Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Brief an die Philipper Kap. 2: Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr einen Kommentar und eine Auslegung zum Brief an die Philipper Kap. 2

Nehmt euch ein Beispiel an Christus (Phil 2,1-11)

Phil 2,1: Es gibt über euch so viel Gutes zu berichten: Als Menschen, die mit Christus verbunden sind, ermutigt ihr euch gegenseitig und seid zu liebevollem Trost bereit. Man spürt bei euch etwas von der Gemeinschaft, die der Geist Gottes bewirkt, und herzliche, mitfühlende Liebe verbindet euch.

Phil 2,2: Darüber freue ich mich sehr. Vollkommen aber ist meine Freude, wenn ihr euch ganz einig seid, in der einen Liebe miteinander verbunden bleibt und fest zusammenhaltet.

Rabbi Mosche Löb erzählte: Wie man die Menschen lieben soll, habe ich von einem Bauern gelernt. Der saß mit anderen Bauern in einer Schenke und trank. Lange schwieg er wie die andern alle, als aber sein Herz von Wein bewegt war, sprach er seinen Nachbarn an: Sag du, liebst du mich oder liebst du mich nicht? Jener antwortete: Ich liebe dich sehr. Er aber sprach wieder: Du sagst: ich liebe dich, und weißt doch nicht, was mir fehlt. Liebtest du mich in Wahrheit, du würdest es wissen. Der andre vermochte kein Wort zu erwidern, und auch der Bauer, der gefragt hatte, schwieg wieder wie vorher. Ich aber verstand: das ist die Liebe zu den Menschen, ihr Bedürfen zu spüren und ihr Leid zu tragen. Martin Buber

Phil 2,3: Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.

Lass nichts durch selbstsüchtigen Ehrgeiz geschehen: Das ist der erste Schritt zu dieser Art von Einheit. Im Fleisch werden wir oft von selbstsüchtigem Ehrgeiz oder Einbildung motiviert. Vieles, was wir tun, tun wir nicht aus Liebe zu anderen, sondern aus unserem eigenen Wunsch.

Nichts tun lassen durch Eitelkeit: Das ist der zweite Schritt zu dieser Art von Einheit. Eitelkeit bedeutet , zu hoch von sich selbst zu denken, ein übermäßiges Eigeninteresse und eine übermäßige Beschäftigung mit sich selbst zu haben. Es könnte wörtlicher mit „leerer Ruhm“ übersetzt werden.

In Demut möge jeder andere höher schätzen als sich selbst: Dieser dritte Schritt zu der in Philipper 2,2 beschriebenen Art der Einheit steht völlig im Widerspruch zur Einstellung der Welt, weil Demut ist für das Denken am wenigsten attraktiv Diese Welt.

Tugend der Bescheidenheit: Bescheidenheit ist die Erkenntnis, dass wir unsere Fähigkeiten allein von Gott empfangen haben. Es sind Geschenke Gottes, für die wir dankbar sein dürfen und die wir nach seinem Willen einsetzen dürfen. Das englische Wort für Bescheidenheit humility geht auf das lat. Humus zurück, was Erdreich oder Boden bedeutet. Bescheidenheit bedeutet auf dem Boden zu bleiben, nicht stets nach immer höher, mehr, besser usw. zu streben, sondern mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Dabei geht es vor allem um die Bescheidenheit der Seele: die Demut

Was bedeutet Demut? Demut bedeutet nicht, sich klein zu machen oder seinen eigenen Wert zu leugnen. Demut bedeutet eine realistische Selbsteinschätzung, bei der man seiner eigenen Geringheit Vergleich mit der Größe Gottes bewusst wird. Falsche Demut ist also, wenn man sich selbst nur schlecht macht. Nein. Wir Menschen sind ja Gottes Ebenbild, wenn wir uns selbst verachten, verachten wir Gott. Demütige Menschen sind nicht Menschen, die sich selbst kleinmachen oder entwerten, sondern es sind Menschen, die den Mut zu ihrer eigenen Wahrheit haben und daher bescheiden auftreten. Sie wissen, daß alle Abgründe dieser Welt auch in ihnen sind. Daher verurteilen sie niemanden. Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Stattdessen halten wir unser Herz ganz unten, ganz ruhig, zu Füßen des Kreuzes.

Es macht mir nichts aus anzuerkennen und zu wiederholen, daß ich nichts bin und nichts gelte als ein reines Nichts. Der Herr ließ mich aus dem armen Volk geboren werden und hat an alles übrige gedacht. Ich habe ihn machen lassen. Papst Johannes XXIII

Phil 2,4: Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.

Phil 2,4: Denkt nicht nur an euer eigenes Wohl, sondern auch an das der anderen!

In Liebe auf den anderen schauen: Neid ist die Sünde des Unbehagens über das Glück des Nächsten. Wenn wir unser Leben voll danach ausrichten, selbst gut da zu stehen, machen wir uns selbst zur Nummer Eins. Gott dagegen möchte, dass wir in Liebe uns selbst wie auch den Anderen im Blick haben. „Wie die Wurzel allen Übels die Ichsucht ist, so ist auch die Wurzel alles Guten die Liebe. Ohne sie ist der Reiche arm, mit ihr ist der Arme reich. (Augustinus). Jeden Tag gilt es neu zu erkennen und zu glauben: Mit Gott ist überall gut sein. Ohne Ihn nirgends, denn Gott ist die Liebe.

Phil 2,5: Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild.

Phil 2,5: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.

Christus zum Vorbild nehmen: Christus hat sein Leben für uns hingegeben. Da wir ihm nun nach folgen, geben auch wir uns dem anderen hin. Christliche Existenz ist Pro-Existenz: Dasein für den Nächsten. Wie diese Pro-Existenz konkret aussieht beschreibt Paulus so: gegenseitige Ermutigung, liebevoller Trost, herzliche und mitfühlende Liebe, ganz einig sein, fester Zusammenhalt, in Demut den einen anderen höher achten als sich selbst, nichts aus Selbstsucht tun! Das darf nie als reine Werteethik angenommen werden, sondern wird immer auf Christus bezogen und von ihm bewegt, der unser Vorbild ist. Die Liebe des Herrn ist Grund und Halt für das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen.

Phil 2,6: Er war genauso wie Gott und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein.

Einzigartiger Christushymnus: Diese Verse beinhalten einen einzigartigen Christus-Hymnus. Er beginnt mit der göttlichen Präexistenz Jesu und seiner Erniedrigung im Menschwerden. Gott ist ein naher Gott, er kommt zu uns herunter, kommt uns in Jesus Christus nahe und wird wie wir, erniedrigt sich darin selbst, teilt unser menschliches Schicksal und ist uns so ganz nahe in unserer Not. Dieser Weg führt ihn ans Kreuz, ein grausamer Tod, den er auf sich nahm, um für den Weg zum Leben freizumachen. Alles tat er im Gehorsam zum Vater. In dem Geheimnis seines Gehorsams bis zum Tod am Kreuz wurde der neue und ewige Bund verwirklicht. Darum hat ihn der Vater erhört. Jesus Name steht nun über allem. Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen. Jeder wird bekennen, dass Christus der Herr ist.

Herabsteigen: Die erste Strophe des Liedes (Vers 6-8) formuliert eine Herabsteigende Bewegung des Gottessohnes, die mit dem Wort der Selbsterniedrigung umschrieben ist.

Worte von Kristell Köhler: Eigentlich steht im griechischen Text „in der Gestalt Gottes“, allerdings führt diese Formulierung schnell zu dem Irrtum, Christus würde nur die Gestalt Gottes, also die äußere Erscheinungsform Gottes haben, denn Gestalt erinnert an etwas Äußeres. Gemeint ist jedoch, Christus ist ganz und gar Gott, er ist vor allem im Inneren, in seinem Wesen ganz von Gott und seiner Wirklichkeit geprägt. Die Suche nach einem geeigneten Begriff das Dasein Christi vor aller Zeit zu beschreiben steckt hier noch ganz in seinen Anfängen, es geht weniger um eine theologisch genaue Beschreibung als um die Charakterisierung eines Daseins, das ganz von Gott geprägt ist. Das „Gott gleich“-Sein wird mit anderen Worten noch einmal aufgenommen im zweiten Teil des Verses. Hier geht es nicht mehr zuerst um die Wesensbestimmung als um die Stellung. Vielmehr geht es darum, dass Christus das „Gott gleich“-Sein nicht fest hält im Sinne einer Stellung oder eines Status, den er innehat.

Phil 2,7: Er legte alles ab und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde Mensch und alle sahen ihn als Menschen.

Phil 2,7: Er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen.

Entäußerung: Die Feststellung, dass Christus nicht krampfhaft festhält an seiner göttlichen Gestalt und dem Status, wird weiter ausgebaut. Im Gedanken der Entäußerung (Kenosis), dem aus sich Herausgehen, wird die Freiheit Jesu Christi in den Blick genommen. Er verlässt nicht gezwungenermaßen die himmlische Wirklichkeit, sondern nimmt aus freiem Willen die „Gestalt eines Sklaven“ an und wird „den Menschen gleich“. Wenn der Gestalt Gottes die Gestalt eines Sklaven gegenübergestellt wird, geht es nicht hier nicht an erster Linie schon um den Gehorsam oder die Unfreiheit des Sklavendaseins. Im Fokus steht der Schritt von der Wirklichkeit des Himmels zur Wirklichkeit der Erde, er überwindet die Trennung von der Welt Gottes zur Welt des Menschen und wird in Freiheit vollzogen. Kristell Köhler

Phil 2,8: Er erniedrigte sich selbst und gehorchte Gott bis zum Tod, zum Verbrechertod am Kreuz.

Phil 2,8: In seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Erniedrigung Jesus: Jesus erniedrigte sich selbst, als er gehorsam wurde. Das war etwas, was Jesus nur erfahren konnte, indem er vom Thron des Himmels herabstieg und ein Mensch wurde. Wenn Gott in der Herrlichkeit des Himmels thront, gibt es niemanden, dem er gehorcht. Jesus musste die Herrlichkeit des Himmels verlassen und als Mensch erscheinen, um gehorsam zu werden.

Menschwerdung und Menschsein: Die Bewegung von der himmlischen zur irdischen Existenz wird in der Feststellung „sein Leben war das eines Menschen“ abgeschlossen. Die Dynamik von oben nach unten erreicht ihren Höhepunkt oder eigentlich Tiefpunkt im Ankommen in der menschlichen Wirklichkeit. Und diese Wirklichkeit ist gekennzeichnet als eine, die den Tod umfasst. Christus nimmt diese Wirklichkeit mit letzter Konsequenz an: Er erniedrigt sich und ist gehorsam, d.h. er ist demütig der Begrenztheit und Unvollkommenheit des menschlichen Daseins gegenüber und nimmt an, was an ihm geschieht. So ist der Tod am Kreuz das letzte Zeichen des freiheitlichen Aktes der Selbstentäußerung. Kristell Köhler

In der Tat, erniedrigte er sich selbst. Er war insofern demütig, als er die Gestalt eines Mannes annahm und nicht eines glorreicheren Geschöpfs wie eines Engels. Er war insofern demütig, als er an einem dunklen, unterdrückten Ort geboren wurde. Er war insofern demütig, als er in Armut unter einem verachteten Volk geboren wurde. Er war insofern demütig, als er als Kind geboren wurde, anstatt als Mann zu erscheinen. Er war demütig darin, sich dem Gehorsam zu unterwerfen, der einem Kind in einem Haushalt angemessen ist. Er war demütig in der langen Wartezeit, bis er in den öffentlichen Dienst aufbrach. Er war demütig in Bezug auf die Gefährten und Jünger, die er auswählte. Er war demütig in der Zuhörerschaft, die er ansprach, und in der Art, wie er lehrte. Er war demütig in den Versuchungen, die er zuließ und erduldete. Er war demütig angesichts der Schwäche, des Hungers, des Durstes und der Müdigkeit, die er ertragen musste u.v.m.

Worte von Spurgeon: Je tiefer er sich neigt, um uns zu retten, desto höher sollten wir ihn in unserer anbetenden Ehrfurcht erheben. Gepriesen sei sein Name, er beugt sich und beugt sich und beugt sich, und wenn er unsere Ebene erreicht und Mensch wird, beugt er sich immer noch und beugt sich und beugt sich noch tiefer und tiefer. Spurgeon

Gehorsam Jesus: Ein Schlüssel zum Gehorsam Jesu auf Erden war das Ausharren des Leidens. Auch dies war etwas, was Er nur durch Erfahrung nach der Inkarnation lernen konnte. Wie geschrieben steht: Obwohl Er ein Sohn war, lernte Er dennoch Gehorsam durch die Dinge, die Er litt (Hebr 5:8).

Phil 2,9: Darum hat Gott ihn über alles erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen steht:

Aufsteigen Jesus: Die zweite Strophe (Vers 9-11) beschreibt die Austeigende Bewegung der Erhöhung Christi, die in der Einsetzung als Herrscher mündet. Ist Gott in der ersten Strophe zwar der Ausgangspunkt der Bewegung, aber nicht der Handelnde – das ist Christus – so greift nun Gott handelnd ein.

Über alle erhöht: Das Gott nun an Christus handelt, führt den Gedanken der Menschwerdung konsequent weiter. Nur Gott kann auf die Erniedrigung und den Gehorsam eine Antwort geben. Auf den Gehorsam und die Erniedrigung bis in den Tod folgt nun die Erhöhung (eigentlich wörtlich Übererhöhung). In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta, wird diese Charakterisierung nur über Gott selbst ausgesagt. Christus, der sich in Freiheit in die Wirklichkeit des Menschen begab, wird jetzt eine Herrschaftsstellung übertragen, die alles andere überragt. Die Verleihung eines Namens, „der größer ist als alle Namen“ und die die Unterwerfung aller Mächte, „die ihr Knie beugen“ sind Bilder, die dem Einsetzungsrituals eines neuen Herrschers entsprechen. Die Huldigung der anderen Mächte, wie auch immer diese hier konkret zu denken sind, markiert den Herrschaftswechsel. Kristell Köhler

Phil 2,10: Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr.

Phil 2,11: Und jede Zunge wird bekennen: Jesus Christus ist der Herr! So wird Gott, der Vater, geehrt.

Abschließender Lobpreis: Der abschließende Lobpreis „zur Ehre Gottes, des Vaters“ verbindet die Einsetzung Jesu Christi als Herrscher über alles mit dem Lob Gottes, der diese Erhöhung vornimmt und in ihr selbst als Vater Christi und Vater aller Menschen erkennbar wird. Kristell Köhler

Seid Vorbilder in der Welt! (Phil 2,12-30)

Phil 2,12: Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern.

Phil 2,13: Denn Gott bewirkt den Wunsch in euch, ihm zu gehorchen, und gibt euch auch die Kraft, zu tun, was ihm gefällt.

Hörendes Herz: Wenn wir weise, wenn wir klug werden wollen, dann brauchen wir ein hörendes Herz. Ein hörendes Herz ist wach, interessiert, aufnahmefähig, schaut in Ruhe hin und nimmt wahr, was geschieht ohne sofort zu urteilen, ohne schon Bescheid zu wissen. Klugheit und ein hörendes Herz sind nicht trennbare Geschwister. Die wahre Klugheit bleibt stets hellhörig offen für die Eingebungen Gottes. Heiliger Geist, erleuchte mein Herz und lass mich das Wort Gottes verstehen. Jesus sei immer in deinen Gedanken, in deinem Herzen und vor deinen Augen.

Phil 2,14: Tut alles ohne Murren.

Zum Murren: Für Benedikt ist das Murren das schlimmste Laster des Mönches. Es verschließt ihn gegenüber Gott. Ja, das Leben ist oft hart. Doch es geht darum, dass wir mitten in der Härte unseres Lebens auf Gott harren und hoffen, die Härte unseres Lebens öffnet uns für Gott. Achten wir außerdem, uns nicht schon von Kleinigkeiten aus der Bahn werfen zu lassen, nicht auf jede kleine Widrigkeit sofort mit schlechter Laune zu reagieren. Murren ist mehr als um Hilfe schreien; es schließt einen Vorwurf und Tadel gegen Gott in sich. Murren wir nicht in unserem Herzen und sagen wir nicht, unsere Lage sei unerträglich. Wie viele Leute wollten gern die ihre gegen die unsere tauschen! Es ist nicht so sehr unser Übel, was uns zu schaffen macht, als unsere Eigenliebe, die sich über alles ärgert und beunruhigt, wogegen sie Widerwillen empfindet. Im Winter beklagen wir uns über die Kälte und im Sommer über die Hitze; die Mücken beunruhigen uns auf dem Weg.

Phil 2,15: Als untadelige Kinder Gottes sollt ihr wie Himmelslichter mitten unter den verdrehten und verdorbenen Menschen dieser Welt leuchten.

Wie Sterne am Himmel: Dies ist keine Ermutigung, etwas zu tun; es ist eine einfache Tatsachenfeststellung. Christen sind  Lichter in der Welt. Die Frage ist nur: Wie hell leuchten sie? Wir sollen unseren Platz als Lichter in der Welt erfüllen: Lichter werden verwendet, um Dinge sichtbar zu machen. Lichter werden verwendet, um zu führen. Lichter dienen als Warnung. Lichter werden verwendet, um Freude zu bringen. Lichter dienen der Sicherheit.

Phil 2:16: Haltet daher an der Botschaft fest, die zum Leben führt! Dann kann ich dem Tag, an dem Christus wiederkommt, voll Zuversicht entgegensehen, glücklich darüber, dass ich das Ziel meiner Arbeit nicht verfehlt habe und dass meine Mühe nicht umsonst gewesen ist.

Wir leuchten, wenn wir am „Wort des Lebens“ (Phil 2,16) fest halten: Jesus Christus. Durch ihn bringt Gott Licht in unser Leben, das uns verändert. Bitten wir den Herrn, dass das Licht seines Wortes und seiner Liebe in uns nicht ausgelöscht, sondern heller und größer wird, so dass wir mit ihm Menschen des Tages seien, Sternenlichter für unsere Zeit. Wir leuchten, so dass die Menschen um uns herum das Licht sehen und zur Lichtquelle hingezogen werden. Das Leuchten des Lichts in uns kann jedoch durch unser Tun geschwächt werden. Paulus mahnt hier vor allem vor dem Murren, dem ständigen sich Beklagen über dieses oder jenes. „Tut alles ohne Murren.“ (Phil 2,14) Bedenken wir stattdessen stets das Geschenk, dass er uns seinen Willen offenbart und ebenso die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt.

Ihr sollt sein wie ein Fenster, durch das Gottes Güte in die Welt hineinleuchten kann. Edith Stein

Phil 2,17: Und wenn mein Leben auch wie bei einer Opferzeremonie als Trankopfer für euren Glauben ausgeschüttet wird, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen.

Phil 2,18: Und auch ihr solltet glücklich darüber sein und euch mit mir freuen.

Freude in Christus: Das Leben des Paulus sollte ein Opfer für Jesus Christus sein, entweder im Leben oder im Tod. Das war für Paulus eine Quelle der Freude und Freude, und er möchte, dass die Philipper dieselbe Haltung einnehmen. Wieder kommen wir zum durchgehenden Thema des Philipperbriefs: Freude . Aber diese Freude beruht nicht auf Umständen (ganz im Gegenteil), sondern auf der Tatsache eines Lebens, das sich ganz Jesus Christus hingibt.

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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

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