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Frieden des Herzens

Frieden des Herzens

Friede des Herzens – Ruhige Seele

Nur auf Gott wartet still meine Seele. Ps 62:2

  “Stellen wir uns die Oberfläche eines Sees vor, über dem die Sonne scheint. Wenn die Oberfläche dieses Sees ruhig und unbewegt ist, dann kann sich die Sonne in fast vollkommener Weise im See widerspiegeln und zwar um so vollkommener, je ruhiger dieser ist. Wenn dagegen die Oberfläche des Wassers bewegt und unruhig ist, dann kann das Bild der Sonne sich nicht darin widerspiegeln. Ähnlich ist es mit dem, was in unserer Seele bei der Begegnung mit Gott geschieht. Je friedvoller und ruhiger eine Seele ist, um so stärker vermag Gott sich in ihr widerzuspiegeln, und je stärker sein Bild sich in uns einprägt, um so mehr kann seine Gnade in uns wirksam werden. Wenn unsere Seele jedoch unruhig und verwirrt ist, dann ist es für die Gnade Gottes sehr viel schwerer, in ihr zu wirken.” (Jacques Philippe) Achte darauf, gerade jetzt vor Weihnachten, dass dich die vielen Dinge um dich herum nicht beunruhigen und verwirren. Vertrauen, auch wenn mal wieder alles drunter und drüber läuft.    


Friede des Herzens – den Mut nicht verlieren

Das heilige Evangelium handelt fast ausschließlich vom Frieden. Franz von Sales

Bei aller Mühe, hin und wieder schaffen wir es nicht der “ruhige See” zu sein, wie gestern bei meiner Frau bei der Arbeit: Orkan!  Leben ist nie nur wunderschöner Sonnenschein, sondern oft auch Kampf mit uns selbst oder auch mit anderen. Bitte bedenke mein Freund, dass der Kampf nicht darin besteht, all unsere Fehler zu besiegen, niemals einer Versuchung zu erliegen und keine Schwächen und Mängel zu haben. Wäre dem so, so würdest du definitiv und unfehlbar besiegt, Kampf verloren! Der wirklich geistige Kampf jedoch besteht darin, dass wir es lernen, nicht den Mut sinken zu lassen, auch wenn wir manchmal fallen, nicht den Frieden unseres Herzens zu verlieren, wenn eine Niederlage uns widerfahren ist, uns nicht über die Maßen wegen unserer Fehler zu betrüben. Das Evangelium beginnt mit dem Frieden und es schließt mit dem Frieden, um uns zu lehren, dass dies das Erbe ist, dass Gott uns, seinen Kindern, hinterlassen hat. Der Friede des Herrn sei mit dir und begleite dich durch den heutigen Tag.    


Friede des Herzens – beruhigende Gottesnähe

Wer vermöchte uns zu trennen von der Liebe Christi. Röm 8,31

 Ich pflege wie du die Nähe zu Gott. Diese gepflegte Gottesnähe beruhigt den Sturm in uns. Sie lässt einen in dem oft turbulenten Alltag den Blick aufs Wesentliche nicht verlieren. Worauf kommt´s denn wirklich und ausschließlich an: uns als geliebte Kinder unseres Vaters zu erkennen, sonst nichts! Und dennoch: an manchmen Tagen brischt die Welt auf dich so dermaßen ein, dass man dann doch den Blick verliert, sich mitreißen lässt, beunruhigen, stressen lässt. Es ist, wie es eben ist. Wir sind nicht vollkommen. Aber jeder Tag ist ein neuer Anfang, eine neue Chance, ein neues Geschenk, dass wir dankbar annehmen und nach bestem Wissen und Gewissen das Beste daraus machen. So lebe diesen Tag mit dem Vater, vertraue auf Christus unseren Herrn und lass dich führen durch den heiligen Geist


Friede des Herzens – Sprung ins Leere 

Gott gibt in dem Maße, wie wir es von ihm erwarten. Johannes vom Kreuz

Das Maß der göttlichen Vorsehung für uns ist das Vertrauen, das wir in sie haben. Franz von Sales

  “Viele glauben nicht an die göttliche Vorsehung, weil sie niemals eine Erfahrung mit ihr gemacht haben, aber sie machen keine Erfahrung von ihr, weil sie niemals den Sprung ins Leere wagen, diesen Schritt des Glaubens, sie lassen der Vorsehung niemals die Möglichkeit des Eingreifens: sie berechnen alles, treffen Vorsorge für alles, suchen alle Probleme allein zu lösen, wobei sie nur auf sich selbst zählen statt auf Gott. So lange ein Mensch, der mit einem Fallschirm springen soll, sich nicht ins Leere gestürzt hat, kann er nicht fühlen, ob die Stricke des Fallschirms ihn halten, denn dieser hatte ja noch nicht die Möglichkeit zu öffnen. Zuerst muss man springen, und erst dann kann man sich gehalten fühlen.” Jacques Philippe  

   


Frieden des Herzens – Blick auf Jesus 

Man kann niemals oft genug auf die Notwendigkeit des schweigenden betrachtenden Gebetes hinweisen, diese wahre Quelle des inneren Friedens. Jacques Philipp

  “Viele Leute sind deshalb in Unruhe, weil sie keine Kontemplativen sind, weil sie sich nicht die Zeit nehmen, ihr Herz zu nähren und ihm den Frieden wieder zu geben durch einen auf Jesus gerichteten Blick der Liebe. Es ist für uns nötig, die Sanftheit und Zärtlichkeit des Herzens Jesu zu spüren. Lernen wir es daher, uns hinzugeben, Gott vollständiges Vertrauen entgegen zu bringen und zwar in großen wie in den kleinen Dingen, mit der Einfachheit der Kinder und Gott wird sich offenbaren in seiner Zärtlichkeit, seinem Vorausschauen, seiner manchmal ganz erschütternden und ergreifenden Treue.” (Jacques Philippe). Als passendes Bild für den Blick auf Jesus heute eine Herz-Jesu-Statue, die ich am Wochenende von einem lieben Freund und Seelenverwandten geschenkt bekommen habe. Und nach den 100 Neuanmeldungen gestern (Danke fürs Weiterleiten, ui, das war ein bissel WhatsApp Stress gestern), passt es ja auch gleich, dass ihr mal ein optisches Bild von mir seht….mit meiner neuen Herz Jesu Statue. Ich bin sooooo unfotogen.


Frieden des Herzens – Loslösung und Entsagung 

Ah, wenn man wüßte, was man gewinnt, wenn man allen Dingen entssagt! Therese vom Kinde Jesu

“Das Maß unseres inneren Friedens ist das Maß unserer Hingabe, also unserer Loslösung. Der Mensch, der sich an irgend etwas anklammert, der einen bestimmten Bereich seines Lebens für sich selbst reservieren will, um ihn nach eigenem Gutdünken zu organisieren, ohne sich vollständig in die Hände Gottes zu überlassen, hat eine schlechte Rechnung aufgestellt. Der heilige Johannes vom Kreuz drückt dies so aus: “Alle Güter wurden mir geschenkt von dem Augenblick an, da ich sie nicht mehr gesucht habe.” (Jacques Philippe). Ganz wichtig ist mir da der Gedanke, das Entsagung oder Loslassen nicht meint, dass man sich aus der Welt zurück zieht. In der Welt leben, bei der Arbeit, in der Familie und woanders….das ist Leben, aber eben gelebtes Leben in den Händen Gottes, genau das meint, sein Leben Gott zu weihen, ein lebendiges Opfer zu sein.