Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Mt 15,11: Auslegung

Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Mt 15:11

Wenn der Mensch sich verunreinigt, dann geschieht dies durch das Herz, den Sitz des Willens und der Entscheidungen. Nur unser Wille kann den göttlichen Plan stören und es ist notwendig, wachsam zu sein, damit dies nicht geschieht. Oft drängen sich uns Eitelkeit, Eigenliebe, Mutlosigkeit wegen fehlenden Glaubens und Ungeduld über nicht erreichte Ziele, etc. auf. Wie wichtig ist es daher, auf unser Herz und seine Regungen zu achten! Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist. Wenn unser Herz auf den Herrn Jesus und die Erfüllung Seines Willens ausgerichtet ist, wird auch unser äußerer Wandel ein Zeugnis für Ihn sein.

Rechte Absichten – du wirst sie haben, wenn du immer und in allem allein Gott zu gefallen versuchst. Josefmaria

Unwillkürlich reden wir ständig über andere Menschen. Und oft genug ist bei unserem Reden eine Wertung dabei. Auf jeden Fall lenken wir durch das Reden über andere von uns selbst ab. Und oft genug projizieren wir unsere eigenen Schattenseiten auf die andern. Indem wir über andere reden, reden wir letztlich über uns selbst. Nur merken wir das nicht. Indem wir schweigen, reinigen sich unsere Emotionen. Wenn ich selber merke, dass ich unbewusst wieder innerlich über andere rede und sie bewerte, dann sage ich mir: Das steht mir nicht zu. Ich kenne den andern nicht wirklich. Und er darf sein, wie er ist. Es ist meine Aufgabe, mein eigenes inneres Haus sauber zu halten, anstatt vor der Türe des andern zu kehren. Anstatt über andere innerlich oder äußerlich über andere zu reden, sollen wir bei uns selbst bleiben und still werden. In der Stille werden wir dann offen für Gott. Das ist das Ziel der Reinigung der Emotionen, dass wir unsern Geist auf Gott richten. Anselm Grün

Gott interessiert sich für das Innere und das Wirkliche. Uns interessiert viel mehr das bloße Äußerliche und Bild. Man muss darauf achten, dass ihre Beziehung zu Gott nicht nur äußerlich und bildhaft ist.

Weitere Andachten zu Matthäus Kap. 15

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste