Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Johannes Evangelium Kapitel 3 – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr einen Kommentar und eine Auslegung zum Johannes Evangelium Kapitel 3

Joh 3,1-21: Jesu Gespräch mit Nikodemus

Joh 3,1: ‭Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden.‭

Joh 3,2: ‭Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist.‭

Nikodemus, ein Herrscher der Juden: Nikodemus war einer von denen, die von den Zeichen Jesu beeindruckt waren (Joh 2:23), und ein Mitglied des regierenden Sanhedrin. Er war religiös ( der Pharisäer ), gebildet (Nikodemus ist ein griechischer Name), einflussreich (ein Herrscher) und ernsthaft genug, um nachts zu kommen.

Er kam in der Nacht: Es heißt entsprechend, daß er während der Nacht kam, weil er von der Finsternis der Unwissenheit umnebelt noch nicht zu einem solchen Lichte gekommen war, daß er vollkommen ihn für den wahren Gott hielt. Goldene Perle

Ungewöhnliches Treffen in der Nacht: In Joh 3,1 wird Nikodemus als ein führender Pharisäer eingeführt, der Jesus des Nachts besucht. Die ungewöhnliche Tageszeit ist dabei nicht nur Anzeichen dafür, dass der Besuch bei Jesus nicht im Öffentlichen stattfindet. Vielmehr steht hier auch die Grundidee des Kommens zum „Licht, das die Welt erleuchtet“ (Joh 1,9), im Hintergrund. Nikodemus sucht Jesus auf, weil er in ihm einen „Lehrer“ sieht, „der von Gott gekommen ist (Joh 3,2). Obwohl sich darin bereits die Sehnsucht nach einem Verstehen Jesu ausdrückt, braucht es eine ausführliche Erklärung Jesu, wie die göttliche Herkunft und seine Sendung zu verstehen ist. Kristell Köhler

Joh 3,3: ‭Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!‭

Wiedergeburt: Überall im Neuen Testament kommt diese Vorstellung von Wiedergeburt, Neuschöpfung vor.  1. Petr spricht von einer Neugeburt durch Gottes große Barmherzigkeit (1. Petr 1,3). 1. Petr spricht davon, aus einem unvergänglichen Samen neugeboren zu werden (1. Petrus 1:22-23). Jakobus spricht davon, dass Gott uns durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht hat (Jak 1:18). Titus spricht zu uns vom Waschen der Wiedergeburt (Titus 3:5). Römer spricht davon, mit Jesus zu sterben und wieder aufzuerstehen (Röm 6:1-11 ). 1. Korinther spricht von neuen Gläubigen als neugeborene Babys (1. Kor 3:1-2 ). 2. Korinther spricht davon, dass wir eine neue Schöpfung in Jesus sind (2. Kor 5,17). Galater sagt, dass wir in Jesus eine neue Schöpfung sind (Gal 6:15). Epheser sagt, dass der neue Mensch nach Gott in Gerechtigkeit erschaffen wurde (Eph 4:22-24). Hebräer sagt, dass wir am Anfang unseres christlichen Lebens wie Kinder sind (Hebr 5:12-14).

‭Joh 3,4: Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?‭

Joh 3,5: ‭Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!‭

Joh 3,6: ‭Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.‭

Joh 3,7: ‭Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!‭

Worte von Papst Franziskus: Der Wunsch, von neuem geboren zu werden, die Freude, neu zu beginnen. Haben wir diesen Wunsch? Will jeder von uns immer wieder von neuem geboren werden, um dem Herrn zu begegnen? Habt ihr diesen Wunsch? In der Tat kann man ihn leicht verlieren, denn aufgrund vieler Aktivitäten, vieler Pläne, die umgesetzt werden sollen, bleibt uns am Ende wenig Zeit und verlieren wir das Wesentliche aus dem Blick: unser Leben des Herzens, unser geistliches Leben, unser Leben, das Begegnung mit dem Herrn im Gebet ist.

Joh 3,8: ‭Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.‭

Der hl. Geist: Der Heilige Geist ist es also, welcher weht, wo er will, weil er das Herz durch die Gnade seiner Heimsuchung erleuchten kann; und du vernimmst sein Sausen, wenn in deiner Gegenwart der redet, welcher vom heiligen Geist erfüllt ist. Es ertönt der Psalm, es ertönt das Evangelium, es ertönt das göttliche Wort, es ist das Wehen des Geistes. Dieses also sagt er, weil der Geist durch das Wort und das Sakrament unsichtbar zugegen ist, daß wir geboren werden. Goldene Perle

Der Wind weht, wo er will. Der Heilige Geist ist real und er will zu uns reden. Das Gute ist dabei, dass er dies auch tatsächlich tut und nie damit aufhört, es sei denn, dass wir uns ihm verschließen. Wie ein Wind, der manchmal einfach daherkommt, gibt er uns Ideen und Lichter ein, weil er am Werk ist und ausführt, was im Sinne des Vaters ist. Höre ich normalerweise auf die Stimme Gottes, der während meines Alltags mit mir zu reden versucht und mich durch sein Wort in meinem Gewissen auch vor eventuellen Gefahren schützen will? Dominik Jambresic

Gebet: Herr, ich bitte dich, mir heute die Eingebungen deines Geistes zu schicken und lass sie mich verstehen und so deuten, dass ich sie umsetze. Du weißt, dass ich auch nur ein Mensch bin, deswegen behalte mich du in deiner Gnade und gib mir die Kraft, deinen guten Willen umzusetzen! Ich preise dich und bitte dich darum in deinem Namen, Jesus. Amen.

Joh 3,9: ‭Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen?‭

Joh 3,10: ‭Jesus erwiderte und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?‭

Worte der goldenen Perle: Er wollte zwar, daß er aus dem Geist geboren würde; aber Niemand wird aus dem Geist geboren, wenn er nicht demütig ist, weil uns gerade die Demut aus dem Geist geboren werden läßt. Dieser aber war auf sein Lehramt stolz, und er hielt sich für groß, weil er ein Lehrer der Juden war. Der Herr nimmt ihm also seinen Stolz, damit er von dem Geist geboren werden könnte.

Joh 3,11: ‭Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.‭

Joh 3,12: ‭Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde?‭

Joh 3,13: ‭Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.‭

Worte von Kristell Köhler: Jesus macht deutlich, dass der Mensch nicht von sich aus zu Gott hinaufsteige kann. Nur derjenige, der von Gott kommt, ist dazu in der Lage. Nur der Gesalbte, der Christus, den Gott selbst sendet, kann auch wieder in den Himmel emporsteigen. Der Evangelist Johannes verwendet hier den Titel Menschensohn für Jesus.

Worte der goldenen Perle: Die geistige Geburt wird, so geschehen, daß aus irdischen Menschen himmlische werden, was sie nicht erlangen können, wenn sie nicht meine Glieder werden, so daß der emporsteigt, welcher herabstieg, indem er nichts Anderes unter seinem Leib, d.h. seiner Kirche, als sich selbst versteht. Denn weil wir mit ihm schon Eins wurden, so kommt er allein in sich, und kehrt auch allein in uns zurück, und es steigt der, welcher immer im Himmel ist, täglich in den Himmel empor.

Joh 3,14-15: Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Worte von Kristell Köhler: Das Bild von der Schlange, die in der Wüste erhöht ist, ist ein Versuch Jesu, ihm das kaum erklärbare verständlich zu machen. Dabei weist Jesus weit voraus auf die noch ausstehende Erhöhung des Kreuzes, auf einen Moment also, den Nikodemus selbst noch nicht wahrnehmen kann. Aber wenn dieser Moment eintritt, wenn das Kreuz auf Golgotha aufgerichtet wird, dann soll er sich an das Zeichen in der Wüste erinnern.

Ein bemerkenswertes Bild: Jesus machte eine bemerkenswerte Aussage, indem er erklärte, dass die Schlange aus Numeri 21:4-9 ein Bild des Messias und seines Werkes sei. Eine bronzene Schlange ist ein Bild der Sünde, die gerichtet und behandelt wird. Wenn die Schlange horizontal auf der vertikalen Stange lag, ist außerdem leicht zu erkennen, dass dies auch eine visuelle Darstellung des Kreuzes war. Viele Traditionen zeigen jedoch, dass sich die Schlange um die Stange wickelt, und dies ist die Quelle für die alte Figur der Heilung und Medizin – eine Schlange, die um eine Stange gewickelt ist.

Ewiges Leben: Die Idee hinter dem ewigen Leben bedeutet viel mehr als ein langes oder nie endendes Leben. Ewiges Leben bedeutet nicht, dass dieses Leben ewig weitergeht. Ewiges Leben hat vielmehr auch die Vorstellung einer gewissen Lebensqualität , von Gottes Art zu leben. Es ist die Art von Leben, das in der Ewigkeit genossen wird.

Worte der goldenen Perle: Den Lehrer des mosaischen Gesetzes leitet er auf den geistigen Sinn dieses Gesetzes hin, indem er ihn an die alte Geschichte erinnert, und behauptet, daß dieses zum Vorbild seines Leidens und der menschlichen Erlösung geschah. Viele starben in der Wüste an Schlangenbissen und daher erhöhte Moses auf das Gebot des Herrn in der Wüste eine eherne Schlange. Wer diese ansah, wurde sogleich geheilt. Die erhöhte Schlange ist der Tod Christi. Goldene Perle

Joh 3,16: Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab.

Worte von Benedikt XVI: Wir wissen, dass dieses Hingeben von seitens des Vaters eine dramatische Entwicklung erfahren hat, die bis zum Opfertod des Sohnes am Kreuz ging. Wenn schon die ganze Sendung Jesu ein Zeichen der Liebe Gottes ist, dann ist es in ganz besonderer Weise sein Tod, in dem die erlösende Liebe Gottes ihren vollen Ausdruck gefunden hat. Deshalb muss immer das Kreuz im Mittelpunkt unserer Meditation stehen: In ihm betrachten wir die Herrlichkeit des Herrn, die im gemarterten Leib Jesu aufscheint. Gerade in dieser völligen Selbsthingabe offenbart sich die Größe Gottes, offenbart sich die Tatsache, daß er Liebe ist. Jeder Christ ist berufen, durch sein Dasein die Herrlichkeit des Gekreuzigten zu verstehen, zu leben und zu bezeugen.

Worte von Franz von Sales: Wohlan, meine Seele, richte dich auf. Wenn Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn gesandt hat, um dich von deinen Sünden reinzuwaschen, so bereue, beklage und beweine die Sünden, die du begangen hast, und verlass von nun an nie mehr deinen guten Herrn.

Denn so hat Gott (der größte Geber)
die Welt (die größte Gruppe)
geliebt, (das größte Motiv)
dass er seinen
eingeborenen Sohn (das größte Geschenk)
gab, (die größte Tat)
(Joh 3,16)

Joh 3,17: Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.‭

Joh 3,18: ‭Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.‭

Joh 3,19: ‭Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.‭

Joh 3,20: ‭Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.‭

Joh 3,21: ‭Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.‭

Joh 3,22-36: Zeugnis von Johannes über Jesus

Joh 3,22: Danach kam Jesus mit seinen Jüngern in das Land Judäa, und dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte.‭

Jesus taufte: Jesus vollbrachte zusammen mit Seinen Jüngern ein Taufwerk, das offensichtlich dem Werk von Johannes dem Täufer ähnelte. Dies war Jesu demütige Art, die Güte und Wichtigkeit von Johannes‘ Werk anzuerkennen. Wahrscheinlich stellt es eine Fortsetzung der ‚Taufe der Buße‘ dar, die für Johannes den Täufer charakteristisch war.“ Wir wissen, dass Jesus, als er zu predigen begann, mit der gleichen Botschaft von Johannes begann: Kehrt um (Mt 3:2 und 4:17 ). Es war für Jesus sinnvoll, auch das Symbol der Reue zu praktizieren, das Johannes mit so großer Wirkung verwendete.

Joh 3,23: ‭Aber auch Johannes taufte in Änon, nahe bei Salim, weil viel Wasser dort war; und sie kamen dorthin und ließen sich taufen.‭

Joh 3,24: ‭Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden.‭

Joh 3,25: ‭Es erhob sich nun eine Streitfrage zwischen den Jüngern des Johannes und einigen Juden wegen der Reinigung.‭

Joh 3,26: ‭Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Rabbi, der, welcher bei dir war jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm!‭

Joh 3,27: ‭Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann sich nichts nehmen, es sei denn, es ist ihm vom Himmel gegeben.‭

Joh 3,28: ‭Ihr selbst bezeugt mir, dass ich gesagt habe: Nicht ich bin der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt.‭

Johannes wusste wer er war: Dann erinnerte Johannes seine Jünger daran, dass er wusste, wer er war, und er wusste auch, wer Jesus war. Wenn er das verstand, konnte er seinen Platz behalten; nicht zu hoch (in der Annahme, er sei der Christus) und nicht zu niedrig (in der Annahme, er habe keine Berufung oder keinen Platz in Gottes Plan).

Joh 3,29: ‭Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, ist hocherfreut über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.‭

Er ist der Freund des Bräutigams: Johannes erklärte seinen Anhängern, er sei wie der Trauzeuge bei einer Hochzeit; er ist nicht der Bräutigam. Er soll nicht im Mittelpunkt stehen. In den jüdischen Hochzeitsbräuchen dieser Zeit arrangierte der Freund des Bräutigams viele Details der Hochzeit und brachte die Braut zum Bräutigam. Trotzdem stand der Freund des Bräutigams nie im Mittelpunkt und wollte es auch so.

Joh 3,30: Er muss immer größer werden und ich immer geringer.

Joh 3,30: Christus soll immer wichtiger werden, und ich will immer mehr in den Hintergrund treten.

Er muss wachsen: Wer an seinem Leben hängt, kann Gott nicht lieben; wer jedoch aufgrund des überströmenden Reichtums der göttlichen Liebe nicht an sich selbst hängt, der liebt Gott. Ein solcher Mensch sucht nie seine eigene Ehre, sondern die Ehre Gottes. Denn wer sein eigenes Leben liebt, sucht seine eigene Ehre; wer Gott anhängt, liebt die Ehre seines Schöpfers. Denn es ist das Merkmal einer für die Liebe Gottes empfänglichen Seele, dass sie beständig nach der Ehre Gottes trachtet, sooft sie die Gebote erfüllt, und sich über ihr eigenes Kleinwerden freut. Denn die Ehre gebührt Gott aufgrund seiner Größe, und das Kleinwerden gebührt dem Menschen, denn so wird er zu einem Vertrauten Gottes. Wenn wir so handeln, werden wir nach dem Beispiel Johannes des Täufers fröhlich sein und beginnen, ohne Unterlass zu wiederholen: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30). Diadochos von Photike

Joh 3,31: ‭Der von oben kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde; der aus dem Himmel kommt, ist über allen.‭

Der von oben kommt: Johannes wollte, dass alle wissen, woher Jesus kam . Jesus war anders als alle anderen, weil er vom Himmel kam. Er war kein außergewöhnlich spiritueller oder weiser oder guter Mann; Er war und ist Gott, vom Himmel.

Joh 3,32: ‭Und er bezeugt, was er gesehen und gehört hat, und sein Zeugnis nimmt niemand an.‭

Joh 3,33: ‭Wer aber sein Zeugnis annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.‭

Joh 3,34: ‭Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß.‭

Joh 3,35: ‭Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.‭

Der Vater liebt den Sohn: Zweimal lesen wir in diesem Evangelium, dass ‚der Vater den Sohn liebt‘ – hier (Joh 3:35) und in Joh 5:20.

Joh 3,36: ‭Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.‭

Worte von Papst Franziskus: Das bedeutet also, dass das Jüngste Gericht bereits stattfindet, jetzt im Laufe unseres Lebens beginnt. Das Urteil wird in jedem Augenblick unseres Lebens gesprochen, als Bestätigung unserer gläubigen Annahme des in Christus gegenwärtigen und wirkenden Heils oder unserer Ungläubigkeit, mit der daraus folgenden Verschließung in uns selbst. Wenn wir uns jedoch vor der Liebe Christi verschließen, verurteilen wir uns selbst. Das Heil bedeutet, sich Jesus zu öffnen, und er rettet uns. Wenn wir Sünder sind – und das sind wir alle -, bitten wir ihn um Vergebung, und wenn wir zu ihm gehen mit dem Willen, gut zu sein, dann vergibt uns der Herr. Aber dafür müssen wir uns öffnen gegenüber der Liebe Jesu, die stärker ist als alles andere. Papst Franziskus

Infos zum Impuls 

– Start mit dem Wort Gottes in den Tag

– Kurzimpuls

– es gibt stets ein Wochenthema

– täglich nur 1x

– entweder über

   * Whatsapp

   * Facebook-Seite

   * Telegram

– ca. zwischen 6-7 Uhr 

– hier geht´zur Anmeldung

Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste