Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Apostelgeschichte Kap. 12 – Auslegung und Kommentar

Hier findet ihr eine Auslegung und einen Kommentar zur Apostelgeschichte Kap. 12

Apg 12,2: Der Tod des Jakobus

Jakobus, der Bruder von Johannes, wurde enthauptet. Apg 12:2

Wieder Szenenwechsel nach Jerusalem. Jakobus war eine sehr wichtige Person in der Jerusalemer Gemeinde. Als Herodes Agrippa merkt, dass dessen Enthauptung den Juden gefiel, ließ er auch noch Petrus festnehmen, mit dem Vorhaben ihn am nächsten Tag ebenso zu töten. Die Gemeinde aber betet für Petrus. Daraufhin wird Petrus in der Nacht von einem Engel befreit. Die Gemeinde kann es kaum fassen. Sie waren ausser sich vor Freude. Ihr Gebet setzte Gottes Arm in Bewegung. Immer wieder: vernachlässigen wir das Gebet nicht. Es hat so viel Macht und Kraft! Es bleibt die Frage, warum Jakobus sterben musste. Beides gehört zur Nachfolge Jesu: das Martyrium und die Rettung vor dem Tod. Wir durchschauen nicht, wie Gott die Welt regiert. Aber er hält den Lauf seines Evangeliums und das Geschick seiner Gemeinde in seiner Hand, auch heute noch!

Apg 12,7: Heilige Einsprechungen in unserer Seele

Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Raum. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Apg 12:7

Der schlafende, gefangene Petrus im Kerker kann als Bild für ein unbewusstes Leben gesehen werden. Der Schlag des Engels in die Seite kann als Bild für die göttliche Einsprechung verstanden werden, die unser Herz berührt und uns drängt im geistlichen Sinne aufzuwachen. Wir wachen auf, aber nicht von selbst. Göttliches Eingreifen weckt und rüttelt uns. Möge unser Engel heute unsere Seite berühren, uns zum liebevollen Harren auf Gott erwecken, uns von allen Banden der Eigenliebe befreien und uns für immer dieser himmlischen Liebe weihen, damit wir sagen können: Jetzt weiß ich gewiß, daß Gott seinen Engel gesandt und mich befreit hat.

Apg 12:10: Das sich öffnende Tor

Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt, und dieses öffnete sich ihnen von selbst. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit, und mit einem Mal verließ ihn der Engel. Apg 12:10

Der nun wache Petrus flieht mit dem Engel zusammen aus dem Gefängnis. Die Ketten, die erste und die zweite Wache und zum Schluss das Tor zur Stadt, das sich von selbst öffnete: das alles kann als Bild für vielerlei Schwierigkeiten und Hürden verstanden werden, denen wir immer wieder begegnen. All diese Schwierigkeiten waren aber überwindbar, weil Gott bei Petrus war. Viele von uns machen sich Sorgen um das eiserne Tor und anderer Schwierigkeiten, bevor wir es überhaupt erreichen. Grübeln nennt man das. Einen Monat vorher, und wir haben Angst vor dem Eisernen Tor ! Aber Gott wird sich darum kümmern, wenn wir dazu kommen. Im Hier und Jetzt hilft Gott. Also lassen wir ab vom Sorgen um das Morgen, welch eiserne Tore uns da auch begegnen mögen.

Da kam Petrus zu sich und sprach: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich errettet hat aus der Hand des Herodes und von allem, was das jüdische Volk erhoffte! Apg 12:11

Gottes Botschaft aber breitete sich immer stärker aus und immer mehr Menschen schenkten ihr Glauben. Apg 12:24

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste