Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Apostelgeschichte Kap. 22 – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr eine Auslegung und Kommentar zur Apostelgeschichte Kap. 22

Apg 22,2: Sprache des Paulus

Apg 22,2: Als sie aber hörten, dass er in hebräischer Sprache zu ihnen redete, wurden sie noch ruhiger und er sprach.

Paulus erzählt nun seine Lebensgeschichte nicht aufgeblasen und abgehoben, sondern schlicht und einfach. Paulus benutzt bewusst die Sprache seiner Landsleute. Das beeindruckt die Zuhörer und dient uns zum Beispiel. Die Sprache ist ein Geschenk Gottes an die Menschen und als ein solches sollten wir sie verwenden. Darum lasst uns sorgfältig mit unseren Worten umgehen. Wir sollten die Sprache der Menschen sprechen, denen wir begegnen. Wir können uns bemühen, zu jedem so zu sprechen, wie es für sein Verständnis am angemessensten ist. Unsere Sprache können wir in einem gewissen Rahmen an den Nächsten anpassen. So gut wie möglich sollte unsere Sprache dabei ruhig, offen und gerade, schlicht, natürlich und aufrichtig sein.

Die Menge wütet dennoch erneut als er Jesus als den Retter aller (!) Menschen verkündet. Zum eigenen Schutz wird er wieder in seine Gefängniszelle gebracht.

Apg 22,7: Paulus verteidigt sich

Apg 22,7-8: Ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Wer bist du, Herr? fragte ich und hörte als Antwort: Ich bin Jesus aus Nazareth, den du verfolgst.

Paulus erzählt seine Lebensgeschichte. Er war ganz im jüdischen Glauben aufgewachsen. Doch dann kann sein Bekehrungserlebnis bei Damaskus. Er zeigte ihnen, dass er seinen Lebensweg deshalb so plötzlich geändert hatte, weil der Herr ihm erschienen war und er sich von da an seiner Autorität unterwarf und Ihm gehorchte. Die Verkündigung des Evangeliums an alle Menschen wurde zum Auftrag seines Lebens. Paulus verteidigt nicht sich, sondern er erklärt feierlich, dass das Evangelium von Jesus Christus die gute, rettende Nachricht für alle (!) Menschen ist. Und bei dieser Ausweitung der Heilsbotschaft auf alle Menschen, fängt das Volk wieder an zu schreien und seinen Tod zu fordern. Nur die Berufung auf sein röm. Bürgerrecht rettet ihn.

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste