Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Joh 10,18: Auslegung

Niemand nimmt mir mein Leben, ich gebe es freiwillig. Joh 10:18

Und schließlich starb dieser göttliche Liebhaber in den Flammen und Gluten der Liebe wegen der unendlichen Liebe, die er zu uns trug und durch die Kraft und Gewalt dieser Liebe. Das heißt also, daß er in der Liebe, durch die Liebe, für die Liebe und aus Liebe starb. Waren auch die grausamen Qualen und Foltern hinreichend, um wen immer zu töten, so hätte der Tod doch nie in das Leben desjenigen eintreten können, der die Schlüssel des Lebens und des Todes (Offb 1,18) in Händen hatte, wenn nicht die göttliche Liebe, die diese Schlüssel gebraucht, dem Tod die Tore geöffnet hätte, damit er über den göttlichen Leib herfallen und ihm das Leben rauben könne. Denn die Liebe gab sich nicht damit zufrieden, ihn um unseretwillen sterblich gemacht zu haben, sie wollte ihn wirklich dem Tod überliefern. Aus eigener freier Wahl starb er und nicht durch die Macht des Bösen. „Niemand entreißt mir das Leben,“ sagt er (Joh 10,17 f), „ich gebe es selbst freiwillig hin und verlasse es. Ich habe die Macht, es hinzugeben und es selbst wieder zu gewinnen.“ „Er wurde geopfert,“ sagt Jesaja, „weil er es selbst wollte“ (53,7). Darum wird auch nicht gesagt, daß sein Geist von ihm wich, sich von ihm trennte; sondern im Gegenteil, daß er seinen Geist aufgab, ihn aushauchte, ihn seinem ewigen Vater übergab (Mt 27,50; Mk 15,37; Lk 23,46; Joh 19,30). Franz von Sales

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Tägliche Andacht

Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste