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Markus Evangelium – Kapitel 16

Mk 16,1-8: Jesus lebt

Lk 24,1-12; Joh 20,1-10

Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier. Mk 16:6

Halleluja! Jesus lebt! Mit der Auferstehung hat sich etwas völlig Unerwartetes ereignet. Es ist nicht einfach eine wiederbelebte Leiche. Das gab es schon vor der Auferstehung Jesus (z.B. Lazarus). Nein. Wesentlich ist, dass mit der Auferstehung Jesu nicht irgendein einzelner Toter wieder belebt wurde, sondern dass die Auferstehung Jesus uns alle angeht, weil sie für uns alle einen neuen Raum des Lebens bringt, des Mitseins mit Gott.

Christus ist in die Welt gekommen, dass wir uns an ihn klammern, dass wir uns von ihm hinreißen lassen in das ungeheuere Geschehen der Auferstehung. Bonhoeffer

Wir müssen erneut mit Kraft und Freude das Ereignis des Todes und der Auferstehung Christi verkünden; es ist das Herz des Christentums, der tragende Mittelpunkt unseres Glaubens, der mächtige Antrieb unserer Gewissheit, der starke Wind, der alle Angst und Unsicherheit, jeden Zweifel und jede menschliche Berechnung vertreibt. Allein von Gott kann die entscheidende Veränderung der Welt kommen. Nur von der Auferstehung her versteht man das wahre Wesen der Kirche und ihres Zeugnisses, das nicht vom Ostergeheimnis getrennt ist, sondern vielmehr dessen Frucht, Offenbarung und Verwirklichung durch diejenigen ist, die den Heiligen Geist empfangen und von Christus ausgesandt werden, seine eigene Sendung fortzusetzen.

Mk 16,9-11: Jesus erscheint Maria Magdalena

Joh 20,11-18

Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die trauerten und weinten.Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. Mk 16:10-11

Es muss eine gewisse Beschämung für die Apostel gewesen sein, dass ihr Herr nicht ihnen, sondern dieser gläubigen, treuen Frau zuerst erschien. Von den insgesamt fünf Erscheinungen des Herrn an Seinem Auferstehungstag war diejenige für Maria Magdalene die erste und die für die Elf am Abend die letzte! Maria hatte am Kreuz ausgeharrt bis zuletzt, sie war die Erste am Grab und auch die Erste, die Ihn sehen durfte. Die Apostel hatten Ihn bei Seiner Gefangennahme verlassen, waren geflohen und wollten nicht einmal der Auferstehungsbotschaft Glauben schenken. Arend Remmers

Mk 16,14: Jesus erscheint seinen Jüngern

Lk 24,35-43; Joh 20,19-23

Mk 16,15-18: Jesus gibt den Missionsbefehl

Mt 28,16-20

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Mk 16:15

Gott hat dich erlöst und dich mit ihm versöhnt, damit du anderen von ihm erzählst: Du bist berufen zur Mission, anderen davon zu erzählen, was Gott dir in deinem Leben bedeutet. Sicherlich nicht aufdringlich oder gar gewaltsam, aber doch authentisch, mutig und frisch. Gottes Botschaft weiter erzählen: Ich danke Gott stets dafür, wenn er mir Situationen schenkt, in denen ich anderen von meinem Glauben erzählen darf. Der Glaube ist keine Privatsache fürs eigene Kämmerlein, sondern er drängt nach aussen. Was hält dich davon ab, anderen von Gott zu erzählen? Gott möchte, dass du die gute Nachricht dort verbreitest, wo du gerade bist. Er ist das Licht, dass daszu ruft, weitergegeben zu werden.

Mk 16,19-20: Jesus fährt in den Himmel auf

Lk 24,50-53

Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die rettende Botschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch die Zeichen seiner Macht. Mk 16:20

Im Gehorsam gegenüber seinem Gebot gingen die Jünger hinaus. Dabei predigten sie das Evangelium, das sich wie ein Lauffeuer verbreitete, und gewannen Menschen für den Retter. Die Macht des Herrn war mit ihnen. Die verheißenen Zeichen begleiteten ihre Predigt und bestätigten ihre Worte.