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Christus unser König

Christus unser König



Folge seiner königlichen dienenden Demut

Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. Mt 27,42

 Im Mittelpunkt des Königtums Jesu Christi steht das Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung. Am Kreuz wird er als König verspottet. Paradoxerweise ist das Kreuz, dem sich Jesus frei auslieferte, das Zeichen seines Königtums. Weil er sich zum Sühneopfer hingab, wird Jesus zum König für alle Menschen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Dieses paradoxe Königtum bezeugen und verkündigen wir, indem wir seinem Weg folgen, seine Logik annehmen, die Logik der Demut und des Dienstes, des Weizenkorns, das stirbt, um Frucht zu bringen. Ahme seine Demut und seinen Dienst nach!  Gott tritt nicht im Stil einer königlichen Repräsentation auf, sondern im Stil von Bethlehem und Golgatha. Paul Deitenbeck


Vertraue der Macht der Liebe seines Königstums

Gott aber, dem ewigen König, der unsterblich und unsichtbar ist, dem alleinigen Gott gebühren Lob und Ehre in alle Ewigkeit. Amen! 1. Tim 1:17

 Sein Königtum gründet in der Liebe Gottes, die er der Welt durch sein Opfer gebracht hat. Es ist die göttliche Macht der Liebe, welche im Zentrum seines Königreichs steht. Es ist die Macht seiner Liebe, die es versteht, Gutes aus dem Bösen zu gewinnen, mein verhärtetes Herz zu erweichen, Frieden in unseren Streit zu tragen, Hoffnung in mein Dunkel zu bringen. Meine Entscheidung für Christus garantiert keinen Erfolg nach den Kriterien der Welt, sichert jedoch jenen Frieden und jene Freude, die allein Christus mir schenken kann. Darum immer wieder neu: vertraue dem König Christus. Sein Königtum ist Barmherzigkeit. Seine Herrschaft heißt Dienen. Seine Macht ist die Liebe.


Empfange den König

Er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit und seines Königreichs wird kein Ende sein. Lk 1:33

 An Jesus glauben bedeutet auf sein Wort zu hören und das Wort selbst in der Gestalt des Brotes zu empfangen. In unseren Herzen und in den Worten der heiligen Schrift ist er hier und steht lebendig vor uns. Und in der Gestalt von Brot und Wein wird er auf dem Altar gegenwärtig und für uns auf’s Innigste empfangbar. Thomas von Aquin sah die Eucharistie als Königsmahl. Und das ist sie! Welch Gnade! Welch Freude! Wir bitten: Verbirg Dich nicht Herr, bleibe bei uns, daß wir Dich berühren können und Deine Nähe erfahren! Gib, daß wir immer bei Dir bleiben wollen! Sei Du unser König, der unser Leben und all unser Tun regiert! Der Glaube ist die Hand eines Bettlers, die sich ausstreckt, um die Gaben des Königs in Empfang zu nehmen. Corrie ten Boom


Wende dich im Gebet zu deinem König

Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Joh 18,36

 Sein Königreich ist grenzenlos, d.h. seine Liebe wendet sich allen Menschen zu! Wir sind im Herzen Gottes, das ist unser tiefes Vertrauen. Im Gebet wenden wir uns dem König zu. Theresia vom Kinde Jesu vergleicht das Gebet mit einer Königin die allzeit freien Zutritt hat beim König und alles erlangen kann, worum sie bittet, denn seine Macht und Herrschaft besteht in der dienenden Liebe, die den Weg des Kreuzes ging.  Diese Tat des Herrn bleibt in seinem Herzen in Ewigkeit, ist immer gegenwärtig und diese Haltung seines Herzens zieht uns an, vereint uns mit ihm.  Für mich ist das Gebet ein Schwung des Herzens, ein einfacher Blick zum Himmel empor, ein Schrei der Dankbarkeit und der Liebe, aus der Mitte der Prüfung wie aus der Mitte der Freude; kurz, es ist etwas Großes, Übernatürliches, das mir die Seele weitet und mich mit Jesus vereint. Theresia vom Kinde Jesu


Lass dich vom königlichen Hirten weiden

Du bist der Mann, der mein Volk Israel weiden soll wie ein Hirte seine Schafe. 2. Sam 5:2

 Das Bild von Jesus als Hirten ist ein königliches Bild, denn Könige wurden im alten Israel als eingesetzte Hirten verstanden. Weiden ist seine königliche Aufgabe des Regierens. Halt dich im Leben fest an dem königlichen Hirten Jesus und überlaß dich ganz seiner treuen Liebe, die allein helfen kann. Er will sein Reich mit keinem anderen teilen als mit dir. Er will dein Herz ganz allein für sich haben. Er will darin wie ein König auf seinem Throne herrschen und deine Seele weiden. Er ist König und will in unseren Herzen, den Herzen der Kinder Gottes, herrschen. Hätte ich früher erkannt, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig allein gelassen. Theresa von Avila


Königtum und Wahrheit

Ich bin ein König. Und dazu bin ich Mensch geworden und in diese Welt gekommen, um ihr die Wahrheit zu bezeugen. Joh 18:37

 Als Jesus nach dem Wunder der Brotvermehrung merkte, dass die Leute ihn im weltlichen Sinne zum König ausrufen wollten, zog er sich schlicht zurück. Jünger Jesu zu sein bedeutet, sich von jeglichen weltlichen Maßstäben los zu sagen (Macht, Besitz, Erfolg etc ). Jesus bezieht sein Königtum auf die Wahrheit eines Gottes, der die Liebe ist und diesen Gott bezeugen wir. Das ist unsere Berufung als Jünger Christi. Diese Wahrheit, von der Christus Zeugnis gibt, verlangt in besonderer Weise nach unserer Antwort. Sie verlangt nicht nur das Erfassen, nicht nur die Annahme vom Verstand her, sondern eine Antwort, die sich aus dem ganzen Leben ergibt. Ein König, der ans Kreuz geht, muß der König eines wunderlichen Reiches sein. Nur, wer die tiefe Paradoxie des Kreuzesgedankens versteht, kann den ganzen Sinn des Wortes Jesu verstehen: Mein Reich ist nicht von dieser Welt (Joh 18, 36). Bonhoeffer


Christus König

Jerusalem, in dir regiert Davids Königshaus, in dir spricht der König das Recht. Ps 122:5

 Mein guter Jesus, König der ewigen Herrlichkeit, dir wende ich mich zu. Ich umfange Dich mit der ganzen Kraft meiner Seele. Ich bete Dich von ganzem Herzen an, ich erwähle Dich heute für immer zu meinem König. Dir will ich unverletzliche Treue bewahren. Ich glaube daran, dass du in deinem Wort, in den Sakramenten und im Nächsten lebendig bist. Ich bete dafür, daß du Herr in meinem Herz herrschst.  Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit