Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Mt 6,20: Auslegung

Sammelt euch Schätze im Himmel. Mt 6,20

Unsere materiellen Schätze werden nicht von diesem Leben ins nächste übergehen; aber das Gute, das durch den Gebrauch unserer Schätze für das Reich Gottes getan wurde, währt ewig, und das Werk, das Gott durch treues Geben an uns tut, währt ewig.

Ein einziger Schatz genügt nicht nach dem Willen Jesus. Er will, daß wir viele Schätze besitzen, daß unser Schatz aus vielen Schätzen bestehe. Das will heißen, daß wir ein unersättliches Verlangen haben sollen, Gott zu lieben, um immerfort Liebe auf Liebe, Schatz auf Schatz, zu häufen. Was treibt die Bienen mehr an, ihren Honig zu vermehren, als die Liebe, die sie zu ihm haben? Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen Deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe.

O lieben! O voranschreiten! O sich selbst sterben! O zu Gott gelangen! Augustinus

Was ist dein größtes Ziel im Leben? Was ist dir letzten Endes am allerwichtigsten? Jesus macht durch seine ernsten Worte deutlich, worauf unser Leben im Letzten hinausläuft, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: auf Gott und auf das ewige Leben! Wenn das so ist, dann bekommen sogar unsere kleinsten Entscheidungen Gewicht. Dann sollten wir uns oft bewusst machen, dass unser Leben dazu dient, dass wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten. Die Frage des heiligen Domenico Savio kann uns da konkret helfen. Er hat sich vor jeder Entscheidung gefragt: Was nützt mir das für die Ewigkeit?

Nur eines zählt: seine Seele retten. Die Heiligen hingen nicht an den irdischen Gütern. Sie sorgten sich um die himmlischen. Die in das Diesseits verliebten Menschen kümmern sich nur um die Gegenwart. Wir müssen es machen wie die Könige. Wenn sie fürchten, entthront zu werden, schicken sie ihr Geld ins Ausland voraus, wo es sie dann erwartet. So schickt auch ein guter Christ alle seine guten Werke zur Pforte des Himmels. Die Erde ist wie eine Brücke, um über das Wasser zu gelangen. Sie dient nur dazu, unsere Füße zu tragen. Wir sind in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt; deshalb sagen wir jeden Tag: „Vater unser im Himmel.“ Wir dürfen also unseren Lohn erst erwarten, wenn wir daheim im Vaterhaus sind. Pfarrer von Ars

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste