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Jes Kap 04-06

Jesaja Kap. 4-6


Gott selbst hat ihre Namen in einem Buch aufgeschrieben und sie zum Leben bestimmt. Jes 4:3

Auf das harte Gerichtswort im Kapitel 3 folgt eine Heilsankündigung im Kapitel 4: Pflanzen sprießen, reiche Ernte, von Schuld befreit und geläutert, über uns ein Schutzdach. Was hier Verheißung ist, ist in Christus in Erfüllung gegangen. In ihm ist das Neue zu uns gekommen. Er trägt unsere Namen an seinem Herzen hin vor Gott. Gerade wenn unser Lebensweg oft schwierig, mühsam und manchmal zum Verzweifeln ist, können wir darauf vertrauen und hoffen.

Der Herr wird etwas Neues schaffen. Jes 4:5


Ihr seid der Weinberg und euer Besitzer ist der Herr, der allmächtige Gott. Jes 5:7

Weil Trauben zu den begehrtesten Früchten des Landes zählten, ist der Weinberg ein oft gebrauchtes Bild für die Geliebte. Gott klagt über seinen Weinberg Israel, weil er unfruchtbar ist. “Für mich, den Herrn, haben sie keinen Gedanken übrig. Was ich in der Welt tue, nehmen sie nicht wahr.”  (Jes 5:12) Er wollte gute Taten sehen. In  Weherufen nennt Jesaja, was der Weinberg stattdessen hervor bringt: Besäufnisse, Böses wird gut und Gutes wird Böse genannt, Raffgier, Hochmut und Eingebildetheit u.v.m. Der Weinberg, die Geliebte, ist gefesselt an die Sünde. Wie können wir davor bewahrt bleiben? Wie können wir uns davor schützen ins Böse abzugleiten. Jesus selbst gibt uns die Antwort:

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Joh 15:5


Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der allmächtige Gott! Seine Herrlichkeit erfüllt die ganze Welt. Jes 6:3

In einer Vision wird Jesaja in den Thronsaal Gottes gehoben und sieht dort den Herrn auf dem Thron sitzen. Um ihn herum sind Engel, die heilig, heilig rufen. Die Erscheinung ist so riesenhaft groß. Jesaja erschrickt und bekennt, dass er ein Sünder ist, dass er unreine Lippen hat. Da kommt ein Engel und rührt mit einem glühenden Stück Kohle Jesajas Lippen an. Jesaja erlebte Gottes furchterregende Heiligkeit und gleichzeitig dessen Güte. Danach stellt er sich in den Dienst Gottes. Uns geht es nicht viel anders ergeht als Jesaja. In Gottes Gegenwart spüren wir unsere Erlösungsbedürftigkeit. Doch gleichzeitig erleben wir seine Liebe zu uns. Die glühende Kohle symbolisiert das Kreuz Jesu Christi. In dem Moment, wo wir uns mit diesem Kreuz Christi verbinden, indem wir darauf vertrauen, dass unsere Schuld auf ihm liegt, werden wir vor Gott frei von aller Schuld. Und auch wir sind seine Diener.

Schau, die glühende Kohle hat deine Lippen berührt. Deine Schuld ist jetzt weg genommen, dir sind deine Sünden vergeben. Jes 6:7