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Markus Evangelium Kapitel 4

Mk 4,1-25: Gleichnis von vier Ackerböden

Mt 13,1-23; Lk 8,4-18

Hört zu! Siehe, der Sämann ging aus, um zu säen. Mk 4:3

Der Sämann ist unser Gottvater im Himmel. Die Saat, die er sät, ist das fleischgewordene Wort Jesus Christus. Auf vielfältige Weise kommt es zu uns: vor allem durch die Schrift, aber auch durch Worte anderer Menschen. Dieses Wort nun fällt auf unterschiedlichen Boden (Weg, Fels, Dornen, gute Erde), einzig allein um die Beschaffenheit dieses Bodens geht es hier. Der Boden ist ein Bild für das menschliche Herz ist. Vier Böden, vier Herzenszustände werden beschrieben, die einen unterschiedlichen Grad von Empfänglichkeit besitzen. Wir alle haben diese unterschiedlichen Böden in unserem Herzen. Dass möglichst viel Saatgut auf gute Erde fällt, liegt auch in unserer Verantwortung. Das ist der Kern des Gleichnisses.

Von außen muss die Hilfe kommen, und sie ist gekommen und kommt täglich neu in dem Wort von Jesus Christus. Bonhoeffer

Als er die Körner ausstreute, fielen ein paar von ihnen auf den Weg. Sofort kamen die Vögel und pickten sie auf. Mk 4:4

Der platt getretene, trockene und harte Wegboden steht für ein Herz, das unempfänglich ist für das Wort, es schlicht und einfach zwar akustisch hört, aber nicht weiter beachtet, weil es im Streß ist, keine Zeit hat oder doch so viel Wichtigeres zu tun hat. Hier und da bin ich also ein Boden wie ein Weg, da wird, was von Gott gesät wird, von den geschäftigen Füßen auf alltäglichen Wegen zertreten oder von vorbeifliegenden Vögeln gefressen. Denken wir hier vor allem an das Wort, das in uns gesät wird von anderen Menschen, von denen es gar nicht erwarten.

Ist in mir Empfindsamkeit für das Wort, wenn es mir durch andere Menschen begegnet?

Andere Körner fielen auf felsigen Boden, wo nur wenig Erde war. In der dünnen Erdschicht ging die Saat zwar schnell auf, als dann aber die Sonne am Himmel hochstieg, vertrockneten die Pflänzchen. Sie hatten keine starken Wurzeln und verdorrten deshalb in der Hitze. Mk 4:5‭-‬6

Die Saat geht auf, geht aber ein, weil die Wurzeln durch den Fels unter der Erde nicht genügend Wasser bekommen und so in der Hitze verdorren. Ein Bild dafür, wenn wir das Wort Jesus kurzzeitig begeistert aufnehmen, doch dieses Interesse ist nicht beständig und oberflächlich und so keine Wurzeln schlägt. In Zeiten der Anfechtung haben sie keine Ausdauer und lassen sich vom Windstoß eines kleinen Sturms in ihrem Glauben umwerfen.

Bin ich konsequent in der Vertiefung meiner Beziehung zum Wort Jesu? Ich richte meine Aufmerksamkeit auf ein tiefes geistiges Leben.

Wieder andere Körner fielen ins Dornengestrüpp, doch dieses hatte die junge Saat bald überwuchert, so dass sie schließlich erstickte. Es konnte kein Getreide wachsen. Mk 4:7

Der von Unkraut überwucherte Boden steht für ein Herz, dass sich von den Dingen dieser Welt zu sehr in Beschlag nehmen lässt. Da ist erstens das Dornengestrüpp der Sorgen. Wie häufig überfallen uns schon wegen Kleinigkeiten am Morgen die Sorgen. Statt sie Jesus abzugeben, grüble ich darüber nach und verhindere dadurch, dass das Wort Jesu in meinem Herzen wirken kann. Da ist zweitens das Dornengestrüpp der Verlockungen und der Gier nach allerlei weltlichen Dingen. Wir dürfen diese Welt genießen und uns an ihr freuen, aber zu viele Angebote dieser Welt überfluten das Herz und ersticken das Wirken von Gottes Wort in mir. 

Immer wieder fragen: Was beschäftigt mein Herz am meisten, wovon lebt zutiefst mein Herz?

Die übrigen Körner aber fielen auf fruchtbaren Boden, gingen auf, wuchsen heran und brachten das Dreißigfache, das Sechzigfache, ja sogar das Hundertfache der Aussaat als Ertrag. Mk 4:8

Der fruchtbare Boden steht für dein Herz, das hört im tiefsten Innern. Das Merkmal echten Glaubens ist das beständige Hören auf das Wort Gottes in Jesus Christus. Jesus ist das Wort Gottes. Alles, was Gott den Menschen zu sagen hat, ist: Jesus. Bitten wir den heiligen Geist um die Gnade, jeden Tag Zeit für Gottes Wort zu finden, es zu hören durch die Schrift, durch andere Menschen und durch Eingebungen. Bewahren wir es im Herzen. Und ja, wir haben oft viel anderes zu tun. Machen wir daher die spärlich verfügbaren Räume ausfindig und spüren die günstigsten Augenblicke auf, wo wir bewusst den fruchtbaren Boden zubereiten, damit die Saat aufgehen kann, das Wort Gottes in Jesus Christus.  

Jesus ist das Wort Gottes. Alles, was Gott den Menschen zu sagen hat, ist: Jesus. Phil Bosmans

Wer Ohren hat zu hören, der höre! Mk 4,9

Wir alle haben Ohren, aber oft können wir nicht hören. Warum? Brüder und Schwestern, es gibt in der Tat eine innere Taubheit, wo wir Jesus bitten können, sie zu berühren und zu heilen. Und diese innere Taubheit ist schlimmer als die körperliche, denn es ist die Taubheit des Herzens. Von Eile getrieben, in der wir tausend Dinge zu sagen und zu tun haben, finden wir keine Zeit, innezuhalten und denen zuzuhören, die zu uns sprechen. Wir laufen Gefahr, für alles undurchlässig zu werden und keinen Raum für diejenigen zu schaffen, die es nötig haben, dass man ihnen zuhört: Ich denke dabei an Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, viele, die nicht so sehr Worte und Predigten brauchen, sondern dass man ihnen zuhört. Papst Franziskus

Wer Ohren hat zu hören, der höre! Mk 4:23

Aber was bedeutet Hören? Was sollen wir hören? Das ist die große Frage, die wir uns zu stellen haben. Es ist die Ehrlichkeit Gott gegenüber, die von uns verlangt, wirklich zu wissen, was wir tun wollen. Und um das zu wissen, muss man hören: es ist nötig, aufmerksam zu sein für die Andeutungen Gottes. Man muss eintreten in den Dialog mit ihm.

Mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumesst, wird auch euch zugemessen werden. Mk 4:24

Das Mass mit dem wir anderen von dem abgegeben was Gott uns gegeben hat, ist das Mass nach dem wir wieder bekommen. Wer sparsam gibt, der wird auch sparsam bekommen. Jeder von uns hat etwas von Gott bekommen womit er anderen etwas Gutes tun und sie segnen kann. Wenn wir das einsetzen und weiter geben wird es mehr werden, wenn wir es für uns behalten wird es weniger werden

Die Waagen des Herrn sind anders als die unsrigen. Er wiegt die Menschen und ihr Handeln anders: Gott misst nicht die Quantität, sondern die Qualität, er ergründet das Herz, er betrachtet die Reinheit der Absichten. Das bedeutet, dass unser „Geben“ an Gott im Gebet und an die anderen in der Liebe immer den Ritualismus und Formalismus wie auch die Logik der Berechnung meiden sollte und ein Ausdruck der Unentgeltlichkeit sein muss, wie es Jesus mit uns getan hat: Er hat uns unentgeltlich gerettet; er hat uns für die Erlösung nicht bezahlen lassen. Er hat uns unentgeltlich gerettet. Und wir, wir müssen in unserem Tun die Unentgeltlichkeit zum Ausdruck bringen. Franziskus

Mk 4,26-29: Gleichnis vom Wachsen der Saat

Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Mk 4:26-27

Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Markus 4:28

Wir dürfen zuversichtlich sein, weil das Wort Gottes ein schöpferisches Wort ist, dazu bestimmt, das volle Korn in der Ähre zu werden. Wenn dieses Wort aufgenommen wird, bringt es gewiss seine Frucht, denn Gott selbst lässt es keimen und reifen auf Wegen, die wir nicht immer nachvollziehen können, und auf eine Weise, die wir nicht kennen (vgl. V. 27). All dies lässt uns begreifen, dass es immer Gott ist – es ist immer Gott –, der sein Reich wachsen lässt. Deshalb bitten wir so sehr: Dein Reich komme. Er ist es, der es wachsen lässt. Der Mensch ist sein einfacher Mitarbeiter, der das schöpferische Wirken Gottes betrachtet, sich daran erfreut und geduldig dessen Früchte erwartet. Franziskus

Mk 4,30-35: Gleichnis vom Senfkorn

Mt 13,31-32

Mit Gottes Reich ist es wie mit einem Senfkorn, das auf ein Feld gesät wird. Es ist zwar das kleinste von allen Samenkörnern. Mk 4:31

Beim ersten Hören klingt das Evangelium nicht gerade wahrscheinlich: daß ein Mensch Gott sei, daß Gott gestorben sei. Vergleiche diese Lehre mit den Lehrsätzen der Philosophen, ihren Büchern, ihrer glänzenden Beredsamkeit, ihren ausgefeilten Vorträgen: Da siehst du, wie viel kleiner die Saat des Evangeliums ist im Vergleich zu den übrigen Samenkörnen. Hieronymus

Das Senfkorn ist der Herr selbst, der im Garten begraben wurde, aber als großer Baum erstand. Ein Korn war er im Tod, ein Baum in der Auferstehung. Ein Korn in der Niedrigkeit der Menschennatur, ein Baum in der Macht seiner Majestät. Gregor der Große

Wenn es aber in die Erde kommt, wächst es schnell heran und wird größer als die anderen Gartenpflanzen. Ja, es wird zu einem Strauch mit so ausladenden Zweigen, dass die Vögel in seinem Schatten ihre Nester bauen können. Mk 4:32

Das Reich Gottes beginnt im Kleinen. Aus etwas scheinbar Unwichtigem wird etwas von großer Wichtigkeit. Das ist die Kraft des Glaubens, der klein beginnt, dann wächst und schließlich unser ganzes Leben durchdringt und uns in Jesus das Leben in Fülle bringt. In Jesu Bild vom Senfkorn kann ich die Kraft der Verheißung von aufblühendem Leben für mich wiederfinden, gerade in schwierigen Lebenssituationen. Die Vögel nisten in diesem Baum des Glaubens, d.h. seine Nützlichkeit geht weit über die eigenen Bedürfnisse hinaus. Es schützt und hilft anderen. 

Das Senfkorn ist der Herr selbst, der im Garten begraben wurde, aber als großer Baum erstand. Ein Korn war er im Tod, ein Baum in der Auferstehung. Gregor der Große

Das Senfkorn ist ein Bild für unseren Glauben. Es ist klein, fast armselig, aber es birgt in sich die Potentialität des Wachsens. Es wächst langsam aber stetig. Alles, was im Glauben geschieht, lärmt nicht, wirkt im Verborgenen, aber immer mit einer großen Kraft. Wir müssen das Kleine und Unscheinbare in unserem „Tag-fürTag“ immer wieder neu erkennen und uns nicht vom Großen und Lauten einlullen lassen. Dieses Kleine begegnet dir gerade im Alltag, unscheinbar aber dennoch mächtig in dir wirkend, so dass aus dem Senfkorn ein Baum entsteht, ein tiefer Glaube, der trotz der Stürme in deinem Leben tief verwurzelt da steht Im Wochenthema steht die Bedeutung und Wichtigkeit unseres Alltags im Mittelpunkt. Gott segne dich und deinen Alltag.

Mk 4,35-41: Sturmstillung

Mt 8,23-27; Lk 8,22-25

Am Abend dieses Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: Lasst uns über den See ans andere Ufer fahren! Mk 4:35

Da brach ein gewaltiger Sturm los. Hohe Wellen schlugen ins Boot, es lief voll Wasser und drohte zu sinken. Mk 4:37

Gerade in der heutigen Bilderflut gilt es, die heilsamen Bilder der Bibel neu zu entdecken. Der Abend steht für jegliche Bedrängnis und Not in dieser Welt, wo es um uns herum und in uns dunkel wird und wo Hoffnungslosigkeit unser Herz überfällt. Der Sturm steht für die inneren und äußeren Stürme unseres Lebens. Jeder von uns kennt diese Situationen. Das Boot selbst steht als Sinnbild für die Kirche. Das andere Ufer steht für das himmlische Jerusalem, das Ziel unserer Pilgerreise. Jesus selbst ruft uns hier hin. Das alles ist nun ein Bild für unser Leben. Nehmen wir es auf in unser Herz.

Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da weckten ihn die Jünger und riefen: Lehrer, wir gehen unter! Kümmert dich das denn gar nicht? Mk 4:38

Jesus schlief. Wir können an Gottes Schweigen manchmal verzweifeln, gerade wenn es uns schlecht geht. Immer wieder gilt es hier zu bitten: Herr, stärke unseren Glauben. Der schwache Glaube der Jünger wird in dem vorwurfsvollen Hilferuf hörbar: Kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Auch wir klagen in den Stürmen des Lebens: Gott hast du mich denn vergessen? Kümmert es dich nicht, dass es mir so dreckig geht? Die Jünger wecken Jesus. Auch wir sind aufgerufen, Jesus in uns zu wecken. Der schlafende Jesus ist aber auch ein Vorbild für uns. Wenn wir uns mitten in der Angst in das Innere unserer Seele zurückziehen und dort in Gott ruhen, dann gehen die Wogen über uns hinweg.

Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da weckten ihn die Jünger und riefen: Lehrer, wir gehen unter! Kümmert dich das denn gar nicht? Mk 4:38

Die Haltung der Gelassenheit ist die Überzeugung, dass wir Menschen in Gottes liebender Hand geborgen sind. Dies verhilft uns zu einer positiven Gottesbeziehung und zu einer bejahenden Haltung gegenüber allem. Kindliches Sich-geborgen-Wissen lässt mich alle meine Schwachheit und die der anderen in ruhiger Gelassenheit ertragen und auch in schweren Stunden den Mut nicht verlieren. Sehr anschaulich ist dabei der schlafende Jesus beim Sturm auf dem See Genezareth, ein Ausdruck des völligen Vertrauens, ein Bild der heiligen Gelassenheit. Haben wir bei aller Mühsal stets das Ende im Blick, das ewige „Bei-Gott-sein“ nach unserem Tod, das schon jetzt begonnen hat, denn:

Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten. Romano Guardini

Jesus stand auf, gebot dem Wind Einhalt und befahl dem See: Sei still! Schweig! Sofort legte sich der Sturm, und es wurde ganz still. Mk 4:39

Gott hilft und wirkt, allerdings nicht unbedingt so, wie wir es uns vorstellen. Das Wunder seiner Hilfe kann auch darin liegen, dass der Sturm sich in einem anderen Licht zeigt und dadurch neu gesehen wird. Aber eines ist klar: Jesus, tut, handelt und wirkt. Was Jesus hier tat, das tut Gott fort und fort im Walten seiner Vorsehung. Ob nun im Sturm oder in der Ruhe der Seele, gilt es Gott in dem finden und lieben, was er uns gerade gibt. Darin allein liegt unser Glück und unsere Seligkeit

So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat. Antonius von Padua

Man soll Gott in dem finden und lieben, was er uns gerade gibt. Bonhoeffer

Dieser Vers ist für mich echt bedeutsam geworden, denn durch ihn habe ich erkannt, dass es nicht ich allein bin, der durch Mediationspraxis & Co in der Hektik meines Alltags die Ruhe bewahre. Ich bitte Jesus in jedem Morgengebet, dass er mich in seinem heiligsten Herzen wohnen lässt, denn dies ist das Schiff, dass jedem Sturm trotzt. In unserem Leben wütet es immer wieder. Damit uns der Wind nicht beliebig umher weht oder gar umwirft bedarf es der geistlichen Besinnung, deren wichtigstes Ziel ist, die Beziehung zu Jesus zu vertiefen, um so in seiner großen Stille zu wohnen. Wir haben diese Beziehungs-Zeit zu Jesus so bitter nötig. Jesus möchte uns das Wohnen in seiner inneren Stille schenken. Diese Stille ist eine Realität, die immer und überall ist, das erfahre ich täglich. Wir müssen uns ihr gegenüber nur öffnen, ihr Raum geben und sie bewusst wahrnehmen und genießen.

Warum habt ihr Angst? Habt ihr denn noch immer kein Vertrauen zu mir? Mk 4:40

Jesus zieht eine deutliche Parallele zwischen Glauben und Mut. Wovor fürchte ich mich denn? Gibt es derart schwerwiegende Gründe, um die unendlich große Macht der Liebe des Herrn zu uns in Frage zu stellen?  Das ist die Frage! Jede Widerwärtigkeit in ein allmähliches Wachstum des Glaubens und der Hoffnung verwandeln. Warum tun wir es nicht?

Der Glaube an die bergende Nähe Gottes muss sich immer tiefer verwurzeln. Nur wenn diese Wurzeln tief reichen, bleiben wir in stürmischen Schicksalsschlägen unseres Lebens im Glauben standhaft. Schwere Zeiten haben so auch ihre guten Seiten. Denn sie zeigen einem deutlich dass man sich bedingungslos auf Jesus verlassen kann und muss. So sollte man während dieses wechselvollen Lebens einen unerschütterlichen Gleichmut bewahren. Auch wenn sich alles um uns ändert, die Stürme um uns herum toben, immerfort den ruhigen Blick der Seele hingewendet haben zu Gott.

Glaube ist beten mit Blick auf Gott, nicht auf die Probleme. Oswald Chambers

Voller Entsetzen sagten sie zueinander: Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm! Mk 4:41

Die Sturmstillung ist so viel mehr als ein Wunder. Die Stillung des Sturmes ist ein Zeichen der Herrschaft Christi über die negativen Mächte und läßt seine Göttlichkeit aufstrahlen. Die Jünger selbst sind entsetzt. Ihr Glaube ist noch schwach. Er ist eine Mischung aus Furcht und Vertrauen. Die vertrauensvolle Hingabe Jesu an den Vater ist hingegen vollkommen und rein. Wegen dieser Macht der Liebe kann er während des Sturmes schlafen, vollkommen sicher in Gottes Umarmung.

Jesus Macht ist stärker … seine Liebe unermesslich, von seinen Umarmungen bist Du täglich umfangen, er hat Dein Haupt geschmückt, Deine Schritte gehen sein Weg, Dein Herz Befolgt sein Rat. Frohlocke von Herzen und freue Dich! Bevilacqua Giuseppe Pietro