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Jes Kap 45-48

Jes Kap 45-48


Ihr Wolken am Himmel, lasst Gerechtigkeit herabströmen und du, Erde, sauge sie auf und lass Heil und Gerechtigkeit hervorsprießen! Jes 45:8

Gott lädt zur Umkehr ein. Leidenschaftlich tut er das. In Jesus lässt er Gerechtigkeit vom Himmel herab strömen. Er ist die personifizierte Einladung zur Umkehr. Allein in ihm ist Rettung. Was müssen wir tun, wenn wir zu Gott umkehren? Nur eines ist nötig: dass wir uns ihm, unserem Gott, zuwenden, der sich uns allen gerne zuwendet und erfahrbar macht, dieser so nahe und zugleich so allmächtige Gott: “Ich bilde das Licht und schaffe die Finsternis. Ich wirke den Frieden und auch das Unglück lasse ich kommen. Ich bin der Herr, dies alles vollbringe ich.” (Jes 45:7)

Kommt zu mir und lasst euch retten. Nur beim Herrn gibt es Rettung und Hilfe!” (Jes 45:22;24)


Er ist es, der den Himmel geschaffen hat. Er gab der Erde ihre Form. Jes 45:18

Es läuft nicht nach unseren Wünschen. Schlimme Dinge passieren. Eine Krankheit, ein Unfall, Beziehungen brechen auseinander uvm. Im finsteren Tal lasst uns daran fest halten, nicht an Gott zu zweifeln oder gar gegen ihn zu murren. Besinnen wir uns täglich neu auf seine Zusagen. Ja, immer wieder ist er ist ein verborgener Gott und handelt, wie es ihm gefällt. Aber er handelt auf jeden Fall so, dass wir leben werden, befreit und erlöst. Darauf dürfen wir vertrauen.

Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet. Jes 45,22


Ich bleibe derselbe. Ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet. Jes 46:4

Das Alter macht vielen Angst. Damit häufig verbundene Krankheiten und Hilfsbedürftigkeit können sehr belastend sein. Wie tröstend ist da die Zusage Gottes uns bis ins hohe Alter zu tragen. Das bedeutet aber auch demütig loszulassen, alles selbst unter Kontrolle zu haben und wiederum eben zu vertrauen, dass er alles in seiner göttlichen Weisheit lenkt und dies nicht nur im Alter, sondern in meinem ganzen Leben. Auch wenn alles um uns herum zusammen zu brechen scheint, kann uns das nicht von Jesus Christus trennen, der allein trägt.

Von Anfang an habe ich euch getragen, seit eurer Geburt sorge ich für euch. Jes 46:3

Ich bin euch nah.  Jes 46:13


Du siehst wirklich nur dich selbst. Alles andere nimmst du nicht wahr! Jes 47:10

Nur einmal finden wir bei Deuterojesaja eine Gerichtsankündigung und zwar gegen die Babylonier, die sinnbildlich auch für eine ungute übersteigerte Selbst- und Weltliebe stehen. Sie sehen nur sich selbst. Wer dagegen nach dem Vorbild Christi leben will, muss die Augen des Herzens vor allem nach oben und zum Nächsten erheben, um die Haltung des Dienens ein zu nehmen. Wer an nichts hängt als am Herrn, der dient ihm fröhlich und gleichmäßig in allen Aufgaben.

Denk in der Tat daran, dass du dieselben Hände, die du zu Gott erhebst, um zu erhalten, worum du bittest, für das Vollbringen der guten Werke verwendest. Augustinus


Von heute an will ich etwas Neues ankündigen, etwas, das ihr noch nicht wisst, weil ich es bisher geheim gehalten habe. Jes 48:6

Gott will eine persönliche Beziehung. Er will, dass sein Volk ihn persönlich kennt und anredet und liebt. Darum kündigt er Neues an: die Sendung seines Sohnes ist dieses Neue. Er wird uns zeigen, wie der Vater ist. Jesus selbst sagt: Wer mich sieht, sieht den Vater. Auf Jesus Christus läuft also alles hinaus! Er ist Lebensziel und  Kraftquelle in allen Lebenslagen.

Ich lehre euch, was gut für euch ist und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt. Jes 48:17