Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Mt 2,2: Auslegung

Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierher gekommen, um ihm die Ehre zu erweisen. Mt 2:2

Wir haben seinen Stern gesehen. Alle Menschen ehrlichen Herzens finden Gott in ihrem Leben. Die Ehrlichkeit der drei Sterndeuter lässt sich an den Mühen und Opfern erkennen, die sie bereitwillig auf sich nahmen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Reise war sehr anstrengend, sie mussten in ihrer Abwesenheit für ihre Familien sorgen. Ihre Absicht war rein, frei von egoistischen Beweggründen, denn sie wollten allein Gottes lebendige Gegenwart erleben. Die Offenheit ihres Herzens erlaubte es Gott, durch viele Dinge dieser Welt zu ihnen zu sprechen: von der Weissagung bei Herodes bis zum Stern über dem Kind in der Krippe.

Was bin ich bereit zu opfern, um Gott heute zu finden? Ich muss alles außer ihm zur Seite legen und mich von seiner Hand führen lassen, damit ich seine göttliche Gegenwart erleben kann.

Auf das Zeichen des Sternes hin brechen sie auf, lassen Bekanntes, Gewohntes und Sicherheit zurück, ziehen aus, machen sich auf einen Weg, den sie nicht kennen, einer ungewissen Zukunft entgegen. Im alten Testament finden wir die gleiche Haltung bei Abraham. Oh wie ich mich darin selbst! Du und ich: wir sind Pilger, Wanderer auf unserem Lebensweg. Unsere Zeit fließt dahin. Was gestern war, kann morgen schon anders sein. Das Leben ist ein Werden und damit ein ständiges Loslassen, immer aber wie bei den Weisen dem Licht entgegen, auch wenn es so klein ist wie der Strahl eines Sterns.

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste