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13 Chronik 1

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem ersten Buch der Chronik


Dies ist das Verzeichnis von Adams Nachkommen. 1Chronik 1:1

Die lange, lange Aufzählung der Namen zeigt, dass Gottes Interesse nicht nur dem Volk gilt, sondern auch Einzelnen. Obwohl seit Adam Milliarden von Menschen gelebt haben, kennt Gott ihre Gesichter alle und erinnert sich an den Namen jeder einzelnen Person. Jeder von uns ist mehr als nur ein Name auf einer Liste. Wir sind individuelle Menschen, die Gott kennt und liebt. Wenn wir seine Liebe erkennen und annehmen, entdecken wir sowohl unsere Einzigartigkeit als Individuen als auch unsere Solidarität mit dem Rest der Familie Gottes.

Gott liebt jeden einzelnen von uns so, als gäbe es außer uns niemanden, dem er seine Liebe schenken könnte. Augustinus


Die Leviten trugen die Bundeslade in das Zelt, das David für sie errichtet hatte, und stellten sie auf den vorgesehenen Platz in der Mitte. 1. Chronik 16:1

Die Bundeslade ist ein Vorausbild Mariens: Klein und unscheinbar wie die Bundeslade hüllt Mariens Leib den kommenden Gottessohn ein, sie trägt ihn durch ihre kleine Welt, zuerst zu ihrer Verwandten Elisabeth, dann nach Betlehem. Darauf dann nach der Geburt trägt sie ihn nach Ägypten und wieder zurück. Wahrlich ein wandernder menschlicher Tempel, der das Gottes Gegenwart in Fleisch und Blut birgt und beschützt. So wird Maria zum menschlichen Inbild und Sinnbild der Gegenwart des Lebens, das von Gott kommt.


Preist den Herrn und rühmt seinen Namen. 1. Chronik 16:8

Alle, die seine Nähe suchen, sollen sich freuen! (16:10) Wendet euch immer wieder an ihn! (16:11) Auf der ganzen Welt hat er das letzte Wort. (16:14) Verkündet jeden Tag: Gott ist ein Gott, der rettet! (16:23) Seine Stärke und Freude erfüllen den Ort, wo er wohnt. (16:27) Werft euch vor ihm nieder. (16:29) Der Herr allein ist König! (16:31) Er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf. (16:34)Betet zu ihm: Rette uns, Gott, du allein kannst uns helfen! (16:35)


Wir sind vor dir nur Gäste auf dieser Erde. […] Unser Leben ist vergänglich wie ein Schatten. Dem Tod können wir nicht entfliehen. 1. Chronik 29:15

Mein Leben ist Geschenk und Aufgabe. Nicht immer scheint die Sonne und weite Strecken ist es mühsam. Es ist ein Unterwegs sein mit mancherlei
Beschwerden. Das Leben ist flüchtig. Nichts ist von Dauer. Betrachte dich als einen Gast auf Erden. Halte dir dein Herz frei und richte es empor zu Gott. Denn du hast hier keine bleibende Stätte. Nur in der Beziehung mit Gott können wir etwas Bleibendes finden. Obwohl wir Gast sind, richten wir uns ein. Bei allen Beschwerden hängen wir sehr an unserem Leben und können uns nur schwer vorstellen, dass wir wieder gehen müssen. Doch unser Weg führt nicht ins Nichts. Er führt uns heim.