Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Mt 5,27-28: Auslegung

Ihr wisst, dass es heißt: Du sollst nicht die Ehe brechen! Doch ich sage euch: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen. Mt 5:27‭-‬28

Christus ist der Herr der Ehe. Darin liegt ihre Heiligung. Sie ist von Gott gestiftet und dient zur gegenseitigen Beglückung. Der eigene, lustbeherrschte Wille hat hier keinen Platz. Und dennoch wissen wir leider nur zu gut, ob es nun der Zorn ist oder begierliche Blicke, dass dies schlichtweg unmöglich ist, immer und überall zu erfüllen. Auch wenn uns diese Verse aufrufen, unseren Begierden nicht freien Lauf zu lassen und uns in der Tugend der Selbstbeherrschung zu üben, geht es hier im Kern um etwas viel Tieferes: die Erkenntnis mit Herz und Verstand, dass wir voll und ganz auf die erlösende Gerechtigkeit durch Christus angewiesen sind – das ist die Seele der Bergpredigt, ohne die kein Vers für sich erfasst werden kann.

Es kostet viel Mühe, das Fleisch nach Unten zu ziehen, und das einmal in das Herz durch die Augen gesenkte Bild wird kaum durch einen großen Kampf zerstört. Daher müssen wir auf der Hut sein, weil man das nicht anblicken soll, was man nicht begehren darf. Denn dass der Geist im Gedanken rein bewahrt werde, müssen die Augen, gleichsam als Verleiter zur Schuld, von dem ausschweifenden Wohlgefallen abgezogen werden. Goldene Perle

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste