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2 Kön Kap 13-20


Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Buch der Könige Kap. 13-20


Bald darauf starb Elisa und wurde begraben. 2. Kön 13:20

Seine Zeit zu sterben war gekommen und er klammerte sich offensichtlich nicht verzweifelt an sein Leben. Er fuhr auch nicht spektakulär in einem feurigen Wagen und im Sturmwind in den Himmel wie sein geistlicher Vater Elia. Gott hatte bestimmt, dass er an seiner Krankheit starb. Selbstlos und schlicht, wie er bisher gelebt hatte, so erleben wir ihn auch auf seinem Sterbebett. In einem schlichten und selbstlosen Leben kann uns Elisa ein Vorbild sein.

Ein edles Leben ist nicht ein Strahlenkranz blitzschnell gewonnener Herrlichkeit, sondern ein schlichtes Aneinanderreihen von Tagen, an welchen Gottes Wille getan wird. William MacDonald


Eines Tages wollte man in dem Dorf, wo Elisa begraben lag, einen Mann beerdigen. Plötzlich tauchte eine dieser Banden auf. Weil sie schnell fliehen wollten, warfen die Trauernden den Toten in Elisas Grab. Kaum aber war der Tote mit den Gebeinen des Propheten in Berührung gekommen, wurde er wieder lebendig und stand auf. 2. Kön 13:21

Die Trauergäste gerieten in Panik und warfen den Verstorbenen in das offensichtlich noch frische Grab Elisas, um sich dann in aller Eile vor dem Feind in Sicherheit zu bringen. Da wurde also dieser Tote in das Grab des Elisa geworfen. Er war gleichsam mit Elisa zusammen tot und mit Elisa zusammen begraben. Und davon wurde er lebendig. Elisa ist ein Vorbild auf Jesus: eine Berührung mit dem Kreuz bedeutet, dass ich mit Jesus zusammen sterben muss, mit Jesus begraben sein muss. Und in der Tat spricht die Bibel so von dem eigentlichen christlichen Erlebnis: Ich erkenne an, dass der Tod, der Jesus traf, eigentlich mir zusteht. Dies erkenne ich unter Jesu Kreuz an. Welch ein Hinweis auf Jesus!

Gott benutzt Elisas Tod, um das größte aller Wunder der Gnade zu veranschaulichen: das Hervorbringen von Leben aus dem Tod.


Die Kinder sind bis zum Durchbruch gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären! 2. Kön 19:3

Betrachte die Eitelkeit des menschlichen Geistes, wie sehr er Verwicklungen und Verwirrungen in sich selbst ausgesetzt ist. Viele innere Drangsale werden durch eine Vielzahl von Erwägungen und Wünschen hervorgerufen, die mit Übereifer eine eingebildete Vollkommenheit zu erlangen trachten. Entsetzt nun über die große Schwierigkeit oder vielmehr Unmöglichkeit, diese Vollkommenheit zu erreichen, erkrankt die Seele, da sie im Bild gesprochen schwanger dieses Kindes war, das sie nicht zur Welt bringen konnte. Franz von Sales

Hassen Sie also Ihre Unvollkommenheiten, weil sie Unvollkommenheiten sind, aber lieben sie sie, weil Sie dadurch Ihr Nichts und Ihre Nichtigkeit erkennen.


Du Gott Israels, der du über den Keruben thronst, du allein bist Gott über alle Königreiche der Welt. Himmel und Erde hast du geschaffen. 2. Kön 19:15

Du fragst, wie man es anstellen soll, den ganzen Tag Gott zu loben. Ich will dir, wenn du willst, zeigen, wie man Gott den ganzen Tag loben kann. Was immer du tust, tu es gut – und du hast Gott gelobt. Jedes deiner Lieder ist ein Lob Gottes. Was leistet indes deine Zunge, wenn sich nicht dein Herz in gleicher Weise am Lob beteiligt? Das Lied ist aus, du gehst nun zu Tisch? Hüte dich vor Unmäßigkeit – und du hast Gott gelobt. Gehst du vielleicht zu Bett? Erhebe dich nicht zu böser Tat – und du hast Gott gelobt. Bist du beruflich tätig? Hüte dich vor hinterlistigem Betrug – und du hast Gott gelobt. Bestellst du den Acker? Brich keinen Streit vom Zaun – und du hast Gott gelobt. Euer makelloses Tun sei eure Art, den ganzen Tag Gott zu loben. Augustinus


Herr erhöre mich! 2. Kön 19:16

Dein Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Wo wir uns auch befinden: aus dem Glauben erwächst ein Gefühl von Sicherheit für die Gegenwart und die Zukunft, das getragen wird durch das unerschütterliche Zutrauen auf Gottes Zusage “Ich stehe dir bei.” Das ist das Fundament unseres Glaubens, das uns mutig voran schreiten lässt. Du hast in dir einen Ratgeber, Lehrer, Beschützer, jemanden, der dich leitet, dich berät, ermutigt, auf den Weg bringt, dich in allem und zu allem hin begleitet.

Ich habe dein Gebet gehört. 2. Kön 20:4‭-‬5