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Markus Evangelium – Kapitel 7

Mk 7,1-23: Über innere Reinheit

Mt 15,1-20

Deshalb also fragten die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus: Weshalb beachten deine Jünger unsere überlieferten Speisevorschriften nicht und essen mit ungewaschenen Händen? Mk 7:5

Der Evangelist Markus warnt mich vor einer krankhaften Religiosität. Er beschreibt die Anhänglichkeit der damaligen Juden an Einzelheiten religiöser Vorschriften. Das führte zu Formalismus und drängt tiefes geistiges Leben auf den zweiten Platz. In dem beschriebenen Treffen wird das offenbar. Die Schriftgelehrten können keine tieferen Beziehungen mit Jesus aufnehmen. Sie besitzen keine Freude und keinen Frieden. Sie sind beschäftigt mit der Ausführung der Vorschriften und dem strengen Verurteilen anderer Menschen. Die Haltung der Pharisäer zeigt, dass strenge und oberflächliche Religiosität eben dazu führt, andere genauso zu behandeln. Was kann ich über meine Religiosität sagen? Hilft sie mir, eine tiefe Beziehung mit Jesus aufzunehmen? P. Wons

Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen; sondern was aus ihm her­auskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt. Mk 7:15

Wenn der Mensch sich verunreinigt, dann geschieht dies durch das Herz, den Sitz des Willens und der Entscheidungen. Nur unser Wille kann den göttlichen Plan stören und es ist notwendig, wachsam zu sein, damit dies nicht geschieht. Oft drängen sich uns Eitelkeit, Eigenliebe, Mutlosigkeit wegen fehlenden Glaubens und Ungeduld über nicht erreichte Ziele, etc. auf. Wie wichtig ist es daher, auf unser Herz und seine Regungen zu achten! Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist. Wenn unser Herz auf den Herrn Jesus und die Erfüllung Seines Willens ausgerichtet ist, wird auch unser äußerer Wandel ein Zeugnis für Ihn sein.

Rechte Absichten – du wirst sie haben, wenn du immer und in allem allein Gott zu gefallen versuchst» (Heiliger Josefmaria).

Wir denken oft, dass das Böse vor allem von außen kommt: vom Verhalten der anderen, von denen, die schlecht über uns denken, von der Gesellschaft. Wie oft geben wir anderen, der Gesellschaft, der Welt, die Schuld an allem, was uns widerfährt! Schuld sind immer „die anderen“: die Menschen, die Regierenden, das Pech. Die Probleme scheinen immer von außen zu kommen. Und wir verbringen viel Zeit damit, anderen die Schuld an unserem Unglück zuzuweisen. Aber seine Zeit damit zu verbringen, andere zu beschuldigen, ist Zeitverschwendung. Papst Franziskus

Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Mk 7:20

Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Markus 7:21‭-‬22

All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen. Mk 7:23

Mk 7,24-30: Jesus treibt Dämon aus

Mt 15,21-28

Denn eine Frau hatte von ihm gehört, deren Tochter einen unreinen Geist hatte, und sie kam und fiel ihm zu Füßen, die Frau war aber eine Griechin, aus Syrophönizien gebürtig, und sie bat ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. Mk 7:25‭-‬26 ‬‬

Diese kanaanäische Heidin bedarf selbst nicht mehr der Heilung, da sie Christus als Herrn und Sohn Davids bekennt, aber sie bittet um Hilfe für ihre Tochter, d. h. für die vielen Heiden, die unter der Herrschaft unreiner Geister gefangen sind. Der Herr schweigt und bewahrt durch sein Schweigen den Vorzug des Heils für Israel. Dann antwortet er, das Geheimnis des Willens des Vaters in sich tragend, dass er zu den verlorenen Schafen Israels gesandt wurde, damit ganz deutlich wird, dass die Tochter der kanaanäischen Frau das Vorausbild der Kirche ist. Es ist ja nicht so, als wenn nicht auch den Heiden das Heil zuteilwerden soll, sondern es geht darum, dass der Herr „zu den Seinen und in sein Eigentum“ (vgl. Joh 1,11) kam und die Erstlingsfrüchte des Glaubens von diesem Volke erwartete, aus dem er hervorgegangen war; die anderen sollten später durch die Predigt der Apostel gerettet werden. Und damit wir verstehen, dass das Schweigen des Herrn mit Rücksicht auf die Zeit und nicht in der Abneigung des Willens begründet ist, fügt er hinzu: Frau, dein Glaube ist groß. Er wollte damit sagen, dass diese Frau, die ihres Heils bereits gewiss war, auch schon – was noch besser ist – zuversichtlich an die Sammlung der Heiden glaubte, an die nahende Stunde, in der diese durch ihren Glauben wie das junge Mädchen von jeder Form der Beherrschung durch unreine Geister befreit werden sollten. Und sogleich folgte die Bestätigung dafür: Denn nachdem das Volk der Heiden in der Tochter der kananäischen Frau sinnbildlich dargestellt worden war, wurden Scharen von Menschen mit verschiedenen Krankheiten vor den Herrn auf den Berg gebracht (Mt 15,30): Es waren Ungläubige, d. h. Kranke, die von Gläubigen unterwiesen wurden, anzubeten und vor ihm niederzufallen; diesen Kranken wurde nun die Gesundheit wiedergeschenkt, um Gott zu erfahren, zu schauen, zu loben und ihm zu folgen. Hl. Hilarius

Aber Jesus sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden! Denn es ist nicht recht, dass man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden hinwirft! Mk 7:27

Sie aber antwortete und sprach zu ihm: Ja, Herr; und doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder! Mk 7:28

Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin; der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren! Mk 7:29

Die Frau in dieser Episode zieht sich nicht beleidigt zurück, nachdem sie von Jesus wenig charmant mit den Hunden verglichen wird. Sie nimmt ihre niedrige Position einfach als Tatsache von ihm an, bleibt aber bei ihrem Ziel, dass Jesus ihre Tochter befreien soll. Damit ist sie ein leuchtendes Beispiel für uns alle, unsere Aufgaben in der Kirche nicht mit der Wertschätzung für unsere Person zu verbinden. Manchmal höre ich bittere Bemerkungen von Ehrenamtlern über fehlenden Dank oder fehlende Bezahlung, und manch einer legt deswegen sein Amt nieder. Leider kommt man damit nicht zum Ziel. Nur weil die Frau völlig ziel- und sachorientiert ist, erreicht sie die Heilung ihrer Tochter. Dorit Wilke-Lopez

Mk 7,31-37: Heilung eines Taubstummen

Dort wurde ein Mann zu ihm gebracht, der taub war und kaum reden konnte. Mk 7:32

Schlicht, einfach und doch tiefgehend beginnt die Heilung damit, dass Menschen den Taubstummen zu Jesus bringen. Ich kann Personen zu Jesus führen, die mir am Herzen liegen. Tun wir es auch nicht immer im gesprochenen Wort und der Tat, so können wir es immer und überall im Gebet vollziehen. Bewundern wir den Glauben, den diese Menschen hatten, dass Jesus ihn heilen wird. Jesus ist alle Macht auf der Erde und dem Himmel gegeben. Das ist unser Glaube. Zuletzt: Immer wieder sind wir auch in der Position des Taubstummen, wo wir auf andere Menschen und ihre Wegweisung angewiesen sind. Lasst uns dann unseren Stolz ablegen und nehmen wir wegweisende Hilfe an.

Ich kann Personen zu Jesus führen, die mir am Herzen liegen. Tun wir es auch nicht immer im gesprochenen Wort und der Tat, so können wir es immer und überall im Gebet vollziehen.

Der Mann steht als Bild für uns, wenn wir uns in Situationen befinden, wo die zeischenmenschlichen Fronten verhärtet sind, wir unfähig geworden sind, den anderen hörend wahrzunehmen, noch sprachlich einen Zugang zu ihm zu finden. So viele Gründe können zu so einer Situation führen: Enttäuschungen, Trauer, Trennung, Verbitterung durch erlittenes Unrecht, das Gefühl, nicht geliebt zu sein oder nicht ernst genommen zu werden, Sorgen und lähmende Ängste und vieles mehr. Die Meditation über diese Heilung kann in unserer Seele nur dann wirken, wenn wir den Brückenschlag zu unserem Leben finden, wo wir taub und stumm waren bzw. sind.

Was macht mich verschlossen gegenüber meinem Nächsten? Was sind die Gründe meiner Verschlossenheit Jesu gegenüber?

Sie baten ihn, ihm die Hand aufzulegen. Mk 7:32

Berührung ist Nähe. Nähe setzt gegenseitige Offenheit voraus. Nähe entsteht, wenn ich Jesus wie auch den Nächsten innerlich an mich ran kommen lasse. Dazu braucht es Vertrautheit, Achtsamkeit und nicht zuletzt Mut, denn das sich Öffnen für Berührung macht auch verletzbar. Eines ist gewiss: Jesus Berührungen sind heilsam. Seine Nähe schenkt neue Lebenskraft. Unser Glaube an Jesus ist keine abstrakte Idee, sondern ist im tiefsten Kern diese gegenseitige Berührung.

Für liebevolle Worte, Blicke und Berührungen ist es nie zu spät! Bill Hybels

Da wir ein Leib sind, sind auch die Berührungen unter uns Menschen wichtig. Wo wirst du berührt? Welcher Mensch berührt dich? Ganz konkret: beim Verabschieden, einer Begrüßung, beim Trösten u.v.m. ? Durch einen herzlichen Händedruck, ein aufmunterndes Schulterklopfen, eine liebevolle Umarmung? Die Hand halten, jemanden in den Arm nehmen, über den Kopf oder den Rücken streicheln. All das tut gut, all das tröstet und ermutigt, es ist helfend, heilend, befreiend.

Er nahm ihn beiseite, weg von der Volksmenge. Mk 7:33

Jesus nimmt auch mich beiseite und schaut mit Aufmerksamkeit auf mich. Er hat alle Zeit der Welt für mich. Ich erfahre, wie kostbar, wie wichtig ich für Jesus bin. Er nimmt mich weg vom Gerede, dem Urteilen und Verurteilen. Er nimmt mich weg vom Lärm der Welt und führt mich in die Stille. In der Stille erfahren wir, wie laut es in uns ist, wie viel Unruhe es in uns gibt. Jesus will mir die Stellen enthüllen, die am meisten krank sind. Es geht mir auf, wie notwendig ich seine Berührung habe. In der Stille erfahren wir, dass wir selbst jener Taubstumme sind. Im Gebet bin ich mit Jesus alleine, spüre seine heilende Nähe und seine wohltuende Gegenwart.

Er legte seine Finger in seine Ohren. Mk 7:33

Jesus berührt mich, um zu lockern, was fest gefahren ist, um zu lindern, was schmerzt, um zu heilen, was verwundet ist. Wo der Mensch leidet, erfährt er durch die Berührung Heilung. Lasst uns immer unsere Sorgen, unseren Schmerz, unser Ängste, unsere wunden Stellen, unsere Verletzungen Gott hinhalten, damit er sie heilsam berühre durch sein Wort. Wir sind oft so mit uns selbst beschäftigt, dass wir überhören, wenn Gott spricht. Wir müssen lernen, nach innen zu hören, auf die leise Stimme Gottes in unserem Herzen, in seinem Wort, in den Begegnungen mit den Menschen und in den Geschehnissen des Alltags. Gott spricht viel mehr als wir meinen! Und er spricht immer heilend.

Er berührte seine Zunge mit Speichel. Mk 7:33

Hier geschieht etwas ganz Intimes, etwas was man sich nur zwischen Liebenden vorstellen kann. Im liebenden Berühren übertragen sich Kräfte auf den anderen Menschen. Das ist keine Zauberhandlung oder sonst was. Dies ist eine zärtliche Geste, eine intime Nähe, fast wie ein Kuss, äußerste Intimität. Er löst seine Zunge. Er befreit ihn von seinen Fesseln. Wenn wir selbst nicht stumm bleiben wollen, müssen wir die Begegnung mit Jesus suchen, um aus seinen Händen alles zu empfangen. Er wandelt uns, so dass echte Kommunikation möglich wird.

Dann blickte er zum Himmel auf. Mk 7:34

Jesus sieht die Not unten und wendet sich für uns zum Himmel oben, d.h. zum Vater und holt Kraft für sein Tun. Er bindet sein Handeln und Wirken an den Willen des Vaters zurück, welch geheimnisvolle Einheit! Jesus möchte auch unseren Blick zum Himmel lenken und uns in diese Einheit ziehen. Dadurch klären sich Dinge, Leben ordnet sich, Wandlung geschieht, Schweres wird leichter, Bitteres verliert seinen herben Geschmack, ins Dunkel kommt Licht. Das Herz wird weit. Und auf einmal können wir vielleicht wieder neu ja sagen zu unserem Leben. Und wir wissen: es ist gut, wie es ist, denn Gott ist da. Er ist immer bei mir.

Ich weiß mich gehalten und habe darin Ruhe und Sicherheit. Edith Stein

Dann blickte er zum Himmel auf, seufzte und sprach zu ihm: Ephata!, das heißt: Tu dich auf! Mk 7:34

Wenn uns etwas schwer auf dem Herzen liegt, seufzen wir. Dies kann so viel sein. Schwere Beziehungen, Krankheiten und vieles mehr. Jesus seufzt über mich, weil ich ihm am Herzen liege. Jesus kämpft um mich, damit ich mich wirklich für Gott entscheide, damit ich frei werde von Fesseln, von falschen Abhängigkeiten, von verkehrten Anhänglichkeiten und Neigungen, die dem gelebten Evangelium widersprechen. Jesus kämpft um mich, damit ich ausbreche aus meinen inneren Gefangenschaften, dass ich Gott wirklich einlasse in mein Leben. Er kämpft mit meiner Verschlossenheit, mit meinem Stummsein, mit meiner Taubheit, dass ich mich mit allen Sinnen für Gott öffne.

Christus seufzte, als er die Not sah. Aber wir dürfen eins nicht vergessen, was der Herr getan hat: zum Himmel blicken! es auch, wenn Not seinen Weg kreuzte. Folgen wir ihm darin, dann  werden wir davor bewahrt bleiben, dass aus Seufzen ein Murren wird.

Jesus seufzte. Mk 7:34

Wenn uns etwas schwer auf dem Herzen liegt, seufzen wir. Dies kann so viel sein. Schwere Beziehungen, Krankheiten und vieles mehr. Jesus seufzt über mich, weil ich ihm am Herzen liege. Jesus kämpft um mich, damit ich mich wirklich für Gott entscheide, damit ich frei werde von Fesseln, von falschen Abhängigkeiten, von verkehrten Anhänglichkeiten und Neigungen, die dem gelebten Evangelium widersprechen. Jesus kämpft um mich, damit ich ausbreche aus meinen inneren Gefangenschaften, dass ich Gott wirklich einlasse in mein Leben. Er kämpft mit meiner Verschlossenheit, mit meinem Stummsein, mit meiner Taubheit, dass ich mich mit allen Sinnen für Gott öffne.

Er sagte: Effata. Das heißt: Öffne dich! Mk 7:34

Das Wort Effata muss in der Art und Weise, wie es Jesus gesagt hat, auf die Jünger mächtigen Eindruck gemacht haben. Darum verwenden sie hier bewusst das aramäische Wort, so wie es Jesus gesprochen hat. Dieses heilige Effata ruft Jesus uns auch heute zu. Auch wenn es bei uns Situationen gibt, wo ein schützendes Verschließen notwendig ist, ist unsere Hauptrichtung die Öffnung unseres Herzens. Jesus lädt uns ein, dies immer neu zu versuchen. Das ist die tägliche Umkehr, sich zu öffnen für einander und für Jesus Wort und Beispiel. Wir können uns nichts Besseres wünschen, als dass Jesus auch in unser Leben tritt, uns heilend berührt und uns das befreiende Wort sagt: Effata! Öffne dich!

Sogleich wurden seine Ohren aufgetan und das Band seiner Zunge gelöst und er redete richtig. Mk 7:35

Er gebot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Aber je mehr er es ihnen gebot, desto mehr machten sie es bekannt. Mk 7:36

Hier ist schon die Dynamik des Evangeliums zu spüren, die sich dann kraft des heiligen Geistes in der Apostelgeschichte umfassend entwickelt. Im Kern ist es doch ganz einfach: Wir glauben an Jesus. Wir erfahren, dass er uns liebt und trägt. Durch ihn ist unser Leben ein ganz anderes, ein neues Bei-ihm-sein. Dieses Unfassbare und doch so Wirkliche drängt in seiner Freude nach draussen und will geteilt werden. Erzählen wir anderen von Jesus. Keine komplizierten Theologien, sondern schlicht das: du bist geliebt von Gott. Du bist geschaffen, um geliebt zu werden und selbst zu lieben.

Die Menschen waren vor Staunen ganz außer sich. Wie gut ist alles, was er getan hat!, sagten sie. Er gibt sogar den Tauben das Gehör und den Stummen die Sprache wieder. Mk 7:37

Im Handeln Jesus haben sich die Verheißungen aus dem alten Testament erfüllt. An mehreren Stellen wird dort verheißen, dass der Erlöser die Augen der Blinden auftut, die Ohren der Tauben öffnet, Lahme springen lässt und die Zunge des Stummen lobsingen lässt (z.B. Jes 29,18- 19; 35,5- 6; 61,1)

Von Gott nicht mehr loskommen können, daß ist die dauernde Beunruhigung jedes christlichen Lebens. Bonhoeffer

Durch seine Art zu handeln, die die Liebe Gottes, des Vaters, offenbart, heilt Jesus nicht nur die physische Taubheit, sondern er weist darauf hin, daß es eine andere Form der Taubheit gibt, von der die Menschheit geheilt, ja von der sie gerettet werden muß: die Taubheit des Geistes, die immer höhere Barrieren errichtet gegen die Stimme Gottes und des Nächsten, besonders gegen den Hilfeschrei der Geringsten und der Leidenden, und die den Menschen in einem tiefen und verderblichen Egoismus verschließt. Benedikt XVI