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Jeremia Kap. 31-35

Ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen. Jer 31,9

Das ist Gottes Zusage an uns. Er leitet uns. Häufig ist Gottes Plan für dich jedoch nicht klar sichtbar. Mutiges Vertrauen bedeutet, dass du nicht daran zweifelst, dass er dich führt, auch wenn es in der Realität auf den ersten Blick anders aussieht. Wähle die Hoffnung, die uns in Christus geschenkt ist. Jesus Christus ist der Arzt, der Tröster, der Leitende, der Wasserspender für alle.

Lass uns, Herr, in unseren Tag hinausgehen, ohne vorgefasste Ideen zu haben. Lass uns aufbrechen, ohne auf vorgezeichnete Wege zu achten. Gib dich zu erkennen. Denn wir wissen: man trifft dich unterwegs und nicht am Ziel. Madeleine Delbrêl

Mein Volk werde ich von aller Schuld reinwaschen. […] Ich will ihnen vergeben! Jeremia 33:8
Überall wird wieder Freude und Jubel herrschen. Jer 33:11

Ich tröste sie und mache sie wieder froh nach all ihrem Leid. Jer 31:13


Ich erkenne meine Sünden, sie tun mir leid. Jer 31:19

Seiner begangenen Fehler wegen soll man sich betrüben mit einer starken, besonnenen, beharrlichen, ruhigen, aber nicht mit einer aufgeregten, unruhigen, verzagten Reue. Nachdem du die Beleidigung verabscheut hast, umfange liebevoll die Demut, die du wegen deines Fehlers empfindest. Demütige dich vor Gott, rufe seine Barmherzigkeit an, wirf dich vor dem Angesicht seiner Güte nieder und bitte ihn deswegen um Vergebung. Ist das geschehen, so bleib in Frieden. Bleiben wir in Frieden, damit immer Ruhe in unserem Herzen herrsche.


Ich will den Erschöpften neue Kraft geben, und alle, die vom Hunger geschwächt sind, bekommen von mir zu essen. Jer 31:25

Der Weg mit Gott beinhaltet immer auch den Weg des Kreuzes. Du wirst meist an etwas zu leiden haben, ob es dir recht ist oder nicht. Immer wirst du das Kreuz finden. Entweder hast du körperlich zu leiden oder du fühlst dich seelisch bedrängt. Einmal fühlst du dich von Gott verlassen, ein andermal vom Nächsten geplagt und oft bist du dir selber die größte Last. Unterwerfe dich in allem Leid immer ganz Gott, der dir im Leiden hilft. In Mühen und Schwierigkeiten sein Herz weiten und seinen Mut vergrößern, denn dazu schickt Gott sie und lässt er sie zu.


Es kommt die Zeit, in der ich mit dem Volk Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließe. Jer 31:31

Durch unseren Glauben an Christus sind wir in diesem neuen Bund. Glauben bedeutet, sich ihm zu überlassen. Glauben bedeutet, im Heiligen Geist eine sehr persönliche Bindung zu unserem Schöpfer und Erlöser Jesus Christus aufzubauen und dafür zu sorgen, daß diese Bindung die Grundlage des ganzen Lebens ist. Die vollkommen einfache Seele hat so nur eine Liebe: Jesus Christus. Und diese Liebe hat wiederum nur ein Verlangen: Ruhen an seiner Brust, ihm alles Sorgen um das eigene Wohl überlassen.

Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. Jer 31:33


Nie werde ich aufhören, ihnen Gutes zu tun. Jer 32:40

Gott hat Freude daran, seinem Volk Gutes zu tun. Er tut uns Gutes aus dem einzigen Grund, dass er Freude daran hat. Das ist das Wesen der Liebe Gottes zu seinen Menschen. Liebe ist Freude, geliebten Menschen Gutes zu tun. Wir müssen uns bei Gott nichts Gutes verdienen, sondern er tut es, weil er Freude daran hat. Das Gute, das Gott uns tut, ist vielfältig. Gesundheit gehört dazu, Heilung von Krankheiten, seelisches und materielles Wohlergehen, Familie und Freunde. Nicht immer zugleich alles von allem. Das Gute, das Gott uns tut, besteht auch darin, uns ein Herz zu geben. Das eine Herz, das Gott uns gibt, ist der Glaube an ihn. Dieses eine Herz verbindet uns mit Gott und miteinander. Gott verbindet uns durch ein Herz und einen Wandel zu einer Gemeinschaft von Menschen, die Freude daran haben, einander Gutes zu tun. Wir müssen nichts weiter tun, als uns darauf einzulassen und sein Geschenk anzunehmen. Das macht unser Leben reich und schön und es freut und ehrt ihn. Professor Dr. Jürgen von Hagen

Es wird mir Freude bereiten, ihnen Gutes zu tun. Jer 32:41