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33 Micha

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate zum Buch Micha


Ich selbst, der Herr gehe als euer König an der Spitze. Micha 2:13

Wir können die Sanftmut Christi unter vier Umständen betrachten. Zunächst können wir die Sanftmut Christi in seinem gewöhnlichen Leben erkennen, denn all seine Gesinnungen waren friedlich: Er legte es nie darauf an, Streitgespräche zu provozieren, sondern vermied alles, was zu einer Auseinandersetzung führen konnte. Darin müssen wir ihn nachahmen. Ebenso scheint die Sanftmut Christi auf in seinen Zurechtweisungen. Er musste von seinen Verfolgern viel Schmach erleiden, und doch antwortete er ihnen nie wütend oder in einem aggressiven Ton. Seine Sanftmut tritt erneut in Erscheinung, wenn er jemanden in Gnade aufnahm. Er ließ sie an seinen Mahlzeiten teilnehmen oder nahm ihre Einladung an. Schließlich offenbart sich die Sanftmut Christi in seiner Passion, denn er ging in diese Passion wie ein Lamm, er, der, als er geschmäht wurde, nicht schmähte. Thomas von Aquin


Er bringt uns Frieden! Micha 5:4

Jesus sagte in einer seiner letzten Reden: »Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst« (Johannes 14,27). Weil Jesus auf diese Erde gekommen ist, haben wir die Möglichkeit, Frieden mit Gott zu erleben. Wir brauchen nicht länger Angst vor dem Gericht zu haben, und es wird keinen Kampf und keine Schuld mehr geben. Der Friede von Jesus gibt uns Sicherheit, auch wenn weiterhin Kriege stattfinden. Wenn Jesus zum zweiten Mal auf die Erde kommt, wird es keine Kriege mehr geben und alle Waffen werden vernichtet (4,3-5).


Mein Gott wird mich erhören! Micha 7:7

Eine Fürbitte ist ein Gebet, in dem ein Beter Gott für jemand anderen bittet. Gott ruft alle Christen auf, Vermittler zu sein. Es ist Gottes Wunsch, dass jeder Gläubige aktive Fürbitten leistet. Es ist ein wunderbares und erhabenes Privileg, dass jeder Christ mutig vor unseren Allmächtigen Gott mit diesen Gebeten und Bitten treten darf.


Ich verlasse mich auf den Herrn , ich warte auf seine Hilfe. Micha 7:7

Glaube ist keine Sache, die man anfängt und dann für immer hat. Glauben empfangen wir von Gott immer nur so viel, wie wir für den gegenwärtigen Tag gerade brauchen. Der Glaube ist das tägliche Brot, das Gott uns gibt. An uns liegt es diesen Glauben im Vertrauen anzunehmen. Vertrauen muss eingeübt werden. Immer wieder neu. Nur so kann es wachsen. Allerdings kannst Du nicht einfach beschließen, von heute an zu vertrauen. Vertrauen muß wachsen. Mein Glaube wurde vor allem durch Erfahrungen gestärkt, wo ich das ganz konkret im Kleinen wie im Großen erlebt habe. Durch die Erinnerung daran, wächst und vertieft sich mein Glaube.


Herr, wo ist ein Gott wie du? Du vergibst denen, die von deinem Volk übrig geblieben sind, und verzeihst ihnen ihre Schuld. […] Du liebst es, gnädig zu sein! Micha 7:18

Die Taufe ist das bedeutsamste Sakrament der Sündenvergebung. Sie vereint uns nämlich mit Christus, der für unsere Sünden gestorben ist, damit wir als neue Menschen leben. Christus, der für alle Menschen gestorben ist, will, daß jedem, der sich von der Sünde abwendet, die Pforten zur Vergebung immer offenstehen. Jedoch wird niemand durch die Taufgnade von aller Schwachheit der Natur befreit. Vielmehr hat jeder gegen die Regungen der Begierlichkeit, welche uns unablässig zu Sünden anregt, zu kämpfen.

Der Herr wird wieder Erbarmen mit uns haben und unsere Schuld auslöschen. Er wirft alle unsere Sünden ins tiefste Meer. Micha 7:19