Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Brief an die Hebräer Kap. 6: Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr eine Auslegung und einen Kommentar zum Brief an die Hebräer Kap. 6

Im Glauben erwachsen werden! (Hebr Kap. 6)

Hebr 6,10: Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, wie ihr ihm eure Liebe bewiesen und für ihn gearbeitet habt, indem ihr den anderen Gläubigen dientet und das noch immer tut.

Gott vergisst nicht: Wenn wir entmutigt sind, denken wir manchmal, dass Gott uns und alles, was wir für ihn und sein Volk getan haben, vergisst. Aber Gott würde Seine eigene Natur verleugnen, wenn Er solche Dinge vergäße (Er wäre ungerecht ). Gott sieht und erinnert sich. Manchmal kommt unsere Angst, dass Gott unsere Arbeit und unsere Liebesarbeit vergessen hat, daher, dass wir uns auf die Aufmerksamkeit und den Applaus der Menschen verlassen. Es ist wahr, dass einige Menschen Ihre Arbeit und Ihre Arbeit der Liebe vergessen werden , aber Gott wird es niemals tun.

Tugend des Helfens: Was für eine Gnade, wenn Gott sich unser bedienen will, um den Seelen zu helfen, die er so innig liebt, für deren Erlösung er so viel gelitten. Das ist eine ganz unvergleichlich hohe Auszeichnung, an der uns außerordentlich viel gelegen sein muß. Dient also eifrig den Seelen, scheut weder Arbeit, noch Mühe, noch Opfer! Für alles wird euch reichlicher Lohn. Aber nicht die Belohnung soll die treibende Kraft sein, sondern der Wunsch, Gott zu gefallen und ihn zu verherrlichen.

Meine Augen, meine Hände, mein Mund sind dein. Diese so traurige Frau mir gegenüber: Hier ist mein Mund, damit du ihr lächelst. Madeleine Delbrêl

Hebr 6,12: Dann werdet ihr auch nicht träge, sondern folgt dem Vorbild derer, die durch Glauben und Geduld empfingen, was Gott ihnen zugesagt hatte.

Werden Sie nicht träge: Die Idee ist, dass wir uns nicht von Entmutigung träge machen lassen sollten, was zu dem Gefühl führt, dass wir genauso gut aufgeben können.

Hebr 6,19-20: Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks.

Hoffnung als Anker: Der Anker war in der Antike eine gebräuchliche Figur für Hoffnung. Hier ist die Idee, dass wir an etwas Festem, aber Unsichtbarem verankert sind. Bei ruhiger See braucht man keinen Anker. Je rauer das Wetter, desto wichtiger ist Ihr Anker. Aber die Anker- Analogie trifft nicht perfekt zu. Wir sind oben im Himmel verankert, nicht unten im Boden; und wir sind verankert um weiter zu gehen, nicht stehen zu bleiben. Unser Anker ist wie jeder andere, wenn er von Nutzen ist, ist er außer Sichtweite. Wenn ein Mann den Anker sieht, tut er nichts, es sei denn, es handelt sich zufällig um einen kleinen Bachanker oder einen Enterhaken im seichten Wasser. Wenn der Anker von Nutzen ist, ist er weg: da ging er mit einem Platschen über Bord; weit unten, zwischen den Fischen, liegt die eiserne Feste, ganz außer Sichtweite. Wo ist deine Hoffnung, Bruder? Glaubst du, weil du sehen kannst? Das ist überhaupt nicht zu glauben.

Jesus als Vorläufer: Doch wenn Jesus der Vorläufer ist, sind wir die Nachläufer. Es gibt keinen Vorläufer, wenn es keine Nachläufer gibt. Wir sollten Jesus eifrig nachfolgen und Ihm eifrig nachlaufen. Er ist uns vorausgegangen und er ist unser Vorbild.

Schiff und Anker: Die Bezeichnung des Langhauses und der seitlichen Gänge als Schiff leitet sich davon her, dass die Kirchenväter die Gemeinschaft der Glaubenden als Schiff bezeichneten, das die Gläubigen aus dem Sturm der Zeit rettet. Das Schiff ist ein sehr altes Symbol für die Kirche. Gemeinsam ist sie unterwegs im Meer der Zeit. Das Meer steht für die Bedrohung durch die Sünde und den Tod. Mit Christus sind die Christen unterwegs zum Hafen Gottes, der Ewigkeit. Der Mast symbolisiert das Kreuz Christi. Der Anker ist hierbei ein Symbol der Hoffnung, der Zuversicht und des Heils. Im Hafen sichert der Anker den Platz des Schiffes, auf hoher See bietet er Sicherheit bei Stürmen. Wie ein Anker gibt Gottes Liebe unserem Leben Halt. Auch wenn wir einmal sterben, bleiben wir mit Gott verbunden. Er hat einen Platz im Himmel für uns bereitet. Die kreuzförmige Ankerform ist Sinnbild für den Tod Jesu Christi am Kreuz, aus dem für uns Christen Hoffnung erwächst.

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste