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Nervende Menschen

Umgang mit nervenden Menschen



Die Veränderung fängt bei dir an

Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern.” Wilma Thomalla

Schmerzlich, aber wahr: Du kannst Menschen nicht davon abhalten Dinge zu tun, die dich nerven können, aber du kannst zum Teil verhindern, dass du davon genervt wirst. Das gilt es erst einmal zu erkennen. Du bist nicht hilflos. Du bist letztlich selbst für deine Gefühle verantwortlich und musst versuchen aufzuhören der Person, die dich verärgert hat, die Schuld zu geben. Nur indem du dich auf dich selbst konzentrierst, kannst du dich wirklich etwas ändern und Lösungen finden. Beseitige das innere mentale “Hier-geht’s-nicht-weiter-Schild”, höre auf, dich an Erwartungen zu klammern, wie der andere sein muss. Jesus begleitet dich mit seiner Kraft auf diesem Weg: Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.” (Mk 9:23)    


Schau dahinter, betrachte die Wurzel

Diese Erkenntnis hat dir mein Vater im Himmel gegeben.” (Mt 16,17)

Wir müssen es selbst anpacken. Dabei hilft uns ein Erkenntnisprozeß im heiligen Geist, wo wir uns klarer werden über uns selbst. Analysiere die Auslöser. Welche Situationen und Personen nerven dich. Frage dich, welche wunden Punkte getroffen werden und wie du diese heilen kannst (langer Prozeß!), z.B. wunder Punkt bei mir “Ich nehme mich selbst nicht so wichtig” – Zack, nerven mich v.a. Menschen, die sich unheimlich wichtig nehmen. Anderes Beispiel: Meine Frau ist eine 100% Macherin und Organisatorin – Zack, ist sie sie meist dann genervt, wenn der andere etwas verplant ist und es an Tatkraft mangeln lässt. Was ist es bei dir? Was ist dein wunder Punkt?    


Grenzen setzen und Auszeiten nehmen

Achte auf dich selbst. 1. Tim 4:16

Setze Grenzen, indem du der Person z.B. aus dem Weg gehst. Du kannst nicht kontrollieren, wie der andere sich verhält, aber du kannst die Anzahl der Möglichkeiten begrenzen, die er hat, um dir auf die Nerven zu gehen. Wenn die nervende Situation schon eingetreten ist, versuche zumindest eine kurze Auszeit zu ermöglichen (z.B. auf Toilette gehen). Indem du dir Zeit gibst, um deine Gefühle zu verarbeiten, schaffst du einen Filter zwischen deinem Gehirn und deinem Mund. Dieser Filter kann dich davon abhalten, auf eine Art und Weise zu reagieren, die die Situation verschlimmern könnte. Lass deine Gefühle in diesem Moment zu, ganz egal wie sie sind. Sobald du deinen Emotionen Luft gemacht hast, mach etwas, um dich zu beruhigen. Meditiere, mache Atemübungen oder gehe spazieren. Ja, auch das ist eine Möglichkeit der Weisung Jesu zu folgen:

Haltet Frieden untereinander. (Mk 9:50)  

 


Verändere deine Denken – Bedenke Möglichkeiten

Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl, das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten. Andreas Tenzer

Gedanken schaffen Gefühle. Gefühle schaffen Verhalten und dieses hat gute oder schlechte Konsequenzen. Denke positiv. Dann verringern sich auch die nervende Situationen. Und wenns dann doch soweit ist, bedenke deine Möglichkeiten: Ziehe in der nervenden Situation selbst andere Möglichkeiten der Reaktion in Betracht. Mache eine geistige Liste von anderen Reaktionen, die du hast. Gehe diese Liste durch und frage dich, was eine bessere Reaktion sein könnte.Und bei alldem. Nimm Kontakt zu Jesus auf, er ist bei dir in diesen Situationen und wird dir helfen, wenn du ihn darum bittest. Herr Jesus Christus, hilf mir beim Umgang mit Menschen, die mich nerven. Befreie mich da, wo ich gedanklich eingesperrt bin und keine Möglichkeit erblicke.    


Sei stolz auf deine Erfolge

Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen. Friedrich Nietzsche

Wenn du es erfolgreich schaffst, dich nicht zu ärgern, gratuliere dir. Der Prozess erfordert viel Disziplin und ist etwas, auf das du stolz sein kannst. Andererseits musst du dir auch die Niederlagen vergeben können. Sei dankbar für die gelernte Lektion: Anstatt jeden Zwischenfall als unnötige Prüfung deiner Geduld und deines guten Willens zu sehen, sage dir, dass jede Person dir eine Möglichkeit bietet zu wachsen und ein besserer Mensch zu werden. Ja, danke Gott:

Mit Einsicht und Wissen erfüllte er sie und leitete sie durch Beispiele an, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. (Sirach 17,7)