Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Mt 14,28-30: Auslegung

Petrus sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir auf das Wasser zu kommen! Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Mt 14:28-30

Jesus weiß um unseren bisweilen schwachen Glauben und so spricht er auch zu uns: Komm! Kraft der göttlichen Gnade und nicht aus eigener Kraft geht Petrus auf dem Wasser. So ist es auch bei uns. Ohne ihn sind wir zu nichts imstande. Dann fängt Petrus zu sinken an. Auch wir laufen Gefahr im Meer des Lebens unterzugehen, wenn wir uns innerlich von Jesus entfernen, unseren Blick nicht mehr fest an ihn heften, uns von Zweifel überwältigen lassen und seinen Worten nicht vertrauen. Wenn wir uns zu sehr auf unsere Probleme und Ängste fixieren (starker Wind), bekommen diese eine solche Macht, dass wir darin untergehen. Es ist dieses Gespaltensein zwischen dem Vertrauen auf den Herrn und dem angstvollen Starren auf die Gefahr, dass letztlich in jedem von uns steckt. Ich kenne das von mir sehr gut. Wir können uns die Worte von Petrus zu eigen machen: Herr rette mich

Dieses Ereignis ist ein Vorzeichen der Prüfung, die Petrus bei der Passion Christi durchmachen sollte. Als Jesus gefangengenommen wurde, hatte Petrus Angst und verleugnete ihn dreimal. Er wurde vom Sturm überwältigt. Als sich aber sein Blick mit dem Blick Christi kreuzte, erfaßte ihn Gottes Barmherzigkeit, ließ ihn in Tränen ausbrechen und richtete ihn nach seinem Sturz wieder auf.

Auch wurden in dem Einen Apostel, d.h. Petrus, welcher unter den Aposteln der erste und vorzüglichste war, in dem die Kirche vorgebildet wurde, zweierlei Menschen vorgestellt, nämlich die Starken dadurch, daß er auf dem Wasser wandelte, die Schwachen dadurch, daß er zweifelte; denn für Jeden ist seine Begierlichkeit ein Sturm. Liebst du Gott, so wandelst du auf dem Meere, unter deinen Füßen ist die Furcht der Welt. Liebst du die Welt, so verschlingt sie dich. Wenn aber dein Herz in der Begierlichkeit hin und her schwankt, rufe die Gottheit Christi an, um die Begierlichkeit zu besiegen. Goldene Perle

Es war nicht die Gewalt der Winde noch das Toben der Wellen, die sein Leben gefährdeten, sondern seine Kleingläubigkeit

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste