Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Apostelgeschichte Kap. 14 – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr eine Auslegung und einen Kommentar zur Apostelgeschichte Kap. 14

Apg 14,3: Vertrauen auf den Herrn

Apg 14,3: Sie lehrten freimütig im Vertrauen auf den Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab und Zeichen und Wunder durch ihre Hände geschehen ließ.

Das vorige Kapitel 13 zeigte wie Paulus Missionreise nicht nur Bekehrungen, sondern auch heftigen Widerstand hervorrief. Dennoch lehrten sie freimütig, d.h. Gründe zur Furcht waren vorhanden, aber sie vertrauten dem Herrn. Wenn sie auch fliehen, um sich nicht leichtsinnig in den Tod zu stürzen, so ist ihre Standhaftigkeit bei der Predigt des Evangeliums ein Beweis, dass sie die Gefahr nicht fürchteten, sondern in allem dem Herrn vertrauen. In allem! Vertrauen wir ebenso in allem (!) dem Herrn. In Sorge und Angst immer beten! Mut ist Angst, die gebetet hat.

In Mühen und Schwierigkeiten sein Herz weiten und seinen Mut vergrößern, denn dazu schickt Gott sie und lässt er sie zu. Franz von Sales

Apg 14,4: Geteilte Meinung in Ikonion

Apg 14,4: Die Meinung der Bevölkerung war geteilt.

Das Evangelium spaltet. Heute wie damals stehen wir entweder auf der Seite Gottes oder auf der Seite der Welt. Das Evangelium ist das größte Glück für den, der es hören will und es wird zum größten Ärger für den, der sich ihm verweigert bis hin zur Gleichgültigkeit. Wer die Liebe Gottes nicht annehmen will, der entscheidet sich für seinen eigenen Weg. Trotz oder gerade wegen der Wunder und Zeichen des Paulus, hetzen Leute gegen ihn bis hin zum Lynchmord. Dennoch: das Evangelium lässt sich damals wie heute durch keinen Widerstand aufhalten. Gerade in Ländern, wo Christen heute verfolgt werden, steigt die Anzahl der Bekehrungen zu Christus.

Apg 14,10: Heilung eines Gelähmten

Apg 14,10: Laut rief er ihm zu: Steh auf, stell dich auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und konnte gehen.

Paulus heilt einen Gelähmten. Die Bevölkerung glauben darauf, dass die beiden Missionare Götter sind. Sie hielten Barnabas für den Zeus, Paulus dagegen für den Hermes, der, wie sie meinten, die Aufträge der Götter ausrichtete. Sie wollten ihnen opfern. Da zerreißen die beiden Apostel ihre Kleider, machen sich ganz und gar menschlich und rufen zur Bekehrung von den falschen Göttern zu dem lebendigen Gott. Durch eine Aufhetzung durch herbeigeeilte Leute kippt die Stimmung und sie steinigen Paulus. Doch der steht wieder auf und geht in die Stadt.

In Mühen und Schwierigkeiten sein Herz weiten und seinen Mut vergrößern, denn dazu schickt Gott sie und lässt er sie zu. Franz von Sales

Apg 14,15: Gütiger Schöpfer

Apg 14,15-17: Gott, der den Himmel und die Erde gemacht hat […] Er hat uns Gutes getan, uns vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben und unsere Herzen erfüllt mit Speise und Freude.

Paulus heilt einen Gelähmten. Die Bevölkerung glauben darauf, dass er ein Gott sei. Paulus aber predigt ihnen den wahren Gott, der so völlig neu für diese Menschen war: Gott ist ein gütiger Schöpfer, der seine Geschöpfe trägt und unermüdlich um sie besorgt ist. Er tut uns Gutes. Wunderbarer Gott, der erfüllte Herzen schenkt und Freude in Fülle. Diese Freuden v.a. über geistliche Dinge sind nicht vorübergehender Natur und sind deswegen auch unverlierbar und ewig. Wenn wir das festhalten, werden wir davor bewahrt bleiben, die Ruhe für unsere Seelen in den äußeren Umständen zu suchen. Lasst uns dafür dankbar sein. Was von Gott, dem Geber jeder guten Gabe, auf uns herabkommt, wird von uns zu Ihm zurückgehen als Dank und Lob und Anbetung.

Apg 14,22: Rückkehr nach Antiochia

Apg 14,22: Der Weg in Gottes Reich führt durch viel Leid und Verfolgung.

Paulus und Barnabas sind zurück in Antiochia. Sie berichten von ihren Missions-Erfolgen, aber auch von ihren Kämpfen und Konflikten. Diese Botschaft darf nicht vergessen werden. Wir müssen bisweilen in dieser Welt kämpfen und Leid tragen. Wenn auch Gott mit manchen Leuten milder verfährt, so gibt er doch keinen der Seinen ein derartig sanftes Leben, das von Belästigungen völlig frei bliebe. Nicht nur Leid trug Paulus, sondern auch Verfolgung. Dennoch finden wir keine Haß-Worte gegen seine Widersacher. Darin ist er uns ein großes Vorbild.

Apg 14,28: Paulus und Barnabas blieben längere Zeit bei den Christen in Antiochia.

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste