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Hdl Kap 8

Hdl Kap 8


Unter dem Apfelbaum, da habe ich deine Liebe geweckt. Hoheslied 8:5

Die unzerstörbare Einheit der Liebe nimmt ihren Anfang vom Apfelbaum, dem Baum der Liebe: das ist der Baum des Kreuzes. Dort hat Christus alles Trennende auf sich genommen. Durch Kreuz und Auferstehung hat er uns aus dem Todesschlaf der Gottferne geweckt. Das Kreuz ist Zeichen einer sich völlig entäußernden Liebe, des reinsten und stärksten Verlangens Gottes nach dem Menschen, der sich seiner Liebe verweigert. Bei einem Siegel ist das Wachs untrennbar mit dem Papier verbunden. Das Siegelzeichen zeigt, wem das Blatt Papier gehört. Der Bräutigam bittet die Braut, ihn wie ein Siegel an Herz und Arm zu tragen d.h., ihn in jedem Moment in ihrem Herzen und in ihren Gedanken zu tragen und ihn anzubeten in Liebe.


Die Liebe ist stark wie der Tod. Hld 8,6

Es ist eine heilige Haltung, Gott für alle Ereignisse, die seine Vorsehung anordnet, zu preisen und zu danken. Es ist eine heilige Haltung, es ganz ihm zu überlassen, in uns, über uns und mit uns zu schalten und zu walten, wie es ihm beliebt. Nichts wollen, sondern Gott wollen lassen! Allein in Erwartung zu sein, keine Tätigkeit, sondern ein einfaches Bereitsein, das zu empfangen, was geschehen wird. Und wenn die Ereignisse eingetreten und angenommen worden sind, verwandelt sich die Erwartung in Einwilligung und Zustimmung. Die Liebe allein gibt uns die Kraft, alles zu verlassen, vor allem unseren Eigenwillen.