Anmeldung ->
Anmeldung ->

Esther – Auslegungen


Est 1,11-12: Absetzung der Königin Wasti

Er befahl ihnen, die Königin zu holen. […]  Doch Königin Wasti weigerte sich, der Aufforderung des Königs zu folgen. Da packte den König der Zorn. Est 1:11-12

Der König will seine schöne Frau vor seinen Gästen vorführen. Das war gegen persische Sitten. Sie weigerte sich dementsprechend. Um sein Gesicht zu wahren, musste der König handeln. Seine Berater empfehlen ihm, dass er verordnen soll, dass die Königin Wasti ihn nie mehr sehen dürfe. Somit war sie abgesetzt.

Wenn es dem König gefällt, möge er in einem Erlass verkünden, dass Königin Wasti nie mehr zu ihm kommen darf. Est 1:19

Est 2,17: Ester wird neue Königin

Sie erlangte seine Gunst. Der König gewann sie einfach lieb. Seine Zuneigung zu ihr war größer als zu allen anderen jungen Frauen. Deshalb setzte er ihr die Krone auf und machte sie an Waschtis Stelle zur Königin. Est 2:17

Wenn Ahasveros sie abgelehnt hätte, wäre Ester eine der vielen gewesen, die er buchstäblich ein Mal sah und dann vergaß. Doch es gelang ihr, sich seine Gunst zu erwerben und die neue Königin zu werden. Bereits vor Hamans Komplott gegen die Juden führt Gott Ester an die Seite des Königs, sodass sie, in der Krise, sofort handeln kann. Keine Macht der Welt konnte Gottes Plan, den Messias als Juden auf die Erde zu schicken, vereiteln. Wenn wir vor einschneidenden Veränderungen in unserem Leben stehen und nicht wissen, was Gott damit vorhat, sollten wir daran denken, dass Gott auch jetzt der Herr der Lage ist. Vielleicht wartet an dem neuen Ort, an den er uns stellt, eine wichtige Aufgabe auf uns.

Es war das Wirken der Hand Gottes, wenn Er selbst auch verborgen blieb. Gott ist hinter den Kulissen der kleinen, geschäftigen Welt des Menschen. Doch dann lenkt Er, wie wir gesehen haben, von dort aus alle Vorgänge. Es war kein Zufall war, dass, als nach den verdorbenen Bräuchen damaliger Zeit eine große Anzahl schöner junger Frauen für den König in Susan versammelt wurden, ausgerechnet Esther allgemeine Gunst erlangte.

Est 2,21: Mordechai rettet König das Leben

Eines Tages, während Mordechai Dienst hatte, verschworen sich die beiden Eunuchen Bigtan und Teresch, die am Königspalast die Eingänge bewachten, gegen Xerxes und planten einen Anschlag auf ihn. Est 2:21

Es war das Wirken der Hand Gottes, wenn Er selbst auch verborgen blieb. Gott ist hinter den Kulissen der kleinen, geschäftigen Welt des Menschen. Doch dann lenkt Er, wie wir gesehen haben, von dort aus alle Vorgänge. Es war kein Zufall war, dass, als neben vielen Intrigen jenes östlichen Königshofs eine Verschwörung im Gange war, um den König zu ermorden, ausgerechnet zu Mordokai etwas davon durchsickerte, und er sich dadurch einen Anspruch auf die königliche Gunst erwerben konnte.

Xerxes ließ die Angelegenheit untersuchen, und als die Verschwörung aufgedeckt wurde, kamen die beiden Schuldigen an den Galgen. Der König befahl, den Vorfall in der Chronik des persischen Reiches festzuhalten. Est 2:23

Est 3,1-2: Mordechai weigert sich zu knien

Einige Zeit später gab König Xerxes einem Mann namens Haman die höchste Stellung am Königshof. […] Alle Knechte des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder. Denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder. Est 3:1-2

Mordechai weigerte sich, vor Haman niederzuknien und ihn damit quasi als Gott anerkennen. Mordechais Haltung entsprang aus seinem Glauben an Gott. Er besprach sich nicht erst mit allen möglichen Menschen, was wohl das beste Vorgehen wäre, sondern hatte den Mut, alleine zu stehen. Es macht einen nicht immer beliebt, das Rechte zu tun, aber Gott zu gehorchen ist wichtiger als Menschen zu gehorchen oder die Mehrheit auf seiner Seite zu haben. Wir müssen Gott, und Gott allein, anbeten.

Als nun Haman sah, dass Mordechai die Knie nicht vor ihm beugte und nicht vor ihm niederfiel, da wurde er mit Wut erfüllt. Est 3:5

Est 3,6: Hamans Entschluss die Juden zu töten

Er wollte sich aber nicht an Mordechai allein rächen, denn er hatte gehört, dass er Jude war. So schmiedete er einen Plan, um alle Juden im persischen Reich zu vernichten. Est 3:6

Warum wollte Haman wegen eines Mannes gleich alle Juden töten? Er war ein Agagiter, d. h. ein Nachkomme des Amalekiterkönigs Agag. Die Amalekiter waren alte Erzfeinde der Israeliten. Hamans Hass galt nicht nur Mordechai, sondern den Juden überhaupt. Zweitens genoss Haman seine Position als zweiter Mann im Reich nach dem König und die Macht, die sie mit sich brachte. Aber die Juden waren nicht bereit, einen Menschen zu verehren, weil Gott selbst ihre höchste Autorität war. Wenn Haman sichergehen wollte, dass niemand im Reich seine Autorität missachtete, musste er die Juden alle umbringen. Haman ist ein Beispiel für die Macht der Vorurteile. Er hasst ein ganzes Volk, weil es religiös und kulturell anders ist. Sein Machtstreben und sein Hass auf die Juden verzehrten ihn förmlich.

Est 3,7: Haman lässt das Los werfen

Im 12. Regierungsjahr von König Xerxes, im 1. Monat, dem Monat Nisan, ließ Haman das Los werfen, das auch Pur  genannt wurde. Er wollte herausfinden, welcher Zeitpunkt am besten geeignet sei, um seinen Plan durchzuführen. Das Los fiel auf den 13. Tag des 12. Monats, das ist der Monat Adar. Est 3:7

Es war das Wirken der Hand Gottes, wenn Er selbst auch verborgen blieb. Gott ist hinter den Kulissen der kleinen, geschäftigen Welt des Menschen. Doch dann lenkt Er, wie wir gesehen haben, von dort aus alle Vorgänge. Es war kein Zufall war, dass Haman, als er  beschloss, nicht nur Mordokai, sondern sein ganzes Volk zu vernichten, von der Gewohnheit des Loswerfens Gebrauch machte, um den Tag zu bestimmen und dass das Los, das im ersten Monat des Jahres geworfen wurde, mit dem 13. Tag des zwölften Monats einen so späten Tag anzeigte, dass genug Zeit für die verschiedenen Schritte blieb, die zum Untergang seines Plans und seiner Person führten.

Est 3,8-9: Haman bekommt OK vom König

Darauf sagte Haman zum König: In allen Provinzen deines Reiches leben Angehörige eines Volkes, das sich von den anderen Völkern absondert. Sie haben andere Sitten und Gesetze als die übrigen Völker und widersetzen sich deinen Anordnungen. Das darfst du dir nicht gefallen lassen! Wenn du es für richtig hältst, dann befiehl durch einen Erlass die Vernichtung dieses Volkes. Dies wird den königlichen Schatzkammern 350 Tonnen Silber einbringen. Est 3:8-9

Da zog der König seinen Siegelring vom Finger, gab ihn Haman, dem erbitterten Feind der Juden, und sagte zu ihm: Hol dir das Geld dieses Volkes! Und mit den Leuten selbst kannst du tun, was du für richtig hältst. Est 3:10-11

Est 4,14: Mordechai überredet Esther zur Hilfe

Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um die Juden aus dieser Bedrohung zu retten! Est 4:14

Nach dem Ausrottungserlass gegen die Juden hätten Mordechai und Ester verzweifeln können oder beschließen, nur ihre eigene Haut zu retten. Oder die Hände in den Schoß legen und hoffen, dass Gott irgendetwas tun würde. Stattdessen erkannten sie, dass Gott sie nicht zufällig an ihren Platz gestellt hatte, nutzten die Gelegenheit und handelten. Wenn wir die Macht haben, andere Menschen zu retten, müssen wir dies auch tun. In lebensbedrohenden Situationen dürfen wir uns nicht in ein Schneckenhaus des Egoismus oder Selbstmitleids zurückziehen, sondern müssen Gott um seinen Rat fragen und dann handeln! Es kann gut sein, dass Gott mich für eine Situation wie diese an den Ort gestellt hat, an dem ich gerade bin.

Gott wird im Buch Ester nirgends ausdrücklich erwähnt, aber zwischen den Zeilen ist seine Gegenwart immer wieder spürbar. Es ist klar, dass Mordechai erwartet, dass Gott sein Volk retten wird. Er und Ester glaubten an Gottes Fürsorge, und weil sie im richtigen Augenblick handelten, benutzte Gott sie, um die Juden zu retten.

Est 4,16: Esther entschliesst sich zu helfen

Geh und ruf alle Juden zusammen, die in Susa wohnen! Fastet für mich! Esst und trinkt drei Tage und Nächte lang nichts! Ich werde mit meinen Dienerinnen ebenfalls fasten. Dann will ich zum König gehen, obwohl ich damit gegen das Gesetz verstoße. Wenn ich umkomme, dann komme ich eben um! Est 4:16

Indem sie ungerufen vor den König trat, riskierte Ester ihr Leben. Ihre mutige Tat kann uns ein Vorbild sein, wenn wir vor einer schwierigen oder gefährlichen Aufgabe stehen. Wie Ester, so können auch wir die Kosten überschlagen. Ester wusste, dass sie ihren Kopf riskierte. Zweitens Prioritäten setzen: Ester glaubte, dass das Wohl der Juden wichtiger war als ihr eigenes Leben. Drittens uns vorbereiten. Ester besorgte sich Verbündete und fastete. Viertens einen Schlachtplan machen und ihm ohne zu zögern folgen. Hätte Ester zu lange gezögert, hätte sie womöglich Bedenken bekommen.

Spielen wir nicht Vogelstrauß, sondern lassen wir uns von Esters Mut inspirieren. Auch wir sollten bereit sein, das Richtige zu tun, egal, was die Konsequenzen sind. Halten wir lieber den Mund, um keinen Ärger zu bekommen? Gott möchte, dass wir seinen Willen tun und das Ergebnis ihm überlassen.

Est 5,1: Esther geht zum König

Am dritten Fastentag zog Esther königliche Kleider an und ging in den inneren Hof des Palasts, der vor dem Thronsaal lag. Der König saß auf seinem Thron gegenüber dem Eingang. Est 5:1

Als Esther nun dem König naht, nachdem sie eine längere Zeit nicht in seiner Gegenwart gewesen war, erlangt sie Gnade in seinen Augen. Nachdem Esther in die Gegenwart des Königs getreten ist, schüttet sie nicht sofort ihr ganzes Herz vor ihm aus. Stattdessen bittet sie darum, dass der König und Haman zu einem Mahl kommen, das sie bereitet hat, um dort ihr eigentliches Anliegen vorzubringen. Als die Zeit gekommen ist, zögert sie den Ausspruch ihres Anliegens erneut um einen Tag hinaus.

Est 6,2: Das stille Eingreifen Gottes

Er stieß dabei auf den Bericht, wie Mordechai die Verschwörung der Eunuchen Bigtan und Teresch aufgedeckt hatte, die am Königspalast die Eingänge bewachten. Sie hatten König Xerxes umbringen wollen. Est 6:2

Es war das Wirken der Hand Gottes, wenn Er selbst auch verborgen blieb. Gott ist hinter den Kulissen der kleinen, geschäftigen Welt des Menschen. Doch dann lenkt Er, wie wir gesehen haben, von dort aus alle Vorgänge. Es war kein Zufall war, dass der König aus unerklärlichen Gründen keinen Schlaf fand und dass der König in seiner Schlaflosigkeit nicht, wie Nebukadnezar, die Beherrschung verlor (Dan 2), oder, wie es damals Sitte war, Musikinstrumente anforderte, um sich die lästige Zeit zu vertreiben, sondern sich an das Gedächtnisbuch der Chroniken erinnerte und befahl, dass es vor ihm gelesen würde. Dass seine Beamten, die seinem Befehl nachkamen, ausgerechnet auf die Stelle stießen, wo es um den Verrat der beiden Kämmerer und das rechtzeitige Eingreifen Mordokais ging ist nun auch kein Zufall.

Auch in unserem Leben ist Gott am Werk, still und geduldig. Was uns an Gutem widerfährt, ist keine Laune des Glücks, sondern die Frucht von Gottes Allmacht und Führung.

Est 6,10: Haman muss Mordechai ehren

Da sagte Xerxes zu Haman: Lass dir sofort ein solches Gewand und ein Pferd bringen! Dann ehre den Juden Mordechai, der hier im Palast angestellt ist. Mach alles genau so, wie du es vorgeschlagen hast! Und lass nichts davon aus! Est 6:10

Dass Mordechai einmal das Leben des Königs rettete, war zwar in der Reichschronik festgehalten, aber eine Belohnung hatte er noch nicht bekommen. Gott hat diese Belohnung genau für den richtigen Zeitpunkt aufbewahrt. Just in dem Augenblick, wo Haman alles vorbereitet hat, um Mordechai zu töten, muss er ihn stattdessen ehren. Manchmal haben wir den Eindruck, dass Gottes versprochene Belohnung für unsere guten Taten auf sich warten lässt. Aber nur Geduld. Gott wird dann handeln, wenn dies am meisten bewirkt.

Man hat sich gegen mich und mein Volk verschworen und will uns ausrotten. Niemand von uns soll am Leben bleiben! Hätte man uns nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft, so hätte ich geschwiegen. Dies wäre es nicht wert gewesen, den König damit zu behelligen. Est 7:4

Est 7,10: Haman am Galgen

So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai errichtet hatte. Da legte sich der Zorn des Königs. Est 7:10

Als der König seine wahren Beweggründe entdeckt, wendet sich Hamans Plan gegen ihn. Er wird an dem Galgen erhängt, den er für einen anderen hatte errichten lassen. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Haman ist ein Musterbeispiel für die Wahrheit dieses Sprichworts. Hamans Aufruf zur Vernichtung der Juden trug das Siegel des Königs und konnte daher noch nicht einmal von diesem widerrufen werden. Nun ermächtigt der König Mordechai, ein anderes Dekret zu erlassen, das die Wirkung des ersten Dekrets (das bestehen bleibt) aufhebt.

Doch ein Erlass lässt sich nicht mehr widerrufen, wenn er im Namen des Königs niedergeschrieben und mit seinem Siegel versehen wurde. Ihr könnt aber in meinem Namen und mit meinem Siegel einen weiteren Erlass herausgeben, um die Juden zu retten. Geht so vor, wie ihr es für gut haltet! Est 8:8

Est 8,15: Ehrung von Mordechai

Mordechai verließ den Palast in einem königlichen Gewand, das violett und weiß gefärbt war, und in einem Mantel aus feinem weißen Leinen und purpurroter Wolle. Auf dem Kopf trug er eine große goldene Krone. Die Bewohner von Susa jubelten ihm zu. Est 8:15

Ein Held sein und Ruhm, Ehre und Reichtum einheimsen möchte jeder. Aber nur wenige sind bereit, den Preis dafür zu zahlen. Mordechai hatte dem König jahrelang gedient, Hamans Hass ertragen und sein Leben für sein Volk riskiert. Der Preis, den Gottes Helden zahlen, heißt Treue und Hingabe. Sind wir bereit, diesen Preis zu zahlen?

Est 9,1: Die Juden wehren sich

Dann kam der 13. Tag des 12. Monats, des Monats Adar. An diesem Tag sollten die Bestimmungen des Königs ausgeführt werden. Die Feinde hatten erwartet, sie könnten die Juden vernichten. Aber nun geschah das Gegenteil: Die Juden besiegten ihre Feinde. Est 9:1

Nach dem Erlass, den Haman erwirkt hatte, konnte am 7. März jeder die Juden ungestraft töten und ihr Eigentum wegnehmen. Mordechais Erlass konnte den Hamans nicht förmlich widerrufen; ein vom König unterzeichnetes Gesetz war unwiderrufbar. Stattdessen ließ Mordechai den König ein neues Gesetz unterzeichnen, das den Juden ausdrücklich das Recht gab, sich mit Waffengewalt zu wehren. Als der gefürchtete Tag kam, kam es zu heftigen Kämpfen, in denen die Juden nur die töteten, von denen sie angegriffen wurden, und darauf verzichteten, Beute zu nehmen. Nach den zweitägigen Kämpfen gab es keine weiteren Unruhen. Das Hauptmotiv der Juden war also nicht Rache oder Habgier; es ging ihnen lediglich um ihre Selbstverteidigung.

Est 9,23-26: Einführung des Purimfest

So wie Mordechai es angeordnet hatte, wurden die beiden Feiertage bei den Juden zum festen Brauch. Man nannte sie auch das Purimfest. Denn als Haman, der Todfeind der Juden, sie alle töten wollte, ließ er das Los, das sogenannte Pur, werfen, um den günstigsten Zeitpunkt für seinen Plan herauszufinden.  Est 9:23-26

Wenn es um Gottes Treue geht, haben die Menschen oft ein kurzes Gedächtnis. Um dem entgegen zu wirken, schrieb Mordechai diese Ereignisse auf und führte das Purim-Fest als Gedächtnistag ein. Das Purim-Fest wird von den Juden heute noch gefeiert. Einladungen, Feiern und Geschenke sind gute Möglichkeiten, die Erinnerung an Gottes Taten wach zu halten.

Est 10,3: Abschlussgedanken

Der Jude Mordechai war der Nächste nach dem König Ahasveros und groß unter den Juden und beliebt bei der Menge seiner Brüder, weil er das Beste seines Volkes suchte und zum Wohl seines ganzen Geschlechts redete. Est 10:3

Das Buch Ester ist ein Lehrstück über Gottes Wirken im Leben der Menschen wie der Nationen. Auch wenn die Welt in den Händen der Bösen zu sein scheint, sitzt doch Gott am Hebel und beschützt die Seinen. Auch wenn wir nicht alles verstehen, was um uns herum passiert, sollten wir auf Gottes Bewahrung und Schutz vertrauen und das tun, was wir als das Richtige erkannt haben! Ester, die ihr Leben riskierte, um vor den König zu treten, wurde zu einer Heldin. Mordechai, der bereits zum Tod verurteilt worden war, wurde der zweite Mann im Reich nach dem König. Mordechais Beliebtheit bei den Juden rührte daher, dass er auch nach seiner Erhöhung ihr Freund blieb. Wie hoffnungslos unsere Lage auch aussieht und wie sehr wir versucht sein mögen, aufzugeben, wir brauchen nicht zu verzagen; Gott hat auch unsere Welt im Griff. Aus: Bibel. Begegnung fürs Leben