Tägliche Andacht mit Wochenthema und Bibelkommentar

Kurze Andachten 5

1. Streite nicht (1)

Sir 8,3: Streite nicht mit einem geschwätzigen Menschen und lege nicht Holz auf sein Feuer!

Manche Menschen lieben es zu streiten. Es ist vielleicht völlig egal, was es für ein Thema ist – manche streitsüchtige Menschen wollen einfach nur Recht haben oder überlegen erscheinen und die Möglichkeit, dass sie im Unrecht sind, existiert für sie nicht. Die beste Möglichkeit, um mit derart streitlustigen Menschen umzugehen, ist, selbst kein solcher zu werden. Bleibe ruhig. Lasse dich nicht aufstacheln. Wenn du einen streitlustigen Menschen sehen lässt, dass der Streit deine Emotionen in Wallung bringt, wird ihm dies wahrscheinlich ein Gefühl des Siegs oder der Überlegenheit vermitteln, nach dem er sich insgeheim sehnt, und wird ihn dazu bringen, weiter zu streiten. WikiHow

2. Streite nicht (2)

Sir 8,16: Mit einem Jähzornigen entfache keinen Streit!

Streite nicht. Es kann schwierig erscheinen zu vermeiden, in eine Debatte hineingezogen zu werden. Wenn du mit einer sehr streitlustigen Person zu tun hast, ist es wichtig, daran zu denken, dass dein Gegenüber sich wahrscheinlich nicht für deine Meinung interessiert. Nichts, was du sagst, wird überzeugend genug sein, um den Streit zu beenden, und eine streitsüchtige Person wird es wahrscheinlich nicht zugeben, selbst wenn sie im Unrecht ist. Erspare dir Kopfschmerzen und sage einfach, dass du nicht über dieses Thema diskutierst. WikiHow

Wenn der eine nicht will, können zwei nicht miteinnader streiten. Arno Backhaus 

Der Mensch hat nicht die Zeit, sein halbes Leben mit Streitereien zu vergeuden. Abraham Lincoln 

3. Sich vor Gott demütigen

Sir 2,17: Wer den Herrn fürchtet, macht sein Herz bereit  und demütigt sich vor ihm.

Um die Begegnung mit dem Herrn zu erleben und durch das Gebet verwandelt zu werden, um uns zu Gott zu erheben, brauchen wir die Bewegung des Abstiegs. Was heißt das? Um uns zum Herrn zu erheben, müssen wir in uns selbst hinabsteigen: die Aufrichtigkeit und Demut des Herzens kultivieren, die uns einen ehrlichen Blick auf unsere Schwächen und unsere Armut ermöglicht. In der Demut werden wir nämlich fähig, Gott ohne Verstellung zu sagen, was wir sind – mit den Grenzen und Wunden, den Sünden und dem Elend, die auf unserem Herzen lasten –, und seine Barmherzigkeit anzurufen, damit er uns heilt und aufrichtet. Er ist es, der uns aufrichtet, nicht wir selbst. Je mehr wir in der Demut hinabsteigen, desto mehr erhöht uns Gott. Papst Franziskus

4. Jeder Tag ist Weihnachten

Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht. Hermann Hesse

Jeder Tag ist Weihnachten auf der Erde, jedes mal, wenn einer dem anderen seine Liebe schenkt, wenn Herzen Glück empfinden, ist Weihnachten, dann steigt Gott wieder vom Himmel herab und bringt das Licht. Jedes mal, wenn wir Gott durch uns hindurch, andere Menschen lieben lassen, ist Weihnachten. Es wir jedes mal Weihnachten, wenn wir unseren Bruder zulächeln und ihm die Hand reichen. Mutter Teresa

5. Zuerst zuhören, dann antworten

Sir 5:11: ‭Sei bereit zu hören, und gib deine Antwort mit Bedacht.

Zuerst zuhören, dann antworten: Um das richtige Wort zur rechten Zeit zu finden, ist es wichtig, mich empathisch in die Situation und in den anderen hinein zu fühlen. Bin ich mir bewusst, dass das Hören wichtiger ist als das Sprechen?  Ob nun in der Beziehung zu Gott oder zum Mitmenschen. Denn das Hören geht dem Sprechen voran. Hören darauf, was der andere denkt und fühlt. Hören darauf, was Gott  mir heute sagen möchte. Fragen sind dabei sehr hilfreich.

6. Worte zu Weihnachten

So war die Menschheit unseres Herrn klein, zart, weinend und vor Frost zitternd in der Krippe von Betlehem, obgleich sie mit der Gottheit verbunden war, und die Gottheit allmächtig, ganz herrlich bleibt, wenn sie auch mit der Menschheit verbunden ist. Es ist ein Abgrund, den man einfach und demütig ansieht, ohne sich mit dem Verstehen abzuquälen. Aber sehen Sie, wie liebevoll er Ihren Namen in den Grund seines göttlichen Herzens geschrieben hat, das da auf dem Stroh schlägt aus leidenschaftlicher Liebe für unseren Fortschritt und das keinen einzigen Seufzer vor seinen Vater vorbringt, an dem Sie nicht teilnehmen, und das keinen anderen Gedanken faßt als für Ihr Glück. Franz von Sales

7. Das Wort wurde Fleisch

Das Wort wurde Fleisch. Joh 1,14

Er wurde Fleisch: warum bedient sich der heilige Johannes dieses Ausdrucks: „Fleisch“? Wäre es nicht eleganter gewesen, wenn er gesagt hätte, dass er Mensch wurde? Nein, er bedient sich des Wortes Fleisch, weil es auf unser Mensch-Sein in all seiner Schwäche, in all seiner Gebrechlichkeit verweist. Es sagt uns, dass Gott gebrechlich wurde, um unsere Gebrechlichkeit hautnah zu berühren. Da der Herr also Fleisch geworden ist, ist ihm nichts an unserem Leben fremd. Es gibt nichts, das er verachten würde; wir können alles mit ihm teilen, alles. Lieber Bruder, liebe Schwester, Gott ist Fleisch geworden, um uns zu sagen, um dir zu sagen, dass er dich genau da liebt, dass er uns genau da liebt, in unserer Gebrechlichkeit, in deiner Gebrechlichkeit; genau dort, wo wir uns am allermeisten schämen, wo du dich am allermeisten schämst. Das ist kühn, Gottes Entscheidung ist kühn: er ist Fleisch geworden, gerade da, wo wir uns oft schämen; er tritt ein in unsere Scham, um unser Bruder zu werden, um unseren Lebensweg zu teilen. Papst Franziskus

8. Gegen Klatsch und Tratsch

Sir 5:14: ‭Mache niemand heimlich schlecht, und rede nicht hinterhältig! Denn über den Doppelzüngigen kommt Verachtung wie Schande über den Dieb.

Gegen Klatsch und Tratsch: Menschen, die dir Klatsch erzählen, klatschen auch über dich! Sei dir dessen bewusst! Wenn du in ein solches Klatschgespräch verwickelt wirst, ziehe dich entweder sofort irgendwie raus oder konfrontiere den anderen mit einer positiven Sicht, indem du z.B. für Verständnis wirbst für denjenigen, über den der andere da „tratschen“ will. Andererseits ertappe ich mich manchmal auch, dass in mir eine Lust aufsteigt, mich an dem Tratsch zu beteiligen, durch das negative Tratschen über andere steigt in mir mein Selbstwertgefühl, wie toll ich doch bin und es schafft Beziehung mit demjenigen, mit dem ich tratsche. Glücklicherweise merke ich diese Lust mittlerweile recht schnell und kann meist auch früh genüg innerlich Stop sagen. Oft entstehen durch Tratsch und Klatsch Probleme an Stellen, an denen keine existieren – das erlebe ich so häufig! Darum: versuchen wir uns jeglichem Tratsch und Klatsch so weit wie möglich zu entziehen – unsere geschenkten Lebensjahre sind dafür einfach zu kostbar!

9. Freundliche Worte

Freundliche Worte sind wie Honig,  süß für die Seele und für den Körper gesund. Spr 16:24

Freudliche Reden sind Honig für unser Leben. Gute Worte tun gut. Nicht nur der Seele, sondern dem ganzen Menschen. Gute Worte. Eine freundliche Begrüßung. Ein ehrliches Lob. Kritik, die respektvoll geäßert wird. Das ist Honig für unser Leben! Das tut gut. Da steckt viel Energie drin – wie im Honig. Es geht um mehr als eine oberflächliche Freundlichkeit. Sondern darum, dass in unseren Umgang mit den Menschen spürbar wird, was uns als Christen bewegt. Glaube Liebe und Hoffnung. Damit werden wir nicht immer jedem nach dem Mund reden können. Aber wir werden es freundlich tun. Das ist Honig für unser Leben! Alexander Seidel

10. In allem freundlich

Sir 6:5: ‭Wer freundlich redet, der macht sich viele Freunde; und wer wohlwollend spricht, der verbreitet Güte.

Sich angewöhnen, zu sprechen und alle seine kleinen und großen Handlungen auf möglichst sanfte Weise zu verrichten. Ein freundliches Gesicht wahren, wenn man antwortet und bereitwillig alles tun, was man uns aufträgt. Sich in unserer Unterhaltung freundlich, leutselig und herzlich zeigen. Jeden freundlich empfangen, ihm helfen und ihn zufriedenstellen, sowohl durch unsere Haltung wie durch unsere Antworten. Nie irgendwie Unwillen zeigen, was man auch tut oder über uns sagt. Franz von Sales


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Mein Name ist Joachim Brenner. Ich arbeite als Lehrer für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung. Den täglichen christlichen Impuls schreibe ich seit 2014.

Ich in der Wüste