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Jeremia Kap. 6-10

Fragt nach dem richtigen Weg, und dann beschreitet ihn. So findet ihr Ruhe für euer Leben. Jer 6:16

Zu wissen, was Gott will, zu wissen, was der Weg des Lebens ist, das ist unsere Freude. Der Wille Gottes entfremdet uns nicht, er reinigt uns (und das kann weh tun) aber so bringt er uns zu uns selber, und so dienen wir nicht nur ihm, sondern dem Heil der ganzen Welt. Wie oft gehen wir aber auf falschen Wegen verloren. Wir alle sind das verlorene Schaf, das in der Wüste keinen Weg mehr findet. Gott kann den Menschen nicht in solcher Not stehen lassen. Er steht selber auf, verläßt den Himmel, um das Schaf zu finden und geht ihm nach bis zum Kreuz. Er lädt es auf die Schulter, er trägt unser Menschsein, er leitet uns auf dem rechten Weg, indem er sich selbst als Weg offenbart.


Ihr müsst euer Leben vollkommen ändern. Jer 7:3

Diese vollkommene Änderung vollzieht sich in der umfassenden Hingabe und Leben mit Jesus. Das Buch Nachfolge Christi beschreibt dies so: Jesu edle Liebe spornt uns zu großen Taten an und ruft uns auf, immer größere Vollkommenheit zu erstreben. Die Liebe strebt aufwärts und läßt sich nicht durch niedrige Dinge fesseln. Die Liebe will frei sein und unbeschwert von aller irdischen Neigung … denn die Liebe ist aus Gott geboren und kann in keinem erschaffenen Wesen, sondern nur in Gott Ruhe finden. Der Liebende fliegt, läuft und ist voll Freude; er ist frei und läßt sich nicht aufhalten. Er gibt alles für alles und hat alles in allem, weil er, über alles erhoben, ruht in dem einen Höchsten, dem alles Gute wie einer Quelle entströmt

Ändert euer Leben von Grund auf! Jer 7:5


Ein Weiser soll nicht stolz sein auf seine Weisheit, der Starke nicht auf seine Stärke und ein Reicher nicht auf seinen Reichtum. Jer 9:22

So schön die Ehre ist, wenn sie uns als Geschenk zufällt, so hässlich wird sie, wenn man sich um sie bemüht, nach ihr verlangt und sie fordert. Wir sollten uns vor jeglichem Stolz und versteckter Ehrsucht hüten. Wer sich über andere erhebt, macht das Miteinander schwer, da er die anderen entwertet. Entscheidend ist nicht, was wir haben, sondern von wem wir es haben. Es gibt aber einen Stolz gibt, der froh macht: Stolz auf die Erkenntnis des Herrn. Dies drückt eine ganz intensive intime Gemeinschaft aus. So sehr will Gott uns persönlich bekannt sein.

Grund zum Stolz hat nur, wer mich erkennt und begreift, dass ich der Herr bin. Jer 9:23


Dir ist niemand gleich! […] Dir allein gebührt die Ehre. Jer 10:6-7

Der Herr aber ist der wahre und lebendige Gott, der ewige König. Jer 10:10

Sein Königtum gründet in der Liebe. Es ist die Macht seiner Liebe, die es versteht, Gutes aus dem Bösen zu gewinnen, mein verhärtetes Herz zu erweichen, Frieden in unseren Streit zu tragen, Hoffnung in mein Dunkel zu bringen. Sein Königreich ist grenzenlos, d.h. seine Liebe wendet sich allen Menschen zu! Er ist der fürsorgende königliche Hirte, wir seine Herde, die seine Stimme hört.

Im Gebet wenden wir uns diesem König zu. Durch das Gebet haben wir allzeit freien Zutritt beim König, dessen Herrschaft in der dienenden Liebe besteht.


Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken. Jer 10:23

Erhoffe alles von Jesus. Er wirkt, wenn du dich Ihm ganz überlässt. Jeden Tag vertraue ich weniger auf mich und mehr auf Jesus! Mein Leben liegt in seiner Hand. Jesus! In Dir ruhe ich. Mit dir alles, ohne dich nichts. Nur eines ist wichtig: ihm mehr zu vertrauen, ihn mehr handeln zu lassen, sich in allen Dingen an ihn wenden.

Wenn du Ihn nicht lässt, wird Er dich nicht lassen. Josemaría Escrivá