Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Erster Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 3: Auslegung und Kommentar

Auslegung und Kommentar zum ersten Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 3

1. Kor 3,1-8: Einer ist so notwendig wie der andere

Auslegung und Kommentar zu 1. Kor 3,1-8

‭1. Kor 3,1: Zu euch, liebe Geschwister, konnte ich bisher aber nicht wie zu Geisterfüllten sprechen, sondern ich musste euch wie Menschen behandeln, die nur ihren eigenen Wünschen folgen und im Glauben an Christus noch Kinder sind.‭

Ermahnende Worte: Diese Menschen sind Teil der Familie Gottes (er nennt sie Brüder ), und das ist das Problem. Obwohl sie den Heiligen Geist haben (anders als der natürliche Mensch aus 1. Korinther 2,14 ), verhalten sie sich nicht wie geistliche Menschen , sondern wie fleischliche – das heißt fleischliche – Menschen, wie unreife Christen (Kinder in Christus).

1. Kor 3,2: ‭Ich musste euch Milch zu trinken geben, nicht feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Leider könnt ihr das auch jetzt noch nicht.

1. Kor 3,3: Denn ihr seid immer noch vom eigenen Ich bestimmt. Solange Eifersucht und Streit unter euch herrschen, beweist ihr ja nur, dass ihr eigensinnig seid und euch wie die anderen Menschen benehmt.‭

1. Kor 3:3: Ihr seid immer noch von eurem Ich bestimmt. Solange Eifersucht und Streit unter euch herrschen, beweist ihr ja nur, dass ihr eigensinnig seid und euch wie die anderen Menschen benehmt.

Gegen die Eigensinnigkeit: Hüte dich davor, dass du von deinem Ich, deinem Ego bestimmt wirst, dass impulsiv alles bewerten und beurteilen will mit der Überzeugung, stets alles richtig zu sehen. Unversöhnlichkeit, Hartherzigkeit und Streit sind die Folge. Zu richten, das steht alleine Gott zu! Kehre vielmehr vor der eigenen Haustüre. Wo kannst du zum Frieden beitragen, wo Streit herrscht? Hüte dich vor jeglicher Eigensinnigkeit, in der du dich selbst für äußerst wichtig nimmst, denn dann stehst du selbst im Mittelpunkt und nicht Christus. Lass stattdessen dein Herz und dein Denken auf Christus ausgerichtet sein. 

Jeder Mensch muss entscheiden, ob er sich im Licht des schöpferischen Altruismus oder in der Dunkelheit des zerstörerischen Egoismus bewegen will. Martin Luther King

Geistlich und fleischlich: Die Christen in Korinth hielten sich für geistlich, aber ihre Spaltungen zeigen, dass sie tatsächlich fleischlich sind. Die Probleme, die sie in menschlichen Beziehungen hatten, zeigten, dass in ihrer Beziehung zu Gott etwas nicht stimmte. Es war ein Beweis für Fleischlichkeit, für eine fleischliche Denk- und Lebensweise. Geistlich bist du, wenn der Heilige Geist dein Leben lenken und dein Herz und dein Denken auf den Herrn Jesus ausrichten kann. Dann willst du gern alle Dinge in deinem Leben zur Ehre Gottes tun. Du kannst zwar noch etwas Falsches tun, aber das wirst du dann schnell wieder in Ordnung bringen wollen. Fleischlich bist du jedoch, wenn du dich selbst wichtig findest oder das für wichtig hältst, was andere Menschen von dir denken. Dann stehst du selbst im Mittelpunkt und nicht Christus.

1. Kor 3:3: Ihr seid immer noch von eurem Ich bestimmt. Solange Eifersucht und Streit unter euch herrschen, beweist ihr ja nur, dass ihr eigensinnig seid und euch wie die anderen Menschen benehmt.

Gegen die Eigensinnigkeit: Hüten wir uns davor, andere zu verurteilen, wenn ein Mitchrist sich aus unserer Sicht unchristlich verhält. Hüten wir uns davor, dass wir von unserem Ich, unserem Ego bestimmt werden, dass impulsiv alles bewerten und beurteilen will mit der Überzeugung, stets alles richtig zu sehen. Unversöhnlichkeit und Hartherzigkeit sind die Folge. Zu richten, das steht alleine Gott zu! Kehren wir vielmehr vor der eigenen Haustüre. Wo kann ich zum Frieden beitragen, wo Streit herrscht? Hüten wir uns vor Eigensinnigkeit. Eigensinnig bist du jedoch, wenn du dich selbst wichtig findest oder das für wichtig hältst, was andere Menschen von dir denken. Dann stehst du selbst im Mittelpunkt und nicht Christus. Geistlich bist du, wenn der Heilige Geist dein Leben lenken und dein Herz und dein Denken auf den Herrn Jesus ausrichten kann. Dann willst du gern alle Dinge in deinem Leben zur Ehre Gottes tun.

1. Kor 3,4: ‭Denn wenn einer sagt: Ich halte mich an Paulus!, ein anderer: Ich stehe zu Apollos! – seid ihr da nicht genauso wie die anderen?‭

1. Kor 3,5: ‭Was ist denn schon Apollos? Und was ist Paulus? Sie sind doch nichts als Diener, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Jeder von uns hat nur das getan, was ihm der Herr aufgetragen hat.‭

1. Kor 3,6: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Wachstum geschenkt.

Gott allein schenkt das Wachstum: Auch wir pflanzen und begießen bildlich gesprochen, und bemühen uns auf Gottes Wegen zu gehen. In Demut nehmen wir es an, dass aber allein Gott das Wachstum schenkt, das Gelingen. Darum stets: Still sein und auf Gott sein ganzes Vertrauen werfen. Alles Gute in uns hängt von Gottes Gnade ab. Welch heilige Abhängigkeit! Die Gefahr: Menschen, die immer in Hast sind, um viel zu leisten, bauen oft allein auf ihre Arbeit. Sie glauben nie genug getan zu haben. Darum: Verlieren wir nicht die Ruhe, tun wir alles mit liebevoller und gewissenhafter Sorgfalt im Bewusstsein, dass wir immer von der Gnade und nicht von den Tätigkeiten und deren Erfolg abhängig bleiben.

Wenn du siehst, dass die Ruhe in Gefahr gerät, halte einen Augenblick still. Sag ein kleines Gebet, ruhe dich besinnlich aus. Du wirst deinen inneren Frieden wiedergewinnen. Johannes XXIII

1. Kor 3,7: Es ist nicht so wichtig, wer pflanzt und wer begießt; wichtig ist allein Gott, der für das Wachstum sorgt.

1. Kor 3,7: ‭So ist weder der Pflanzende noch der Begießende von Bedeutung, sondern Gott, der das Wachstum gibt.‭

Gott allein schenkt Wachstum: Wenn ein Bauer einen Samen pflanzt und ihn gießt, bringt er ihn nicht wirklich zum Wachsen. Das Wunder des Lebens tut das. Der Bauer kann nur das richtige Umfeld für Wachstum schaffen und auf das Wunder des Lebens vertrauen. Wir tun dasselbe, wenn wir anderen Menschen Jesus dienen.

Ohne Gott vermögen wir nichts: Du kannst mich allein vollkommen belehren, sie aber vermögen ohne dich nichts. Mit Worten zwar können sie dienen, den Geist geben sie nicht. Sie bringen das Wort zum Klingen, doch das Herz entzünden sie nicht, solange du schweigst. Sie überliefern Buchstaben, du aber deutest ihren Sinn. Gebote verkünden sie, du gibst die Kraft, sie zu halten. Sie weisen den Weg, du gibst die Kraft, ihn zu gehen. Sie wirken nur nach außen, du belehrst und erleuchtest die Herzen. Sie begießen von außen, du gibst die Fruchtbarkeit. Sie machen laute Worte, du gibst den Zuhörern das Verstehen. Also nicht Moses spreche zu mir, sondern du, mein Herr und Gott, die ewige Wahrheit, damit ich nicht etwa sterbe und keine Frucht bringe. Sprich zu mir, damit meine Seele ein wenig getröstet, mein ganzes Leben gebessert, dir aber Lob und Ehre und ewige Verherrlichung gezollt werde. Du hast Worte des ewigen Lebens. 

Worte von Theresa von Avila: Ich möchte ein Gleichnis benutzen, wenn ich auch nicht mehr weiß, woher ich es habe. Wer mit dem geistlichen Leben beginnt, ist wie jemand, der einen Garten anlegen will, damit sich der Herr darin ergehen kann. Sein Grundstück ist wild und voller Unkraut. Seine Majestät selbst rodet es und setzt schöne Pflanzen ein. Dann aber müssen wir uns bemühen, mit der Hilfe Gottes selbst gute Gärtner zu werden und die Pflanzen regelmäßig begießen, damit sie nicht vertrocknen, sondern wachsen, blühen und herrlich duften, damit sich unser Herr daran erfreue. So wird er oft in unseren Garten kommen und sich zwischen den Blumen der Tugend ergehen. Teresa von Ávila 

1. Kor 3,8: ‭Der, der pflanzt, und der, der es begießt, arbeiten zwar beide an demselben Werk, aber jeder wird seinen besonderen Lohn erhalten, wie es seinem persönlichen Einsatz entspricht.‭

1. Kor 3,8: Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere.

Mitarbeiter Gottes: Wir sind Mitarbeiter Gottes, d.h. durch dein Ja übergibst du ihm dein Leben, damit du ihm dienen kannst. Jeder hat seine Aufgabe. Wir alle (!) sind Mitarbeiter, einer so notwendig wie der andere. Verstehen wir uns also nie als Einzelkämpfer und seien wir stets auf die Einheit untereinander bedacht. Niemand sollte sich und seine Arbeit zu wichtig nehmen. Schließlich sind wir alle nur „Mitarbeiter“ unter der Führung des Herrn. Niemand sollte ebenso die Tätigkeit, die ihm der Herr übertragen hat, geringschätzen. Gott wird uns, wenn wir in Demut und Liebe dienen an eben dem Ort, wo er uns in seiner Vorsehung geschickt hat, es in seiner Güte segnen.

Wo bist du heute Mitarbeiter Gottes auf welche Art und Weise auch immer?

1. Kor 3,9-23: Ihr seid Gottes Bauwerk!

Auslegung und Kommentar zu 1. Kor 3,9-23

1. Kor 3,9: ‭Wir sind also Gottes Mitarbeiter – ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.‭

Gottes Mitarbeiter: Gott gibt uns die erstaunliche Gelegenheit, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir können nicht ohne ihn arbeiten, und er wird nicht ohne uns arbeiten (allgemein gesprochen). Gott will Sie als seinen Arbeitspartner.

Gottes Bau: Der Tempel aus Stein ist das Symbol der christlichen Gemeinde. Sie ist Gottes Bau, den Gott mit jenen lebendigen Steinen errichtet hat, die die Christen sind, auf dem einen Fundament, das Jesus Christus ist. Er ist der göttliche Tröster der Trauernden. Er ist für alle der Lehrer wahrer Rechtlichkeit, echter Gerechtigkeit, hochherziger Liebe. Er allein, kann das feste Fundament und der wirksame Schutz des Friedens und der Ruhe sein. Ihm aber, Christus, den Urheber unseres Heiles, werden alle um so vollkommener erkennen, um so inniger lieben und um so treuer nachahmen, je mehr sie zur Kenntnis und Betrachtung der Heiligen Schrift, besonders des Neuen Testamentes, angeeifert werden. Denn, wie der heilige Hieronymus sagt: Die Heilige Schrift nicht kennen, heißt Christus nicht kennen. 

1. Kor 3,10: ‭Nach der mir verliehenen Gnade Gottes habe ich als weiser Baumeister das Fundament gelegt. Ein anderer baut auf dieser Grundlage weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.‭

1. Kor 3,11: ‭Das Fundament ist schon gelegt, es ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen.‭

Das Fundament ist Jesus Christus: Als Paulus die Gemeinde in Korinth gründete (Apg 18), legte er das einzige Fundament, das gelegt werden kann – die Person und das Werk von Jesus Christus . Doch er wusste, dass andere nach ihm kommen und auf dem Fundament aufbauen würden, das er gelegt hatte.

1. Kor 3,12: ‭Ob aber jemand auf diesem Fundament Gold, Silber oder wertvolle Steine verbaut oder nur Holz, Heu und Stroh,

1. Kor 3,13: ‭das wird der Tag des Gerichts durch Feuer offenbar machen. Das Werk jedes Einzelnen wird im Feuer auf seine Qualität geprüft.

1. Kor 3,14: ‭Hält das, was er auf das Fundament gebaut hat, stand, wird er belohnt.‭

1. Kor 3,15: ‭Wenn es verbrennt, wird er den Schaden zu tragen haben. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber so wie jemand, den man aus dem Feuer reißt.‭

1. Kor 3,16: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?

Franz von Sales: O wie glücklich werden wir sein, wenn unsere Tempel nicht entweiht werden! Möge der Heilige Geist immerdar in ihnen wohnen und nicht zulassen, daß irgendetwas Ehrfurchtsloses darin geschehe. Mögen sie Häuser der Betrachtung und des Gebetes sein, wo die Opfer der Lobpreisung, der Selbstverleugnung und der Liebe dargebracht werden.

1. Kor 3,17: ‭Gott wird jeden verderben, der den Tempel Gottes verdirbt, denn Gottes Tempel ist heilig – und der seid ihr!‭

Gottes Tempel: Gottes Tempel bist du, d.h. Gott wohnt in dir und in der Tiefe deines Herzens darfst du ihm begegnen in der Stille und im Gebet. Gottes Tempel ist dein Nächster. Gott wohnt ebenso in meinem Gegenüber und so begegne ich Gott in meinen verschiedensten mitmenschlichen Kontakten. Bei von uns geliebten Menschen kein Problem, bei als schwierig empfundenen Menschen eine Herausforderung. Anselm Grün gibt hier folgenden Ratschlag: „Wir dürfen bei solchen Menschen nicht nur die negativen Seiten als die Realität betrachten, auf die wir achten und reagieren, auch die Christuswirklichkeit ist in jedem Menschen eine Realität, die wir beachten und auf die wir unser Verhalten einstellen müssen.“ Das ist der Versuch, mein Gegenüber in einer tiefen Weise anzunehmen und an das Gute und Wertvolle im Menschenkind zu glauben.

Jeder Mensch ist ein Tempel Gottes: d.h. Gott ist in dir anwesend. Liebe, und er kommt näher. Liebe und er wird in dir wohnen. Der Herr ist also ganz nahe. Sorgen dich um nichts. Bereite stattdessen deine Seele gleich am Morgen vor, damit sie sich der Anwesenheit Gottes bewusst wird. Achte während des Tages darauf, sie oft in dieses Bewußtsein der Anwesenheit Gottes zu rufen. Ja, du bist ein Tempel Gottes. Welch Gnade! Welch Freude! Leben Sie freudig: Unser Herr schaut Sie an, und zwar mit Liebe und um so zärtlicher, je schwächlicher sie sind. Franz von Sales 

Worte von Cyrill von Alexandrien: Der Heilige Geist ist nicht wie ein Künstler, der in uns das Göttliche zeichnet, so, als ob es Ihm fremd wäre; nicht so führt uns der Heilige Geist zur göttlichen Gleichförmigkeit. Er selbst, der Gott ist und aus Gott kommt, prägt sich vielmehr in die Herzen derer ein, die Ihn empfangen, so wie das Siegel sich in das Wachs einprägt. Durch die Selbstmitteilung und die Gleichförmigkeit stellt Er die Natur nach der Schönheit des göttlichen Urbildes wieder her und gibt dem Menschen das Bild Gottes wieder. Cyrill von Alexandrien 

Worte von Bonhoeffer: Die Welt, das Leben oder der Tod, das Gegenwärtige oder das Zukünftige, alles gehört euch. Ihr aber gehört Christus an, Christus aber gehört Gott an. 1. Kor 3:22‭-‬23 Der gesamte Bereich, in dem du dich befindest, die Welt, gehört dir. Das liegt daran, dass du Christus gehörst. So ist es auch mit dem Leben und dem Tod. Das Leben gehört dir, weil Christus dein Leben ist. Der Tod gehört dir, weil Christus den Tod überwunden hat. Die gegenwärtigen und die zukünftigen Dinge gehören dir, weil du Christus gehörst. Christus überblickt das Heute und die Zukunft. Nichts entgleitet seiner Hand. Diesem Christus gehörst du an, auf seiner Seite stehst du. Ist das nicht ein großer Reichtum? Der erste Gedanke und das erste Wort in der Frühe des Tages möge dem gehören, dem unser ganzes Leben gehört. Bonhoeffer

1. Kor 3,18: ‭Niemand soll sich etwas vormachen. Wenn jemand von euch meint, in dieser Welt weise zu sein, muss er erst einmal verstehen, wie töricht er ist, damit er wirklich weise wird.‭

Weisheit und Torheit: Paul ist hier ein wenig sarkastisch. Natürlich hielten sich die Korinther in dieser Zeit für weise! Das war eines ihrer Probleme, ihre Liebe zur weltlichen Weisheit. Paulus fordert sie auf, auf alle weltliche Weisheit, auf jeglichen Humanismus (menschenzentrierte Philosophie) zu verzichten, selbst wenn dies bedeutet, als Narren bezeichnet zu werden. Wenn man nicht bereit ist, von denen, die nur menschliche Weisheit wertschätzen, für einen Narren gehalten zu werden, wird man nie wirklich weise werden können .

1. Kor 3,19: ‭Denn was diese Welt für weise hält, ist nichts als Dummheit vor Gott. So steht es auch in der Schrift: Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen Schlauheit.

Franz von Sales: Hüten Sie sich vor der menschlichen Klugheit, die Unser Herr als Narretei bezeichnet und arbeiten Sie in Frieden, in Sanftmut, im Vertrauen, in Einfachheit. Leben Sie ganz im Schoß der Gottesliebe.

1. Kor 3,20: ‭Und: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, er weiß, wie hohl sie sind.

1. Kor 3,21: ‭Deshalb schwärme niemand für einen Menschen, denn euch gehört doch alles:‭

Für keinen Menschen schwärmen: Wie neigen wir dazu, uns in Männern zu rühmen! Wir freuen uns mehr darauf, mit den einflussreichen und berühmten Persönlichkeiten dieser Welt zusammen zu sein, als mit Gott. Wir schätzen die Gaben und Ehren der Menschen mehr als die Gaben und Ehren, die Gott gibt. Wie müssen wir hören, niemand rühme sich der Menschen!

1. Kor 3,22: ‭Paulus, Apollos, Kephas; euch gehört die ganze Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft.

1. Kor 3,23: ‭Doch ihr gehört Christus und Christus gehört Gott.

Du gehörst Christus: Wir leben in dieser Welt mit allem was dazu gehört. Gleichzeitig leben wir im Glauben schon in der ewigen Heimat im Himmel, weil wir Christus gehören schon jetzt und nicht erst in der Ferne. Der Begriff „gehören“ beschreibt diese uns so liebe innige Beziehung zum Herrn, die wir eben jetzt schon haben. Geben wir unser Leben daher stets neu täglich in seine fürsorglichen Hände. In ihm gehört uns das Leben, weil Christus das Leben ist. In ihm gehört uns der Tod, weil Christus den Tod überwunden hat. In ihm gehört uns das Heute und die Zukunft, weil Christus die Zeit überblick, nichts entgleitet seiner Hand. Diesem Christus gehörst du an, auf seiner Seite stehst du. Ist das nicht ein großer Reichtum?

Der erste Gedanke und das erste Wort in der Frühe des Tages möge dem gehören, dem unser ganzes Leben gehört. Bonhoeffer

Ihr aber seid Christi. Ihr seid sein Eigen als Gabe, denn der Vater hat euch den Sohn gegeben; Sein Eigen durch Sein blutiges Lösegeld. Er hat den hohen Preis für eure Erlösung bezahlt. Ihr seid Sein Eigen durch euer Versprechen, denn ihr habt euch Ihm übergeben. Ihr seid Sein Eigen durch Verwandtschaft, denn ihr seid nach Seinem Namen genannt und seid Seine Brüder und Miterben geworden. So zeige nun auch durch die Tat, lieber Christ, dass du der Knecht, der Freund, die Braut dieses Jesus bist. Dein Tun sei immer Christus würdig, deine Rede lieblich gewürzt, dein Wort und Wandel himmlisch, damit alle, die dich sehen, wissen, dass du dem Heiland angehörst und in dir Seine Liebe und Sein heiliges Gemüt wohnen. Vor Zeiten war der Spruch „Ich bin ein römischer Bürger!“ ein unantastbarer Schutzbrief. Wie viel mehr sollte dir dieses Wort ein Schutzbrief und Vorrecht zu einem Wandel der Heiligung sein: Ich bin Christi! Spurgen


Das war eine Auslegung und ein Kommentar zum ersten Brief an die Korinther (1. Kor) Kapitel 3


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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

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