde, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist,‭ ‭vom Blut Abels an bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Tempel umkam. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlecht!‭ Lk 11:49-51

Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer! Denn durch eure Lehren verhindert ihr, dass die Menschen den Schlüssel finden, der die Tür zur Wahrheit öffnet. Ihr selbst seid nicht durch diese Tür gegangen, und ihr versperrt auch noch allen den Weg, die hineinwollen. Lk 11:52

Schließlich beschuldigt der Herr Jesus die Gesetzesgelehrten, dass sie den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen hätten, d. h. dass sie den Menschen das Wort Gottes vorenthalten hätten. Obwohl sie sich nach außen hin zur Schrifttreue bekannten, weigerten sie sich jedoch hartnäckig, den Einen anzunehmen, von dem die Schrift spricht, und sie hinderten andere daran, zu Christus zu kommen. Sie wollten ihn selbst nicht haben, und sie waren auch dagegen, dass andere ihn annahmen. MacDonald

‭Und als er dies zu ihnen sagte, fingen die Schriftgelehrten und Pharisäer an, ihm hart zuzusetzen und ihn über vieles auszufragen,‭ wobei sie ihm auflauerten und versuchten, etwas aus seinem Mund aufzufangen, damit sie ihn verklagen könnten.‭ Lk 11:53-54

Sprichwörter sagen uns, was diejenigen tun, die sich der Korrektur verweigern. Erstens hassen sie diejenigen, die sie korrigieren ( Sprüche 9:8 , Sprüche 15:12 ). Zweitens hören sie nicht auf den, der sie korrigiert ( Sprüche 13:1 ). Drittens verachten sie ihre eigene Seele ( Sprüche 15:32 ). Sprichwörter sagen uns auch den Charakter derer, die sich der Korrektur verweigern. Sie sind dumm ( Sprüche 12:1 ) und sie sind töricht ( Sprüche 15:5 ).

Infos zum Impuls 

– Start mit dem Wort Gottes in den Tag

– Kurzimpuls

– es gibt stets ein Wochenthema

– täglich nur 1x

– entweder über

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste