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Tugenden


Die Bienenkönigin als die Liebe – Über die Liebe –

Am größten aber unter ihnen ist die Liebe. 1. Kor 13:13

Die Bienenkönigin ist das Zentrum des Bienenvolkes. Ohne sie geht nichts und alle folgen ihr nach. So ist auch die Liebe das Zentrum aller Tugenden, ohne sie sind alle Tugenden nichts. Wenn du die Liebe immer neu in deiner Seele pflegst, wirst du von allein die entsprechenden Tugendwerke hervorbringen (Sanftmut, Demut, Bescheidenheit, Freundlichkeit etc.). Der Mensch der Liebe löst sich immer wieder vom eigenen Ich hin zum Du, sich beständig an andere verströmend aus dem nie versiegenden Quell der Liebe.

Liebe und tue, was du willst. Augustinus


Der Blick auf Jesus (über das Ertragen)

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Heb 12:2

Allerlei Unangenehmes erfährt uns im Leben, vom ganz Großen bis hin zum einerlei des Alltags: von fernen Menschen, aber viel zu häufig auch von uns nahen Menschen, was ungleich mehr weh tut. Dies und das lässt sich vermeiden, vieles nichts und hier geht es um die Tugend des geduldigen Ertragens der Schwierigkeiten. Schau oft auf den gekreuzigten, nackten, gelästerten, verleumdeten, verlassenen und mit aller Art von Traurigkeit und Leiden beladenen Jesus. Bedenke, dass alle deine Leiden weder in der Art noch im Ausmaß auch nur im geringsten damit verglichen werden können. Lerne von ihm die Tugend des Ertrages.

Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu ertragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren. Martin Luther King


Die geerdete Blume (über die Demut)

Begegnet ihm mit Demut und Verehrung. Ps 22:24

Die Blumen blühen, solange sie im Boden wurzeln. In der Hand verwelken sie. Darum halte den Kontakt zum Boden, soll heißen: bleibe demütig, geerdet. Der Gipfel der Demut aber besteht darin, dass man nicht nur freiwillig seine Niedrigkeit anerkennt, sondern sie liebt und gern auf sich nimmt. Sei eine Blume unter vielen, ohne dich für etwas Besseres zu halten. Denke stets daran, was Gott dich in deiner Schönheit als Kind Gottes geschaffen hat und dir unzählbar Gutes tut. Sei dankbar, was er dir alles gegeben hat. Was haben wir denn Gutes, das wir nicht empfangen hätten?

Demut heißt nicht, sich vor Menschen bücken, sondern Gott allein die Ehre geben. Friedrich von Bodelschwingh


Rufen zu Gott im Sturm
– Über die Sanftmut zum Nächsten –

Eure Sanftmut lasset alle Menschen erfahren! Phil 4:5

Rufen wir Gott an, wenn ein Sturm in uns wütet. Er wird ihn zum Schweigen bringen und es wird eine große Ruhe sein. Der Anfang der Zornlosigkeit ist dabei das Schweigen der Lippen bei aufgebrachtem Herz. Hat der Sturm allerdings schon Schäden im zwischenmenschlichen Bereich verursacht dann mache den Fehler sofort wieder gut durch einen Akt der Sanftmut gegen jene, über die du in Zorn geraten bist. Das kann schon ein einzelnes Wort sein. Wie Wasser das Feuer löscht, so dämpft ein sanftes Wort den Zorn. Stärke die Tugend der Sanftmut darüber hinaus, indem du auch bei Sturm Stille alles so ruhig und sanft wie möglich sagst und tust.

Durch Sanftmut wirst du mehr gewinnen als durch Gewalt und Ungestüm. Jean de la Fontaine


Fallen (Über Sanftmut zu sich selbst)

Da schrie ich zu dir um Hilfe, o Herr, tief unten aus der Grube flehte ich dich an. Klg 3:55

Sanftmut nicht nur dem Nächsten gegenüber, sondern auch mit sich und seinen Fehlern. Ja, unsere Fehler sollen uns leid tun, aber wir sollten über sie niemals bitter, ärgerlich und zornig sein. Nicht über deinen Ärger ärgern, nicht wütend sein auf die eigene Wut, denn das alles hat seine Wurzel in der Eigenliebe, die sich aufregt, weil sie noch unvollkommen ist. Wir werden immer wieder in die Grube fallen. Haben wir einen Fehler begangen, dann mahnen wir unser Herz ruhig und liebevoll, reden wir ihm zu, sich zu bessern, dann wird die Reue viel tiefer ins Herz eindringen und es nachhaltiger beeinflußen als eine verärgerte, zornige und stürmische Reue. Rufen wir die Barmherzigkeit Gottes an, vertrauen wir auf sie. Sie wird uns helfen.


Ruhiger Fluss und sanfter Regen – Über das ruhige Tun –

Wer eilt läuft Gefahr anzustoßen. Spr 19,2

Die Arbeit ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. Versuche sie stets ohne Unruhe und Hast zu tun, denn das hindert uns, eine Sache gut zu machen. Flüsse, die in der Ebene ruhig dahinfließen, tragen große Schiffe mit reicher Fracht. Ein Regen, der sanft auf das Feld niederrieselt, macht es fruchtbar. Reißende Ströme dagegen überschwemmen das Land und sind für den Schiffsverkehr ungeeignet, wie auch Platzregen und Wolkenbrüche Wiesen und Felder verwüsten. Nie ward gut getan, was mit Hast und Ungestüm verrichtet wurde. Wir arbeiten rasch genug, wenn wir gut arbeiten.


Die geschenkte Erde – Über Gottes Gnadengeschenke – 

Das Land brachte eine gute Ernte hervor, unser Gott hat uns reich beschenkt. Ps 67:7

Das Land ist unser Leben. Die gute Ernte sind die Tugenden, die in den Werken sichtbar werden. Bilden wir uns nichts auf unsere Tugenden ein, sie sind allein die Frucht, die aus Gottes Segen wachsen, die aus seinem freundlichen Blick auf uns erblühen. Gott ist gut und handelt an uns gut. Er allein ist unsere Rettung. Freude und Jubel ist darüber in unserem Herzen. Dank und Preis sei Gott!

Er segne uns auch weiterhin! Ps 67:8


Der Seemann – Darüber alles mit Gott zu tun

Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand. Ps 63:9

Fliegen sind eine Plage nicht wegen ihrer Stärke, sondern wegen ihrer Menge. Deswegen verwirren uns große Aufgaben weniger als eine große Zahl kleiner Aufgaben. Nimm sie alle in Ruhe hin, wie sie kommen. Bemühe dich, sie der Reihe nach zu erledigen, eins nach dem anderen. Wolltest du sie alle auf einmal ohne rechte Ordnung bewältigen, dann übernimmst du dich, ermüdest deinen Geist und wirst unter der Last erliegen, ohne etwas erreicht zu haben. Schau immer wieder zu unserem Vater auf, ob ihm dein Tun und dein Wandel recht ist. Hüte dich vor allem, seine Hand loszulassen. Blicke immer wieder zu ihm auf gleich dem Seemann auf offenem Meer. Um seine Richtung einzuhalten, schaut er mehr auf den Himmel als auf das Wasser, auf dem er dahinfährt. So muß auch dein Herz sein: offen nur dem Himmel, unzugänglich für vergänglichen Reichtum. So wird Gott mit dir, in dir und für dich arbeiten, und deine Arbeit wird dir Freude bereiten.


Frischer Tau – Über die Freundschaft

Wie schön und angenehm ist es, wenn Brüder in Frieden zusammenleben! Ps 133:1

Liebe jeden mit echter Nächstenliebe. Freundschaft dagegen schenke nur solchen, die mit dir Verbindung in wertvollen Dingen aufnehmen können. Ich spreche hier nicht von der einfachen Nächstenliebe, die wir allen Menschen schulden, sondern von der geistlichen Freundschaft, in der zwei, drei oder mehr Seelen einander ihre Frömmigkeit mitteilen, ihre geistigen Empfindungen austauschen und eins werden im Geist. Solch ein Zusammenleben ist “wohltuend wie frischer Tau […] Dort schenkt der Herr seinen Segen.”(Ps 133,3)

Wie schön ist es, herzlich verbunden zu sein. Mit wem bist du auf diese Weise herzlich verbunden?


Der starke Hirsch – Über den achtsamen Umgang mit sich

Der Herr macht mich stark. Er beflügelt meine Schritte, wie ein Hirsch kann ich über die Berge springen. Hab 3:19

Der Hirsch kann schlecht laufen, wenn er zu mager ist. So können auch wir nur schlecht den täglichen Lebensweg gehen, wenn wir geschwächt sind, sind dann auch schwächer in der Liebe, nachgiebiger bei Versuchungen, gedankenloser beim Gebet. Daher achte auf deine Gesundheit. Gehe achtsam mit dir selbst um. Hergehoben sei hier besonders der Schlaf. Die Nacht soll dem Schlaf dienen. Schlafe soviel, dass du tagsüber mit frischer Kraft deine Arbeit tun kannst.

Beim Essen, Trinken, Schlafen und gegenüber den anderen Bedürfnissen des Leibes soll der Knecht Gottes mit weisem Maße dem Körper Genüge leisten, damit Bruder Leib nicht aufbegehren könne. Franz von Assisi


Zwiesprache mit dem Herzen – Über den inneren Rückzug)

Am nächsten Morgen stand Jesus vor Tagesanbruch auf und zog sich an eine einsam gelegene Stelle zurück, um dort allein zu beten. Mk 1:35

Um den Nächsten zu lieben, darf ich ihn nicht meiden. Die Gesellschaft und Zusammenkunft mit anderen ist sehr wichtig. Ebenso ist dies wichtig: Um sich selbst zu lieben, muss man ebenso in sich selbst bleiben, alleine sein um Zwiesprache mit deinem Herzen zu halten. Es geht dabei nicht gleich um ein Mönchsleben oder diverse Meditationsmethoden, sonder schlicht und einfach darum, ein wenig für sich zu sein: in deinem Zimmer, im Garten oder sonstwo, wo du leichter Einkehr halten und deine Seele durch gute Gedanken neu beleben und stärken kannst. Diese kleinen Rückzugs-Wüsten werden für uns zur Quelle werden.


Das Messer des Chirurgen – Über achtsame Sprache I

Ich will auf meine Wege achten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten. Ps 39:2

An der Zunge kann ein Arzt mitunter die Krankheit eines Menschen erkennen. So zeigen unsere Worte ebenso die Beschaffenheit unserer Seele an. Hüte dich sorgfältig, irgendein ungutes Wort zu sagen. Nichts ist der Liebe und noch mehr der Frömmigkeit so entgegen gesetzt wie die Verachtung des Nächsten. Die Schlange hat eine gegabelte Zunge mit zwei Spitzen. So schaden schlechte Worte über andere sowohl den, der sie hört wie auch den, über den gesprochen wird. Rede also niemals von irgend jemand lieblos. Meine Zunge ist, während ich vom Nächsten spreche, wie das Messer in der Hand des Chirurgen, der zwischen Nerven und Sehnen schneidet. Der von mir beabsichtigte Schnitt muß so haargenau geführt werden, daß ich nicht mehr und nicht weniger sage, als wirklich an der Sache ist.


Der bewachte Mund – Über achtsame Sprache II

Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen! Ps 141:3

Deine Sprache soll ruhig, offen und gerade, schlicht, natürlich und aufrichtig sein, nicht doppelzündig oder schlau. Sage nie die Unwahrheit. Hüte dich davor bewusst zu lügen. Gott ist der Gott der Wahrheit. Hast du dennoch mal gelogen, so stelle so schnell wie möglich wieder richtig. Eine aufrichtige Entschuldigung wirkt immer besser als eine noch so schöne Lüge. Hüte dich aber ebenso davor, nicht unbedingt alles herauszusagen, was wahr ist. Zuweilen ist es klug, die Wahrheit durch geschickt gewählte Worte zu verbergen.

Der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit. Weisheit 1,5


Die hundert Gesichter – Über gutes Urteilen

Ich bin nicht wie die übrigen Menschen. Lk 18,11

Wir urteilen über den Nächsten mit unerbittlicher Strenge, uns selbst aber richten, das wollen wir niemals. Ursache ist u.a. der Stolz, der meint sich selbst zu bestätigen und zu bewundern, indem er den anderen herabsetzt und sich an ihren Fehlern freut und wie gut man doch selber ist. Andere wiederum denken immer nur gut von denen, die sie lieben und nur schlecht von jenen, die sie nicht mögen. Die Liebe ist das wirksamste Heilmittel gegen all  das Urteilen. So mußt auch du immer zugunsten des Nächsten urteilen, soweit es nur möglich ist. Hätte eine Handlung hundert Gesichter, so sollst du das schönste ansehen. Wenn wir auch die Sünde nicht entschuldigen können, so wollen wir doch Mitleid haben und sie der noch am ehesten erträglichen Ursache zuschreiben, wie der Unwissenheit oder Schwäche

Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden. 1. Kor. 11:31


Der überspannte Bogen – Über die Erholung

Geht jetzt an einen einsamen, stillen Platz! sagte Jesus zu ihnen. Ihr habt Ruhe nötig! Mk 6,31

Geist und Körper verlangen von Zeit zu Zeit nach Entspannung durch Erholung. Cassian erzählt, ein Jäger habe den Evangelisten Johannes eines Tages mit einem Rebhuhn auf dem Arm angetroffen, das er streichelte. Der Jäger konnte nicht verstehen, wie ein solcher Mann seine Zeit mit so gewöhnlichen Dingen vertun könnte, worauf Johannes ihn fragte: Warum trägst du deinen Bogen nicht immer gespannt? Der Jäger antwortete: Wäre der Bogen immer gespannt, dann hätte er nicht mehr die Kraft zurückzuschnellen, wenn man ihn braucht. Der Apostel antwortete: Wundere dich also nicht, wenn auch ich die angestrengte Aufmerksamkeit des Geistes ein wenig vermindere, um mich zu erholen. Nachher kann ich mich um so frischer der Betrachtung widmen.

Wo und wie erholst du dich? Bedenke: Dein Bogen darf nicht immer angespannt sein. Das macht dich kraftlos.


Der Blick – Über die kleinen Liebesdienste

Mit einem einzigen Blick hast du mein Herz gestohlen.  Hdl 4:9

Der Blick in die Augen des anderen ist etwas banal Alltägliches und doch so wichtig. So ist es auch mit unserem Tun: wer Jesus dient, sollte den kleinen, unscheinbaren Dingen ebensoviel Sorgfalt widmen wie den großen. Sei bereit alles für Jesus zu geben, selbst dein Leben, wenn dir aber die göttliche Vorsehung nicht diese großen Prüfungen schickt, so ertrage gelassen die kleinen Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten, die kleinen alltäglichen Opfer, lege in diese viel Liebe hinein. Diese täglichen kleinen Liebesdienste, alle diese kleinen Leiden in Liebe angenommen erfreuen die göttliche Güte. Da sich solche Gelegenheiten sehr oft bieten, bieten sie einen unschätzbaren Reichtum für geistlichen Wachstum. Bleibe beharrlich dabei, dich tapfer zu überwinden bei den kleinen täglichen Ärgerlichkeiten.

Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten: kleine gibt es immer !!!


Messen mit zweierlei Maß – Über die Gerechtigkeit (1)

Der Herr verabscheut das Messen mit zweierlei Maß und hasst das Wiegen mit zweierlei Gewicht. Spr 20:10

Den Nächsten klagen wir wegen des kleinsten Vergehens an, uns selbst aber entschuldigen wir auch bei schweren Verfehlungen. Für die anderen soll die strenge Gerechtigkeit gelten, für uns aber Barmherzigkeit und Nachsicht. Unsere Worte soll man stets gut aufnehmen, wir dagegen sind empfindlich gegen das kleinste Wort der anderen und regen uns darüber auf. Können wir jemanden nicht leiden, dann kann er uns nichts recht machen und wir finden alles schlecht, was er tut und nörgeln immer an ihm herum. Haben wir aber Gefallen an einem, dann mag er tun was immer, wir wissen es stets zu entschuldigen.


Messen mit zweierlei Maß – Über die Gerechtigkeit (2)

Du sollst nicht zweierlei Gewichtssteine in deinem Beutel haben, einen größeren und einen kleineren. 5. Mose 25:13

Wir klagen gleich über den Nächsten, wollen aber nicht, daß man sich über uns beklage. Was wir für andere tun, scheint uns immer zu viel, was andere für uns tun, zählt in unseren Augen nicht. Wir haben ein mildes, nachsichtiges und höfliches Herz für uns, gegen die anderen aber ein hartes, strenges und unerbittliches. Sei also gleichmäßig gerecht in all deinem Tun. Versetze dich immer in die Lage deines Mitmenschen und ihn an deine Stelle, dann wirst du richtig urteilen. Prüfe darum oft dein Herz, ob es gegen den Nächsten so gesinnt ist, wie du es von ihm erwartest, wenn du an seiner Stelle wärest, dann handelst du richtig.


Ein Meditationsbild

Das Bemühen um die Reinigung unserer Seele kann und soll nur mit unserem Leben ein Ende finden. Franz von Sales

Heute schicke ich gewissermassen als visuelle Zusammenfassung des Buches Philothea von Franz von Sales ein von mir erstelltes Meditationsbild. Es dient mir u.a. auch als Lesezeichen für mein Psalmenbuch, aber viel mehr noch lasse ich mich davon immer wieder ansprechen, abhängig davon, was in meinem Leben gerade los ist und was mich beschäftigt.


Der Alltag als Dauerexerzitium

Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die in Wahrheit uns gehört und die wir dem Willen Gottes gehorsam gebrauchen müssen. Blaise Pascal

Der Alltag ist nicht grau, sonder er wird zum Abenteuer der Seele. Die ewige Wiederholung im Außen wird zur nie versiegenden Quelle nach innen. Es gilt unseren Alltag als Übung zu begreifen. Die gestern visuell dargestellten Aspekte können Übungsfelder sein. Es geht darum zu spüren, was gerade Thema ist, was ansteht, von Tag zu Tag neu. Es gibt wohl nichts Besseres und nichts Unersätzlicheres als das Morgengebet, um eben dass in der Zwiesprache mit Gott zu erspüren.