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Kraftquellen

Kraftquellen


Sich selbst lieben

Vergess nicht, dich selbst zu lieben. Sören Kierkegaard

“Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht, Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.” Bernhard von Clairvaux  


In Bewegung bleiben

Luft und Bewegung sind die eigentlichen geheimen Sanitätsräte. Theodor Fontane

Bewegung tut nicht nur köperlich gut. Es ist nachgewiesen, dass hier auch Stresshormone abgebaut werden. Die Möglichkeiten der Bewegung sind vielfältig, vom normalen Spazieren gehen bis hin zum Fitness-Studio. Ich merke bei mir, wenn ich die tägliche Bewegung unterlasse, werde ich gestresst, gereizt gegenüber anderen, nachlässig im Gebet u.v.m. Bewegung hat dadurch durchaus einen spirituellen Aspekt und sollte daher nicht in Richtung “Fitnesswahn” entgleiten. Ich bete z.B. häufig beim Spazieren gehen. Tu dir Gutes. Liebe dich. Bewege dich: _Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen. Teresa von Ávila    


Rückzugsinseln schaffen

Wer sich selbst nichts Gutes gönnt, was sollte der anderen Gutes tun? Sirach 14,5

Multitasking, pausenlose Aktivität, ständige Erreichbarkeit. Das tut uns nicht gut, das Ruhen der Seele in Gott gerät dadurch in ein Ungleichgewicht. Hier hilft nur eine bewusste Unterbrechung, auch Jesus hat sich immer wieder zurück gezogen. Zeitlich fängt das mit einem kurzen Hinsetzen und “tief durchatmen”, kann aber je nach Möglichkeit auch etwas länger sein (Mittagsschlaf, Musik hören, gemütlich einen Kaffee trinken etc.) bis hin zu einer mehrtägigen Auszeit (z.B. im Kloster). So oder so: Gönne dir etwas Gutes, damit es dir gut geht und dann tue deinem Nächsten Gutes. Gott segne uns und diesen Tag.  


Der Sonntag

Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie. Albert Schweitzer

Der Sonntag ist nicht nur dafür da, um wieder fit für die Woche zu werden. Er hat auch einen heiligen Eigenwert, wo Gott selbst im besonderen Maße im Mittelpunkt steht. Wir tanken hier auf: körperlich und geistig-spirituell. Machen wir das nicht, dann verdorrt unsere Seele. Deine Gestaltung und dein Erleben wirkt sich auf die ganze Woche aus. Es ist nicht so, dass der Sonntag am Ende weggeschlossen wird. Er wirkt in deiner Seele weiter und er ist und bleibt für uns alle ein ganz besonderer Tag, eine unersetzliche Kraftquelle.    


Zeit mit dem Partner verbringen

Sie sind also eins und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. Mt 19:6

Das finde ich richtig wichtig. Das gemeinsame Leben kommt vom rechten Weg ab, wenn wir zwar vor Gott “eins sind und nicht mehr zwei”, wir aber kaum gemeinsame Zeit verbringen. Zeiten mit “Genussfaktor” – das festigt das Band der Ehe, neben den vielen täglichen Herausforderungen in Arbeit und Familie. Gemeinsame Erlebnisse, Gespräche, eine längere Umarmung, kurze Streicheleinheiten, einen Kuss zur Begrüßung u.a. sind Ausdrucksformen der Liebe, wo unsere im Körper wohnende Seele spürt, dass sie geliebt ist. Wir kommen nicht allein mit Worten aus….Gemeinsame Zeit und Berührungen sind unverzichtbar wichtig und geben Kraft.    


Gott

Ich liebe dich, Herr! Du bist meine Kraft! Psalm 18:2

Gott ist letztlich die eigentliche Kraftquelle, die Quelle des Lebens, lebenspendendes Wasser, Brot des Lebens, der unsere Seelen führt und stärkt, vor allem wenn wir möglichst häufig online mit ihm sind. Das ist für mich das Bestaunenswerteste überhaupt: wir können immer, überall und in jeder Situation diese Beziehung aktivieren, online gehen zu Gott, aus dem wir einst hervor gegangen sind, geschaffen in Liebe in einer unverwechselbaren Einmaligkeit. Lasst uns stets mit ihm verbunden leben, nicht nur Sonntags.