Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Erster Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 7: Auslegung und Kommentar

Auslegung und Kommentar zum ersten Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 7

1. Kor 7,1-9: Über Ehe und Ehelosigkeit

Auslegung und Kommentar zu 1. Kor 7,1-9

1. Kor 7,1: Nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt. Ihr sagt: Es ist gut für einen Mann, überhaupt keine sexuelle Beziehung zu einer Frau zu haben.

1. Kor 7,2: ‭Meine Antwort ist: Um sexuelle Unmoral zu vermeiden, sollte jeder Mann seine Ehefrau haben und jede Frau ihren Ehemann.

1. Kor 7,3: ‭Der Mann soll der Frau die eheliche Pflicht erfüllen, aber auch die Frau dem Mann.‭

1. Kor 7,4: ‭Die Frau verfügt nicht über ihren Körper, sondern der Mann, ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen Körper, sondern die Frau.‭

Mann und Frau: Der Eros ist im Menschen verankert. Erst gemeinsam stellen Mann und Frau die Ganzheit des Menschseins dar, werden ,,ein Fleisch’’ miteinander. Dieser Eros verweist den Menschen auf eine Bindung, zu der Einzigkeit und Endgültigkeit gehören. Die auf einer ausschließlichen und endgültigen Liebe beruhende Ehe wird zur Darstellung des Verhältnisses Gottes zu seinem Volk und umgekehrt. Die Art, wie Gott liebt, wird zum Maßstab menschlicher Liebe.

1. Kor 7,5: ‭Verweigert euch einander nicht – höchstens für eine begrenzte Zeit und im gegenseitigen Einverständnis, wenn ihr für das Gebet frei sein wollt. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen, damit euch der Satan nicht verführt, weil ihr euch ja doch nicht enthalten könnt.‭

Verweigert einander nicht: Das Prinzip in diesem Abschnitt ist wichtig. Gott macht deutlich, dass an Sex in der Ehe nichts falsch und alles richtig ist . Satans große Strategie, wenn es um Sex geht, besteht darin, alles zu tun, um Sex außerhalb der Ehe zu fördern und Sex innerhalb der Ehe zu entmutigen . Es ist ein gleichwertiger Sieg für Satan, wenn er einen der beiden Pläne durchführt.

1. Kor 7,6: ‭Ich sage das als Zugeständnis, nicht als Gebot.‭

1. Kor 7,7: Ich wünschte zwar, alle Menschen wären so wie ich, doch dem einen hat Gott diese besondere Gabe geschenkt, dem anderen jene.‭

Das geweihte Leben: Paulus hat sein Herz ungeteilt dem Herrn geschenkt und lebte keusch. Die Sorge um die jungen Gemeinden hat sein Leben beseelt, es zum Gott wohlgefälligen Opfer gemacht. Alleiniges Leben in der Nachfolge des Christus hat sich in der Entstehung des Mönchtums ausgebildet. Durch Trennung von der Welt vereinen sich diese Menschen als Mönch oder Nonne inniger mit Christus, dem Herzen der Welt. Eine solche Lebensform zeigt der heutigen Welt das Allerwichtigste, ja das letztlich allein Entscheidende: daß es einen letzten Grund gibt, um dessentwillen es sich zu leben lohnt: Gott und seine unergründliche Liebe.

Jeder hat seine eigene Gnade: Jeder von uns hat überschwenglich alles Nötige, um sein Heil zu erlangen. Die Gnadengaben sind jedoch sehr unterschiedlich. Jeder hat seine eigene Gnade. Die Kirche Jesu gleicht einem Garten, geschmückt mit der Lieblichkeit unzähliger Blumen, die sich alle in Größe, Farbe, Duft und Schönheit voneinander unterscheiden. Doch hat jede ihre Kostbarkeit, ihre Anmut, ihre Farbenpracht und alle zusammen bilden durch die Vereinigung ihrer Mannigfaltigkeit die Vollendung einer höchst ansprechenden Schönheit.

Sinne erkennend und dankbar darüber nach, welche Gnadengabe dir geschenkt wurde?

1. Kor 7,8: ‭Zu den Unverheirateten und Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie ehelos bleiben wie ich.‭

1. Kor 7,9: ‭Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, dann sollen sie heiraten. Das ist besser, als vor Begierde zu brennen.‭

1. Kor 7,10-24: Über Ehe und Scheidung

Auslegung und Kommentar zu 1. Kor 7,10-24

1. Kor 7,10: ‭Für die Verheirateten aber gilt ein Gebot – es stammt nicht von mir, sondern vom Herrn: Eine Frau soll sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen.‭

1. Kor 7,11: ‭Hat sie sich aber doch von ihm getrennt, dann soll sie unverheiratet bleiben oder sich wieder mit ihm versöhnen. Auch ein Mann darf seine Frau nicht verstoßen.‭

1. Kor 7,12: ‭Den anderen aber sage ich – hier habe ich kein Wort des Herrn: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, die weiter bei ihm bleiben will, so soll er sich nicht von ihr trennen.‭

1. Kor 7,13: ‭Dasselbe gilt für eine gläubige Frau, die einen ungläubigen Mann hat: Wenn er weiter bei ihr bleiben will, soll sie sich nicht von ihm trennen.‭

1. Kor 7,14: ‭Denn der ungläubige Ehemann ist durch die Frau in die Nähe Gottes gebracht, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder in die Nähe Gottes gebracht. Sonst müsstet ihr ja auch eure Kinder als fern von Gott betrachten. Nun aber sind auch sie in die Nähe Gottes gebracht.‭

1. Kor 7,15: ‭Wenn aber der ungläubige Partner auf einer Trennung besteht, dann willigt in die Scheidung ein. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht an die Ehe gebunden. Gott hat uns doch zu einem Leben in Frieden berufen!‭

1. Kor 7,16: ‭Wie willst du denn wissen, Frau, ob du deinen Mann zu Christus führen und retten kannst? Oder weißt du, Mann, ob dir das bei deiner Frau gelingt?‭

Heirat mit Ungläubigen: Paulus beendet diesen Abschnitt mit großer Hoffnung, weil viele Christen, die mit Ungläubigen verheiratet sind, entmutigt sind. Sie sollten wissen, dass sie mit Glauben und Geduld darauf hoffen können, dass Gott in ihren gegenwärtigen Umständen wirkt, so schwierig sie auch sein mögen. Christen, die mit Ungläubigen verheiratet sind, sollten auch wissen, was Petrus in 1. Petrus 3:1-6 sagt : dass Ihr ungläubiger Ehepartner wahrscheinlich nicht durch Ihre Worte zu Jesus geführt wird, sondern durch Ihr gottesfürchtiges und liebevolles Verhalten.

1. Kor 7,17: ‭Grundsätzlich soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen hat, das heißt, er soll da bleiben, wo Gottes Ruf ihn traf. So ordne ich es in allen Gemeinden an.‭

Gottes Ruf an einen Ort: Egal in welcher Stellung du bist – verheiratet, ledig, geschieden, verwitwet, wiederverheiratet, was auch immer – Gott kann in deinem Leben wirken. Anstatt zu denken, dass Sie für den Herrn gehen können oder werden, wenn sich Ihre Position ändert, gehen Sie für den Herrn an dem Ort, an dem Sie sich gerade befinden.

1. Kor 7,18: ‭Wenn einer beschnitten war, als er berufen wurde, soll er nicht versuchen, seine Beschneidung rückgängig zu machen. Wenn er nicht beschnitten war, soll er sich auch nicht beschneiden lassen.‭

1. Kor 7,19: ‭Die Beschneidung hat keinen Wert an sich und das Unbeschnittensein auch nicht. Was zählt, ist das Halten der Gebote Gottes.

1. Kor 7,20: Jeder soll Gott an dem Platz dienen, an dem ihn Gottes Ruf erreichte.

Gott hat einen Plan mit dir: Von Gott her sehend überblickt man seine Aufgabe im Leben, die von Gott für uns vorbereitet ist. Egal wie dieser Dienst bei dir aussieht, tue in mit Liebe. Ein Sehen von Gott her ist ein Sehen der Liebe, das dem anderen dient. Das sind seltenst die ganz großen Dinge. Zu großen Taten ist selten Gelegenheit, die kleinen aber begegnen uns zu Hunderten. Verwenden wir viel Sorgfalt und Liebe auf diese kleinen Dinge.

Gott dienen: Es gibt Leute, die Gott nimmt und für sich reserviert. Andere gibt es, die lässt er in der Masse, die zieht er nicht aus der Welt zurück. Es sind Leute, die eine gewöhnliche Arbeit verrichten, die gewöhnliche Verheiratete oder gewöhnliche Unverheiratete sind. Leute, die gewöhnliche Krankheiten und gewöhnliche Traueranlässe haben. Leute, die ein gewöhnliches Haus und gewöhnliche Kleider haben. Es sind Leute des gewöhnlichen Lebens. Leute, die man auf einer beliebigen Straße antrifft. Wir Leute von der Straße, glauben aus aller Kraft, dass diese Straße, diese Welt, auf die Gott uns gesetzt hat, für uns der Ort unserer Heiligkeit ist. Madeleine Delbrêl

Betrachte heute bewusst den Platz, zu dem Gott dich berufen hat zu dienen, sei es nun familiär oder beruflich oder einem anderen Lebensfeld

1. Kor 7,21: ‭Wenn du Sklave warst, als Gott dich berief, mach dir nichts daraus. Wenn du aber tatsächlich frei werden kannst, nutze die Gelegenheit umso lieber.‭

1. Kor 7,22: ‭Denn wer als Sklave in die Gemeinschaft des Herrn gerufen wurde, ist vor dem Herrn ein freier Mensch. Und wer frei war, als Gott ihn rief, ist jetzt ein Sklave von Christus.‭

1. Kor 7,23: Christus hat euch freigekauft. Ihr gehört jetzt allein ihm. Lasst euch nicht wieder von Menschen versklaven!

1. Kor 7,23: ‭Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!‭

Allein Christus gehören: Die Liebe ist das Leben unseres Herzens. Wessen Herz Beute einer niedrigen Liebe geworden ist (Geldgier, Ehrsucht, Geilheit), der unternimmt nur, was sich darauf bezieht. Sie werden zu Sklaven dessen, was sie lieben. Sie haben kein Herz in der Brust und keine Seele in ihrem Herzen als nur dafür. Ebenso ist es aber auch mit der Gottesliebe. Wer einmal die Liebe zu Gott in etwas reichlicherem Maße besitzt, hat kein anderes Verlangen als nach Gott, keine Furcht außer vor Gott, keine Hoffnung außer auf Gott, keinen Mut außer durch Gott, keine Freude außer in Gott. Alle seine Regungen werden in dieser einzigen himmlischen Liebe ihre Ruhe finden. So werden wir Sklaven Christi!

1. Kor 7,24: ‭Liebe Geschwister, jeder soll in Verantwortung vor Gott in dem Stand leben, in dem er berufen wurde.‭

1. Kor 7,25-40: Vorteile der Ehelosigkeit

Auslegung und Kommentar zu 1. Kor 7,25-40

‭1. Kor 7,25: Nun zu den Unverheirateten: Ich habe hier kein Gebot des Herrn, aber ich gebe euch einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat.‭

‭1. Kor 7,26: Wenn ich an die gegenwärtige Not denke, meine ich, es ist besser, unverheiratet zu bleiben.‭

Besser unverheiratet bleiben: Wieso den? Wegen der jetzigen Not . Anscheinend gab es in der Stadt Korinth eine Art lokale Verfolgung oder ein Problem, und aufgrund dieser Notlage sagt Paulus, dass es eindeutige Vorteile hat, ledig zu bleiben. Auch wegen dieser Not soll ein verheirateter Mann so bleiben, wie er ist. Was ist der Vorteil, Single zu bleiben? Wir können uns leicht vorstellen, wie viel mehr eine Frau oder Familie in einer Zeit der Verfolgung oder einer großen Krise eine Last für jemanden sein kann, der sich verpflichtet hat, stark für den Herrn einzustehen. Wir können sagen: „Foltere mich, und ich werde Jesus niemals aufgeben.“ Aber was wäre, wenn uns die Vergewaltigung unserer Frau oder die Folter unserer Kinder angedroht würde? Diese mögen uns weit entfernt erscheinen, aber für Christen im ersten Jahrhundert waren sie nicht weit entfernt.

1. Kor 7,27: ‭Bist du aber schon mit einer Frau verbunden, dann versuche nicht, dich von ihr zu lösen. Bist du allerdings noch frei, dann suche keine Frau.‭

1. Kor 7,28: ‭Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und auch ein junges Mädchen sündigt nicht, wenn es heiratet. Freilich werden solche dann in ihrem irdischen Leben manchen Bedrängnissen ausgesetzt sein, und das würde ich euch gern ersparen.‭

1. Kor 7,29: Denn ich sage euch, Brüder, die Zeit ist kurz bemessen: In Zukunft sollten die, die Frauen haben, so sein, als hätten sie keine.‭

Die Zeit ist kurz: Unsere Lebenszeit verrinnt. Jeder Tag, jedes Jahr bringt uns dem Himmel, unserer endgültigen Heimat, einen Schritt näher. Nutzen wir die Zeit, die wir hier haben. Lassen wir uns im Gebet ordnen, reinigen und erleuchten, damit wir offen für Gottes Kraft und Weisheit werden. Er gibt uns Licht für die aktuellen Fragen unseres alltäglichen Lebens. Nutzen wir die Zeit und pflegen die intime Nähe zu ihm. Es ist schön, bei ihm zu verweilen und von der unendlichen Liebe seines Herzens berührt zu werden. Liebende sehnen sich nach ungestörtem Zusammensein, und immer ist die Zeit dafür zu kurz.

Paulus ermutigt nicht, die eigentlichen Familienpflichten zu vernachlässigen, sondern ermutigt, so zu leben, als sei die Zeit knapp . Es bedeutet, dass wir nicht so leben werden, als ob es nur um unsere irdische Familie ginge, sondern auch mit Blick auf die Ewigkeit leben.

1. Kor 7,30: ‭Wer weint, soll sich nicht von Trauer überwältigen lassen, und wer fröhlich ist, nicht von Freude. Wer einkauft, rechne damit, es nicht zu behalten.

1. Kor 7,31: Das Wesen dieser Welt vergeht.

1. Kor 7,31: Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was sie zu bieten hat, wird bald vergehen.

Verliert euch nicht an die Welt: Was bedeutet das praktisch, dass du und ich als Christen nicht von der Welt, aber in der Welt sind? Es prägt unsere Einstellung und beeinflusst so unser Verhalten. Letztlich heißt es schlicht und einfach, dass Gott an Stelle Nr. 1 steht und alles, was wir leben und erleben, durch und durch von seiner Gegenwart durchdrungen ist. Ist Gott nicht an Stelle Nr. 1, so verlieren wir uns an diese Welt und somit verlieren wir uns selbst. Wir dürfen keinen Augenblick die großen Dinge um derentwillen wir hier leben aus dem Auge verlieren. 

Weltliche Reichtümer und Genüsse haben etwas Verlockendes, wer aber in diese Äpfel beißt, wird betäubt werden. Wer ihnen zu große Aufmerksamkeit schenkt, stirbt daran. Hätte ich auch allen Trost dieser Welt, alle Freuden dieses Lebens ganz allein zu genießen, so wüsste ich doch gewiss, dass dieser Genuss keinen Bestand haben und den Durst meines Herzens nicht sättigen könnte. Und wenn du alle erschaffenen Güter hättest, so würdest du doch keine volle Ruhe, keine Seligkeit darin finden. Denn Gott, der alle Dinge erschaffen hat, ist doch besser als alle seine Werke. Also nur in Gott ist volle Ruhe, die ganze Seligkeit zu finden.

Worte von Pfarrer von Ars: Seht, meine Kinder, außer Gott gibt es nichts Festes und Beständiges, nichts, gar nichts. Sei es das Leben, das vergeht, sei es das Glück, das zerbröckelt, sei es die Gesundheit, die zerstört wird, oder der gute Ruf, der gehässigen Angriffen ausgesetzt ist. Wir gehen vorüber wie der Wind. Alles vergeht in großer Eile. Alles überstürzt sich. Ach, mein Gott, mein Gott! wie sind darum diejenigen zu bedauern, die ihr Herz an diese Dinge hängen. Sie hängen es daran, weil sie sich selbst zu sehr lieben. Aber sie lieben sich nicht mit einer vernünftigen Liebe. Sie lieben sich mit weltlich orientierter Selbstliebe, indem sie sich und die geschaffenen Dinge mehr suchen als Gott. Deshalb sind sie niemals zufrieden, niemals ruhig; sie sind immer in Unrast, immer gequält und verstört. Pfarrer von Ars

1. Kor 7,32: ‭Ich möchte, dass ihr euch keine unnötigen Sorgen machen müsst. Der Unverheiratete sorgt sich um die Angelegenheiten des Herrn – wie er dem Herrn gefallen kann.

1. Kor 7,33: ‭Der Verheiratete sorgt sich um die Angelegenheiten der Welt – wie er der Frau gefallen kann.

1. Kor 7,34: Und so zieht es ihn nach beiden Seiten. Ebenso ist es mit der alleinstehenden oder noch ledigen Frau: Sie sorgt sich um die Angelegenheiten des Herrn – dass sie mit Körper und Geist für ihn da ist. Die verheiratete Frau aber sorgt sich um die Angelegenheiten der Welt – wie sie ihrem Mann gefallen kann.‭

1. Kor 7,35: ‭Ich sage das zu eurem Besten und nicht, um euch eine Schlinge um den Hals zu legen. Ihr sollt vielmehr mit allem Anstand leben und ohne Ablenkung treu für den Herrn da sein können.‭

1. Kor 7,36: ‭Wenn jemand denkt, er handelt unrecht an seiner Verlobten, wenn sie über die Jahre der Reife hinauskommt, und meint, er müsste sie heiraten, dann soll er tun, was er will; er sündigt nicht.‭

1. Kor 7,37: ‭Wer aber in seinem Herzen festbleibt, weil er sich in der Gewalt hat, und nicht von seinem Verlangen bedrängt wird, wer also in seinem Herzen entschlossen ist, seine Verlobte unberührt zu lassen, der handelt richtig.‭

1. Kor 7,38: ‭Also: Wer seine Verlobte heiratet, handelt gut; doch wer ledig bleibt, handelt besser.‭

1. Kor 7,39: ‭Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei zu heiraten, wen sie will. Es muss nur in Verbindung mit dem Herrn geschehen.‭

1. Kor 7,40: ‭Doch ist sie glücklicher zu preisen, wenn sie bleibt, wie sie ist. Das ist jedenfalls meine Meinung, aber ich denke, dass ich ja auch den Geist Gottes habe.‭


Das war eine Auslegung und ein Kommentar zum ersten Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 7.


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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste